{"id":21,"date":"2013-12-27T16:12:51","date_gmt":"2013-12-27T16:12:51","guid":{"rendered":"?p=21"},"modified":"2013-12-27T16:12:51","modified_gmt":"2013-12-27T16:12:51","slug":"die-bedeutung-der-reformpaedagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=21","title":{"rendered":"Die Bedeutung der Reformp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<p>Die Epoche der Reformp\u00e4dagogik war eine Epoche der p\u00e4dagogischen Ver\u00e4nderungen und sie ist eine Epoche, die heute mehr denn je in \u00d6sterreich impulsgebend werden kann. Diese Epoche einer p\u00e4dagogischen Erneuerung, die ungef\u00e4hr mit dem Ende des vorigen Jahrhunderts begonnen hat und von dem Auftreten der gro\u00dfen Pers\u00f6nlichkeiten her gesehen abgeschlossen scheint, ist allgemein gekennzeichnet durch die Suche nach humaneren Formen in der Schule. Diese Suche jedoch ist auch heute noch nicht beendet. Fast alle Modelle der Reformp\u00e4dagogik weisen ein gemeinsames p\u00e4dagogisches Bem\u00fchen auf: Das systematische Lernen und das pers\u00f6nliche Erleben in einen angstfreien Bildungsprozess zu integrieren.<\/p>\n<h3 align=\"left\">Harald Eichelberger<\/h3>\n<h1 align=\"left\">Die Bedeutung der Reformp\u00e4dagogik<\/h1>\n<p>Die Epoche der Reformp\u00e4dagogik war eine Epoche der p\u00e4dagogischen Ver\u00e4nderungen und sie ist eine Epoche, die heute mehr denn je in \u00d6sterreich impulsgebend werden kann. Diese Epoche einer p\u00e4dagogischen Erneuerung, die ungef\u00e4hr mit dem Ende des vorigen Jahrhunderts begonnen hat und von dem Auftreten der gro\u00dfen Pers\u00f6nlichkeiten her gesehen abgeschlossen scheint, ist allgemein gekennzeichnet durch die Suche nach humaneren Formen in der Schule. Diese Suche jedoch ist auch heute noch nicht beendet. Fast alle Modelle der Reformp\u00e4dagogik weisen ein gemeinsames p\u00e4dagogisches Bem\u00fchen auf: Das systematische Lernen und das pers\u00f6nliche Erleben in einen angstfreien Bildungsprozess zu integrieren.<\/p>\n<p>Das Studium der heute noch verbreiteten f\u00fcnf erfolgreichen Modelle der Reformp\u00e4dagogik \u2013 Montessori-P\u00e4dagogik, Freinet-P\u00e4dagogik, Jenaplan-P\u00e4dagogik, Freinet-P\u00e4dagogik und Waldorfp\u00e4dagogik<a href=\"#_ftn1\" title=\"\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a>\u2013 sollte es uns erm\u00f6glichen, dem genannten p\u00e4dagogischen Ziel eines angstfreieren Bildungsprozesses in den \u00f6sterreichischen Schulen n\u00e4herzukommen, ohne die Notwendigkeit einer didaktisch-methodischen Grundlage f\u00fcr schulisches Lernen und den gesellschaftlichen Rahmen der Schule in \u00d6sterreich aus den Augen zu verlieren.<\/p>\n<p>Wenn wir die hier diskutierten reformp\u00e4dagogischen Konzepte vorwegnehmend vergleichen, so werden wir einerseits auf gemeinsame Merkmale sto\u00dfen, die diese Konzepte als geeignetes Fundamentum zur permanenten Schulentwicklung ausweisen und anderseits auf Spezifika, die uns die Auswahl eines oder die Geneigtheit zu einem der Konzepte erleichtern. Oberstes Merkmal all der hier angef\u00fchrten Konzepte ist die <em>Kind-orientierung,<\/em> ein Begriff, der vor allem das Umdenken im historischen Sinn signalisiert: nicht die Schule und ihre Anspr\u00fcche an das Kind stehen im Mittelpunkt des p\u00e4dagogischen Denkens, sondern die optimale Entwicklung des Kindes und eine Schule, die diese Entwicklung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>In