{"id":17,"date":"2013-12-21T16:35:18","date_gmt":"2013-12-21T16:35:18","guid":{"rendered":"?p=17"},"modified":"2013-12-21T16:35:18","modified_gmt":"2013-12-21T16:35:18","slug":"die-geschichte-der-montessori-bewegung-in-den-jahren-1922-1938-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=17","title":{"rendered":"Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922 \u2013 1938 in Wien"},"content":{"rendered":"<p>1992 j\u00e4hrte sich zum vierzigsten Mal der Todestag der gro\u00dfen P\u00e4dagogin und \u00c4rztin Maria Montessori, und mehr als 70 Jahre ist es nun her, dass in Wien das erste Haus der Kinder gegr\u00fcndet worden ist. Nach dem Studium der Psychologie bei Karl B\u00fchler in Wien und begeistert von der P\u00e4dagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen in den Jahren 1921\/22 das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststra\u00dfe 98 aufzubauen.<\/p>\n<p>Zitiert aus: Eichelberger, Harald: Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922 \u2013 1938 in Wien. In: Haberl, Herbert: Montessori-P\u00e4dagogik. Beitr\u00e4ge zu Theorie und Praxis, Wien 1994.<\/p>\n<h1 align=\"right\">Harald Eichelberger<\/h1>\n<h1>Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922 \u2013 1938 in Wien<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1992 j\u00e4hrte sich zum vierzigsten Mal der Todestag der gro\u00dfen P\u00e4dagogin und \u00c4rztin Maria Montessori, und mehr als 70 Jahre ist es nun her, dass in Wien das erste Haus der Kinder gegr\u00fcndet worden ist. Nach dem Studium der Psychologie bei Karl B\u00fchler in Wien und begeistert von der P\u00e4dagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen in den Jahren 1921\/22 das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststra\u00dfe 98 aufzubauen. Dem Kreis der Mitarbeiterinnen um Lili Roubiczek geh\u00f6rte sehr bald auch Emma \u201eNuschi\u201c Spira (verehelichte Plank) an. Gemeinsam studierten sie Montessoris erstes Buch \u201eDie Entdeckung des Kindes\u201c<a href=\"#_ftn1\" title=\"\">[1]<\/a>, lebten zusammen in einer Wohngemeinschaft, stellten Montessori-Materialien her und versuchten nach den Prinzipien von Maria Montessoris P\u00e4dagogik mit den Kindern zu leben und zu arbeiten. Das HAUS DER KINDER, das ganzt\u00e4gig gef\u00fchrt wurde, besuchten vorwiegend Kinder aus armen Verh\u00e4ltnissen. Die Eltern unterst\u00fctzten die Erzieherinnen beim Herstellen von Montessori-Materialien und bei der Verpflegung der Kinder. Die Einrichtung des Kinderhauses und die ersten Materialien wurden von einem Tischler hergestellt, dessen Kind das Haus der Kinder besuchte. Im Kinderhaus wurde auch gemeinsam mit den Kindern gekocht.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist in diesem Zusammenhang die Parallele zwischen der Gr\u00fcndung des ersten Kinderhauses in dem Proletarierviertel San Lorenzo 1907 in Rom durch Maria Montessori und der Einrichtung des Kinderhauses in Wien. Auch das Kinderhaus in Wien nahm vorwiegend die Kinder der im 10. Bezirk lebenden Ziegelarbeiter und Handwerker auf. Und auch in Wien war es das Zusammentreffen bestimmter Menschen und Ideen, das die Gr\u00fcndung des Kinderhauses erst erm\u00f6glichte: Die Gruppe junger Frauen um L. Roubiczek und Emma Plank mit ihrer tiefen \u00dcberzeugung und ihrem Enthusiasmus und die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit eines Engl\u00e4nders, von dem wir nur mehr ganz wenig wissen, der aber mit seinen Spenden die Gr\u00fcndung und Einrichtung des Kinderhauses erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr besuchten 25 Kinder, die von 4 bis 5 Erwachsenen st\u00e4ndig betreut wurden, diese Montessori-Einrichtung im 10. Wiener Gemeindebezirk. \u00dcber ihre Arbeit im Haus der Kinder schreibt Lili E. Roubiczek:<\/p>\n<p>\u201e<em>Die Kinder sollten in der Schule nicht nur 1 bis 2 Mahlzeiten haben, sondern die ganze Ern\u00e4hrung sollte von der Schule bestritten werden. Die Schule musste von 1\/2 7 Uhr morgens, wenn die M\u00fctter der Kinder in die Fabriken gingen, bis 6 Uhr abends ge\u00f6ffnet sein und gleichzeitig f\u00fcr B\u00e4der, \u00e4rztliche \u00dcberwachung und Zahnpflege der Kinder und anderes sorgen. Alle dies bedeutet ein ziemliches Plus an Arbeit, hat uns aber p\u00e4dagogisch ganz unverhofft viel geholfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Schule wurde im August 1923 f\u00fcr 40 Kinder er\u00f6ffnet. &#8230; es kommen daher meist Arbeiterkinder und nur einige Kinder des Mittelstandes.