{"id":30,"date":"2014-01-01T17:53:45","date_gmt":"2014-01-01T17:53:45","guid":{"rendered":"?p=30"},"modified":"2014-01-01T17:53:45","modified_gmt":"2014-01-01T17:53:45","slug":"freinet-paedagogik-und-neue-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=30","title":{"rendered":"Freinet-P\u00e4dagogik und neue Medien"},"content":{"rendered":"<p>Selten gab es eine Zeit, in der die Reformp\u00e4dagogik besser aufbl\u00fchen konnte als am Anfang des 21. Jahrhunderts. Fast ein Jahrhundert nach ihrer Geburt sind die Gedanken der Bewegung \u00e4u\u00dferst aktuell. (John Bronkhorst)<\/p>\n<h2 align=\"right\">John Bronkhorst<\/h2>\n<h1>Freinet P\u00e4dagogik und neue Medien<\/h1>\n<h2>Einf\u00fchrung<\/h2>\n<p class=\"a\">Selten gab es eine Zeit, in der die Reformp\u00e4dagogik besser aufbl\u00fchen konnte als am Anfang des 21. Jahrhunderts. Fast ein Jahrhundert nach ihrer Geburt sind die Gedanken der Bewegung \u00e4u\u00dferst aktuell. Viel davon kommt auf das Konto von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Der Aufschwung dieser Technologie hat so schnell um sich gegriffen dass die Schulen mit vielen Fragen hinterbleiben. Wer sich nur auf die Technologie konzentriert, verliert v\u00f6llig den \u00dcberblick. Immer mehr Schulen sind auf der Suche nach p\u00e4dagogischen und didaktischen Antworten auf ihre Fragen. Nicht die Technik soll bestimmen was passiert, sondern eine praktisch ausgearbeitete Bildungsphilosophie. Wer dar\u00fcber verf\u00fcgt, findet auch die notwendige Ruhe dadurch, dass die Philosophie eine Art Filter ist, wodurch man die technologischen Entwicklungen beurteilt. Was nicht passt, kann man besprochen und diskutiert zur Seite legen. Die Freinet P\u00e4dagogik hat eine der best ausgearbeitete Rahmen f\u00fcr die IKT Gesellschaft. Aufgewachsen in einem kleinen Dorf wei\u00df Freinet sehr gut die Bed\u00fcrfnisse des globalen Dorfes zu begegnen. Immer mehr Freinet Lehrer werden sich dessen bewusst. Anerkennung gibt es auch immer mehr aus den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<h2>Freinetp\u00e4dagogik und heutige Anforderungen am Unterricht.<\/h2>\n<p>Die Freinetp\u00e4dagogik hat als eine der wichtigsten Ausgangspunkte Unterricht zu gestalten das von den Interessen und Bed\u00fcrfnissen der Kinder ausgeht.\u00a0 Neue Auffassungen sprechen von authentischem Lernen. Auch soll das Lernen die individuellen Kenntnisse der Kinder beachten. Manchmal spricht man von Konstruktivismus: das aktiv selbst konstruieren von neuen Kenntnissen dadurch das man eigene Erfahrungen und Kenntnisse sammeln, austauscht und st\u00e4ndig reorganisiert. IKT und Multimedia erm\u00f6glichen und stimulieren Kinder zu eine derartigen Art von Lernen. Kinder k\u00f6nnen in Freiheit selbst bestimmen, was gelernt wird und wie man mit den Medien umgeht.<\/p>\n<p>Aktiv untersuchend Lernen ist auch ein Freinet Ausgangspunkt. Im Informationszeitalter wird das immer mehr gefragt. Hypermedial-Lernen verbindet sehr viele Dokumente wie ein Netz. Zu diesen Dokumenten geh\u00f6ren Texte, Grafiken, Simulationen, Videosequenzen, Bilder und Tonfolgen. Kinder bestimmen selbst, was sie in welcher Reihenfolge lernen m\u00f6chten. Die Freinet P\u00e4dagogik hat Didaktische Techniken ausgearbeitet die ein derartiges Verhalten f\u00fcr Kinder erm\u00f6glichen und auch die Lehrer hilft mit diese offene Lernsituation fertig zu werden. Mit Hilfe IKT machen Kinder leichter Forschungsarbeiten und wechseln Erfahrungen dabei aus.<\/p>\n<p>Demokratisches Verhalten und Zusammenarbeit sind auch Freinet Ausgangspunkte. Beide werden im IKT Zeitalter sehr wichtig gefunden und viel Schulen suchen nach Techniken und M\u00f6glichkeiten die Freinet schon l\u00e4ngst ausgearbeitet hat. Manchmal braucht man nur eine Anpassung an die neuen Medien und kann alte Techniken einfach weiter f\u00fchren.<\/p>\n<p>Unterricht kennt zwei wichtige Elemente: Kommunikation und Information. Am meisten wird die Abk\u00fcrzung IKT gebraucht, statt KIT. Das enth\u00e4lt schon eine Betonung auf Information, statt Kommunikation. In Freinetschulen ist es aber sehr oft umgekehrt: KIT, statt IKT. Die Kommunikation in Freinetschulen ist wichtig: auf Gruppenebene aber auch mit Hilfe von Internet auf regionaler, nationaler oder internationaler Ebene. Aktive Kommunikation ergibt Information: man befragt sich gegenseitig, kann eine Verweisung nach Software oder ein Website erhalten. Schulen die den Informationsaspekt erfahren, dass die traditionelle Art von Strukturierung nicht mehr gilt in der Welt vom World Wide Web (WWW). Versuche dazu werden manchmal von den Kindern abgelehnt oder als langweilig erfahren. Der hypermediale Aufbau erm\u00f6glicht es den Kindern auf Ihre eigene Art und Weise zu lernen. Kommunikation mit Internet erweitert eigentlich die Gruppe bis auf regionale, nationale oder internationale Ebene. Es ist eine Digitale Gruppe die hinzu kommt und aufgenommen wird (manchmal f\u00fcr kurze Zeit) in die eigene Gruppe. Kinder die Kommunizieren lernen fragen zu stellen, antworten gut zu analysieren. Wer im WWW arbeitet muss \u00fcber hervorragende Suchstrategien verf\u00fcgen, muss die gefundenen Elemente vom WWW zu klassifizieren wissen und braucht dazu auch ein konzeptuelles Rahmwerk. Ohne dass gelingt das suchen nicht. Alles wird dann als neu empfunden und Kinder verlieren manchmal den Mut. Sie entwickeln dann leicht eine Technik des Ratens. Beim Kommunizieren gibt es Kontakte meistens von Kind zu Kind, wo es beim WWW im allgemeinen Kind Computer Kontakte sind. Eine Fallgrube beim Kommunizieren ist, dass Richtung gegeben werden muss, sonst gibt es nach einiger Zeit unbedeutende Gespr\u00e4che.