Bezugnahme auf eine m\u00f6gliche \u00d6ffnung der Schule mit der Zielstellung einer allgemeinen Schulentwicklung und Bildungsreform sind die reformp\u00e4dagogischen Konzepte eine den Prozess der \u00d6ffnung dienliche didaktisch-methodische Grundlage. Mit all den zu diskutierenden Konzepten sind p\u00e4dagogische Prinzipien, wie <em>Selbst\u00e4ndigkeit<\/em>, <em>Selbstbildung<\/em>, <em>Eigenverantwortung<\/em>, <em>Selbstt\u00e4tigkeit<\/em>, <em>eigenst\u00e4ndiges und autonomes Lernen<\/em>, <em>entdeckendes Lernen<\/em>, <em>Bildung der Imaginationsf\u00e4higkeit <\/em>und <em>soziales Lernen <\/em>verbunden. Zentrales Anliegen ist es, den heranwachsenden Menschen in seiner Entwicklung zur eigenst\u00e4ndigen Pers\u00f6nlichkeit und zur Entfaltung seiner Individualit\u00e4t zu helfen.<\/p>\n<p>Weitere konstituierende und beschreibende Merkmale reformp\u00e4dagogischer Bildungskonzepte finden wir, ohne schon Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erheben zu wollen, in der <em>Gestaltung einer anregenden Lernlandschaft<\/em>, im <em>f\u00e4cher\u00fcbergreifender Unterricht<\/em>, in <em>weitreichenden Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten des Kindes, <\/em>im Angebot sogenannter <em>Entwicklungsmaterialien,<\/em> in einer <em>pers\u00f6nlichkeitsbezogenen Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung <\/em>und in einer prinzipiellen <em>Betonung der Eigenaktivit\u00e4t<\/em>.<\/p>\n<p align=\"left\">Trotz dieser Gemeinsamkeiten weist die Reformp\u00e4dagogik in ihren Konzepten immer wieder interessante Spezifika aus, die auch eine entscheidende Wahlm\u00f6glichkeit darstellen. So sind sicherlich in der Montessori-P\u00e4dagogik die Entwicklungsmaterialien einzigartig und damit auf das Konzept der Selbstbestimmung des Kindes abgestimmt, w\u00e4hrend bei Helen Parkhurst, einer zeitweiligen Weggef\u00e4hrtin Maria Montessoris, die Lernorganisation des Kindes aufgrund von spezifischen Lernaufgaben im Vordergrund der schulischen Arbeit steht. Bei genauem Studium werden wir z. B. auch feststellen, dass das Gespr\u00e4ch bei C\u00e9lestin Freinet wohl in einem anderen Zusammenhang gesehen wird als bei Peter Petersen. Der politisch-k\u00e4mpferische Aspekt des Wortes fehlt bei Peter Petersen zur G\u00e4nze.<\/p>\n<p>Diese Andeutungen zeigen, wie wichtig es ist, die Konzepte der genannten P\u00e4dagogen intensiv zu studieren. Erst dann k\u00f6nnen sie fruchtbar werden f\u00fcr eine kontinuierliche Entwicklung. All diese Modelle sind Beispiele eines \u00fcberaus starken p\u00e4dagogischen Gestaltungswillens, beinhalten auch heute noch p\u00e4dagogisch \u00fcberlegenswerte Neuerungen f\u00fcr die Regelschule und m\u00fcssen auch in \u00d6sterreich endlich im Hinblick auf die Perspektiven f\u00fcr eine zuk\u00fcnftige Schulentwicklung studiert und untersucht werden. So m\u00f6chte ich in diesem Zusammenhang prognostizieren, dass die Jenaplan-P\u00e4dagogik f\u00fcr <em>flexible Schulorganisation <\/em>und eine <em>individuelle Schuleingangsphase<\/em>, die Montessori-P\u00e4dagogik f\u00fcr <em>innere Differenzierung<\/em>, <em>Lernumwelt und Selbstbestimmung<\/em>, die Freinet-P\u00e4dagogik f\u00fcr einen didaktischen Rahmen eines <em>offenen Unterrichts <\/em>und eines <em>Lernens der Demokratie<\/em> und die Daltonplanp\u00e4dagogik vor allem f\u00fcr eine <em>Reform der Schule der Zehn- bis Vierzehnj\u00e4hrigen <\/em>in \u00d6sterreich p\u00e4dagogisch begr\u00fcndete und bew\u00e4hrte Konzepte bietet.