<\/em><\/p>\n<p><em>Die p\u00e4dagogische Grundlage unserer Arbeit ist die Achtung der spontanen Selbst\u00e4u\u00dferungen des Kindes; auf diesen, nicht auf einen von der Lehrerin von vorneherein festgesetzten Plan baut sich die Besch\u00e4ftigung der Kinder, unsere Art des Umganges mit ihnen, das ganz Leben im \u201eHaus der Kinder\u201c auf, und da nicht alle Kinder zu gleicher Zeit dasselbe tun wollen, ergibt es sich, dass die Kinder teils in kleinen Gruppen, teils einzeln spielen und arbeiten. Sie w\u00e4hlen sich ihre Besch\u00e4ftigung frei, und eine der wesentlichsten Aufgaben der Lehrerin ist die Vorbereitung und dauernde F\u00fcrsorge f\u00fcr die dem Kind angepasste Umwelt. Wir bem\u00fchen uns, ein Haus der Kinder zu schaffen, d.\u00a0h. ein Haus, in dem alle M\u00f6bel und Gebrauchsgegenst\u00e4nde den kindlichen Ma\u00dfen angepasst sind und m\u00f6glichst f\u00fcr alle Lieblingsbesch\u00e4ftigungen des Kindes gesorgt ist. In einem solchen Haus f\u00fchlen sich die Kinder wohl und geborgen, und gerne unterziehen sie sich der Aufgabe, ihr kleines Reich mit den h\u00fcbschen Ger\u00e4tschaften in Ordnung zu halten. Sie gie\u00dfen Blumen, r\u00e4umen auf, bedienen ihre kleinen Kameraden bei Tisch, waschen Geschirr, kurz, leisten alle f\u00fcr die Gemeinschaft notwendigen Arbeiten. Das Wesentlichste ist aber die Arbeit mit dem von Frau Dr. Montessori auf Grund langj\u00e4hriger praktischer Erfahrung zusammengestellten Material zur \u00dcbung der Sinne und Muskeln. M\u00f6glichst ernste Selbst\u00e4ndigkeit des Kindes und Unabh\u00e4ngigkeit von den Hilfeleistungen und Weisungen des Erwachsenen ist uns ein weiteres Ziel. Die R\u00e4ume sind licht und farbenfreudig gehalten und haben direkten Zugang zum Garten<\/em>.\u201c (Zeitschrift \u2013 Arbeitsgemeinschaft)<\/p>\n<p>1924 fand der erste Besuch Maria Montessoris im Haus der Kinder in der Troststra\u00dfe statt, und sie war zu diesem Zeitpunkt schon lange nicht mehr die einzige interessierte Besucherin.<\/p>\n<h1>Montessori-Schule<\/h1>\n<p>Die Arbeit der Erzieherinnen im Wiener Haus der Kinder wurde nicht nur von der Schulbeh\u00f6rde und den Vertretern der Kindergartenerziehung der Stadt Wien gesch\u00e4tzt, sondern auch aus Deutschland und Ungarn kamen namhafte Besucher. Es ergaben sich gute Kontakte zu den Montessori-Gesellschaften in Berlin, Jena, Budapest und den Niederlanden<a href=\"#_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a>. Und es war nicht nur die Unzufriedenheit mit der Schule, die das gro\u00dfe Interesse an der Montessori-P\u00e4dagogik so kurz nach der Gr\u00fcndung des Kinderhauses hervorrief, sondern sicher die Begeisterung und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine P\u00e4dagogik, die das Kind in den Mittelpunkt ihres Bem\u00fchens stellt:<\/p>\n<p>Maria Montessori postulierte eine Erziehung \u00fcber die spontan arbeitende sch\u00f6pferische Auffassungskraft des Kindes. Im Zentrum dieser Auffassungskraft steht der sogenannte \u201eabsorbierende Geist\u201c, eine individuelle geistige Kraft, aus der Umwelt Erfahrungen aufzunehmen, gleichsam aufzusaugen, und sich dadurch selbst zu bilden. (Montessori, M., Schule des Kindes, Freiburg 1976, S.3)<\/p>\n<p>Maria Montessori bringt das Ph\u00e4nomen des absorbierenden Geistes in einen engen Verst\u00e4ndniszusammenhang mit den \u201esensiblen Phasen\u201c. Bei diesen &#8230; \u201ehandelt es sich um besondere Empf\u00e4nglichkeiten, die in der Entwicklung, das hei\u00dft im Kindesalter des Lebewesens, auftreten. Sie sind von vor\u00fcbergehender Dauer und dienen nur dazu, dem Wesen die Erwerbung einer bestimmten F\u00e4higkeit zu erm\u00f6glichen. Sobald dies geschehen ist, klingt die betreffende Empf\u00e4nglichkeit wieder ab.