<\/p>\n<h3 align=\"left\">Tabelle 1 gibt eine kurze Zusammenfassung der Unterschiede zwischen Informations- und Kommunikationsgebrauch.<\/h3>\n<table style=\"width: 628px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\n<p><em>Internetgebrauch<\/em><\/p>\n<p><em>Aspekte<\/em><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"282\">\n<p><em>Kommunikation (u.a. E-Mail)<\/em><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"219\">\n<p><em>Information (WWW)<\/em><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\n<p>Modell<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"282\">\n<p>Sch\u00fcler &#8211; Sch\u00fclerinteraktion<\/p>\n<p>Sch\u00fcler &#8211; Lehrer und andere<\/p>\n<p>Dadurch aktive Informationsaustausch und Aufbau<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"219\">\n<p>Sch\u00fcler &#8211; Computerinteraktion<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\n<p>Organisation sieht aus wie<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"282\">\n<p>Digitale Gruppe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"219\">\n<p class=\"a\">Digitale Bibliothek<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\n<p>Lernprozess<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"282\">\n<p>Fragen stellen<\/p>\n<p>Texte analysieren<\/p>\n<p>Sokratischer Dialog<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"219\">\n<p>Suchen muss gelernt werden<\/p>\n<p>Klassifizieren<\/p>\n<p>Konzeptuelles Rahmwerk n\u00f6tig<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"128\">\n<p>Fallgruben<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"282\">\n<p>Zu wenig Struktur beim Kommunizieren<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"219\">\n<p>Den Weg verlieren im Informationsflut<\/p>\n<p>Raten statt entwickeln von Strategien<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Freinetp\u00e4dagogik hat klare Antworten und ausgearbeitete didaktische Techniken zur Vermeidung von Fallgruben von Kommunikation und Information in eine offene Lernumgebung.<\/p>\n<p>Achtet man auf die Kommunikationsfunktion dann kann man mehrere Situationen unterscheiden. Jede Situation hat seine geeignete IKT Ger\u00e4te.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Interaktion<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>IKT\/KIT Ger\u00e4te<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Der Nachdruck liegt auf<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Person &#8211; Person<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>E-mail; chat; video-conferencing; virtual reality<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p class=\"a\">Communication<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Person &#8211; Gruppe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>E-Mail; News Group; List Server<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Kommunikation<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Gruppe &#8211; Gruppe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>e-mail; list server; newsgroup; chat; video-conferencing<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Kommunikation<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Person &#8211; Computer<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>WWW, FTP<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Information<\/p>\n<p>Kommunikation<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Computer &#8211; Person<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Pers\u00f6nlich Nachrichtenservices, e-zinke, Werbung<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Information<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Computer &#8211; Gruppe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Analysesysteme<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Information<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Computer &#8211; Computer<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Monitoring; updaten; downloaden, \u00dcberwachung<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"205\">\n<p>Information<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Im ersten Spalte wird die Art der Interaktion angegeben. Die zweite Spalte handelt \u00fcber die Ger\u00e4te und die dritte Spalte macht klar wo bei der Interaktion eine Betonung liegt entweder auf Information oder auf Kommunikation.<\/p>\n<h3>Aufwachsen in eine Computerwelt.