<\/p>\n<p>Zurzeit k\u00f6nnen ca. 2000 Schulen in Europa \u2013 das entspricht ungef\u00e4hr 7-8% aller Grundschulen und Schulen der Sekundar-I-Stufe \u2013 gez\u00e4hlt werden<a href=\"#_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a>, die sich ausdr\u00fccklich in eine der genannten reformp\u00e4dagogischen Linien stellt. In \u00d6sterreich werden wir vielleicht sechs Waldorfschulen und einige Montessori-Klassen und noch weniger Freinet-Klassen z\u00e4hlen. Die Jenaplanp\u00e4dagogik von Peter Petersen und der Daltonplan von Helen Parkhurst sind in \u00d6sterreich vielleicht in der Theorie in den Seminaren der Lehrerbildung und der Universit\u00e4ten vertreten, nicht aber in der Schulwirklichkeit.<\/p>\n<p align=\"left\">Aus dieser Darstellung geht auch hervor, dass die reformp\u00e4dagogische Bewegung nicht nur in der Umkehrung der Kritik an der \u201ealten\u201c Schule ihr Auslangen fand, sondern vielmehr origin\u00e4r \u201eneue\u201c p\u00e4dagogische Modelle und \u201eneue\u201c Schulen geschaffen wurden. Neben den schon genannten p\u00e4dagogischen Richtungen sind hier sicher noch die d\u00e4nischen Nachschulen (Efterskolen) und die unter dem vielschichtigen Begriff Alternativschulen genannten Schulen zu erw\u00e4hnen. Die intensivste Verbreitung der reformp\u00e4dagogischen Schulen ist sicherlich in Nord-Mitteleuropa zu finden. In den L\u00e4ndern Deutschland, Holland, D\u00e4nemark, Frankreich, Schweden, um nur die wichtigsten zu nennen, fanden die reformp\u00e4dagogischen Schulen eine hohe \u00f6ffentliche Kenntnisnahme und hatten auf die Gestaltung der Regelschule einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Einfluss. In \u00d6sterreich finden wir die genannten Richtungen im Regelschulwesen unterrepr\u00e4sentiert, Montessori-P\u00e4dagogik und Freinet-P\u00e4dagogik in einem unzureichenden Ma\u00dfe integriert.<\/p>\n<p align=\"left\">Aus der Sicht des Unterrichtswissenschafters gen\u00fcgt es dabei jedoch nicht, dass ein Unterricht zum \u201eoffenen\u201c Unterricht oder zum \u201eaktiven\u201c Unterricht (erkl\u00e4rt) wird. Beide Begriffe sind nichtssagend in Bezug auf die didaktisch-methodische Grundlage des Unterrichts und geben weiters keinerlei Hinweis auf die Wertorientierung und das Menschenbild des Unterrichts und auf das erzieherische Konzept. Ich betrachte die zitierten Konzepte der Reformp\u00e4dagogik als notwendiges Fundament einer vorsichtigen und p\u00e4dagogisch durchdachten Erneuerung des Schul- und Erziehungskonzeptes. Und jede Erneuerung bedarf der Besinnung auf die Wurzeln einer Entwicklung oder anders gesagt: ohne Besinnung auf die p\u00e4dagogische Vergangenheit wird nur schwer eine fundierte p\u00e4dagogische Zukunft geschaffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schon Ellen Key tr\u00e4umte in ihrem Buch \u201eDas Jahrhundert des Kindes\u201c<a href=\"#_ftn3\" title=\"\">[3]<\/a>, dass in einer \u201eSchule der Zukunft\u201c die Selbstt\u00e4tigkeit des Kindes, das das gleiche Recht der anderen auf Selbstt\u00e4tigkeit respektiert vorherrschen wird. Und sie hoffte, dass dieses Buch eine entsprechende Wirkung auf die Lehrerschaft haben m\u00f6ge, dass sie dem Kind das Recht auf Selbstt\u00e4tigkeit einr\u00e4umen. Tats\u00e4chlich begann mit diesem Buch eine noch andauernde p\u00e4dagogische Entwicklung.