{"id":18,"date":"2013-12-22T14:35:23","date_gmt":"2013-12-22T14:35:23","guid":{"rendered":"?p=18"},"modified":"2013-12-22T14:35:23","modified_gmt":"2013-12-22T14:35:23","slug":"die-geschichte-der-wiener-montessori-bewegung-von-1921-22-bis-jetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=18","title":{"rendered":"Die Geschichte der Wiener Montessori-Bewegung von 1921\/22 bis jetzt"},"content":{"rendered":"<p>In den Jahren 1921\/22, nach dem Studium der Psychologie bei Karl B\u00fchler in Wien und begeistert von der P\u00e4dagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststra\u00dfe 98 aufzubauen.<\/p>\n<p align=\"right\">Harald Eichelberger<\/p>\n<h1>Die Geschichte der Wiener Montessori-Bewegung von 1921\/22 bis jetzt<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1992 j\u00e4hrte sich nun zum vierzigsten Mal der Todestag der gro\u00dfen P\u00e4dagogin und \u00c4rztin Maria Montessori, und mehr als 70\u00a0Jahre ist es nun her, dass in Wien das erste Haus der Kinder gegr\u00fcndet worden ist. Doch schon einige Jahre vor 1922 gab es Initiativen, die Montessori-P\u00e4dagogik in Wien zu etablieren. Es \u00fcberrascht uns heute nicht mehr, dass diese Initiativen von zwei Pers\u00f6nlichkeiten ausgingen, die beide mit Denktraditionen ihrer Zeit gebrochen haben: Maria Montessori und Sigmund Freud. Im Dezember 1917 schrieb Sigmund Freud folgenden Brief an Maria Montessori:<\/p>\n<p><em>Ich habe mich ungemein gefreut, einen Brief von Ihnen zu erhalten. Von jeher mit dem Studium der kindlichen Seele besch\u00e4ftigt, bringe ich Ihren ebenso menschenfreundlichen wie verst\u00e4ndnisvollen Bestrebungen gro\u00dfe Sympathien entgegen, und meine Tochter, die analytische P\u00e4dagogin ist, z\u00e4hlt sich zu Ihren Anh\u00e4ngerinnen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich bin gerne bereit, den Aufruf zur Gr\u00fcndung eines kleinen Instituts, wie von Frau Schaxl geplant wird, neben Ihnen zu unterschreiben. Der Widerstand, den mein Name beim Publikum erwecken k\u00f6nnte, muss durch den Glanz, der von Ihrem Namen ausstrahlt, \u00fcberw\u00e4ltigt werden.<a href=\"#_edn1\" title=\"\"><sup><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Ihr herzlich ergebener<\/em><\/p>\n<p><em>Freud<\/em><\/p>\n<p>In den Jahren 1921\/22, nach dem Studium der Psychologie bei Karl B\u00fchler in Wien und begeistert von der P\u00e4dagogik Maria Montessoris, deren Ausbildungskurs sie 1920 in London besucht hatte, begann die Pragerin Lili Roubiczek gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen das erste HAUS DER KINDER in Wien 10., Troststra\u00dfe 98 aufzubauen. Dem Kreis der Mitarbeiterinnen um Lili Roubiczek geh\u00f6rte sehr bald auch Emma \u201eNuschi\u201c Spira (verehelichte Plank) an. Gemeinsam studierten sie Montessoris erstes Buch \u201eDie Entdeckung des Kindes\u201c<a href=\"#_edn2\" title=\"\"><sup><sup>[2]<\/sup><\/sup><\/a>, lebten zusammen in einer Wohngemeinschaft, stellten Montessori-Materialien her und versuchten nach den Prinzipien von Maria Montessoris P\u00e4dagogik mit den Kindern zu leben und zu arbeiten. Das HAUS DER KINDER, das ganzt\u00e4gig gef\u00fchrt wurde, besuchten vorwiegend Kinder aus armen Verh\u00e4ltnissen. Die Eltern unterst\u00fctzten die Erzieherinnen beim Herstellen von Montessori-Materialien und bei der Verpflegung der Kinder. Die Einrichtung des Kinderhauses und die ersten Materialien wurden von einem Tischler hergestellt, dessen Kind das Haus der Kinder besuchte. Im Kinderhaus wurde auch gemeinsam mit den Kindern gekocht.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist in diesem Zusammenhang die Parallele zwischen der Gr\u00fcndung des ersten Kinderhauses in dem Proletarierviertel San Lorenzo 1907 in Rom durch Maria Montessori und der Einrichtung des Kinderhauses in Wien. Auch das Kinderhaus in Wien nahm vorwiegend die Kinder der im 10. Bezirk lebenden Ziegelarbeiter und Handwerker auf. Und auch in Wien war es das Zusammentreffen bestimmter Menschen und Ideen, das die Gr\u00fcndung des Kinderhauses erst erm\u00f6glichte: Die Gruppe junger Frauen um L. Roubiczek und Emma Plank mit ihrer tiefen \u00dcberzeugung und ihrem Enthusiasmus und die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit eines Engl\u00e4nders, von dem wir nur mehr ganz wenig wissen, der aber mit seinen Spenden die Gr\u00fcndung und Einrichtung des Kinderhauses erm\u00f6glichte.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr besuchten 25 Kinder, die von 4 bis 5 Erwachsenen st\u00e4ndig betreut wurden, diese Montessori-Einrichtung im 10. Wiener Gemeindebezirk, ein Haus der Kinder, in dem nun bald eine Montessori-Schule eingerichtet wurde.<\/p>\n<h1>Montessori-Schule in Wien X.<\/h1>\n<p>1921 und die Jahre davor waren entscheidend f\u00fcr eine gro\u00dfartige p\u00e4dagogische Entwicklung in Wien:<\/p>\n<p>\u00dcber ihre Arbeit im \u201eHaus der Kinder\u201c, dem seit 1923 auch eine Schule angeschlossen war, schreibt Lili E. Roubiczek:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Montessorischule, Wien X., ist bis heute die einzige Schule in \u00d6sterreich, die durchaus nach den Grunds\u00e4tzen Frau Dr. Maria Montessoris geleitet wird.<\/em><\/p>\n<p><em>In den Jahren 1921\/22, als das wirtschaftliche Elend in Wien so gro\u00df war, &#8230; , wurden fast von allen L\u00e4ndern, die durch den Krieg nicht so gesch\u00e4digt worden waren, in \u00d6sterreich Einrichtungen ins Leben gerufen, deren Zweck es war, wenigstens das Elend der Kinder zu mildern. Zu dieser Zeit ist auch das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c von England aus gegr\u00fcndet worden. &#8230; Es sollte ein erster Versuch der Montessorimethode in \u00d6sterreich sein und gleichzeitig f\u00fcr eine Anzahl Kinder gute Ern\u00e4hrung, K\u00f6rperpflege und saubere, geheizte, Aufenthaltsr\u00e4ume sicherstellen. Aus diesen beiden Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das \u00fcber den Rahmen der meisten anderen Montessorischulen hinausging. Die Kinder sollten in der Schule nicht nur 1 bis 2 Mahlzeiten haben, sondern die ganze Ern\u00e4hrung sollte von der Schule bestritten werden. Die Schule musste von 1\/2 7 Uhr morgens, wenn die M\u00fctter der Kinder in die Fabriken gingen, bis 6 Uhr abends ge\u00f6ffnet sein und gleichzeitig f\u00fcr B\u00e4der, \u00e4rztliche \u00dcberwachung und Zahnpflege der Kinder und anderes sorgen. All dies bedeutet ein ziemliches Plus an Arbeit, hat uns aber p\u00e4dagogisch ganz unverhofft viel geholfen. .. es kommen daher meist Arbeiterkinder und nur einige Kinder des Mittelstandes.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Schule wurde im August 1923 f\u00fcr 40 Kinder er\u00f6ffnet. &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Die p\u00e4dagogische Grundlage unserer Arbeit ist die Achtung der\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 spontanen Selbst\u00e4u\u00dferungen des Kindes; auf diesen, nicht auf einen von der Lehrerin von vornherein festgesetzten Plan baut sich die Besch\u00e4ftigung der Kinder, unsere Art des Umganges mit ihnen, das ganz Leben im \u201eHaus der Kinder\u201c auf, und da nicht alle Kinder zu gleicher Zeit dasselbe tun wollen, ergibt es sich, dass die Kinder teils in kleinen Gruppen, teils einzeln spielen und arbeiten. Sie w\u00e4hlen sich ihre Besch\u00e4ftigung frei, und eine der wesentlichsten Aufgaben der Lehrerin ist die Vorbereitung und dauernde F\u00fcrsorge f\u00fcr die dem Kind angepasste Umwelt. Wir bem\u00fchen uns, ein Haus der Kinder zu schaffen, d.h. ein Haus, in dem alle M\u00f6bel und Gebrauchsgegenst\u00e4nde den kindlichen Ma\u00dfen angepasst sind und m\u00f6glichst f\u00fcr alle Lieblingsbesch\u00e4ftigungen des Kindes gesorgt ist. In einem solchen Haus f\u00fchlen sich die Kinder wohl und geborgen, und gerne unterziehen sie sich der Aufgabe, ihr kleines Reich mit den h\u00fcbschen Ger\u00e4tschaften in Ordnung zu halten. Sie gie\u00dfen Blumen, r\u00e4umen auf, bedienen ihre kleinen Kameraden bei Tisch, waschen Geschirr, kurz, leisten alle f\u00fcr die Gemeinschaft notwendigen Arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Wesentlichste ist aber die Arbeit mit dem von Frau Dr. Montessori auf Grund langj\u00e4hriger praktischer Erfahrung zusammengestellten Material zur \u00dcbung der Sinne und Muskeln. M\u00f6glichst ernste Selbst\u00e4ndigkeit des Kindes und Unabh\u00e4ngigkeit von den Hilfeleistungen und Weisungen des Erwachsenen ist uns ein weiteres Ziel.<\/em><\/p>\n<p><em>Die R\u00e4ume sind licht und farbenfreudig gehalten und haben direkten Zugang zum Garten.\u201c <a href=\"#_edn3\" title=\"\"><sup><strong><sup>[3]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p>Lili Roubiczek berichtet in der zitierten Schrift ebenso von den Sommerwochen des Hauses der Kinder, und Emma Plank dokumentierte in einem Artikel des \u201eCall of Education\u201c vom Oktober 1925 \u00e4u\u00dferst interessante Verbindung zu einer anderen ber\u00fchmten Schule, der Schwarzwaldschule: \u201eIn diesem Jahre hat uns Frau Schwarzwald ihr Heim in K\u00fcb am Semmering, in einer landschaftlich wundervollen Gegend, in den Voralpen zu Verf\u00fcgung gestellt.\u201c<a href=\"#_edn4\" title=\"\"><sup><sup>[4]<\/sup><\/sup><\/a> Zu gleicher Zeit war auch in der Schwarzwaldschule in Wien I., Wallnerstra\u00dfe\u00a09, ein Montessori-Heim eingerichtet.<\/p>\n<p>Doch die Wiener Montessori-Schule blieb im Sommer nicht immer in K\u00fcb. In den Jahren darauf verbrachten die Kinder der Montessorischule ihre Sommerwochen im steirischen Altaussee.<\/p>\n<h1>Ein neues Konzept der Erziehung in (manchen) Schulen<\/h1>\n<p>\u201eHilfe der Lehrerin.<\/p>\n<p>Das Eingreifen der Lehrerin ist oftmals ein Kampf gegen die Selbst\u00e4ndigkeit des Kindes und gibt weder Hilfe, noch Korrektion. Dottoressa wohnte einmal folgender kleinen Szene bei, die sie mir in folgender Weise erz\u00e4hlte:<\/p>\n<p>Ein zweieinhalbj\u00e4hriges Kind malte eine gr\u00fcne Kuh. Die Lehrerin bemerkte:<\/p>\n<p>\u201eWarum machst du die Kuh gr\u00fcn? Es gibt doch keine gr\u00fcnen K\u00fche.