<\/h3>\n<p>Die neuen Medien haben durch Ihre Art einige besondere Betonungen gegeben. Sie erm\u00f6glichen den Kindern unter anderem interaktives und selbst\u00e4ndiges Lernverhalten. Auch bestimmen die Kinder selbst was geschieht und k\u00f6nnen also individueller arbeiten. Lernverhalten wird assoziativer statt linear. Die Hypermedien, worin man sich assoziativ bewegen kann, erlauben den Kindern eine gro\u00dfe Freiheit. Kindern unterscheiden sich darin wie viel Struktur und Unterst\u00fctzung sie auf Ihre Reise durch die hypermedialen Lernwelten. Viel Kinder macht das lernen mit Multimedia und IKT viel mehr Spa\u00df. In die Welt heranwachsender Kinder ist der Computer schon ein normales Ger\u00e4t wie Fernsehen und Stereoanlage. Die meisten Kinder bevorzugen den Computer als Freizeitger\u00e4t, weil man damit aktiv mitmachen kann und selbst bestimmen kann, was geschieht.<\/p>\n<p>Fast von selbst lernen Kinder mit erstaunlicher Geschwindigkeit die kognitiven und psychomotorischen Strukturen, die Computergebrauch notwendig machen. Wo Erwachsene m\u00fcssen \u201eUmdenken\u201c von Ihre alten Strukturen hinaus lernen Kinder die Bedienung des Ger\u00e4ts, Probleml\u00f6sung und Konzeptuelles Denken wie von selbst. Manchmal verstehen die Eltern und Lehrer nicht, was viele Kinder machen. In manche Schulen verdrehen sich dann auch die Rollen: Kinder unterrichten Erwachsenen statt umgekehrt.<\/p>\n<p>Auch der Sprachgebrauch von Kindern wird vom Computer beeinflusst. Neue W\u00f6rter entstehen und Abk\u00fcrzungen machen es Erwachsene manchmal schwierig noch etwas zu verstehen.<\/p>\n<p><em>Peter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hallo <\/em><em>J<\/em><em> ist jemand da?<\/em><\/p>\n<p><em>Angelika\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Yes, Ich \ud83d\ude00<\/em><\/p>\n<p><em>Peter\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ha kewl. Sag mal was jc<\/em><\/p>\n<p><em>Angelika\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 bbl Mutti ruft<\/em><\/p>\n<p>Ohne Zweifel sind Computerspiele die beliebtesten Anwendungen f\u00fcr Kinder (und Erwachsene). In eine Zeit wo drau\u00dfen spielen immer gef\u00e4hrlicher wird, Kinder weniger Lebensraum haben und auch die Eltern manchmal beide abwesend sind nehmen Computerspiele einen eigenen Platz ein. Immer mehr wird anerkannt, dass dieses Spielbenehmen gute Herausforderungen f\u00fcr Kinder bieten kann. Kinder Reden, Rechnen, Reagieren schnell, Analysieren und geben Meinungen im Spiel. Auch werden Rollen gespielt, wo Kinder sich v\u00f6llig in verlieren. Die Computerwelten sehen so echt aus, dass die Grenze zwischen Realit\u00e4t und Virtualit\u00e4t sich verwischt. Viele Kinder glauben dann auch in mehrere Welten zu existieren.<\/p>\n<p class=\"a\">Telepresence nennen unsere Amerikanische Kollegen diese Erfahrung. Wer gut Kontakte herstellen kann und gut kann formulieren bildet im Internet manchmal wertvolle Beziehungen. Kinder, die damit Probleme empfinden, in ihrem Alltag bietet der Computerwelt eine Ausflucht. Interaktion im Netz kann dann ein Ersatz werden und zur Isolation f\u00fchren.<\/p>\n<p>Nicht nur E-Mail und News Groups sind beliebt. Am liebsten m\u00f6chten die meisten Kinder chatten: Zu gleicher Zeit mit einander schreiben \u00fcber Dinge schreiben die sie interessieren. MUD (multi user dungeon) und MOO&#8217;s (multi user dungeon object oriented) sind Abenteuerumgebungen, wo Kinder sich manchmal in andere Rollen versetzen und ihre Fantasien ausleben k\u00f6nnen. Sie kommen den Virtual-Reality-Anwendungen manchmal ganz nah. Grenze zwischen echt Erfahrungen und virtuelles Erleben verschwimmen immer mehr bei der Teilnahme an diese Umgebungen.<\/p>\n<p>Kinder k\u00f6nnen ganz leicht mehrere Dinge auf einmal anfassen. In der Computersprache nennt man das \u201emulti-tasking\u201c. F\u00fcr viele Erwachsene ist das schwieriger. Computer erm\u00f6glichen multi-tasking und Kinder lieben es. Mit Erstaunen sehen Erwachsene wie Kinder mehrere dinge auf einmal machen und auch ihre eigene Reihenfolge durch Lernumgebungen, Texte usw. Suchen. Manche Erwachsene kommt das vor wie eine Unordnung.\u00a0 Kinder macht es Spa\u00df, weil es ihren Entwicklungsm\u00f6glichkeiten entspricht. Auch m\u00f6gen sie es selbst ihren Weg zu finden in eine augenscheinlich chaotische (Spiel)welt. Freinet Lehrer sind damit anvertraut Struktur zu schaffen in diese Bunte Vielfalt von Interessen und Kenntnisse.<\/p>\n<p>Schon ganz jung gibt es unterschiede zwischen Jungen und M\u00e4dchen beim Computergebrauch. Wo Jungen sofort anfangen mit dem Computer m\u00f6chten M\u00e4dchen zuerst wissen wozu das alles dient. So entstehen andere Ann\u00e4hehrungen am Computer: Jungen entwickeln \u00f6fter ein Benehmen von ausprobieren (trial and error), wo M\u00e4dchen mehr zuvor das Ganze \u00fcberblicken m\u00f6chten und wissen wozu alles f\u00fchrt. Jungen entdecken lieber die Regeln des Spiels selbst wo M\u00e4dchen die zuvor wissen m\u00f6chten. Zuviel unerwartete \u00dcberraschungen und zuviel Gewalt m\u00f6gen M\u00e4dchen nicht. Sie bevorzugen es Dinge miteinander auszutauschen und zu kommunizieren. In ein Abenteuerspiel m\u00f6chten M\u00e4dchen nicht gerettet werden, sondern selber jemandem retten. Das aber ohne Streit und Aggression.