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Literaturempfehlungen<\/h1>\n<h1>Montessori-P\u00e4dagogik<\/h1>\n<p><strong>Eichelberger, Harald, <\/strong>Handbuch der Montessori-Didaktik, Innsbrucker Studienverlag, 1996<\/p>\n<p><strong>Esser, B., &amp; Wilde, Chr<\/strong>., Montessori-Schulen, Zu Grundlagen und p\u00e4dagogischer Praxis, Hamburg 1989, rororo Sachbuch 8556<\/p>\n<p><em>In diesem Buch finden sie eine sehr gute Darstellung der Praxis in einer Montessori-Schule. Nach der Lekt\u00fcre kann man sich vorstellen, wie es in einer Montessori-Schule zugehen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Grunwald, Clara<\/strong>, Das Kind ist der Mittelpunkt, Ul, 1995, Kinders-Vlg.<\/p>\n<p><em>Berliner Geschichten; einige neue Aspekte \u00fcber Maria Montessori und die Entwicklung der Montessori-P\u00e4dagogik in Berlin \u2013 \u00e4hnlich wie damals in Wien.<\/em><\/p>\n<p><strong>Haberl, Herbert (Hg.)<\/strong>, Montessori-P\u00e4dagogik, Beitr\u00e4ge zu Theorie und Praxis, Wien 1995, J&amp;V<\/p>\n<p><em>Sammelband: Montessori-P\u00e4dagogik aus heutiger, \u00f6sterreichischer Sicht; gute Erg\u00e4nzung zur Einf\u00fchrungsliteratur<\/em><\/p>\n<p><strong>Hellbr\u00fcgge, Theodor<\/strong>, Unser Montessori-Modell, M\u00fcnchen 1984, Fischer-Tb. 3064<\/p>\n<p><em>Die Kombination von Montessori-P\u00e4dagogik, Medizin und Therapie in einem Montessori-Zentrum; Hellbr\u00fcgges Lebenswerk. Schade, dass es so eine Einrichtung in \u00d6sterreich noch nicht gibt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Helming, Helene<\/strong>, Montessori-P\u00e4dagogik, Freiburg 1971, 5. Aufl., Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Gro\u00dfe Verdienste um den Aufbau der Montessori-P\u00e4dagogik in Deutschland, sehr verst\u00e4ndnisvolle Erkl\u00e4rung der Montessori-P\u00e4dagogik<\/em><\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria Montessoris Neue P\u00e4dagogik: Prinzip Freiheit \u2013 Freie Arbeit; Freiburg 1987, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Holtstieges Werke sind wissenschaftliche Werke \u2013 f\u00fcr den Forschenden!<\/em><\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria und die reformp\u00e4dagogische Bewegung, Freiburg 1986, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Modell Montessori, Freiburg 1986, Herder-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Holtz, Axel, <\/strong>Montessori-P\u00e4dagogik und Sprachf\u00f6rderung, Ulm 1994, Kinders-Vlg.<\/p>\n<p><em>Spezielles Thema, sehr aktuell, mit viel Erfahrung und zum Weiterdenken<\/em><\/p>\n<p><strong>Kramer, Rita<\/strong>, Maria Montessori, Biographie, Frankfurt am Main 1983, Fischer-Tb. 5615<\/p>\n<p><em>Standardbiographie \u2013 die, oder keine!<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das kreative Kind, Der absorbierende Geist, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1972, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Sollte man einmal gelesen haben; Alterswerk, wirklich wichtig, aber nicht zum Einsteigen in die Montessori-Literatur!<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Entdeckung des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1950, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Maria Montessoris erstes Werk; zum Nachvollziehen des Werdens der Montessori-P\u00e4dagogik und zum Beginn des eigenen Studiums. Leseempfehlung zum Einsteigen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Macht der Schwachen, Herder 1989, Hrsg. Oswald, P.