\u201c (Montessori, M., Kinder sind anders, Stuttgart 1967 (1952) S.47)<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der Folge von \u201esensiblen Perioden\u201c, d.h. von Entwicklungsphasen besonderer Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr bestimmte Umweltreize (z.B. Sprache, gegenst\u00e4ndliche Ordnungen, Mathematik, Problemzusammenh\u00e4nge) wird es dem Kind in einer entsprechend \u201evorbereiteten Umgebung\u201c m\u00f6glich, seine individuellen Begabungen selbst auszubilden und zu bilden.<\/p>\n<p>Die \u201evorbereitete Umgebung\u201c ist zum einen jene \u00e4u\u00dfere Struktur der Umgebung, in der die Kinder die Materialien und Anregungen finden, die sie gem\u00e4\u00df ihres Entwicklungsstandes f\u00fcr die Bildung aller ihrer F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten aktuell brauchen und zum anderen jene p\u00e4dagogische Grundeinstellung der Lehrerin (des Lehrers), die Maria Montessori in der Abschiedsrede des Montessori-Kurses 1938 in Barcelona beschrieben hat:<\/p>\n<p>\u201e<em>Er mu\u00df das Kind, das arbeitet, respektieren, ohne es zu<\/em><\/p>\n<p><em>unterbrechen.<\/em><\/p>\n<p><em>Er mu\u00df das Kind, das Fehler macht, respektieren, ohne es<\/em><\/p>\n<p><em>zu korrigieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Er mu\u00df das Kind respektieren, das sich ausruht und das<\/em><\/p>\n<p><em>die Arbeit anderer betrachtet, ohne es zu st\u00f6ren und ohne<\/em><\/p>\n<p><em>es zur Arbeit zu zwingen.<\/em><\/p>\n<p><em>Er mu\u00df aber unerm\u00fcdlich sein, immer wieder denen<\/em><\/p>\n<p><em>Gegenst\u00e4nde anzubieten, die sie schon einmal abgelehnt<\/em><\/p>\n<p><em>haben und Fehler machen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und dies, indem er seine Umgebung mit seinem Sorgen belebt,<\/em><\/p>\n<p><em>mit seinem bedachten Schweigen, mit seinem sanften Wort;<\/em><\/p>\n<p><em>mit der Gegenwart jemandes, der liebt<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>(Internationaler Montessori-Kursus Barcelona 1938)<\/p>\n<p>Diese \u201evorbereitete Umgebung\u201c, die nicht nur vorbereitet sondern auch entspannt sein muss, ist f\u00fcr jede Art \u201eoffenen Unterrichtes\u201c unbedingt notwendig ist. Kinder bed\u00fcrfen eines klaren p\u00e4dagogischen Rahmens, der ihnen Orientierung bietet und der selbst\u00e4ndiges Arbeiten \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Die \u201ePolarisation der Aufmerksamkeit\u201c schlie\u00dflich ist das Schl\u00fcsselph\u00e4nomen, dessen Entdeckung M. Montessori den Zugang zu einer wirksamen Unterst\u00fctzung kindlicher Entwicklung gewiesen hat. Sie nennt dieses Ph\u00e4nomen \u201eeinen wichtigen St\u00fctzpunkt, auf dem sich die kindliche Arbeit aufbaut\u201c. (Holtstiege, H., Modell Montessori, Freiburg 1968, S. 174)<\/p>\n<p>\u00dcber die p\u00e4dagogische Bedeutung dieses Ph\u00e4nomens schrieb Maria Montessori:<\/p>\n<p>\u201eDies ist offenbar der Schl\u00fcssel der ganzen P\u00e4dagogik: diese kostbaren Augenblicke der Konzentration zu erkennen, um sie beim Unterricht in Lesen, Schreiben, Rechnen, sp\u00e4ter in Grammatik, Mathematik und Fremdsprachen auszun\u00fctzen. Alle Psychologen sind sich \u00fcbrigens darin einig, dass es nur eine Art des Lehrens gibt: tiefstes Interesse und damit lebhafte und andauernde Aufmerksamkeit bei den Sch\u00fclern zu erwecken.\u201c (Montessori, M., Das Kind in der Familie, Stuttgart 1924, S. 59)<\/p>\n<p>Lili Roubiczek-Peller wurde von den Verantwortlichen der Stadt Wien eingeladen, Seminare f\u00fcr Horterzieherinnen und Kinderg\u00e4rtnerinnen abzuhalten. Julius Tandler \u2013 Leiter des \u00f6ffentlichen Sozial- und Wohlfahrtswesens \u2013 war der Montessori-Gruppe wohlgesinnt.