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWarum?\u201c antwortete das Kind, \u201eUnter den vielen K\u00fchen, die es gibt, wird es wohl auch eine gr\u00fcne geben!\u201c<\/p>\n<p>\u201eNein, bestimmt nicht, gr\u00fcne K\u00fche gibt es \u00fcberhaupt nicht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eOh, wie schade, &#8230;aber wenn es wirklich keine gibt, so muss ich eine machen.\u201c<a href=\"#_edn5\" title=\"\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Die Arbeit der Erzieherinnen im Wiener Haus der Kinder wurde nicht nur von der Schulbeh\u00f6rde und den Vertretern der Kindergartenerziehung der Stadt Wien gesch\u00e4tzt, sondern auch aus Deutschland und Ungarn kamen namhafte Besucher. Es ergaben sich gute Kontakte zu den Montessori-Gesellschaften in Berlin, Jena, Budapest und den Niederlanden<a href=\"#_edn6\" title=\"\"><sup><sup>[6]<\/sup><\/sup><\/a>. Und es war nicht nur die Unzufriedenheit mit der Schule, die das gro\u00dfe Interesse an der Montessori-P\u00e4dagogik so kurz nach der Gr\u00fcndung des Kinderhauses hervorrief, sondern sicher die Begeisterung und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine P\u00e4dagogik, die das Kind in den Mittelpunkt ihres Bem\u00fchens stellt:<\/p>\n<p>Maria Montessori postulierte eine Erziehung \u00fcber die spontan arbeitende sch\u00f6pferische Auffassungskraft des Kindes. Im Zentrum dieser Auffassungskraft steht der sogenannte \u201eabsorbierende Geist\u201c, eine individuelle geistige Kraft, aus der Umwelt Erfahrungen aufzunehmen, gleichsam aufzusaugen, und sich dadurch selbst zu bilden. <a href=\"#_edn7\" title=\"\"><sup><sup>[7]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Maria Montessori bringt das Ph\u00e4nomen des absorbierenden Geistes in einen engen Verst\u00e4ndniszusammenhang mit den \u201esensiblen Phasen\u201c. Bei diesen &#8230;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201ehandelt es sich um besondere Empf\u00e4nglichkeiten, die in der Entwicklung, das hei\u00dft im Kindesalter des Lebewesens, auftreten. Sie sind von vor\u00fcbergehender Dauer und dienen nur dazu, dem Wesen die Erwerbung einer bestimmten F\u00e4higkeit zu erm\u00f6glichen. Sobald dies geschehen ist, klingt die betreffende Empf\u00e4nglichkeit wieder ab.\u201c <a href=\"#_edn8\" title=\"\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der Folge von \u201esensiblen Perioden\u201c, d.h. von Entwicklungsphasen besonderer Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr bestimmte Umweltreize (z.B. Sprache, gegenst\u00e4ndliche Ordnungen, Mathematik, Problemzusammenh\u00e4nge) wird es dem Kind in einer entsprechend \u201evorbereiteten Umgebung\u201c m\u00f6glich, seine individuellen Begabungen selbst auszubilden und zu bilden.<\/p>\n<p>Die \u201evorbereitete Umgebung\u201c ist zum einen jene \u00e4u\u00dfere Struktur der Umgebung, in der die Kinder die Materialien und Anregungen finden, die sie gem\u00e4\u00df ihres Entwicklungsstandes f\u00fcr die Bildung aller ihrer F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten aktuell brauchen und zum anderen jene p\u00e4dagogische Grundeinstellung der Lehrerin (des Lehrers), die Maria Montessori in der Abschiedsrede des Montessori-Kurses 1938 in Barcelona beschrieben hat:<\/p>\n<p>\u201eEr muss das Kind, das arbeitet, respektieren, ohne es zu<\/p>\n<p>unterbrechen.<\/p>\n<p>Er muss das Kind, das Fehler macht, respektieren, ohne es<\/p>\n<p>zu korrigieren.<\/p>\n<p>Er muss das Kind respektieren, das sich ausruht und das<\/p>\n<p>die Arbeit anderer betrachtet, ohne es zu st\u00f6ren und ohne<\/p>\n<p>es zur Arbeit zu zwingen.<\/p>\n<p>Er muss aber unerm\u00fcdlich sein, immer wieder denen<\/p>\n<p>Gegenst\u00e4nde anzubieten, die sie schon einmal abgelehnt<\/p>\n<p>haben und Fehler machen.<\/p>\n<p>Und dies, indem er seine Umgebung mit seinem Sorgen belebt,<\/p>\n<p>mit seinem bedachten Schweigen, mit seinem sanften Wort;<\/p>\n<p>mit der Gegenwart jemandes, der liebt.<a href=\"#_edn9\" title=\"\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Diese \u201evorbereitete Umgebung\u201c, die nicht nur vorbereitet sondern auch entspannt sein muss, ist f\u00fcr jede Art \u201eoffenen Unterrichtes\u201c unbedingt notwendig ist.<\/p>\n<p>Und es wurde den Lehrerinnen der Schule immer wieder best\u00e4tigt, dass es ihnen auch gelingt. die Grunds\u00e4tze der Montessori-P\u00e4dagogik auch im Leben Ihrer Schule zu verwirklichen. So schreibt Emma Plank \u00fcber die Realisierung ihrer p\u00e4dagogischen Arbeit:<\/p>\n<p>\u201e<em>Es muss aber unbedingt hervorgehoben werden, dass der Zweck der Montessorischule \u00fcber das rein Schulm\u00e4\u00dfige hinausgeht. Man redet oft, wenn man die Ziele einer Schule festlegen will, von Lehrzielen. Bei den Montessori-Schulen muss man vielmehr von Erziehungszielen reden. Denn nicht nur Belehrung, sondern Erziehung im weitesten Umfang des Wortes wird in der Montessori-Schule geleistet, das hei\u00dft also, sie gibt den Kindern nicht den fertigen Stoff, sondern die Methoden, um ihn zu erwerben, sie erzieht den Intellekt und den Charakter. Indem sie das ganze Leben des Kindes zu erfassen sucht, beeinflu\u00dft sie seine gesamte Haltung<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn10\" title=\"\"><sup><sup>[10]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Und an anderer Stelle schreibt E. Plank in diesem Zusammenhang:<\/p>\n<p>\u00a0\u201e<em>Wir pr\u00e4sentieren vielmehr dem Kind den von der Menschheit erarbeiteten geistigen und technischen Besitz in einer Form, die es ihm erm\u00f6glicht, durch eigene Arbeit davon Besitz zu ergreifen\u201c <\/em>&#8230; und &#8230;<\/p>\n<p><em>\u201eInnerhalb (eines) Rahmens lassen wir jedem Kind m\u00f6glichste Freiheit. Wir haben nichts dagegen, wenn ein Kind sich vorzugsweise mit seinem Lieblingsgebiet besch\u00e4ftigt und ihm unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel Zeit widmet<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn11\" title=\"\"><sup><sup>[11]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Aufgrund der \u00f6ffentlichen Anerkennung der p\u00e4dagogischen Arbeit in der Wiener Montessorischule in Wien X. wurde Lili Peller-Roubiczek von den Verantwortlichen der Stadt Wien eingeladen, Seminare f\u00fcr Horterzieherinnen und Kinderg\u00e4rtnerinnen abzuhalten. Julius Tandler &#8211; Leiter des \u00f6ffentlichen Sozial- und Wohlfahrtswesens &#8211; war der Montessori-Gruppe wohlgesinnt.<\/p>\n<p>Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Wiener Haus der Kinder und der Schulbeh\u00f6rde dokumentiert auch der folgende anerkennende Brief vom 9.\u00a0Oktober 1923:<\/p>\n<p>\u201e<em>Es ist mir ein Bed\u00fcrfnis, Ihnen zu sagen, dass mir der heutige Besuch in Ihrer Montessori-Schule eine herzliche Freude gewesen ist. Ich war \u00fcberrascht zu sehen, wie gro\u00df die \u00dcbereinstimmung zwischen der theoretischen Darstellung in Montessoris Bereich und Ihrer Praxis ist, wie die Kinder tats\u00e4chlich in Freiheit leben und ihrem Besch\u00e4ftigungsdrange durch die Hinlenkung auf die allt\u00e4glichen Gesch\u00e4fte entsprochen wird, wie jede Uniformierung ihrer T\u00e4tigkeit vermieden wird und wie trotz aller Freiheit doch der Geist der Sitte und Ordnung das Ganze beherrscht. &#8230;<br \/> &#8230;und ich werde nicht ermangeln, aus dem Gesehenen f\u00fcr meinen Wirkungsbereich Nutzen zu ziehen.<br \/> Mit dem besten Dank f\u00fcr die freundliche Erlaubnis zur Besichtigung Ihrer Anstalt<br \/> bin ich Ihr ergebener<\/em><\/p>\n<p><em>Landesschulinspektor<br \/> Hofrat Leopold Scheuch<br \/> Amtsraum: I., Herrengasse 23\u201c<\/em><a href=\"#_edn12\" title=\"\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<h1>Das \u201eKind in der Familie\u201c<\/h1>\n<p>1924 fand der erste Besuch Maria Montessoris im Haus der \u00a0Kinder in der Troststra\u00dfe statt. W\u00e4hrend des Besuches erschien die Wiener Ausgabe des Buches \u201eDas Kind in der Familie\u201c.<\/p>\n<p>\u201e<em>Von diesem Werke wurden im Auftrage der Montessori=Schule Wien, X. in Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien=D\u00f6bling, 100 Exemplare als Vorzugsausgabe gedruckt und von Frau Doktor Maria Montessori handschriftlich signiert\u201c. <\/em><a href=\"#_edn13\" title=\"\"><sup><sup>[13]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>\u201eEin Teil dieser Vortr\u00e4ge wurde von Dr. M. Montessori 1923 in Br\u00fcssel gehalten und im gleichen Jahre in franz\u00f6sischer Sprache in der Zeitschrift \u201eLa Femme Belge\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die vorliegende \u00dcbersetzung wurde in der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Montessorischule besorgt.\u201c <\/em><a href=\"#_edn14\" title=\"\"><sup><sup>[14]<\/sup><\/sup><\/a> Verlegt wurde das Buch im Selbstverlag der Montessori-Schule Wien X., der in einem engen Zusammenhang mit der \u00d6sterreichischen Montessori-Gesellschaft gestanden hat.<\/p>\n<p>\u00dcber die Arbeit der \u00d6sterreichischen Montessori-Gesellschaft werden wir an sp\u00e4terer Stelle noch genauer berichten.<\/p>\n<p>Doch nicht nur die Herausgabe des \u201eKindes in der Familie\u201c, sondern auch die Tatsache, dass Maria Montessori so gro\u00dfes Vertrauen in Lili Peller-Roubiczek hatte, dass sie ihr als einzige unter ihren Sch\u00fclerinnen gestattete, mit \u201eneuen\u201c Materialien im Kinderhaus zu experimentieren und das p\u00e4dagogische System M. Montessoris zu erweitern,<a href=\"#_edn15\" title=\"\"><sup><sup>[15]<\/sup><\/sup><\/a> charakterisiert das gute Verh\u00e4ltnis zwischen der Gr\u00fcnderin der Montessori-P\u00e4dagogik und den Erzieherinnen der Wiener Montessori-Schule. So kann dieser Besuch Maria Montessoris auch als Anerkennung und W\u00fcrdigung der Wiener Montessori-P\u00e4dagoginnen gesehen werden.