\/Schulz-Benesch, G.<\/p>\n<p><em>Sammelband zum Titel<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria,<\/strong> Frieden und Erziehung. Die Bedeutung der Erziehung f\u00fcr die Verwirklichung des Friedens (hrsg. und eingel. v. P. Oswald und G. Schulz-Benesch). Freiburg 1973<\/p>\n<p><em>Sammelband zum Titel<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Gott und das Kind, (hrsg. Schulz-Benesch, G\u00fcnter), Kleine Schriften Maria Montessoris 4, Freiburg 1995, Herder-Vlg<\/p>\n<p><em>Sammelband zum Titel<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kinder sind anders, 1952, dtv\/Klett-Cotta 15036<\/p>\n<p><em>Ber\u00fchmtes Werk, Titel gibt Auskunft \u00fcber die Art der P\u00e4dagogik; auch ein gesammeltes Buch und zum Einsteigen in das Studium der Montessori-P\u00e4dagogik sehr gut geeignet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kosmische Erziehung, die Stellung des Menschen im Kosmos, Menschliche Potentialit\u00e4t und Erziehung, Von der Kindheit zur Jugend, Freiburg 1988, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Nicht leicht zu bekommen, aber in meinen Augen das Standardwerk, das einem die kosmische Erziehung erschlie\u00dfen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Schule des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1962, Herder \u2013 Vlg.<\/p>\n<p><em>Maria Montessoris zweites Buch, systematischer als ihr erstes (Entdeckung des Kindes); vielleicht als zweites Buch zu lesen!?<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori-Material<\/strong>, Teil 1-3, Handbuch f\u00fcr Lehrgangsteilnehmer<\/p>\n<p><em>Materialb\u00fccher zum Nachlesen des Gebrauches des Montessori-Materiales. Ersetzen aber nicht den Montessori-Kurs!<\/em><\/p>\n<p><strong>Seitz, Marielle\/Hallwachs, Ursula<\/strong>, Montessori oder Waldorf, K\u00f6sel, M\u00fcnchen 1996<\/p>\n<p><em>Jetzt k\u00f6nnen wir vergleichen \u2013 eine Entscheidungshilfe. Beide p\u00e4dagogische Richtungen in einem Buch mit viel Information, guten Erkl\u00e4rungen und sch\u00f6nen Bildern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Steenberg, Ulrich<\/strong>, Kinder kennen ihren Weg, Ulm 1993, Kinders-Vlg.<\/p>\n<h1>Daltonplan<\/h1>\n<p><strong>Popp, Susanne<\/strong>, Der Daltonplan in Theorie und Praxis. Ein aktuelles reformp\u00e4dagogisches Modell zur F\u00f6rderung selbst\u00e4ndigen Lernens in der Sekundarstufe, Bad Heilbrunn, Klinkhardt 1995<\/p>\n<p><em>Ich kenne kein weiteres Buch in deutscher Sprache, das uns den Daltonplan verst\u00e4ndlich und so fundiert erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. Leseempfehlung!<\/em><\/p>\n<p><strong>Jenap<\/strong>l<strong>an<\/strong><\/p>\n<p><strong>Benner, D. und Kemper, H<\/strong>., Einleitung zur Neuherausgabe des Kleinen Jena-Plans, Beltz 91<\/p>\n<p><em>Wer den Jenaplan von Peter Petersen lesen m\u00f6chte, sollte auch zu diesem erkl\u00e4renden und kommentierenden Buch greifen!