<\/p>\n<h1>Wien 1. \u2013 Rudolfsplatz<\/h1>\n<p>Maria Montessori erm\u00f6glichte in den Jahren 1925\/26 f\u00fcr Emma Plank und einigen weiteren Mitarbeiterinnen die Absolvierung der Montessori-Ausbildung in Berlin, und etwa zur gleichen Zeit bot das Jugendamt der Stadt Wien den Standort Rudolfsplatz f\u00fcr die Errichtung eines Montessori-Kindergartens und einer Montessori-Schule an. In diesem Projekt erfolgte auch eine bauliche Umsetzung der p\u00e4dagogischen Ideen Maria Montessoris durch die Zusammenarbeit von Lili Roubiczek-Peller mit dem Architekten Franz Schuster, dessen Kinder ebenso die Montessori-Schule besuchten. Jede Kindergruppe in diesem HAUS DER KINDER \u2013 sowohl die Gruppen des Kindergartens als auch die Gruppen der Schulkinder \u2013 hatte ihren separierten Bereich in diesem Haus, einen eigenen Eingang, die kindergerecht gestaltete Garderobe und den eigens f\u00fcr die Anspr\u00fcche und die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe der Kinder entworfenen Waschraum. Und jede Gruppe hatte einen Ausgang von ihrem Arbeitsraum auf die Terrasse. Die R\u00e4ume waren hell und freundlich gestaltet, und die M\u00f6bel waren \u2013 wie es Maria Montessori ihren urspr\u00fcnglichen Ideen nach vorgesehen hatte \u2013 f\u00fcr die Kinder eigens ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechend angefertigt worden. Im Jahr 1931 besuchten 70 Kinder das Haus der Kinder am Rudolfsplatz, dessen Leitung Lili Peller-Roubiczek inne hatte und in dem Emma Plank die Gruppe der F\u00fcnfj\u00e4hrigen leitete. Die Entstehung dieses Kinderhauses wurde von Lili Peller-Roubiczek in einem Buch, das Emma Plank in der Emigration herausgegeben hat, ausf\u00fchrlich dokumentiert. (Lili E. Peller, On Development &#8230; )<\/p>\n<h1>Weitere namhafte P\u00e4dagoginnen arbeiteten mit den Kindern im Kinderhaus am Rudolfsplatz.<\/h1>\n<p>Dokumentiert ist die Musikerziehung des Arbeitskreises Hellerau-Laxenburg, die Bewegungserziehung von Christine Baer-Frissell und der Werkunterricht von Dr. Trude Hammerschlag. Erw\u00e4hnenswert scheint auch die Tatsache, dass es in Wien der Zwanziger- und fr\u00fchen Drei\u00dfigerjahre Querverbindungen zwischen der Psychoanalyse und der Montessori-P\u00e4dagogik gegeben hat (Bittner, G\u00fcnther, Maria Montessori und das Unbewusste S. 49f). Anna Freud, die Tochter Sigmund Freuds, leitete drei Jahre hindurch ein Seminar \u2013 heute w\u00fcrde man es eine Balint-Gruppe nennen \u2013 mit den Erzieherinnen des Kinderhauses. (Vgl. auch die Zeitschrift \u201eDie Quelle\u201c, Jahrg\u00e4nge 1922-1932!)<\/p>\n<h1>Das \u201eKinder in der Familie\u201c<\/h1>\n<p>Eine weitere Montessori-Schule existierte in Wien 9., Gr\u00fcnen-Tor-Gasse. Auch diese Schule arbeitete mit der \u00d6sterreichischen Montessori-Gesellschaft zusammen. Neben dieser Gesellschaft existierte auch ein Montessori-Verlag. Dies ist auch deshalb bemerkenswert, weil in diesem Verlag eine der ersten deutschen Ausgaben des Buches \u201eDas Kind in der Familie\u201c eigentlich w\u00e4hrend des Besuches Maria Montessoris in Wien erschienen ist. \u201eVon diesem Werke wurden im Auftrage der Montessori=Schule Wien, X. in Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien=D\u00f6bling, 100 Exemplare als Vorzugsausgabe gedruckt und von Frau Doktor Maria Montessori handschriftlich signiert\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEin Teil dieser Vortr\u00e4ge wurde von Dr. M. Montessori 1923 in Br\u00fcssel gehalten und im gleichen Jahre in franz\u00f6sischer Sprache in der Zeitschrift \u201eLa Femme Belge\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die vorliegende \u00dcbersetzung wurde in der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Montessorischule besorgt.\u201c (Montessori, M., Das Kind in der Familie)<\/p>\n<p>Maria Montessori hatte so gro\u00dfes Vertrauen in Lili Roubiczek-Peller, da\u00df sie ihr als einzige unter ihren Sch\u00fclerinnen gestattete, mit \u201eneuen\u201c Materialien im Kinderhaus zu experimentieren und das p\u00e4dagogische System M. Montessoris zu erweitern (Kramer, Rita, Maria Montessori, S.349). 