<\/p>\n<p>M\u00e4dchen bevorzugen es, Modelle nachzuahmen wie: Mutter spielen, Tiere versorgen, sich selbst versorgen und Beziehungen unterhalten. Besonders Spiele, worin man Beziehungen w\u00e4hlt sind beliebt. Gew\u00e4hlt werden und wissen wie mit einer derartigen Situation zu verfahren, zieht M\u00e4dchen an. Es bedeutet zu Recht kommen mit Freundschaft, Eifersucht und ein Gleichgewicht herstellen. Ein \u00dcberblick \u00fcber Unterschiede zwischen Jungen und M\u00e4dchen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p><strong>Jungen<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p><strong>M\u00e4dchen<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik ist ein Produkt<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik ist ein Medium<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik ist eine Waffe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik ist ein Ger\u00e4t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Mit Technik kann man Kontrollieren<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Mit Technik kann man Kommunizieren<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Mit Technik wird man selbst\u00e4ndiger<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Mit Technik kann man Dinge besser teilen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik vergr\u00f6\u00dfert die Geschwindigkeit<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik vergr\u00f6\u00dfert die Flexibilit\u00e4t<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik hilft die Realit\u00e4t zu \u00fcbersteigen, die Phantasiewelt einzugehen. Grenze zu verschieben<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>Technik r\u00fcstet einem besser zu f\u00fcr das Alltagsleben<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>M\u00f6glichkeiten und Quellen betreiben<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">\n<p>M\u00f6glichkeiten und Quellen entdecken<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"a\">\u00a0<\/p>\n<h3>Einige Sites f\u00fcr M\u00e4dchen:<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.girlsite.org\/\">http:\/\/www.girlsite.org<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.girlgamesinc.co\/\">http:\/\/www.girlgamesinc.co<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cs.yale.edu\/homes\/tap\/tap-junio.html\">http:\/\/www.cs.yale.edu\/homes\/tap\/tap-junio.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.purple-moon.com\/\">http:\/\/www.purple-moon.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.girltech.com\/\">http:\/\/www.girltech.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.agirlsworld.com\/\">http:\/\/www.agirlsworld.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.a,ericangirl.com\/ag\/ag.cgi\">http:\/\/www.a,ericangirl.com\/ag\/ag.cgi<\/a><\/p>\n<h2>Ende der Schule?<\/h2>\n<p>\u201eMeine Mutter wollte, dass ich etwas lernte. <br \/> Also nahm sie mich weg von der Schule&#8230; \u201e<\/p>\n<p>(Margaret Mead).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Immer mehr Eltern ziehen sich in den Vereinigten Staaten aus der Schule zur\u00fcck. Sie geben selber zu Hause Unterricht oder beauftragen einen Lehrer damit. Dieser ist entweder anwesend in der Gruppe oder \u00fcber Telelernen anwesend (video-conferencing) Mann nennt es \u201eHome Education\u201c. Dabei machen sie Gebrauch von Internet und Multimedien und die \u00fcblichen Lernmitteln. Au Internet findet man das ganze Curriculum mit dabei alle Mittel und Pr\u00fcfungen, die Eltern brauchen. Manchmal werden gute Lehrer kurzfristig herbeigeholt um Teile des Kurrikulums zu begleiten. Manche Schulen haben auch Kontrakte mit diesen Elterngruppen geschlossen. Sie helfen und beraten und stellen ihre Lehrer lebendig oder \u00fcber Video-Conferencing zur Verf\u00fcgung. Mit Hilfe einer Webcam sind Kinder in ihr eigenes Haus im Stande mit zu machen mit einer Gruppe, die in ein Schulgeb\u00e4ude anwesend ist. Eltern haben ganze E-Mail Gruppen, wo sie untereinander austauschen, was sie wissen m\u00f6chten. Viel wird dabei gefragt nach guten Lehrern. Ein Beispiel aus ein newsgroup:<\/p>\n<p><em>\u201eHallo ich bin Jeanet Fischer und ich wohne seit kurzem in Pittsburg. Meine Tochter (11 Jahre) hat Schwierigkeiten mit Mathematikunterricht. Weis jemand eine gute Lehrerin\/Lehrer f\u00fcr home education?\u201c<\/em><\/p>\n<p>Untersuchungen soweit zeigen dass es keine Probleme gibt f\u00fcr diese Schulform die zuhause stattfindet. Manchmal sind die Ergebnisse sogar besser als die von der traditionellen Amerikanischen Schule. Neulich machen viele Amerikanische Beh\u00f6rden sich aber sorgen, weil eine gro\u00dfe Anzahl dieser Bewegung besteht aus religi\u00f6s fundamentalistischen Gruppen (christlich, mohammedanisch und andere.) Es wachst eine Generation heran die teilweise nicht vom Staat \u00fcberblickt werden kann. Kontrolle \u00fcber sie Schule als Vermittlungsinstrument von Werten und Normen ist eine wichtige Frage geworden. Viel von diesem Hausunterricht sieht die Freinettechniken \u00e4hnlich. In der Umgebung des Kindes, mit vertrauten Mitteln und mit guten Verbindungen zur eigenen Alltagsrealit\u00e4t wird authentischer Unterricht gestaltet. Im Freinetunterricht sorgt die Kooperative Organisation der Klasse daf\u00fcr, dass es eine st\u00e4ndige Auswechslung und Auseinandersetzung mit Normen und Werten gibt.