<\/em><\/p>\n<p><strong>Boes, A.W<\/strong>., Gestern und heute, von Praktikern, die in Jenaplanschulen auch unterrichtet haben, Jenaplan, Assen 1991, Pstf. 30, 3870 CA, Niederlande<\/p>\n<p><strong>Kluge, Barbara<\/strong>, Peter Petersen, Lebenslauf und Geschichte, Auf dem Weg zu einer Biographie, Agentur Dieck<\/p>\n<p><em>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Biographie auf der Basis von Lebensdokumenten Peter Petersens<\/em><\/p>\n<p><strong>Krick, Wilhelm<\/strong>, Wo bleiben die deutschen Jenaplan-Schulen? Arbeitskreis Peter Petersen e.V., Heft 12, 1989<\/p>\n<p><strong>Kumetat, Heinz<\/strong>, Peter-Petersen-Schule am Rosenmar, Agentur Dieck<\/p>\n<p><em>Aus der Praxis: eine der \u201eklassischen\u201c Jenaplan-Schule Deutschlands<\/em><\/p>\n<p><strong>Meyer, Peter<\/strong>, Freies Arbeiten in Sekundarschulen, Praxisberichte, Impulse, Reflexionen, Gesellschaft f\u00fcr Jenaplan-P\u00e4dagogik in Deutschland, Heft 15, 1991<\/p>\n<p><strong>Petersen, Peter<\/strong>, Der Kleine Jena-Plan, Beltz 1980, 56000-60000 Auflage, 1. Aufl. 1927<\/p>\n<p><em>Ja, schon; vielleicht nicht als erstes Buch, aber doch irgendwann, unbedingt!<\/em><\/p>\n<p><strong>R\u00f6hrs, Hermann<\/strong>, Die Schulen der Reformp\u00e4dagogik heute, Schwann Hdb., D\u00fcsseldorf 86<\/p>\n<p><em>Guter \u00dcberblick in viele Schulen, die es bei uns nicht gibt. Man k\u00f6nnte neidisch werden.<\/em><\/p>\n<p><strong>Rutt, Theodor<\/strong>, Peter Petersen, Leben und Werk, Agentur Dieck<\/p>\n<p><strong>Rutt, Theodor<\/strong>, Petersenschule heute, Agentur Dieck<\/p>\n<p><em>Beide B\u00fccher zum Einsteigen in die Jenaplan-Literatur empfohlen!<\/em><\/p>\n<p><strong>Skiera, Ehrenhard<\/strong>, Schule ohne Klassen, Gemeinsam lernen und leben, Das Beispiel Jenaplan, Agentur Dieck, Heinsberg 1985<\/p>\n<p><em>Sehr gute Literatur zum Erstlesen, verst\u00e4ndlich und umfassend!<\/em><\/p>\n<h1>Freinet-P\u00e4dagogik<\/h1>\n<p><strong>Baillet, Dietlinde<\/strong>, FREINET-praktisch, Beispiele und Berichte aus Sekundarschule und Grundstufe, Beltz praxis, Weinheim 1983<\/p>\n<p><em>Einf\u00fchrung in die Praxis, aufschlussreich und anschaulich<\/em><\/p>\n<p><strong>Dietrich Ingrid<\/strong>, (Hrsg.), Politische Ziele der Freinet-P\u00e4dagogik, BELTZ-Bibliothek, Weinheim 1982<\/p>\n<p><em>F\u00fcr die Freinet-P\u00e4dagogik wichtig: die Deklaration ihrer politischen Bedeutung. Ein Blick quasi hinter die Kulissen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dietrich Ingrid<\/strong>, (Hrsg.), Handbuch der Freinet-P\u00e4dagogik, Basel 1995, BELTZ Gr\u00fcne Reihe<\/p>\n<p><em>Nachschlagewerk<\/em><\/p>\n<p><strong>Freinet, C\u00e9lestin<\/strong>, p\u00e4dagogische texte, rororo 7367, Hamburg 1989<\/p>\n<p><em>K\u00f6stlich zu lesen, Sammelband zu den p\u00e4dagogischen Vorstellungen dieses gro\u00dfen P\u00e4dagogen<\/em><\/p>\n<p><strong>Freinet, Elise<\/strong>, Erziehung ohne Zwang. Der Weg C\u00e9lestin Freinets, Klett-Cotta, Stuttgart 1981<\/p>\n<p><em>Von seiner Frau Elise: eine liebevolle Darstellung der p\u00e4dagogischen Ideen; sehr fundiert und einf\u00fchrend.<\/em><\/p>\n<p><strong>H\u00e4nsel Dagmar<\/strong>, Handlungsspielr\u00e4ume, Portrait einer Freinet-Gruppe, BELTZ-Bibliothek, Weinheim 1985<\/p>\n<p><strong>Koitka, Christine<\/strong> (Hg.), Freinet-P\u00e4dagogik, Berlin 1977, Basis<\/p>\n<p><strong>Zehrfeld, Klaus<\/strong>, Feinet in der Praxis, Weinheim 1978, Beltz-Vlg.<\/p>\n<p><em>Drei Beispiele der Realisierung der Freinetp\u00e4dagogik. Wichtig f\u00fcr die, die es weiterhin probieren m\u00f6chten!!!<\/em><\/p>\n<h1>Reformp\u00e4dagogik<\/h1>\n<p>(Wen oder was soll ich hier empfehlen? Bitte bl\u00e4ttern sie selbst! Danke!)