1934 verlie\u00dfen Lili Roubiczek-Peller und einige wichtige Mitarbeiterinnen das austrofaschistische Wien, und Emma Plank \u00fcbernahm die Leitung des Kinderhauses bis 1938. Im Jahr 1938 wurden in Wien durch die an die Macht gekommenen Nationalsozialisten alle Montessori-Einrichtungen geschlossen. Die meisten Erzieherinnen und Lehrerinnen gingen in die Emigration und nahmen auch gro\u00dfteils das Montessori-Material mit. Lediglich ein vollst\u00e4ndiger Satz von 26 Glocken, den Maria Montessori in Mailand eigens f\u00fcr die Wiener Montessorischule herstellen lie\u00df und als Geschenk beim zweiten Wienbesuch dem Team \u00fcbergab, konnte von Emma Plank gerettet werden. Dieser Glockensatz wird heute vom Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien aufbewahrt und in Ehren gehalten. Emma Plank ist in den F\u00fcnfzigerjahren wieder nach \u00d6sterreich zur\u00fcckgekehrt, hat sich aber nicht mehr der Montessori-P\u00e4dagogik gewidmet. Ihr Interesse geh\u00f6rte dem Kind im Spital und seiner p\u00e4dagogischen Betreuung und Pflege. Sie verbrachte ihren Lebensabend in Wien.<\/p>\n<p>Es dauerte genau 50 Jahre, bis in Wien mit der Wieder-einrichtung der Montessori-P\u00e4dagogik begonnen worden ist: 1988 fand die \u201eerste\u201c Montessori-Ausbildung in Wien statt. (Der allererste Montessori-Kurs in \u00d6sterreich fand ja 1952 in Innsbruck statt. Dieser Kurs wurde von Maria Montessori noch besucht. Maria Montessori verstarb in diesem Jahr in Nordwijk on Zee in Holland.)<\/p>\n<p>Nach der ersten Montessori-Ausbildung in Wien stand Emma \u201eNuschi\u201c Plank, wie sie von ihren Kindern liebevoll gerufen worden ist, mit ihrem Rat und mit ihrer Kraft bis zu ihrem Tod an unserer Seite, um den Wiederaufbau der Montessori-P\u00e4dagogik in Wien zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Wir hatten also noch das Gl\u00fcck, Emma Nuschi Plank kennenlernen zu d\u00fcrfen. Sie war uns allen beim Aufbau des Vereines eine wesentliche Unterst\u00fctzung und eine weise Ratgeberin. Sie war wohl die letzte Lehrerin in Wien, die Maria Montessori noch pers\u00f6nlich gekannt und auch ihre Kurse besucht hat. Die Geschichte der Montessori-P\u00e4dagogik in Wien kann nicht geschrieben werden, ohne dieser Frauen zu gedenken, deren Arbeit im Sinne der Montessori-P\u00e4dagogik nur fortgesetzt werden kann, wenn wir uns auch dieser Tradition bewu\u00dft sind und das Werk Lili Roubiczek-Pellers, Emma Nuschi Planks und all ihrer Mitarbeiter und Kinder in einem ehrenhaften Andenken bewahren.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>____________________<\/p>\n<h1>Literaturangaben:<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Schule des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1962, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kinder sind anders, 1952, dtv\/Klett-Cotta 15036<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge von Maria Montessori, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X. Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 3., o.J., Exemplar Nr. 2, handsigniert.<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Modell Montessori, Freiburg 1986, Herder-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Lili E. Peller<\/strong>, On Development &amp; Education of Young Children, New York, o.J.<\/p>\n<p><strong>Roubiczek, Lili,<\/strong> in Zeitschrift \u201eDie Arbeitsgemeinschaft der Montessorischule Wien, X), Jahrgang 1924, H.1, S.2<\/p>\n<p><strong>Bittner, G\u00fcnther<\/strong>,\u00a0 Maria Montessori und das Unbewu\u00dfte. In: Fuchs &amp; Harth-Peter, Montessori-P\u00e4dagogik, W\u00fcrzburg 1989<\/p>\n<p><strong>Kramer, Rita<\/strong>, Maria Montessori, M\u00fcnchen 1977,<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Literaturverzeichnis:<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Das Literaturverzeichnis ist dem zitierten Buch Montessori, Maria, \u201eDas Kind in der Familie\u201c und andere Vortr\u00e4ge von Maria Montessori entnommen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>LITERATUR=VERZEICHNIS zur Montessorimethode: (Dieses Literaturverzeichnis erhebt in keiner Weise den Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Von manchen Brosch\u00fcren und Aufs\u00e4tzen war es unm\u00f6glich, das vollst\u00e4ndige Zitat zu erhalten. Eine Reihe von Umfragen nach Montessoriliteratur war zur Zeit des Ausdrucks dieses B\u00e4ndchens noch nicht beantwortet. Die Montessorischule Wien\u00a0X. ist bereit, Anfragen nach weiterer Literatur zu beanworten.<a href=\"#_ftn3\" title=\"\">[3]<\/a>)<\/p>\n<h1>I. B\u00fccher von M. Montessori.