<\/p>\n<p>Doch dies war nicht die einzige W\u00fcrdigung Maria Montessoris f\u00fcr die von ihr so bezeichnete \u201escuola modella\u201c &#8230;<\/p>\n<h1>Die Montessori=Erziehung<\/h1>\n<p>1927 hielt Maria Montessori im J\u00e4nner in Berlin den folgenden \u00a0Vortrag, in dem sie eingehend Bezug nimmt auf die Wiener Montessorischule in Wien X:<\/p>\n<p>\u201e<em>Vielleicht ist es erstaunlich, dass nachstehender Vortrag in diesem Buch erscheint. Aber mich verbindet ein festes Band mit dem 10. Wiener Gemeindebezirk: die Wiener Montessori=Schule, die ich als \u201eScuola modella\u201c zu bezeichnen pflege. Viele gl\u00fcckliche Umst\u00e4nde sind hier zusammengetroffen: Eine sch\u00f6ne, mit Liebe und Sorgfalt bis in die scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten ausgedachte Einrichtung &#8211; ein wahres \u201eHaus der Kinder\u201c, die Lage der Schule in einem Arbeiterbezirke, die die Gewi\u00dfheit gibt, dass sie nicht nur ihre p\u00e4dagogische, sondern auch ihre soziale Aufgabe erf\u00fcllt. Und nicht zuletzt: Junge, fr\u00f6hliche, begeisterte Menschen arbeiten hier mit dem Einsatz aller ihrer Kr\u00e4fte f\u00fcr das \u201eWerk des Kindes\u201c. M\u00f6ge es gelingen!\u201c<\/em><\/p>\n<p align=\"right\"><em>Dr. Maria Montessori<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eUnser h\u00f6chstes Ziel ist die Verbesserung der Menschheit und diese Verbesserung muss vom Kinde ausgehen. Alle unsere Hoffnungen sind auf das Kind gerichtet, denn wir wissen, dass die Erwachsenen ihr Gedanken und Ideen wohl in vollendeter Weise ausdr\u00fccken k\u00f6nnen, dass sie aber fertige Wesen sind, in denen sich nichts mehr bewegt, nichts mehr \u00e4ndert. Die Kinder aber sind in jener Epoche des Lebens, in der alle M\u00f6glichkeiten vorhanden sind, in der nichts ist und doch alles entstehen kann. &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>In der ganzen Welt gibt es heute Menschen, die die Einrichtungen der \u201eneuen Schule\u201c studieren oder praktisch erproben. Die Erziehungsmethoden werden milder. Ein neues Problem taucht auf: Ist es wirklich notwendig, die zarten Gesch\u00f6pfe in d\u00fcstere Schulen einzuschlie\u00dfen und sie bis zum Ende ihrer Entwicklung dorthin zu verbannen, um gute Staatsb\u00fcrger und gebildete Menschen aus ihnen zu machen? Diese Frage beweist uns, dass das durch Jahrhunderte kunstvoll aufgerichtete Erziehungsgeb\u00e4ude zu wanken beginnt, dass es nicht mehr allen Bestrebungen und Wahrheiten entspricht, die wir in uns tragen. Und so sehen wir in allen L\u00e4ndern \u201eSchulreformer\u201c auftauchen, deren Ziel es ist, die M\u00fchen und Leiden zu mildern, die die Kinder in den Schulen erdulden m\u00fcssen. Sie sagen: Es ist wahr, dass die Kinder notwendigerweise bestimmten Programmen folgen m\u00fcssen, dass sie die schulm\u00e4\u00dfige Erziehung brauchen, um gebildete Menschen, sittliche, moralische und gute Staatsb\u00fcrger zu werden; aber machen wir es so, dass sie dies alles ohne H\u00e4rte und ohne Strafen erreichen. Verlegen wir den Unterricht ins Freie, unterrichten wir mit Hilfe von Anschauungsmaterial &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Das Werk der Erneuerung h\u00e4ngt nicht so sehr von der Reform der Schule ab, wie von der Einstellung des Erwachsenen zur Erziehung, von seiner Bescheidenheit und der Erkenntnis seiner Fehler. Die Reform der Schule liegt daher in der Vorbereitung der Lehrer. Aber nicht nur sie, sondern auch die M\u00fctter und alle jene, die teilhaben am Werke der Erziehung, m\u00fcssen sich umstellen. Es bedarf vor allem einer Reform unseres Gewissens. So wiederhole ich immer wieder, dass der Lehrer nicht vorbereitet ist, der hochm\u00fctig glaubt, die Seele des Kindes aufbauen zu k\u00f6nnen, ihm Charakter, Intelligenz, Tugend \u201ebeibringen\u201c zu m\u00fcssen, er ist nicht vorbereitet, solange er nicht erkennt, dass nicht nur im Innern des Kindes, sondern auch im Innern des bescheidensten Lebewesens, in der kleinsten Mikrobe eine richtunggebende Kraft liegt, die st\u00e4rker ist als wir.<\/em><\/p>\n<p><em>Welche Aufgabe obliegt dann dem Lehrer?<\/em><\/p>\n<p><em>In Geduld zu warten, wie die Ph\u00e4nomene sich entwickeln. Und was braucht er, um bescheiden und geduldig zu sein, um das zarte, sich entwickelnde Leben in vollkommener Weise zu unterst\u00fctzen? Liebe &#8211; barmherzige Liebe. Liebe ist es, mit der er beginnen muss. Aber nicht Begeisterung und Herzensg\u00fcte allein k\u00f6nnen diese Art der Erziehung vollbringen; streng sachliche Untersuchung der Wirklichkeit m\u00fcssen sie erg\u00e4nzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Meiner Methode lagen urspr\u00fcnglich keinerlei p\u00e4dagogische oder philosophische Studien zugrunde. Meine Vorbereitung war eine rein praktische. Sie bestand in der Aus\u00fcbung des \u00e4rztlichen Berufes bei kranken Kindern, &#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Wir k\u00f6nnen diesem Kinde gegen\u00fcber nichts anderes tun, als einen, wenn auch noch so winzigen Spalt zu suchen, durch den wir in seinen Geist einzudringen verm\u00f6gen.<\/em><\/p>\n<p><em>Und wenn uns dies gelungen ist, was werden wir dann anstreben? Ihm programmgetreu Kenntnisse beizubringen? Gewi\u00df nicht! Wir werden uns bem\u00fchen, sein Elend zu mildern, es auf das Niveau derer zu bringen, die gl\u00fccklicher sind als es. Die Absicht des \u201eLehrens\u201c weicht hier also der Notwendigkeit, das Leben zu unterst\u00fctzen, <strong>die Pers\u00f6nlichkeit zu entwickeln.<\/strong><a href=\"#_edn16\" title=\"\"><sup><strong><sup>[16]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a>Diese Art der Erziehung ist vollkommen verschieden von der sonst ge\u00fcbten. Hier ist es nicht mehr m\u00f6glich, von uns auszugehen, von unserer Kultur, hier muss vom Kinde ausgegangen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Die menschliche Seele n\u00e4hrt sich nicht von Brot, sondern von geistiger Gr\u00f6\u00dfe. Die Intelligenz w\u00e4chst durch wissen, der Wille st\u00e4rkt sich durch spontan ausge\u00fcbte Aktivit\u00e4t bei interessanten Handlungen. Aus all dem folgt, dass wir dem Kinde, wollen wir es gl\u00fccklich und gesund machen, das geben m\u00fcssen, wonach es immer wieder verlangt: M\u00f6glichkeit zum Handeln, Erlebnisse, Erfahrungen, Wissen. Denn das Kind will verstehen, handeln, wachsen, sich entwickeln. Auf diesem Wege sind wir dazu gekommen, auch dem Kleinkind eine Art Unterweisung zu geben, ihm Mittel zu bieten, seinen Charakter, seine Sinne und sein geistiges Leben zu entwickeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Anf\u00e4nglich wurde meine Methode die \u201eneue Methode\u201c genannt. Bald aber erkannte man, dass das Kind der Mittelpunkt dieses Werkes ist. Die Kinder waren es, die uns die M\u00f6glichkeit gaben, die Idee einer besseren Menschheit zu verwirklichen, die nat\u00fcrlich reich an Sch\u00f6nheit, Kraft, Liebe und Entschlossenheit ist. So entstand ein \u201eneues Kind\u201c, das Tugenden besitzt, die wir in so zartem Alter kaum vermutet h\u00e4tten: unerm\u00fcdlichen T\u00e4tigkeitsdrang, Selbstlosigkeit, innere Disziplin. Dieses \u201eneue Kind\u201c hat meine Ideen und meine Methode in der Welt verbreitet, indem es den Wunsch verbreitete, von Kinder dieser Art umgeben zu sein: Jeder Vater w\u00fcnschte, dass seine Kinder so w\u00e4ren, jeder Lehrer wollte seine Kinder unterrichten und in vielen L\u00e4ndern haben sich die Regierungen bem\u00fcht, die Kinder so heranbilden zu lassen, in der richtigen Erkenntnis, dass von ihnen die Zukunft des Volkes abh\u00e4ngt, dass seine Gesundheit in ihnen begr\u00fcndet liegt.<\/em><\/p>\n<p><em>Und so bedeutet meine Arbeit letzten Endes die erste soziale und menschliche Tat, die wir dem Kinde in der Welt zu erf\u00fcllen erlaubten.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben Werke von M\u00e4nnern und Frauen gesehen &#8211; nun wohl, das ist das Werk des Kindes<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn17\" title=\"\"><sup><sup>[17]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<h1>Ein Vereinsjahr der \u00f6sterreichischen Montessori-Gesellschaft<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1928 hat die \u00f6sterreichische Montessori-Gesellschaft manchen \u00a0Fortschritt zu verzeichnen:<\/p>\n<p>\u201e<em>Wollen wir von denen sprechen, die uns halfen, die Ideen Maria Montessoris zu verwirklichen, so m\u00fcssen wir an erster Stelle der Gemeinde Wien gedenken, vertreten durch den amtsf\u00fchrenden Stadtrat der Gruppe III, Herrn Prof. Dr. Julius Tandler und dem Kindergarteninspektor Stadtschulrat Philipp Frankowsky. Au\u00dfer den bereits bestehenden\u00a0 ersten beiden Montessori-Abteilungen wurden im vergangenen Jahre noch weitere vier in st\u00e4dtischen Kinderg\u00e4rten eingerichtet. &#8230; Es bestehen jetzt insgesamt 6 Montessori-Versuchsgruppen bei der Gemeinde Wien, in denen 8 Montessori-Lehrerinnen arbeiten. Im Rahmen der Fortbildungskurse f\u00fcr st\u00e4dtische Kinderg\u00e4rtnerinnen wurde ein Einf\u00fchrungskurs in die Montessori-Methode veranstaltet, den Frau Schwarz h\u00e4lt. Der Kurs wird von 80 &#8211; 90 Fr\u00f6bel-Kinderg\u00e4rtnerinnen besucht, die zugleich obligatorisch in der Montessori-Versuchsgruppe XII., D\u00f6rflerstra\u00dfe 1 hospitieren. &#8230; Die Gemeinde Wien ist der Er\u00f6ffnung neuer Gruppen durchaus nicht abgeneigt und will eine weitere Schulung von Fr\u00f6belkinderg\u00e4rtnerinnen in der Montessori-Methode durchf\u00fchren&#8230;.<\/em><\/p>\n<p><em>&#8230;<\/em><\/p>\n<p><em>Den Schwarzwaldschen Schulanstalten ist eine Montessori-Abteilung angegliedert, die von 20 bis 30 Kindern besucht wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Unter den privaten Schulen nimmt die \u00e4lteste Wiener Montessori Schule in der Troststra\u00dfe einen besonderen Rang ein. Sie umfa\u00dft gegenw\u00e4rtig eine Kleinkinderabteilung von 35 und eine Schulklasse von 17 Kindern.