<\/p>\n<p>Au\u00dferhalb den Vereinigten Staaten sind noch wenig Gruppen dabei home education durch zu f\u00fchren. Viele amerikanische Soldaten ins Ausland lassen Ihre Kinder (teilweise) so unterrichten. Auch gro\u00dfe Betriebe sehen mit Interesse dieses erfolgreiche Modell sich an. Viele traditionelle Schulen erfahren diese Bewegung aber als eine Bedrohung. Es wird klar, dass die Schule in ihrer traditionellen Form nicht ohne weiteres naturgegeben ist, sondern ein erfundenes Konstrukt. Auch andere Formen sind offensichtlich gut m\u00f6glich. Dazu passen aber andere Auffassungen und Techniken. Die Freinet Bewegung verf\u00fcgt \u00fcber manche solcher Techniken und dabei passende Bildungsauffassung.<\/p>\n<h2>Freinet Techniken und die neuen Medien<\/h2>\n<p>Die Betonung von aktivem Lernen, Kommunikatives Lernen und Demokratisches verhalten und die dabei von Freinet verwendeten Techniken lassen sich sehr gut von neuen Medien und Internet unterst\u00fctzen. In vielen L\u00e4nder nehmen Freinetschulen dann auch aufmerksame Initiative die f\u00fcr andere Schulen manchmal einleuchtend sind.<\/p>\n<h3>Freier Ausdruck, freier Text und Lesen<\/h3>\n<p>Freie Texte von ein \u00d6sterreichischer Website (k-netz)<\/p>\n<p><em>Ein bl\u00f6der Schultag.<\/em><\/p>\n<p><em>Heute war wieder so ein bl\u00f6der Schultag. Weil der Lehrer krank war und wir einen anderen Lehrer zur Vertretung hatten. Der war ziemlich streng. Wir d\u00fcrften gar nicht schw\u00e4tzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Ben, klasse 2b<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Tr\u00e4ne f\u00fcr die Augen<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Tr\u00e4ne f\u00fcr die Liebe<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Tr\u00e4ne f\u00fcr dich<\/em><\/p>\n<p><em>Verdammt<\/em><\/p>\n<p><em>Ich<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe<\/em><\/p>\n<p><em>Dich<\/em><\/p>\n<p><em>Sandra, klasse 3a<\/em><\/p>\n<p>Die Druckerei hat Konkurrenz bekommen vom Computer. Die meisten Texte werden mit dem Computer gemacht. Das erm\u00f6glicht auch ein ganz anderes didaktisches Verfahren. Texte k\u00f6nnen schon zuhause auf dem Computer angefertigt werden. Sie werden immer mehr gedruckt mitgebracht. Manchmal auch geschickt \u00fcber E-Mail oder in eine Lernumgebung (wie zum Beispiel Blackboard) eingebracht. In der Gruppe werden sie vorgelesen. Ein oder mehrere Texte werden ausgew\u00e4hlt. Besprechen von Texten kann in kleine Gruppen am Computer durchgef\u00fchrt werden. Wer \u00fcber einen Projektor verf\u00fcgt, kann die Texte ganz gro\u00df an die ganze Gruppe zeigen. Auch ist es m\u00f6glich mit dem Drucker Kopien anzufertigen f\u00fcr die Gruppe. Alle Texte k\u00f6nnen einfach aufbewahrt werden und benutzt f\u00fcr z.B. die Klassezeitung, Schulzeitung usw.<\/p>\n<p>Computer erm\u00f6glichen auch viel mehr Bearbeitung von Text.\u00a0 Schriftzeichen k\u00f6nnen ohne Probleme gewechselt werden. Auch sind Zeichnungen und Texte einfacher zu kombinieren.<\/p>\n<p>Zeichnungen kann man scannen und im Text einbringen.<\/p>\n<p>Eine gute Technik, besonders f\u00fcr junge Kinder, ist es zuvor eine Zeichnung zu machen. Nachdem die eventuellen Farben getrocknet sind, werden dann die Texte einfach in der Zeichnung gedruckt.<\/p>\n<p>Diese freie Texte k\u00f6nnen nat\u00fcrlich im Klassenzeitung publiziert werden, im Tagebuch ausgenommen werden, im elektronischen Portfolio, auf dem Web publiziert werden, je nachdem die Ziele die die Gruppe hat und die Mittel die man gebrauchen m\u00f6chte. Eine reihe von Texte bildet schnell ein sehr lesenswertes Buch. Auch kann das Buch dem WWW anvertraut werden. Nicht nur lesen wird dann m\u00f6glich, sondern auch kurze Videofragmente und die eigene Stimme k\u00f6nnen zugef\u00fcgt werden, damit man ein Kind sehen oder h\u00f6ren kann. Besonders f\u00fcr junge Kinder kann dadurch\u00a0 die Entwicklung von Sprechen nach Schreiben stimuliert werden. Sie lieben es, die gesprochenen Texte von anderen Kindern zu h\u00f6ren und eigene hinzu zu f\u00fcgen. Eine gesprochene Bibliothek kann so entstehen. Die kann auf dem Internet zusammengestellt werden aber auch auf CD-ROM. Im Internet gibt es die Vorteile, dass Eltern auch einfach heran kommen an die aktuellen Produkte ihrer Kinder. Auch k\u00f6nnen die einfach reagieren. IKT gibt hier eine riesige M\u00f6glichkeit die W\u00e4nde zwischen Haus und Schule zu beseitigen. Besonders f\u00fcr sprachbehinderte Kinder und Kinder, die Deutsch als zweite Sprache lernen, sind diese IKT Techniken im Freinetunterricht sehr wertvoll. Nicht nur die Kinder lernen, sondern die Eltern ebenso, manchmal zusammen mit den Lehrern und eventuellen Experten. Alle k\u00f6nnen sich auch \u00fcber Mail mischen in den Aktivit\u00e4ten. Da, wo in vielen L\u00e4ndern die Schule ein internationaler Begegnungsort geworden ist und Spracherziehung zu Problemen f\u00fchrt, bieten die Freinet-Techniken, in Zusammenhang mit IKT, effektive M\u00f6glichkeiten diese Probleme zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Es gibt auch Lernumgebungen die es den Kindern erm\u00f6glichen mit ihren eigenen Worten Lesen zu lernen. Ein Beispiel ist die Amerikanische Lernumgebung \u201eLittle Planet\u201c. In diese Umgebung wird das Prinzip des verankernden Unterrichts (anchored instruction) angewendet. Ausgangspunkt ist die pers\u00f6nliche Wirklichkeit des Individuums. Gemeinsamen multimediale Erfahrungen zu teilen, kann ein starker Anker sein. Little Planet f\u00e4ngt an mit einer solchen Ankergeschichte. Dar\u00fcber schreiben und sprechen Kinder und machen ihr eigenes Buch. Dieses Buch wird in die Bibliothek gesetzt, damit auch die anderen Kinder es lesen (h\u00f6ren) k\u00f6nnen. Eine \u00e4hnliche Umgebung wird in den Niederlanden gemacht unter den nahmen \u201eMelkweg\u201c. Kinder fertigen sachliche oder erz\u00e4hlende Texte an (gesprochen oder geschrieben), und k\u00f6nnen die in die Bibliothek stellen. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt diese Umgebung noch \u00fcber eine nationale digitale Kinderzeitung, ein nationales Kinderw\u00f6rterbuch und eine nationale Enzyklop\u00e4die f\u00fcr Kinder.\u00a0 Alles wird von den Kindern selbst gemacht. Diese und \u00e4hnliche Umgebungen passen sehr gut zu den Ausgangspunkten der Freinetschulen.<\/p>\n<h3>Zeitung.<\/h3>\n<h3>E-zine.<\/h3>\n<p>Schon vom Anfang an war der Klassen- und Schulzeitung eine Freinet Technik um \u00fcber Lernen zu kommunizieren mit Kindern, Eltern und andere interessierte Leser. Gedruckt wurde sie verbreitet unter alle Teilnehmer. Im IKT Zeitalter sind viele diese Zeitungen digital. Dabei gibt es einige M\u00f6glichkeiten die das traditionelle Papier nicht bieten konnte.<\/p>\n<p>Eine dieser M\u00f6glichkeiten ist das auf einmal gezielt schicken von einer Elektronischen Zeitung an eine Gruppe. Das kostet sehr wenig und man erreicht jede beliebige Anzahl von Leuten. Eine derartige Zeitung wird manchmal E-zine genannt. Die meist einfache Form ist f\u00fcr jede Schule erreichbar. Mann macht eine Versandliste mit darin alle Adresse die die Zeitung bekommen. Mit E-Mail wird dann die Zeitung verschickt. Dabei kann man w\u00e4hlen: entweder die Zeitung wird als Attachement mitgeliefert, oder sie ist direkt im Mailprogramm geschrieben. W\u00e4hrend einige Jahre haben einige Niederl\u00e4ndische Freinetschulen so ihre Zeitung geschickt nach etwa 500 anderen Schulen.<\/p>\n<p>Auch wurden E-zines gemacht zusammen mit Schulen in Russland, S\u00fcdafrika und andere L\u00e4nder.<\/p>\n<p><em>The problem of fresh air becomes very serious to Omsk. The pollution of the environment reached a very high level. Many plants in Omsk throw the dirty outlets of their production into the air. And, as a result, our Irtysh river is very polluted.<\/em><\/p>\n<p>Genia Prokhorenko.<\/p>\n<p>From \u201eEurotalk. Russian-Dutch E-zine for kids. Editors B. Keijzer (Holland) and V. Makaenko (Omsk)<\/p>\n<p><em>Wir haben einen Brief an die Gemeinde geschickt. Heute Morgen fanden wir wieder Dreck auf dem Spielplatz. Sogar fremde Injektionsnadeln waren dabei. Wir m\u00f6gen es nicht, dass Leute am Abend unseren Spielraum so verschmutzen.<\/em><\/p>\n<p>Sharion, 11 Jahre. Aus: Steintijd, E-zine vom Telematikzentrum Edith Stein.<\/p>\n<p>Wenn Kinder schreiben m\u00f6chten Sie auch gelesen werden und darauf Reaktionen bekommen.<\/p>\n<p>Reaktionen gab es in den genannten Experimenten am Anfang zu wenig. Darauf musste die Freinet Bewegung Ihre Erfahrung mit schriftlichen Formen benutzen um erfolgreich das neue Mittel an zu wenden. Die meisten Schulen schicken Ihre Zeitungen jetzt nach Schulen mit denen Verabredungen gemacht worden sind \u00fcber das Didaktische Verfahren. Wer reagiert auf das e-zine? Wie oft? In welche weise (\u00fcber E-Mail, oder traditionell?) Was geschieht mit den Reaktionen? In vielen F\u00e4llen werden auch die Eltern die \u00fcber Internet verf\u00fcgen dabei einbezogen. Auch mit den Eltern sind Verabredungen gemacht \u00fcber die Art und Weise worauf man reagieren wird.\u00a0 Nutzung der Interaktionsm\u00f6glichkeit ist eine der starken Seiten eines E-zines.<\/p>\n<p>Wer \u00fcber eine Website verf\u00fcgt, kann sich eine andere Form leisten. Das E-zine wird dann auf eine Website gesetzt. Das gibt mehr M\u00f6glichkeiten. Bilder, Filme, Audio k\u00f6nnen leichter pr\u00e4sentiert werden als \u00fcber E-Mail. Wenn da das Attachement zu gro\u00df wird verweigert sich manchmal der Provider alles zu verschicken. Alle Teilnehmer setzt man auf eine Versandliste. \u00dcber E-Mail bekommen die Teilnehmer Bericht, dass ihr neues e-zine da ist. Ein Mausklick auf das URL und die Website mit e-zine kommt zu Vorschein. Ganz professionell wird es, wenn man alle e-zines aufbewahrt in ein Database. Durchsuchen wird dann m\u00f6glich und es entstehen wertvolle Sammlungen von Kenntnissen, die durch Kinder selbst zustande gebracht worden sind.<\/p>\n<p class=\"a\">Bevor man ein e-zine anfertigt muss man sich also \u00fcberlegen:<\/p>\n<ul>\n<li>Was ist mein\/unser Ziel mit dem E-zine? Sprachunterricht? Integration von Kenntnissen? Zusammenarbeit mit Eltern? Tele-Lernen? Usw.<\/li>\n<li>Wer ist verantwortlich f\u00fcr die Zeitung? Kinder? Lehrer? Eltern? Alle?<\/li>\n<li>Wie oft wird er verbreitet? Wer macht Beitr\u00e4ge?<\/li>\n<li>Wie kann man reagieren auf dem E-zine?<\/li>\n<li>Was geschieht mit den Reaktionen?<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"a\">Auch f\u00fcr Lehrer ist ein E-zine ein einfaches Mittel um Information auszutauschen.