<\/h1>\n<h2>1. Il Metodo della Pedagogia scientifica sperimentale applicato all` educaziona infantile nelle Case dei Bambini. \u2013 Maglioni et Strini Rom 1904.<\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Deutsche Ausg.: <em>Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter<\/em>. \u2013 Jul. Hoffmann=Stuttgart.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Engl. Ausg.: <em>The Montessori method<\/em>. \u2013 Heinemann=London 1912.<\/p>\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Holl. Ausg.: <em>De methode Montessori<\/em>. \u2013 J. Ploegsma=Zeist 1921.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Franz. Ausg.: <em>La Methode della pedagogie scientifique appliqu\u00e9e a l&#8217;\u00e9ducation des petits<\/em>. \u2013 Librairie Larousse=Paris.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Span. Ausg.: <em>El metodo de la pedagogia scientifica<\/em> \u2013 Ramon Araluca=Barcelona 1919.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Rum. Ausg.: <em>Metoda pedagogiei sciintifice aplicata la educatia copiilor mici.<\/em> Progresul=Yassy 1914.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Poln. Ausg.: <em>Domy dziecice metoda pedagogji naukowej stosowana w wychowaniu najmtodszych dzieci<\/em>. Lindenfeld=Warschau 1913.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>D\u00e4n. Ausg.: <em>Montessori metoden<\/em>. \u2013 V. Pois` Boghandel, Poul Branner=Kopenhagen 1914.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurde das Werk auch ins Schwedische, Portugiesische, Russische, Japanische, Chinesische, Arabische und Hindostanische \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1926 ist bei Maglioni&amp;Strini eine neubearbeitete und wesentlich erweiterte dritte Auflage des italienischen Buches erschienen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>2. L&#8217;autoeducazione nelle scuole elementari. \u2013 Maglioni et Strini=Roma.<\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Deutsche Ausg.:<em> Montessori=Erziehung f\u00fcr Schulkinder.<\/em> I. \u00a0\u2013 Jul. Hoffmann. Stuttgart 1926.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Engl. Ausg.: <em>The advanced Montessori method I. Spontaneous activity in education. II. The Montessori elemantary material<\/em>. \u2013 Heinemann=London 1916<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Holl. Ausg.: <em>Zelopvoeding<\/em>. \u2013 J. Ploegsma=Zeist 1912.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Franz. Ausg.: <em>Pedagogie scientifique II. <\/em><em>Education elementaire<\/em>. \u2013 Librairie Larousse=Paris.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Span. Ausg.: <em>Autoeducation \u2013 Pedagogia cientifica.<\/em> Ram. Araluce=Barcelona 1915.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Rum. Ausg.: <em>Autoeducatiunea<\/em>. Cartea Rumaneasca=Bucarest 1921.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wird derzeit ins Russische, Polnische, Chinesische \u00fcbersetzt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>3. Il manuale. \u2013 Morana=Neapel.<\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Deutsche Ausg.: <em>Mein Handbuch.<\/em> \u2013 Jul. Hoffmann=Stuttgart.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Engl. Ausg.: <em>Montessori&#8217;s own handbock<\/em>. \u2013 W.Heinemann=London 1914.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Holl. Ausg.: <em>Het handbook von Dr. Montessori<\/em>.- van Holkema und Warendorf=Amsterdam 1923.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Span. Ausg.: <em>El manual.<\/em> \u2013 Ram. Araluce=Barcelona 1926.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>4. Antropologia pedagogica. \u2013 Fr. Vallardi=Mailand.<\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Engl. Ausg.: <em>Pedagogical Anthropology<\/em>. \u2013 W. Heinemann=London 1914.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Span. Ausg.: <em>Antropologia pedagogica<\/em>. \u2013 Ram. Araluce=Barcelona.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>II. B\u00fccher, Brosch\u00fcren und wichtige Aufs\u00e4tze anderer Autoren \u00fcber die Montessori-Methode<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Deutsch:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1. Eisenst\u00e4dter Jul., Montessorisystem und proletarische Erziehung. \u2013 Verlag Oldenburg=Leipzig 1923.