<\/em><\/p>\n<p><em>Andere private Schulen befinden sich im IV., VII., XIII., XVII. und XIX Bezirk. An s\u00e4mtlichen Schulen wurden Elternabende gehalten.<a href=\"#_edn18\" title=\"\"><sup><strong><sup>[18]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Zur Weiterbildung der Lehrerinnen fanden in der Troststra\u00dfe Kurse und Material\u00fcbungen statt. Au\u00dferdem unterhielt die Berufsorganisation ein w\u00f6chentliches Seminar, das unter Leitung von Frau Schaxel p\u00e4dagogische und psychologische Fragen besprach. <\/em><\/p>\n<p><em>In der Troststra\u00dfe fanden zahlreiche stets sehr gut besuchte F\u00fchrungen und regelm\u00e4\u00dfige Hospitiertage statt. Die Vortragst\u00e4tigkeit war eine ausgedehnte. Frau Lili Roubiczek hielt Kurse im Rahmen der st\u00e4dtischen Fortbildungskurse, f\u00fcr Krankenpflegerinnen, f\u00fcr die Pflegerinnen des Franz Joseph-Spitals, in der Hellerauer-Schule in Laxenburg und zahlreiche Einzelvortr\u00e4ge. In vielen Vortr\u00e4gen hat auch Frau Dr. Hammerschlag Montessori-Ideen propagiert. Andere Einzelvortr\u00e4ge und zahlreiche Artikel in den p\u00e4dagogischen Zeitschriften vervollst\u00e4ndigen unsere Propagandat\u00e4tigkeit. In der Zeitschrift der \u00f6sterreichischen Schulreform \u201eDie Quelle\u201c erscheint allmonatlich ein Beitrag \u00fcber die Montessori-Erziehung.<\/em><\/p>\n<p><em>Neben diesen laufenden Arbeiten gilt unser Bem\u00fchen gegenw\u00e4rtig dem Bau eines neuen Kinderhauses. Die Schule Troststra\u00dfe muss ihr Heim verlassen und soll in sch\u00f6nerer, gr\u00f6\u00dferer Gestalt wieder erstehen. Professor Schuster in Frankfurt hat die Pl\u00e4ne gezeichnet. Die Stadt wird uns im X. Bezirk wieder einen Platz zur Verf\u00fcgung stellen und im Verein mit der Gesellschaft das Haus bauen. Die Gesellschaft hat bis jetzt 30.000 Schilling gesammelt. &#8211; Wir sind wenig an die breite \u00d6ffentlichkeit getreten im abgelaufenen Jahr, aber wir haben viel kleine Arbeit geleistet in der freudigen \u00dcberzeugung, dass Dienst am Kinde, Dienst am Volke ist.\u201c<\/em><a href=\"#_edn19\" title=\"\"><sup><sup>[19]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Bau der neuen Montessorischule in Wien wurde im selben Jahr auch von der Neuen Freien Presse angek\u00fcndigt:<\/p>\n<p><em>\u201e<strong>(Bau eines neuen Montessori=Heimes.) <\/strong>Die Montessori-Schule in Favoriten muss im n\u00e4chsten Jahr ihr bisheriges Heim verlassen und wird in ein neues Heim \u00fcbersiedeln, in dem alle p\u00e4dagogischen und hygienischen Forderungen der genialen Sch\u00f6pferin der neuzeitlichen Kleinkinder=Erziehungsmethode Maria Montessori ihre Verwirklichung finden sollen. Lili Roubiczek, die Leiterin der Wiener Schule, will dort ein Musterheim errichten. Professor Franz Schuster hat die Baupl\u00e4ne bereits fertiggestellt und ein Modell zeigt das nette H\u00e4uschen mit der sonnigen breiten Terrasse, das entstehen soll. Die Montessori-Gesellschaft hat einen Aufruf erlassen, der bereits eine Reihe von Spenden eingebracht hat.\u201c<\/em> <a href=\"#_edn20\" title=\"\"><sup><sup>[20]<\/sup><\/sup><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Doch die Gemeinde Wien hat keinen Platz im X. Wiener Gemeindebezirk zur Verf\u00fcgung gestellt, wie Lili Roubiczek im T\u00e4tigkeitsbericht des Jahres 1928 in Aussicht gestellt hat, sondern &#8230;<\/p>\n<h1>Wien 1. &#8211; Rudolfsplatz<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1930 wurde das Wiener Haus der Kinder und damit auch ein \u00a0Montessori-Kindergarten und eine Montessori-Schule in Wien\u00a01., am Rudolfsplatz er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>In den Jahren vorher bestand auch weiterhin enger Kontakt zwischen den Lehrerinnen der Montessori-Schule Wien X., und Maria Montessori:<\/p>\n<p>Maria Montessori erm\u00f6glichte in den Jahren 1925\/26 f\u00fcr Emma Plank und einigen weiteren Mitarbeiterinnen die Absolvierung der Montessori-Ausbildung in Berlin. Etwa zur gleichen Zeit bot das Jugendamt der Stadt Wien die Zusammenarbeit f\u00fcr die Errichtung eines Montessori-Kindergartens und einer Montessori-Schule an. Aus dieser Zusammenarbeit entstand schlie\u00dflich das noch bis heute in einschl\u00e4gigen Kreisen ber\u00fchmte und bedeutende Haus der Kinder in Wien 1., Rudolfsplatz. In diesem Projekt erfolgte eine bauliche Umsetzung der p\u00e4dagogischen Ideen Maria Montessoris durch die Zusammenarbeit von Lili Peller-Roubiczek mit dem Architekten Franz Schuster, dessen Kinder ebenso eine Montessori-Schule besuchten. Jede Kindergruppe in diesem HAUS DER KINDER &#8211; sowohl die Gruppen des Kindergartens als auch die Gruppen der Schulkinder &#8211; hatte ihren separierten Bereich in diesem Haus, einen eigenen Eingang, die kindergerecht gestaltete Garderobe und den eigens f\u00fcr die Anspr\u00fcche und die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe der Kinder entworfenen Waschraum. Und jede Gruppe hatte einen Ausgang von ihrem Arbeitsraum auf die Terrasse.<\/p>\n<p>Die R\u00e4ume waren hell und freundlich gestaltet, und die M\u00f6bel waren &#8211; wie es Maria Montessori ihren urspr\u00fcnglichen Ideen nach vorgesehen hatte &#8211; f\u00fcr die Kinder eigens ihren Bed\u00fcrfnissen entsprechend angefertigt worden. Im Jahr 1931 besuchten 70 Kinder das Haus der Kinder am Rudolfsplatz, dessen Leitung Lili Peller-Roubiczek inne hatte und in dem Emma Plank die Gruppe der F\u00fcnfj\u00e4hrigen leitete. Die Entstehung dieses Kinderhauses wurde von Lili Peller-Roubiczek in dem Buch \u201eOn Development &amp; Education of Young Children\u201c, das Emma Plank in der Emigration herausgegeben hat, ausf\u00fchrlich dokumentiert.<a href=\"#_edn21\" title=\"\"><sup><sup>[21]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Eine sehr anschauliche Dokumentation des HAUSES DER KINDER gibt der Architekt des Kinderhauses Prof. Franz Schuster in dem Sonderdruck aus dem Januarheft 1935 der Modernen Bauformen: <em>\u201eWir k\u00f6nnen nicht mehr geben als Bilder, auf die Gefahr hin, dass man das Haus und seine R\u00e4ume als \u201eArchitektur\u201c bewertet, obwohl sie nichts anderes sein sollen als ein einfacher, anspruchsloser Rahmen f\u00fcr eine eigene kleine Welt der Kinder.\u201c<\/em><a href=\"#_edn22\" title=\"\"><sup><sup>[22]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Doch wie h\u00e4tte dieses Haus der Kinder blo\u00df \u201eArchitektur\u201c sein k\u00f6nnen. Es war erf\u00fcllt mit und durch den Geist Maria Montessoris und mit dem Leben der Kinder, deren Entwicklung den Erzieherinnen um L. Roubiczek und Emma Plank wie diesen selbst ein Herzensanliegen war &#8211; getragen von einem tiefen Verst\u00e4ndnis der Montessori-P\u00e4dagogik:<\/p>\n<p><em>\u201eDurch die selbstt\u00e4tige Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Umwelt, den Menschen und Dingen, bilden sich die eigenen F\u00e4higkeiten und formt sich das Verh\u00e4ltnis zur Gemeinschaft. Der Erwachsene gibt die n\u00f6tige Anleitung und Belehrung m\u00f6glichst unauff\u00e4llig. Alles entspricht den Ma\u00dfen des Kindes, ist ihm ohne Hilfe zug\u00e4nglich, damit es alle \u201ebegreifen\u201c kann &#8211; denn dann erst bilden sich Begriffe.\u201c &#8230;<\/em><\/p>\n<p>und<\/p>\n<p><em>\u201eNicht nur die H\u00e4nde des Kindes sind t\u00e4tig, &#8211; sein Wille, seine Intelligenz und Erfindungsgabe sind es in gleicher Weise. Auch geistig geh\u00f6rt also diese Arbeit dem Kinde. &#8230; In Anlehnung an eine lustbetonte Tendenz wurde eine Bet\u00e4tigungsm\u00f6glichkeit geschaffen, die dem Kind nicht nur eine Entladung f\u00fcr seine Strebungen, sondern auch einen auf h\u00f6here Stufe gehobenen positiven Kontakt mit seiner Umgebung erm\u00f6glicht. Und das ist unserer Meinung nach der Brennpunkt der Erziehung: Das Leben und das Tun des Kindes so zu lenken, dass das, was das Kind aus innerster Freude, aus tiefstem Bed\u00fcrfnis tut, auch in der sozialen Welt, in der es lebt, bejaht und positiv gewertet wird.\u201c<\/em><a href=\"#_edn23\" title=\"\"><sup><sup>[23]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Weitere namhafte P\u00e4dagoginnen arbeiteten mit den Kindern bereits in der Montessorischule in Wien X. und nun im Kinderhaus am Rudolfsplatz. Dokumentiert ist die Musikerziehung des Arbeitskreises Hellerau-Laxenburg, die Bewegungserziehung von Christine Baer-Frissell und der Werkunterricht von Dr. Trude Hammerschlag. Erw\u00e4hnenswert ist nun auch an dieser Stelle die Tatsache, dass es im Wien der Zwanziger- und fr\u00fchen Drei\u00dfigerjahre doch zu einer Zusammenarbeit zwischen der Psychoanalyse und der Montessori-P\u00e4dagogik gekommen ist <a href=\"#_edn24\" title=\"\"><sup><sup>[24]<\/sup><\/sup><\/a>. Anna Freud, die Tochter Sigmund Freuds, leitete drei Jahre hindurch ein Seminar &#8211; heute w\u00fcrde man es eine Balint-Gruppe nennen &#8211; mit den Erzieherinnen des Kinderhauses. (Vgl. auch die Zeitschrift \u201eDie Quelle\u201c, Jahrg\u00e4nge 1922-1932!)<\/p>\n<p>Dazu Anna Freud:<\/p>\n<p><em>\u201eThe first meetings of my colleagues and myself with Lili Peller were most exciting ones. This was in Vienna, in 1930\u2019s, i.e., when we were intent on forging links between psychoanalysis und education. At that time Lili Peller had already built up a model nursery school which combined the best elements of the Montessori method with the applications of the most important principles of psychoanalytic child psychology. Her work in that setting was admirable and acted as an inspiration. We formed contacts then which continued on a different level after she had become a psychoanalyst herself, and which did not cease to exist until her death.