<\/p>\n<h3>Korrespondenz und E-Mail<\/h3>\n<p>Schon vom Anfang an ist die Korrespondenz ein Mittel, um die Hauptziele der Freinetp\u00e4dagogik zu erreichen (vom Kinde aus, aktiv untersuchend Lernen, Zusammenarbeit und demokratisches Verhalten). Die meisten Freinet Schulen gebrauchen E-Mail oder eine digitale Lernumgebung um die Korrespondenz zu f\u00fchren. Au\u00dfer Anleitung zum Lesen und Schreiben ruft die Korrespondenz auch zahlreiche andere Erfahrungen hervor die zu tun haben mit allen andere Fachbereiche (Musik, Biologie, Geographie, Geschichte usw.).<\/p>\n<p>Immer handelt es sich dabei auch, wie im lebendigen Gespr\u00e4ch, um Normen und Werte.<\/p>\n<p class=\"a\">Damit die Korrespondenz \u00fcber E-Mail richtig l\u00e4uft muss einiges organisiert sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Ist technisch alles in Ordnung? Mach zuerst eine kleine Probe. Denk dabei an Fragen als: werden auch Attachements verschickt? Wie gro\u00df werden die im Durchschnitt sein? Geht das \u00fcber den Provider?<\/li>\n<li>Mit welchen Partnern wird die Korrespondenz gef\u00fchrt? Ein oder mehrere Partner?<\/li>\n<li>Wenn es ins Ausland ist: in welche Sprache wird geschrieben?<\/li>\n<li>Mit welchem Ziel?<\/li>\n<li>Wie oft? Wie schnell wird auf das Mail reagiert?<\/li>\n<li>Wie wird das E-Mail gemacht? Zuerst auf Papier? Mit dem Computer? Direkt mit dem Mailprogramm?<\/li>\n<li>Wo wird gemailt? Auf der Schule? Zuhause? \u00dcberall?<\/li>\n<li>Was geschieht mit dem Mail? Wird sie in der Gruppe oder individuell verwendet?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je mehr die Kinder von einander wissen, desto besser gelingt ein gezielter Kontakt. Deswegen ist es gut zuerst mal Zeit zu nehmen sich kennen zu lernen. Mitschicken von Fotos oder Audio ist kein Problem. Viele Kinder haben eine eigene Website und k\u00f6nnen darauf hinweisen. Manchmal stehen da schon alle Hobbys und Interessen und vieles \u00fcber die Familie und eigene Geschichte. Beim Austausch Pers\u00f6nlicher Information ist manchmal auch klar geworden, wo die gemeinsamen Interessen liegen. Daraus kann oft ein gemeinsames Projekt entstehen.<\/p>\n<p>E-Mail gibt Kinder auch die M\u00f6glichkeit selbst fest zu stellen was irgendwo los ist. Sie holen ihre Information aus der ersten Hand. Manchmal wird klar, dass offizielle Berichtgebung nicht immer stimmt mit was tats\u00e4chlich an Ort und Stelle los ist.<\/p>\n<p>Eine Freinet Klasse war sehr beeindruckt von einem Erdbeben in Japan. Das Fernsehen meldete das es mangelte an Decken und Betten. Zuf\u00e4llig konnte ein Lehrer der Schule in Kontakt geraten mit einer Schule aus dem getroffenen Gebiet wo E-Mail noch funktionierte.<\/p>\n<p>Diese Schule schrieb:<\/p>\n<p><em>\u201eStop sending blankets. It&#8217;s so nice of you all but we have too much of them. What we need badly is exercise-books for my children. They all got lost with the earthquake. \u201c<\/em><\/p>\n<p>Kinder sammelten die gefragten Hefte und einige Tage sp\u00e4ter kam eine begeisterte Reaktion. So erfuhren die Kinder, dass man seine eigene Information holen kann und auch tats\u00e4chlich helfen kann, sogar aus gro\u00dfer Entfernung.<\/p>\n<p>Wer nicht nur Korrespondenz f\u00fchren will, sondern auch aus der Entfernung mit anderen Kindern zusammenarbeiten will an eine Untersuchung, Projekte usw. Benutzt oft eine <em>digitale Lernumgebung.<\/em> Es gibt viele davon, zum Beispiel Blackboard, BSCW, WebCT, Topclass und viele andere. Die meiste Umgebungen sind wie eine Art traditionelle Schule. Ihr Ziel ist es Information aus zu tauschen und mit den Lehrern und Mitsch\u00fcler dar\u00fcber zu diskutieren. Zum reinen Austausch gen\u00fcgen diese Umgebungen. Wer aber neue Kenntnis zusammen mit den Kindern aufbauen m\u00f6chte, durch aktives untersuchendes Lernen, kommt mit diesen Mitteln nicht zurecht. Es gibt nur wenige digitale Lernumgebungen die diese Freinetfragen recht tun. Die meist bekannte im Moment ist Web Knowledge Forum von Carl Bereiter und Marlene Scardamaglia. Diese Umgebung erm\u00f6glicht es den Kindern selbst ihre Fragen zu formulieren und grafisch zu gestalten. Andere k\u00f6nnen darauf reagieren auch durch einfache grafische Handlungen. So entsteht ein art Web von neue begriffe und Kenntnisse worauf reagiert werden kann. Weil auch viele Regierungen in ihren Programmen die traditionellen Lernumgebungen betonen, werden die konstruktivistischen Umgebungen noch wenig gebraucht. In den Niederlanden wird zum Beispiel auf Nationalebene die traditionelle Umgebung \u201eblackboard\u201c gebraucht. Das f\u00fchrt nicht zu Innovation auf Schulen und ist deswegen eine verpasste Chance.<\/p>\n<p>E-Mail unterst\u00fctzt auch viele Projekte worin kommuniziert wird. Einige Beispiele:<\/p>\n<h3>Ein Tag aus meinem Leben<\/h3>\n<p>Alle Kinder beschreiben einen Tag aus ihrem Leben. Sie vergleichen dann mit einander: was ist gleich? Was ist v\u00f6llig anders? Welche Fragen habe ich? Das ganze kann in ein Projektbuch oder Website zusammengefasst werden. Wenn es auf dem Web publiziert wird, kann man n\u00e4chstes Jahr wieder darauf reagieren und sehen wie andere Kinder das gemacht haben. Teilnahme von Eltern und Studenten ist m\u00f6glich. Sie k\u00f6nnen nicht nur reagieren, sondern auch Hilfe leisten bei der Konstruktion und Ausf\u00fchrung des Projekts.