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>2. Hessen Sergius, Froebel und Montessori. \u2013 Die Erziehung, Jahrg, 1 (1925). Quelle und Meyer=Leipzig.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>3. Montessori und ihre deutschen Sch\u00fclerinnen: Die Selbsterziehung des Kindes. \u2013 Schwetschke und Sohn=Berlin 1923.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>4. Montessorischule (Sammelbrosch\u00fcre, hrsg. von der Gesellschaft der Freunde und F\u00f6rderer der Montessorimethode in Deutschland.) \u2013 Berlin 1925.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>5. Montessorierziehung in Kinderheim und Schule (hrsg. von der Th\u00fcringischen Montessorigesellschaft). Th\u00fcringische Verlagsanstalt=Jena 1923.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>6. &#8230;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>7. Analyse. \u2013 Aufs\u00e4tze von Dr. Montessori und anderen. Sonderheft der Neuen Erziehung, hrsg. im Auftrage der Montessori=Gesellschaft f\u00fcr Th\u00fcringen. Verlag Schwetschke u. Sohn=Berlin 1926.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>8. Dr. R. Katz, Die Montessorimethode. \u2013 C. Hinstorffs Verlag=Rostock 1925.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>9. Prof. J. Faussek, Erfahrungen und Beobachtungen aus meiner siebenj\u00e4hrigen Praxis in russischen Montessori-Kinderh\u00e4usern. \u00dcbersetzt von E. Hierl. Erscheint demn\u00e4chst.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>10.Montessori-Unterricht. \u2013 Aus dem Montessoriheft der Neuen Erziehung, hrsg. im Auftrage der Deutschen Montessori=Gesellschaft. (Hensel &amp; Co., Berlin.)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>III. Zeitschriften und Berichte.<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>The Call of education<\/em>, hrsg. von M. Montessori, G. Revesz, Godefroy, mit Spezialherausgebern f\u00fcr die einzelnen L\u00e4nder. Erscheint jedes Vierteljahr. \u2013 van Holkema und Warendorf=Amsterdam.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Concerning Children<\/em>. \u2013 The Montessori Alumnae-Assoc. Of New York=New York.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Montessori Opvoeding<\/em>, hrsg. von der \u00bbNederlandsche Montessori Vereeniging. Redaktion: van Dorp=Amersfort.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>IV. Nachrichten der Montessorigesellschaften.<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Deutsche Montessorinachrichten<\/em>, herausgeg. von der Deutschen Montessorigesellschaft=Berlin.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>The Montessorian<\/em>. \u2013 Montessori society=London.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Anmerkung.<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Es d\u00fcrfte f\u00fcr viele Leser von Wert sein, zu wissen, dass <em>Itard&#8217;s Le suvage d&#8217;Aveyron<\/em> in deutscher \u00dcbersetzung vorliegt: <em>Eos<\/em> Vierteljahrschrift etc. Pichlers Wtwe &amp; Sohn, Wien 1908, Heft 2, 3.<a href=\"#_ftn4\" title=\"\">[4]<\/a><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<h1>Literaturliste:<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Esser, B., &amp; Wilde, Chr<\/strong>., Montessori-Schulen, Zu Grundlagen und<\/p>\n<p>p\u00e4dagogischer Praxis, Hamburg 1989, rororo Sachbuch 8556<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Fuchs, B.