\u201c<\/em><a href=\"#_edn25\" title=\"\"><sup><sup>[25]<\/sup><\/sup><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<h1>Zum vorl\u00e4ufigen Ende<\/h1>\n<p>(einer der vielversprechendsten p\u00e4dagogischen Initiativen, die jemals in Wien und in \u00d6sterreich stattgefunden hatten)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>1934 verlie\u00dfen Lili Peller-Roubiczek und einige wichtige Mitarbeiterinnen das austrofaschistische Wien, und Emma Plank \u00fcbernahm die Leitung des Kinderhauses bis 1938. Im Jahr 1938 wurden in Wien durch die an die Macht gekommenen Nationalsozialisten alle Montessori-Einrichtungen geschlossen. Die meisten Erzieherinnen und Lehrerinnen gingen in die Emigration und nahmen auch gro\u00dfteils das Montessori-Material mit. Lediglich ein vollst\u00e4ndiger Satz von 26 Glocken, den Maria Montessori in Mailand eigens f\u00fcr die Wiener Montessorischule herstellen lie\u00df und als Geschenk beim zweiten Wienbesuch dem Team \u00fcbergab, konnte von Emma Plank gerettet werden. Dieser Glockensatz wird heute vom Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien aufbewahrt und in Ehren gehalten. Emma Plank ist in den F\u00fcnfzigerjahren wieder nach \u00d6sterreich zur\u00fcckgekehrt, hat sich aber nicht mehr der Montessori-P\u00e4dagogik gewidmet. Ihr Interesse geh\u00f6rte dem Kind im Spital und seiner p\u00e4dagogischen Betreuung und Pflege. Sie verbrachte ihren Lebensabend in Wien.<\/p>\n<p>Es dauerte genau 50 Jahre, bis in Wien mit der Wiedereinrichtung der Montessori-P\u00e4dagogik begonnen worden ist: 1988 fand die \u201eerste\u201c Montessori-Ausbildung in Wien statt. (Der allererste Montessori-Kurs in \u00d6sterreich fand ja 1952 in Innsbruck statt. Dieser Kurs wurde von Maria Montessori noch besucht. Maria Montessori verstarb in diesem Jahr in Nordwijk on Zee in Holland.)<\/p>\n<h1>Bis heute<\/h1>\n<h2>1987 begann die Montessori-Bewegung wieder in Wien<\/h2>\n<table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Fast genau 50 Jahre sind nach der Schlie\u00dfung der Montessori-Einrichtungen in Wien vergangen, bis eine Gruppe von ProfessorInnen und LehrerInnen an der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien und an der Bildungsanstalt f\u00fcr Kindergartenp\u00e4dagogik den Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien zur Restituierung der Montessori-P\u00e4dagogik in Wien gr\u00fcndete.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Manche Forschungsarbeiten im Rahmen der P\u00e4dagogischen Tatsachenforschung an der P\u00e4dagogischen Akademie und einige Studienreisen sind der Gr\u00fcndung des Vereines vorangegangen. Kontakte in \u00d6sterreich &#8211; vorwiegend zur Gruppe der Montessori-LehrerInnen in Salzburg &#8211; und im benachbarten Ausland wurden gesucht. Letztlich war dann f\u00fcr die Verwirklichung unserer Vorhaben die Begegnung mit Claus-Dieter Kaul, einem Montessori-P\u00e4dagogen der Deutschen Akademie f\u00fcr Entwicklungs-Rehabilitation, des Montessori-Zentrums in M\u00fcnchen, geleitet von Dr. Theodor Hellbr\u00fcgge, ausschlaggebend. Und was jahrelang oder jahrzehntelang nicht gelungen war, klappte 1987 dank der Hilfe des Bayrischen Montessori-Verbandes: die Montessori-Ausbildung f\u00fcr Kinderg\u00e4rtnerinnen und deren Ausbildnerinnen, LehrerInnen und ProfessorInnen der P\u00e4dagogischen Akademie konnte mit den Kollegen des Bayrischen Montessori-Verbandes geplant werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>1988 \u2013 Die Organisation der ersten Montessori-Ausbildung in \u00d6sterreich seit dem Kurs, der zuletzt 1952 in Innsbruck stattgefunden hatte, \u00fcbernahm der im Herbst 1987 gegr\u00fcndete Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien. Im J\u00e4nner 1988 er\u00f6ffnete Hofrat Dir. Dr. Franz Beer an der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien den ersten Montessori-Ausbildungskurs, der nach 1952 in \u00d6sterreich stattfand.<\/p>\n<p>Organisation des Kurses: Harald Eichelberger<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Der Kurs wurde in Kooperation mit dem P\u00e4dagogischen Institut der Stadt Wien durchgef\u00fchrt, wie alle sp\u00e4teren Kurse auch<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Eine Kooperation mit dem Stadtschulrat f\u00fcr Wien fand und findet f\u00fcr die Ausbildung der LehrerInnen wie auch f\u00fcr die Einrichtung von Montessori-Klassen im \u00f6ffentlichen Schulsystem der Stadt Wien statt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Bereits im Anschluss an den ersten Kurs konnten dank der Initiative und des gro\u00dfartigen Engagements von Frau Abteilungsvorstand OStR.\u00a0Hildegard Schaffar und dank der gro\u00dfz\u00fcgigen Unterst\u00fctzung seitens der P\u00e4dagogischen Akademie durch Hofrat Dir. Dr. Franz Beer die Vorarbeiten f\u00fcr die Einrichtung von zwei Montessori-Klassen an der \u00dcbungsvolksschule der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien aufgenommen werden. Beide Montessori-Klassen wurden zur Dokumentation der Arbeit im Rahmen eines Schulversuches und eines Projektes der P\u00e4dagogischen Tatsachenforschung eingerichtet. Die gemeinsame Arbeit mit den Kindern begann im Schuljahr 1989\/90 in der Vorschulklasse von Frau Prof. Susanne Schwarz-Aschner und in der 1.Klasse von Frau Prof. Christiane Feit. Die Betreuung der Klassen und auch die Mitarbeit in den Klassen erfolgt im Rahmen der P\u00e4dagogischen Tatsachenforschung durch Dr. Harald Eichelberger.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Ab dem Schuljahr 1990\/91 wurde der Schulversuch um eine Integrationsklasse erweitert. Diese Integrationsklasse auf der Basis der Montessori-P\u00e4dagogik wird bis heute von Frau Prof. Renate Paulis und Frau Sl Gitta Bintinger geleitet und wurde ebenso im Rahmen der P\u00e4dagogischen Tatsachenforschung wissenschaftlich begleitet. Auch f\u00fcr diese Klasse wurde in der ersten Zeit ihres Bestehens eine st\u00e4ndige Betreuung eingerichtet.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Die Montessori-P\u00e4dagogik-Ausbildung ist nach dem ersten Kursjahr zu einer st\u00e4ndigen Einrichtung geworden. Die Ausbildung ist eine Einrichtung des Montessori-P\u00e4dagogik-Vereines-Wien an der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien.<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>An der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien wird ab dem Studienjahr 1991\/92 ein Aktuelles Fachgebiet \u201eMontessori-P\u00e4dagogik\u201c f\u00fcr Studierende der Ausbildungs-g\u00e4nge Volksschule und Sonderschule abgehalten<\/p>\n<p>Dieses Aktuelle Fachgebiet wurde aufgrund des gro\u00dfen Interesses der Studierenden eingerichtet, es wird in geblockter Form angeboten; und auch die methodische Arbeit entspricht den Prinzipien der Montessori-P\u00e4dagogik, sodass es den Studierenden m\u00f6glich ist, grundlegende individuelle Erfahrungen zu machen.<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Die Verwirklichung der Montessori-P\u00e4dagogik in den \u00f6ffentlichen Klassen des Stadtschulrates f\u00fcr Wien war ab dem ersten Kurs ein wesentliches Anliegen des Vereines.<\/p>\n<p>Die Finanzierung der Klasseneinrichtungen mit Montessori-Entwicklungsmaterialien wurde teilweise vom Stadtschulrat f\u00fcr Wien und zu einem gr\u00f6\u00dferen Teil vom Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien \u00fcbernommen. Der Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien und der Stadtschulrat f\u00fcr Wien verf\u00fcgen \u00fcber ein Gesamtverzeichnis der Montessori-Einrichtungen an den Wiener \u00f6ffentlichen Schulen.<\/p>\n<p>Zwischen dem Verein und dem Stadtschulrat f\u00fcr Wien wurde im Dezember 1990 die Vereinbarung getroffen, an einigen Standorten in Wien, Montessori-Abteilungen einzurichten, sodass an jeder der ausgew\u00e4hlten Schulen jeweils die 1.-4.Klasse Grundschule nach der Montessori-Methode gef\u00fchrt werden kann. Dieses Projekt sollte ab 1992 gemeinsam vom Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien und dem Stadtschulrat f\u00fcr Wien verwirklicht und auch gemeinsam finanziert werden. Der Aufbau dieser Klassen soll immer in enger Kooperation mit den Lehrerinnen und DirektorInnen der jeweiligen Schulen stattfinden.<\/p>\n<p>Hervorzuheben in diesem Zusammenhang ist der Standort Wien 17., Kindermanngasse: die Kombination des Schulversuches \u201eNeue Grundschule\u201c mit der Montessori-P\u00e4dagogik. Die \u201eNeue Grundschule\u201c bot eine altersheterogene Organisationsform. Diese Einrichtung wurde ausf\u00fchrlich dokumentiert.<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>1991 wurde das Institut f\u00fcr aktives Lernen er\u00f6ffnet: Leitung: Saskia Haspel<\/p>\n<ul>\n<li>T\u00e4tigkeiten des Institutes:<\/li>\n<li>Montessori-Ausbildungskurse<\/li>\n<li>Einf\u00fchrungs- und Fortbildungsseminare<\/li>\n<li>Montessori-Ausbildungen auch f\u00fcr Bundesl\u00e4nder<\/li>\n<li>Kindergruppe am Institut im Vorschulbereich<\/li>\n<li>Nachmittagsbetreuung<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Die Hauptt\u00e4tigkeiten des Vereines sind weiterhin die Organisation und die Leitung der Montessori-Ausbildung und die Organisation der Einrichtung von Montessori-Klassen und deren Betreuung.<\/p>\n<p>Seit Dezember 1990 ist der Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien auch Mitglied des \u00d6sterreichischen Bundesverbandes f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik und auch in dessen Vorstand an leitender Stelle vertreten.<\/p>\n<p>Seit 1992 ruht die Mitgliedschaft beim Bundesverband.<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p>1993 &#8211; Gr\u00fcndung der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"515\">\n<p>Einrichtung eines Beirates f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik im Stadtschulrat f\u00fcr Wien zur Beratung der Schulbeh\u00f6rde in Sachen Weiterentwicklung der Montessori-P\u00e4dagogik in Wien.