<\/p>\n<p><strong>B\u00f6hm, Winfried<\/strong>, u.a., Schnee vom vergangenen Jahrhundert, Neue Aspekte der Reformp\u00e4dagogik, W\u00fcrzburg\u00a01993, Ergon<\/p>\n<p><strong>Eichelberger, Harald,<\/strong> Freiheit f\u00fcr die Schule, Wien 1997, Holzhausen-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Eichelberger, Harald<\/strong>, Lebendige Reformp\u00e4dagogik, Innsbruck 1997, Studien-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Eiko, J\u00fcrgens<\/strong>, Die \u201eneue\u201c Reformp\u00e4dagogik und die Bewegung offener Unterricht, 2.Aufl., St. Augustin 1995, Academia<\/p>\n<p><strong>Flitner, Wilhelm und Kudritzki, Gerhard<\/strong>, Hrsg., Die deutsche Reformp\u00e4dagogik, Die Pioniere der p\u00e4dagogischen Bewegung, Stuttgart 1995, Klett-Cotta<\/p>\n<p><strong>Hellmich, Achim und Teigeler, Peter<\/strong>, Hrsg., Montessori-, Freinet-, Walddorfp\u00e4dagogik, Konzeption und aktuelle Praxis, Basel 1992, BELTZ Gr\u00fcne Reihe<\/p>\n<p><strong>Kratochwil, Leopold<\/strong>, P\u00e4dagogisches Handeln bei Hugo Gaudig, Maria Montessori und Peter Petersen, Auer-Vlg., Donauw\u00f6rth 1992<\/p>\n<p><strong>Oelkers, J\u00fcrgen,<\/strong> Reformp\u00e4dagogik, Eine kritische Dogmengeschichte, Juventa, Weinheim 1992, 2. Aufl.<\/p>\n<p><strong>R\u00f6hrs, Hermann<\/strong>, Hrsg., Die Schulen der Reformp\u00e4dagogik heute, Schwann Handbuch, D\u00fcsseldorf 1986<\/p>\n<p><strong>R\u00f6hrs, Hermann<\/strong>, Die Reformp\u00e4dagogik, Ursprung und Verlauf unter internationalem Aspekt, Deutscher Studienverlag, Weinheim 1991<\/p>\n<p><strong>Scheibe, Wolfgang<\/strong>, Die reformp\u00e4dagogische Bewegung, Eine einf\u00fchrende Darstellung, 10. Aufl., Basel 1994, P\u00e4dagogische Bibliothek Beltz<\/p>\n<p><strong>Winkel, Rainer,<\/strong> (Hg.), Reformp\u00e4dagogik konkret, Bergmann+Helbig, Hamburg 1993<\/p>\n<p><strong>Winkel, Rainer<\/strong>, P\u00e4dagogische Epochen, Schwann Handbuch, D\u00fcsseldorf 1974<\/p>\n<p><strong>Wagenschein, Martin<\/strong>, Erinnerungen f\u00fcr morgen, Beltz-Vlg., Weinheim 1983<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr width=\"33%\" size=\"1\" \/>\n<div>\n<p align=\"left\"><a href=\"#_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Waldorfp\u00e4dagogik nimmt trotz ihrer weltweiten Verbreitung eine Sonderstellung ein. <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Sie ist in einem nur geringen Ausma\u00df f\u00fcr die Weiterentwicklung des \u00f6ffentlichen Schulsystems <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 wirksam geworden und durch eine starke Bindung an die Anthroposophie gekennzeichnet.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p align=\"left\"><a href=\"#_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Skiera, Ehrenhard \/ Kla\u00dfen, Theo \/W\u00e4chter, Bernd, Handbuch der reformp\u00e4dagogischen und <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 alternativen Schulen in Europa, Baltmannsweiler 1990<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p align=\"left\"><a href=\"#_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Key, Ellen, Das Jahrhundert des Kindes, Autorisierte \u00dcbertragung, Weinheim 1992<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Epoche der Reformp\u00e4dagogik war eine Epoche der p\u00e4dagogischen Ver\u00e4nderungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-21","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reformpaedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}