\/Harth-Peter, W<\/strong>., Montessori-P\u00e4dagogik, W\u00fcrzburg 1989<\/p>\n<p>K\u00f6nigshausen und Neumann<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Hellbr\u00fcgge, Theodor<\/strong>, Unser Montessori-Modell, M\u00fcnchen 1984,<\/p>\n<p>Fischer-Tb. 3064<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Helming, Helene<\/strong>, Montessori-P\u00e4dagogik, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria Montessoris Neue P\u00e4dagogik:<\/p>\n<p>Prinzip Freiheit \u2013 Freie Arbeit; Freiburg 1987, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria und die reformp\u00e4dagogische Bewegung,<\/p>\n<p>Freiburg 1986, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Modell Montessori, Freiburg 1986,<\/p>\n<p>Herder-Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Kramer, Rita<\/strong>, Maria Montessori, Biographie,<\/p>\n<p>Frankfurt am Main 1983, Fischer-Tb. 5615<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das kreative Kind, Der absorbierende Geist,<\/p>\n<p>(hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1972, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Entdeckung des Kindes, (hrsg. von<\/p>\n<p>Oswald\/Schulz-Benesch), 1950, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Macht der Schwachen, Herder 1989,<\/p>\n<p>Hrsg. Oswald, P.\/Schulz-Benesch, G.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kinder sind anders, 1952, dtv\/Klett-Cotta 15036<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kosmische Erziehung, die Stellung des Menschen<\/p>\n<p>im Kosmos, Menschliche Potentialit\u00e4t und Erziehung, Von der<\/p>\n<p>Kindheit zur Jugend, Freiburg 1988, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Schule des Kindes, (hrsg. von<\/p>\n<p>Oswald\/Schulz-Benesch), 1962, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Montessori, Mario<\/strong>, Erziehung zum Menschen, M\u00fcnchen 1987,<\/p>\n<p>Fischer-Tb. 3069<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Oswald, P. &amp; Schulz-Benesch, G<\/strong>., Grundgedanken<\/p>\n<p>der Montessori\u00adP\u00e4dagogik, Freiburg 1967, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Oy von, C. M<\/strong>., Montessori Material, Edition Schindele,<\/p>\n<p>Freiburg 1987<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Scheid\/Weidlich<\/strong>, Beitr\u00e4ge zur Montessori-P\u00e4dagogik 1977, Konzepte<\/p>\n<p>der Humanwissenschaft, Stuttgart 1977, Klett-Cotta<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Schr\u00f6der, Theo, F.C.<\/strong>, Die Geschwister Agazzi und Maria Montessori,<\/p>\n<p>eine vergleichende Analyse der Erziehungskonzeption,<\/p>\n<p>Haag + Heerchen Vlg., Frankfurt am Main 1987<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Schulz-Benesch, G<\/strong>., Montessori,<\/p>\n<p>Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Wild, Rebeca,<\/strong> Erziehung zu Sein, Arbor-Vlg., 1986<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr width=\"33%\" size=\"1\" \/>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a>&#8230;Das Buch gibt vor allem Aufschluss \u00fcber die Entstehung ihrer Methode, \u00fcber die Entwicklung des Materials mit den Kindern und f\u00fcr die Kinder, \u00fcber die Technik der Lektionen, \u00fcber die Arbeit der ErzieherInnen und LehrerInnen mit den Kindern und \u00a0\u00fcber das Umdenken in der Erziehung: <strong>Montessori, Maria<\/strong>: <em>Il metodo della pedagogia scientifica applicato all&#8217;educazione infantile nelle case dei bambini<\/em>, Citt\u00e0 di Castello 1909; dt. \u00dcbers.: Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter, Stuttgart 1913, Neuausgabe: <strong>Die Entdeckung des Kindes<\/strong> (Hrsg. P. Oswald und G. Schulz-Benesch), Freiburg\/Br. 1969;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a>&#8230;Deutsche Montessorigesellschaft e.V., Berlin NW Th\u00fcringische Montessorigesellschaft, Jena Nederlandsche Montessori=Vereinigung, Amsterdam<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a>&#8230;ebenda S. 109<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" title=\"\">[4]<\/a>&#8230;Das Literaturverzeichnis ist zur G\u00e4nze ein Originalzitat aus <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge von Maria Montessori, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X. Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 3., o.J., Exemplar Nr. 2,<\/p>\n<\/div>\n<div>\u00a0<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1992 j\u00e4hrte sich zum vierzigsten Mal der Todestag der gro\u00dfen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-17","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-montessori-paedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}