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Geplant f\u00fcr 1995:<\/p>\n<ul>\n<li>Er\u00f6ffnung des Montessori-Zentrum H\u00fcttelbergstra\u00dfe<\/li>\n<li>Er\u00f6ffnung des Montessori-Kinderhauses f\u00fcr 3-6j\u00e4hrige Kinder in der H\u00fcttelbergstra\u00dfe<\/li>\n<li>Er\u00f6ffnung der Montessori-Schule (ebendort)<\/li>\n<li>Montessori-Symposion mit offizieller Er\u00f6ffnung des Montessorizentrums<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<h1>Literaturliste (auch ein wenig geschichtlich und nicht allt\u00e4glich)<\/h1>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Eeden, Peter van<\/strong>, <em>Maria Montessori<\/em>, haar leven en werk in kort bestek, de nederlandse montessori verenigung, Amsterdam, mei 1962<br \/>Biographie des Holl\u00e4ndischen Montessori-Vereines<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Fisher, Dorothy, Canfield<\/strong>, <em>A Montessori Mother<\/em>, Henry Holt and Company, New York 1913<br \/>\u00a0<br \/><strong>Franz Schuster und L.E. Roubiczek<\/strong>, <em>Ein Haus der Kinder<\/em>, mit &#8230; Abbildungen, Julius Hoffman Verlag Stuttgart, handschriftliches Typoscript (in dieser Form unver\u00f6ffentlicht).<br \/>teilweise in \u201eOn Development&#8230;\u201c enthalten<br \/>\u00a0<br \/><strong>Hellbr\u00fcgge, Theodor<\/strong>, <em>Unser Montessori Modell<\/em>, Erfahrungen mit einem neuen Kindergarten und einer neuen Schule, verlegt bei Kindler, M\u00fcnchen 1977<br \/>\u201eP\u00e4d-iatrie und P\u00e4d-agogik sind die einzigen Berufe, die in ihrer Berufsbezeichnung das Kind (griech. Pais) haben. Daraus l\u00e4\u00dft sich wohl ableiten, dass beide Berufe nicht nur in besonderer Weise dem Wohl des Kindes verpflichtet sind, sondern auch in ihrer Einstellung zum Kind weitgehend \u00c4hnlichkeit haben, ja, in ihrer Hilfe f\u00fcr das Kind aus Engste zusammenwirken.\u201c<br \/>\u00a0<br \/><strong>Itard, Jean-Marc-Gaspard<\/strong>, The Wild Boy of Aveyron, Meredith Publishing Company, New York 1962<br \/>The present translation has been made from the reprinted edition of 1894 (Rapports et M\u00e9moires sur le Sauvage des L\u2019Aveyron, Paris)<br \/>\u00a0<br \/><strong>Helming, Helene<\/strong>, <em>Montessori-P\u00e4dagogik<\/em>, Ein moderner Bildungsweg in konkreter Darstellung, Mit 44 Abbildungen, Verlag Herder Freiburg 1958<br \/>Die Grundgedanken der Montessori-P\u00e4dagogik, erg\u00e4nzt durch Beispiele ihrer konkreten Ausgestaltung in Montessori-Kinderh\u00e4usern und Schulen, sind Thema dieses Buches.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Kramer, Rita<\/strong>, <em>Maria Montessori<\/em>, A Biography, Forword by Anna Freud, Radcliffe Biography Series, A Merloyd Lawrence Book, Chikago (University of Chicago Press) 1983<br \/>\u201eA trustworthy and compelling account of the life of this most brilliant educator.\u201c. The village voice<br \/>\u00a0<br \/><strong>Kramer, Rita<\/strong>, <em>Montessori, Maria<\/em>, A Biography by Rita Kramer,G.P. Putnam\u2019s, Sons, New York 1976<br \/>The long-overdue definitive biography of Maria Montessori-physician, feminist, social reformer, educator, and one of the most admired, influential, and controversial women of the twentieth century.<br \/>\u00a0<br \/><strong>La Femme Belge<\/strong>, <em>Revue mensuelle de Questions f\u00e9minines et de Questions sociales<\/em>, R\u00e9daktion et Administration: Boulevard Clovis, 75, Bruxelles, 1923<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Lillard, Paula Polk<\/strong>, <em>Montessori<\/em>, A Modern Approach, Schocken Books, New York 1972<br \/>\u201eJohn Holt says, \u201eThis book tells us what happens or can be happen in a good Montessori classroom, and why. It is the best introduction I know of to the Montessori movement in education, an anyone interested in how.\u201c<br \/>\u00a0<br \/><strong>Mc Cormick Rambusch, Nancy<\/strong>, <em>Learning how to learn, An american Approach to Montessori<\/em>, A Montessori Bibliography of Materials in the English Language, 1909-1961 Compiled by Gilbert E. Donahue, Helicon Press, Baltimore, Copyright \u00d3 1962 by Nancy Mc Cormick Rambusch<br \/>\u201eHere is a book which says in effect that common sense in education has been uncommon\u201c. G.N. Shuster<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>A Montessori Handbook<\/em>, Dr. Montessori\u2019s Own Handbook with additional new material on current Montessori theory und practice, edited by R.C. Orem, G. P. Putnam\u2019s Sons, New York 1965<br \/>The most important new development in American education is the rediscovery of the fifty-year-old-system known as the Montessori Method.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge<\/em>, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X., Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6bl. Hauptstra\u00dfe 3, o.J., [Ein Teil dieser Vortr\u00e4ge wurde von Dr. M. Montessori 1923 in Br\u00fcssel gehalten und im gleichen Jahre in franz\u00f6sischer Sprache in der Zeitschrift \u201eLa Femme Belge\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die vorliegende \u00dcbersetzung wurde in der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Montessorischule besorgt.]<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge<\/em>, Exemplar Nr.2 (signiert), Von diesem Werke wurden im Aufgrag der Montessori=Schule Wien, X. in Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien D\u00f6bling, 100 Exemplare als Vorzugsausgabe gedruckt und von Frau Doktor Maria Montessori handschriftlich signiert.<br \/>Und man h\u00f6rte auf der Erde eine zitternde Stimme,<br \/>die man noch nie geh\u00f6rt hatte &#8211;<br \/>sie kam aus einer Kehle,<br \/>die noch niemals vibriert hatte.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>From Childhood To Adolescence, Including \u201eErdkinder\u201c an The Functions of the University<\/em>, First English edition 1973, Schocken Books, New York, Copyright \u00a9 1948 by Maria Montessori, Copyright \u00a9 1959 by Descl\u00e9e de Brouwer, Copyright \u00a9 1973, 1976 by Schocken Books, Inc.<br \/>\u201eWe hope that this book will be followed by others illustrating various aspects of the Montessori approach to the education as a help to life. General Director, Association Montessori Internationale<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Il Metodo della Pedagogia Scientifica Applicato All\u2019educazione infantiele nelle case dei bambini, Terza adizione Accresciuta es Ampliate con Molte Tavole e Figure<\/em>, Roma, Maglione &amp; Strini, Succ. Loescher, 1918<br \/>Das erste gro\u00dfe p\u00e4dagogische Buch Maria Montessoris, das dann allenthalben in der Welt das bekannteste und in vielen Sprachen das einzig \u00fcbersetzte geblieben ist, war von ihr urspr\u00fcnglich nicht geplant, sondern auf direkten pers\u00f6nlichen Anspruch hin verfa\u00dft worden: <em>\u201eNach 20 Tagen war das Manuskript fertig &#8230; tags darauf nahm der Baron (Franchetti) den Zug nach Citt\u00e0 di Castello und \u00fcbergab dort, wo er gut bekannt war, das Manuskript einer Druckerei, nicht einem Verleger, mit dem Befehl, Satz f\u00fcr Satz zu drucken, ohne auch nur ein Komma zu \u00e4ndern. So erschien das erste Buch der Methode.<\/em>Maccheroni, Anna Maria, Come conobbi Maria Montessori, Roma 1956, S.49f.<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>L\u2019autoeducazione, Nelle scuole Elementari, Continuazione del Volume: Il Matode della Pedagogia scientifica applicato all\u2019aducazione infantile nelle Case dei Bambini<\/em>, Ermanno Loescher &amp; C.. P. Maglione &amp; C. Strini, Editori-Librai Di S. M. La Regina, 1916<br \/>&#8230;doch ist gerade die \u201eAutoeducazione\u201c ein relativ systematisches Buch Montessoris. Dies gilt in zweierlei Hinsicht: in bezug auf die Theorie und in bezug auf die Praxis. In bezug auf die Theorie ergibt sich nicht nur eine gewisse Aufarbeitung eines Theorie-Defizits, sondern eine andere Art des Ansatzes, der von nun an in Montessoris Werk zunehmend an Bedeutung gewinnt: der eigentliche Zentralpunkt des Buches und der darin entfalteten p\u00e4dagogischen Theorie ist n\u00e4mlich nicht ein Axiom oder irgendeine andere Vorgabe, sondern der Bericht ihrer Erfahrung und deren theoretische Ausfaltung. <br \/> <strong>Schulz-Benesch, G<\/strong>., \u00dcber Reden und Schriften Montessoris, in: Scheid, P. &amp; Weidlich, H., Beitr\u00e4ge zur Montessori-P\u00e4dagogik 1977, Donauw\u00f6rth 1977, S. 145<\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Mein Handbuch<\/em>, Grunds\u00e4tze und Anwendung meiner neuen Methode der Selbsterziehung der Kinder von Dr. Maria Montessori, Verlag Julius Hoffmann Stuttgart, Zweite umgearbeitetete Auflage mit 28 Abbildungen, Stuttgart 1928<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Mein Handbuch<\/em>, Grunds\u00e4tze und Anwendung meiner neuen Methode der Selbsterziehung der Kinder von Dr. Maria Montessori, Verlag Julius Hoffmann Stuttgart, Mit 42 Abbildungen und einer Farbentafel, Druck: christliches Verlagshaus, G.m.b.H., Stuttgart 1922<br \/>Anmerkung der Verfasserin<br \/>Infolge des weitverbreiteten Interesses, das man meiner Methode der Kindererziehung geschenkt hat, sind B\u00fccher herausgegeben worden, die dem gew\u00f6hnlichen Leser als rechtm\u00e4\u00dfige Darstellungen des Montessori Systems erscheinen k\u00f6nnten. Ich m\u00f6chte ausdr\u00fccklich feststellen, dass vorliegendes Werk, dessen deutsche \u00dcbersetzung von mir autorisiert und gutgehei\u00dfen wurde, das einzige authentische \u201eHandbuch\u201c f\u00fcr meine Methode ist und dass das einzige andere authentische Werk von mir in deutscher Sprache folgendes ist: \u201e Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter\u201c (Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart)<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Pedagogical anthropology; London 1913 by William Heinemann<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter<\/em>. Nach den Grunds\u00e4tzen der wissenschaftlichen P\u00e4dagogik methodisch dargelegt von Dr. Maria Montessori, Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart o.J. Auflage 9.-12.Tausend (handschriftliches Datum 25.4.1925)<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Spontaneous Activity in Education, The Advanced Montessori method<\/em>, Introduction by John J. McDermott, Translated from the Italian by Florence Simmonds, this book was first published in English 1917, Copyright \u00d3 1965, by Schocken Books Inc.<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>The Absorbent Mind<\/em>, M.D., D.Litt., F.E.I.S., The Theosophical Publishing House, Adyar &#8211; Madras &#8211; India, 1949<br \/>The present volume is based upon the lecures given by Dr. Maria Montessori at Ahmedabad, during the first Training Course after her internment in India which lasted up to the end of World war II.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>The advanced Montessori Method, Scientific Pedagogy as Applied to the Education of Children from Seven to Eleven Years, I &#8211; Spontaneous Activity in Education<\/em>, Translated from the Italian by Florence Simmonds an Lily Hutchinson, Verlag William Heinemann, London 1919, First puplished, January 1918<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>The advanced Montessori Method, Scientific Pedagogy as Applied to the Education of Children from Seven to Eleven Years, II <\/em>&#8211; The Montessori Elementary Material, Translated from the Italian by Arthur Livingston, with illustrations from photographs an with numerous diagrams, Verlag William Heinemann, London 1928, First Published May 1918<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>The Discovery of the child, Revised and Enlarged Edition of \u201eThe Montessori Method\u201c, <\/em>Translated by Mara A. Johnstone, Kalakshetra Publications, Adayr, Madras20, India, First Published in 1948<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, T<em>he Secret of Childchood<\/em>, M.D. (Rome), D.Litt. (Durham) Translated und Edited by Barbara Barclay Carter, Orient Longmans, Mombay, Calcutta, Madras, New Delhi, First Published 1936<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>\u00dcber die Bildung des Menschen<\/em>, Herausgegeben und eingeleitet von Paul Oswald und G\u00fcnter Schulz-Benesch, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1966<br \/>&#8230;gleichsam eine Altersschrift Maria Montessoris, die als Verm\u00e4chtnis der Grundgedanken ihres p\u00e4dagogischen Lebenswerkes gelten kann.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Maria<\/strong>, <em>Von der Kindheit zur Jugend, Entwicklungspsychologie des Schulalters<\/em>, Herausgegeben und eingeleitet von Paul Oswald, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1966<br \/>Das Werk enth\u00e4lt, erstmals in deutscher Sprache vollst\u00e4ndig, den Erziehungsplan Montessoris f\u00fcr die Entwicklungsphasen in der Volks- und h\u00f6heren Schule mit Ausblicken auf die P\u00e4dagogischen Aspekt des Hochschulstudenten. Der Plan umfa\u00dft gem\u00e4\u00df den Wachstumsperioden dieser Lebensabschnitte drei Erziehungspl\u00e4ne: \u201eDas Kind\u201c (7.-12. Lebensjahr), \u201eDer Jugendliche\u201c (12.-18. Lebensjahr), und der \u201eUniversit\u00e4tsstudent\u201c.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Mario M.<\/strong>, <em>Erziehung zum Menschen, Montessori-P\u00e4dagogik heute, <\/em>Vlg. Kindler, 1977; Die Originalausgabe ist im Verlag Schocken Books Inc., New York, erschienen unter dem Titel \u201eEducation for Human Development &#8211; Understanding Montessori\u201c. (\u00dcbersetzung Hans-Horst Menschen.) Copyright \u00d3 Schocken Books Inc., New York.<br \/>In diesem Buch: \u201eAlle Kinder sind geborene Genies. 9999 von jeweils 10000 werden von Erwachsenen unversehens und unabsichtlich um diese ihre ureigene Genialitat gebracht. Buckminster Fuller &#8211; Eine W\u00fcrdigung Maria Montessoris<br \/>\u00a0<br \/><strong>Montessori, Mario M., Jr.<\/strong>, <em>Education for Human Development &#8211; Understanding Montessori<\/em>, Edited by Paula Polk Lillard, Copyright \u00d3 Schocken Books Inc., New York.1976<br \/>This work deals with the ideas of Maria Montessori from philosophical, psychological, and educational points of view.<br \/>\u00a0<br \/><strong>National Association for the Education of Young children<\/strong>, <em>Montessori in Perspective<\/em>, Edited by the Publications Commitee of the National Association for the Education of Young children, Copyright \u00d31966<br \/>Including: <strong>Plank. E.,N<\/strong>., <em>Reflections on the Revival of the Montessori Method<\/em><br \/>\u00a0<br \/><strong>Orem, R.C<\/strong>.,<em> Montessori for the Disatvantaged, An Application of Montessori Edcational Principles to the War on Poverty<\/em>, G.P. Putnam\u2019s Sons, New York1967<br \/>In this important new book, exponents of the Montessori Method offer a major contribution to one of the country\u2019s most widely publicized educational projects &#8211; Operations Head Start.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Orem, R.C<\/strong>., <em>Montessori heute, Die Aktualit\u00e4t einer grossen Erziehungskonzeption, Gedanken und Reports zur Montessori-Renaissance in den USA<\/em>, Eingeleitet und herausgegeben von P. Oswald und G. Schulz-Benesch, Otto Mayer Verlag Ravensburg 1975, 1. Auflage; Die amerikanische Originalausgabe erschien unter dem Titel \u201eMontessori Today\u201c bei Capricorn Books, New York, Copyright \u00d3 1971 by R.C. Orem<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Oswald, P., und Schulz-Benesch, G<\/strong>., (Hg.), <em>Montessori f\u00fcr Eltern<\/em>, Eine Auswahl aus dem Werk Maria Montessoris, Ravensburger Elternb\u00fccher, Otto Maier Verlag Ravensburg 1974, 1. Auflage<br \/>Diese Ausgabe ist aus folgenden Werken zusammengestellt:<br \/>\u201e\u00dcber die Bildung des Menschen\u201c<br \/>\u201eDie Entdeckung des Kindes\u201c<br \/>\u201eDas kreative Kind\u201c<br \/>\u201eVon der Kindheit zur Jugend\u201c<br \/>\u201eDas kreative Kind\u201c<br \/>\u201eKinde sind anders\u201c<br \/>\u00a0<br \/><strong>Oswald, Paul<\/strong>, <em>Das Kind im Werke Maria Montessoris<\/em>, P\u00e4dagogik der Gegenwart, (hrsg. von Feldmann, Erich), Verlag I. Setzkorn-Scheifhacken, M\u00fclheim (Ruhr) 1959<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Oswald, Paul<\/strong>, <em>Die Anthropologie Maria Montessoris<\/em>, aus der Reihe Interpretationen zur Anthropologie, (herausgegeben von Josef Speck), F. Coppenrath Verlag M\u00fcnster 1970<\/p>\n<p><strong>Peller, Lili, E.<\/strong>, <em>On Development &amp; Education of Young Children<\/em>, Selected Papers, edited by Emma N. Plank, New York 1978<br \/>This was to be the \u201eCentury of the Child\u201c, and indeed it opened with a rich growth of reform movements in education. One of the brightest promises was that of Maria Montessori. It was at the same time that Freund created his work.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Peller-Roubiczek<\/strong>, <strong>L.E<\/strong>., <em>P\u00e4dagogische Bemerkungen<\/em>, in: Schuster, Franz, Ein \u201eHaus der Kinder\u201c, Sonderdruck aus dem Januarheft 1935 der \u201eModernen Bauformen\u201c, Julius Hoffmann Verlag Stuttgart<br \/>Das von der Leiterin, Frau L. E. Peller-Roubiczek, aufgestellte Bauprogramm beruht im Wesentlichen auf den erzieherischen Grunds\u00e4tzen der Italienerin Dr. Maria Montessori.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Roubiczek, L.E., Hammerschlag, T., Schuster, F., Baer-Frissell, Ch., Spira, N<\/strong>., <em>Aus dem Arbeitskreis der Wiener Montessori-Schule<\/em>, 1. Folge, Selbstverlag der Montessori-Schule Wien X., Wien im Mai 1929<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Schulz-Benesch, G\u00fcnter<\/strong>, <em>Der Streit um Montessori, Kritische Nachforschungen zum Werk einer katholischen P\u00e4dagogin von Weltruf mit einer internationalen Montessori-Bibliographie<\/em>, 2. Auflage, Herder-Vlg., Freiburg im Breisgau 1962<br \/>Die Montessori-P\u00e4dagogik hat von ihrem Ursprung an bis zur Gegenwart stets au\u00dferordentlich gegens\u00e4tzliche Stellungnahmen erfahren. &#8230;<br \/>\u00a0<br \/><strong>Schulz-Benesch<\/strong>, G\u00fcnter, <em>Montessori<\/em>, Wege der Forschung Band CC, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1970<br \/><strong>\u00a0<\/strong><br \/><strong>Schuster, Franz<\/strong>, (Architekt, Prof., Frankfurt am Main), <em>Ein \u201eHaus der Kinder\u201c, <\/em>Sonderdruck aus dem Januarheft 1935 der \u201eModernen Bauformen\u201c, Julius Hoffmann Verlag Stuttgart<br \/>Die Grundlage jeder baulichen Gestaltung ist das Leben; das Bauwerk aber ist der umfassende Rahmen f\u00fcr den m\u00f6glichst sinnvollen Ablauf des Geschehens, dem es zu dienen hat.<br \/>\u00a0<br \/><strong>Standing, E.M<\/strong>., <em>Maria Montessori, Her life an Work<\/em>, Academy Library Guild, Fresno, California, Copyright \u00d3 by Hollis &amp; Carter Limited 1957<br \/>Dear Benedetto Standing,<br \/>What you have written on my life is a wonder- an beautiful as a piece of writing! &#8230;<br \/>Thank you again und again for your letters an for that blessed loyalty &#8211; which makes your<br \/>friendship so precious.<br \/>Courage&#8230;! Courage for the harvest &#8211;<br \/>Yours always most affectionately<br \/>MAMMOLINA<br \/>Irodauction M. Montessori<br \/>\u00a0<br \/><strong>Standing, E.M<\/strong>., <em>Maria Montessori, Leben und Werk<\/em>, herausgegeben von Dr. Paul Scheid, \u00dcbersetzt von A,M. Textor unter Mitarbeit von Dipl.-Psych. Dr. Kurt Aurin und Prof. Helene Helmig, Ernst Klett Verlag, Stuttgart o.J.<br \/>\u201eThe most interesting woman in Europe\u201c, nannte die TIMES Maria Montessori &#8230;<br \/>\u00a0<br \/><strong>The Call of Education<\/strong>, o.J.<br \/>M. Montessori, J.C.L. Godefroy, G\u00e9za R\u00e9v\u00e9sz, C.A. Claremont B.Sc., A.\u00a0Maccheroni,<br \/>Nevile Wilkinson<br \/>\u00a0<br \/><strong>The Call of Education<\/strong>, o.J.<br \/>M. Montessori, Bernhard Alexander, C.W. Tromp, J.C. Remmers, Julie Taussek, Emma<br \/>Plank, Nadia Labriola, Chr. Neguenzoff, G. R\u00e9v\u00e9sz<br \/>\u00a0<br \/><strong>XI Congresso Internationale Montessori Roma<\/strong>, 26-27-28 Settembre 1957, <em>Maria Montessori E il Pensiero Pedagogico Contemporaneo<\/em>, Atti a cura di Marziola Pignitari, Ed. &lt;&lt;Vita dell\u2019Infanzia&gt;&gt;<\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<h1>Zeitschriften<\/h1>\n<p><em><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Roubiczek, Lili, E., <\/strong>Bemerkungen zur Kritik an der Montessori-P\u00e4dagogik, Die Quelle 1931, S.127ff.<\/p>\n<p><strong>Roubiczek, Lili, E., <\/strong>Sensitive perioden, Die Quelle, 1931, S. 255ff.<\/p>\n<p><strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Aus der Praxis, Die Quelle, 1931, S.704<\/p>\n<p><strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Beobachtungen \u00fcber geistige Arbeit bei F\u00fcnfj\u00e4hrigen, Die Quelle 1931, S.947ff. <\/p>\n<p><strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Bericht \u00fcber den ersten internationalen montessori-kongress, Die Quelle 1931, S.255f.<\/p>\n<p><strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Einf\u00fchrung ins rechnen im montessori-kinderhaus, <span style=\"text-decoration: underline;\">Die Quelle 1932, S.138ff.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Versuch einer Verbindung von Kindergarten und Elementarschule, Die Quelle 1929, S1202ff.<\/p>\n<p>\u00a0<strong>T<\/strong><strong>esarek, Anton<\/strong>, \u00dcber das erbe fr\u00f6bels, Die Quelle 1929, S.1204ff.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Zum Autor<\/h1>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Der Autor ist Professor f\u00fcr P\u00e4dagogik an der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien und Obmann des Montessori-P\u00e4dagogik-Vereines-Wien..<br \/> Dr. Harald Eichelberger gr\u00fcndete 1986 den Montessori-P\u00e4dagogik-Verein-Wien und organisierte in der Folge die erste Montessori-Ausbildung in Wien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>In den folgenden Jahren war (und ist) er selbst als Montessori-Ausbildner innerhalb des Montessori-P\u00e4dagogik-Vereines-Wien t\u00e4tig und baute mit Saskia Haspel die Montessori-Ausbildung in Wien auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Er setzte zahlreiche Initiativen zur Einrichtung und Finanzierung von Montessori-Klassen innerhalb des \u00f6ffentlichen Schulsystems in Wien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Leiter des aktuellen Fachgebietes Montessori-P\u00e4dagogik an der P\u00e4dagogischen Akademie.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Gr\u00fcndungsmitglied des \u00d6sterreichischen Bundesverbandes f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik und der \u00d6sterreichischen Montessori-Gesellschaft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Lehrt\u00e4tigkeit \u00fcber Montessori-P\u00e4dagogik an ausl\u00e4ndischen Universit\u00e4ten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber Montessori-P\u00e4dagogik und Dokumentation der Arbeit in den Klassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Seit 1995 Mitglied des Beirates f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik des Stadtschulrates f\u00fcr Wien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Anmerkungen<\/h1>\n<div><\/p>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref1\" title=\"\">[1]<\/a> &#8230; Brief aus dem Nachlass, Originalbrief in: Freud, Ernst, L., ed., The letters of Sigmund Freud. New York: Basic Books, 1960. p. 319<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref2\" title=\"\">[2]<\/a> &#8230; Das Buch gibt vor allem Aufschluss \u00fcber die Entstehung ihrer Methode, \u00fcber die Entwicklung des Materials mit den Kindern und f\u00fcr die Kinder, \u00fcber die Technik der Lektionen, \u00fcber die Arbeit der ErzieherInnen und LehrerInnen mit den Kindern und \u00fcber das Umdenken in der Erziehung: <strong>Montessori, Maria<\/strong>: <em>Il metodo della pedagogia scientifica<\/em> <em>applicato all&#8217;educazione infantile nelle case dei bambini<\/em>, Citt\u00e0 di Castello 1909; dt. \u00dcbers.: Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter, Stuttgart 1913, Neuausgabe: <strong>Die Entdeckung des Kindes<\/strong> (Hrsg. P. Oswald und G. Schulz-Benesch), Feiburg\/Br. 1969;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref3\" title=\"\">[3]<\/a> &#8230; <strong>Roubiczek, Lili, <\/strong>Die Grunds\u00e4tze der Montessori-Erziehung, in: Zeitschrift \u201eAus dem Arbeitskreis der Wiener Montessorischule, Wien, X, Jahrgang 1924, H.1, S.2<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref4\" title=\"\">[4]<\/a> &#8230; <strong>Spira, Nuschi<\/strong>, Das Sommerheim der Wiener Montessorischule, in: The Call of Education, Oktober 1925<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref5\" title=\"\">[5]<\/a> &#8230; The Call of Education, S. 307<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref6\" title=\"\">[6]<\/a> &#8230; Deutsche Montessorigesellschaft e.V., Berlin NW, Th\u00fcringische Montessorigesellschaft, Jena, Nederlandsche Montessori=Vereinigung, Amsterdam<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref7\" title=\"\">[7]<\/a> &#8230; <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Schule des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1962, Herder &#8211; Vlg., S. 3<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref8\" title=\"\">[8]<\/a> &#8230; <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kinder sind anders, Stuttgart 1967 (1952), dtv\/Klett-Cotta 15036, S.47<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref9\" title=\"\">[9]<\/a> &#8230; Internationaler Montessori-Kursus Barcelona 1938<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref10\" title=\"\">[10]<\/a> &#8230; <strong>Plank-Spira, Emma<\/strong>, Die Montessori-P\u00e4dagogik in der Volksschule, in: Schweizer Erziehungsrundschau VI\/II, Mai 1933, S.36<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref11\" title=\"\">[11]<\/a> &#8230; <strong>Plank-Spira, Emma<\/strong>, Die Montessori-P\u00e4dagogik in der Volksschule, S. 36<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref12\" title=\"\">[12]<\/a> &#8230; Brief des Hofrats Scheuch an die Montessori-Schule Wien X., aus dem Nachla\u00df Emma Planks<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref13\" title=\"\">[13]<\/a> &#8230; <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge von Maria Montessori, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X. Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 3., o.J., Exemplar Nr. 2, handsigniert.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref14\" title=\"\">[14]<\/a> &#8230; <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge&#8230;, Wiener Ausgabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref15\" title=\"\">[15]<\/a>&#8230; <strong>Kramer<\/strong>, Rita, Maria Montessori, M\u00fcnchen 1977, S. 349<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref16\" title=\"\">[16]<\/a> &#8230; Hervorgehoben durch den Verf.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref17\" title=\"\">[17]<\/a>\u00a0 &#8230; <strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Montessori=Erziehung, Berlin, J\u00e4nner 1927, Quelle bis dato nicht ermittelt (um Angaben wird gebeten, Danke!)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref18\" title=\"\">[18]<\/a> &#8230; Wir finden hier noch keine Erw\u00e4hnung der Montessori-Schule in Wien IX, Gr\u00fcnen Tor Gasse, die durch etliche ausgewiesene Fotografien dokumentiert ist. (Anm. des Autors)<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref19\" title=\"\">[19]<\/a> &#8230; Aus dem Bericht \u00fcber die T\u00e4tigkeit der \u00f6sterreichischen Montessori-Gesellschaft im Vereinsjahr 1928 &#8211; aus dem Nachla\u00df Emma Planks.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref20\" title=\"\">[20]<\/a> &#8230; Artikel aus der Neuen Freien Presse vom 25. Mai 1928<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref21\" title=\"\">[21]<\/a> &#8230; <strong>Lili E. Peller<\/strong>, On Development &amp; Education of Young Children, New York, o.J<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref22\" title=\"\">[22]<\/a> &#8230; <strong>Schuster, Franz<\/strong>, Ein Haus der Kinder, Sonderdruck aus dem Januarheft 1935 der \u201eModernen Bauformen\u201c, Julius Hoffmann-Vlg., Stuttgart 1935<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref23\" title=\"\">[23]<\/a> &#8230; <strong>Peller-Roubiczek<\/strong>, L.E., P\u00e4dagogische Bemerkungen, in Schuster, F., Ein \u201eHaus der Kinder\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref24\" title=\"\">[24]<\/a>&#8230; <strong>Bittner, G\u00fcnther<\/strong>, Maria Montessori und das Unbewu\u00dfte. In: Fuchs &amp; Harth-Peter, Montessori-P\u00e4dagogik, W\u00fcrzburg 1989, S. 49f.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref25\" title=\"\">[25]<\/a> &#8230; <strong>Freud, Anna<\/strong>, in: The Reiss-Davis Clinic Bulletin, Spring 1967<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Jahren 1921\/22, nach dem Studium der Psychologie bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-18","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-montessori-paedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}