<\/p>\n<h3>Frage es an\u2026<\/h3>\n<p>Viele Schulen bilden ein Adressbuch mit darin nahmen von Experten. So gibt es zum Beispiel ein Arzt im Wohnviertel oder Dorf, ein Bauer, ein Direktor eines Labors, eine Inhaberin eines Gasthauses usw. Wenn sie die M\u00f6glichkeit haben um mit E-Mail zuhause zu reagieren k\u00f6nnen sie ganz einfach Fragen von Kindern beantworten. Nat\u00fcrlich kann man auch Versuchen Experte auf nationaler oder internationaler Ebene im Buch aufzunehmen.<\/p>\n<p>Ganz wichtig sind gute Verabredungen \u00fcber die Frequenz und Anzahl von Fragen, Qualit\u00e4t von beantworten usw. Manchmal sind die Eltern bereit aber trauen sich nicht wegen Ihre schlechten schriftliche Sprachkenntnisse. Dar\u00fcber kann man Verabredungen machen mit den Eltern und mit den Kindern. In manche F\u00e4lle m\u00f6gen die Eltern es von den Kindern und Lehrer geholfen zu werden. So lernt man zusammen und sieht auch, dass Sprache nicht ein Ziel an sich ist, sondern ein Mittel um Fragen zu beantworten und Kenntnisse zu teilen miteinander. Nat\u00fcrlich ist es dabei erw\u00fcnscht, dass die schriftliche Sprache korrekt gebraucht wird.<\/p>\n<p>Manche Eltern k\u00f6nnen auch von ihrer Arbeit heraus e-mailen. In einige F\u00e4lle waren auch Betriebe interessiert an einer beschr\u00e4nkten Teilnahme (zum Beispiel eine Stunde pro Woche durften Mitarbeiter mit Kindern Fragen \u00fcber den Betrieb beantworten. Der Betrieb legte Wert auf den Werbungsaspekt).<\/p>\n<h3>Gemeinsames Lernen durch Untersuchen<\/h3>\n<p>Kinder m\u00f6gen es Sachen zu Untersuchen die Ihnen besch\u00e4ftigen. Zum Beispiel:<\/p>\n<p><em>Bekomme ich genug Taschengeld?<\/em><\/p>\n<p><em>Ich darf nie was von meinen Eltern und du?<\/em><\/p>\n<p><em>Habt ihr auch Computer auf der Schule? Was macht ihr damit?<\/em><\/p>\n<p><em>In unser Wohnviertel sind viele H\u00e4user kaputt. Wie viel? Was ist kaputt?<\/em><\/p>\n<p>Zusammen mit der P\u00e4dagogischen Hochschule Edith Stein\/OCT (Niederlande) arbeiteten acht Schulen mit Kindern aus Gruppe 8 (letzte Gruppe der Grundschule) an zwei Projekte. Im ersten Projekt m\u00f6chten die Kinder etwas anfertigen das fliegen kann. Dabei gibt es fragen wie: Wie kommt es zum Fliegen? Wie soll etwas aussehen das gut fliegt? Es wurden Vorschl\u00e4ge gemacht um ein fliegendes Objekt an zu fertigen. Die wurden auch manchmal in Skizzen ausgearbeitet. Jede Gruppe hatte eine feste Partnergruppe au\u00dferhalb der Schule mit denen \u00fcber E-Mail die Gedanken und Skizzen ausgetauscht wurde.<\/p>\n<p>Ein Beispiel aus der E-Mail Korrespondenz:<\/p>\n<p><em>\u201eHallo Leute. Wir m\u00f6chten etwas machen das lang in der Luft bleibt. Es soll auch langsam fliegen. Also muss es leicht und doch stark sein. Da haben wir uns gedacht Plastik zu gebrauchen und kleine eiserne St\u00e4bchen in der Mitte.<\/em><\/p>\n<p><em>Hat einer von euch Erfahrung damit? Was findet ihr davon?<\/em><\/p>\n<p><em>Oh ja, m\u00f6chtet Ihr auch das Flugding bemalen? <\/em><\/p>\n<p><em>Tsch\u00fcss<\/em><\/p>\n<p>Es wurden Fliegende Objekte von allen Schulen angefertigt und zum Schluss an einander gezeigt in eine gro\u00dfe Ausstellung. E-Mail war hier sehr n\u00fctzlich als Mittel zum Vergleich, als Austauschmittel, als \u201ebrainstorm\u201c mittel und auch als Mittel um \u00fcber den Vorgang innerhalb der Gruppe zu kommunizieren.<\/p>\n<p>Im zweiten Projekt arbeiteten Kinder auf \u00e4hnliche Weise an der Konstruktion eines Messger\u00e4tes, mit dem man die Windst\u00e4rke feststellen kann. Auch hier wurden Klassen mit einander \u00fcber E-Mail in Kontakt gebracht um zusammen zu arbeiten.<\/p>\n<p>In beiden Projekten gab es Experten auf Nationalebene, die von den Kindern \u00fcber E-Mail befragt werden konnten. Davon wurde aber kaum Gebrauch gemacht. Kinder bevorzugten es unter einander Dinge aus zu tauschen und darauf zu reagieren. In diesen zwei Projekten gab es als Nebenziel fest zu stellen, ob es Unterschiede gab zwischen M\u00e4dchen und Jungen. Obwohl viel M\u00e4dchen Technik nicht bevorzugen und es auch zum Computergebrauch ein Unterschied gibt zwischen Jungen und M\u00e4dchen wurde das in diese zwei Projekte nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Reagieren auf Aussagen<\/h3>\n<p>In Zusammenarbeit zwischen der P\u00e4dagogischen Hochschule Edith Stein\/OCT und einem nationalen Fernsehsender reagierten die Kinder auf Aussagen per E-Mail. In einem an einem Sonntagmorgen ausgestrahltem Kinderprogramm wurde eine Sammlung ihrer Antworten vorgestellt. Andere Kinder hatten wiederum die M\u00f6glichkeit, sich zu dieser Sendung zu \u00e4u\u00dfern. Weil es eine unerwartete Menge Reaktionen gab wurden Studenten der P\u00e4dagogischen Akademie eingeschaltet, um auf jedes E-Mail zu reagieren oder bei Fragen behilflich zu sein.<\/p>\n<p>Grosse Aufregung gab es jeden Sonntagmorgen, wenn einige E-Mails von Kindern aus den Teilnehmenden Schulen gezeigt wurden. Manchmal war die ganze Familie dabei als das ausgestrahlt wurde. Wegen den Themen gab es eine reihe von unerwarteten Folgen. F\u00fcr viele Kinder bedeutete es Anerkennung Ihrer Probleme in der Schule und manchmal auch in der eigenen Familie. Die meisten Kinder wurde es klar, dass man mit diesen Mitteln richtig die Aufmerksamkeit von vielen Leuten auf sich lenken kann. Es wurde ihnen deutlich, dass auch das \u201enormale\u201c Fernsehen so arbeitet. Auch wurde klar, dass viele Entscheidungen beeinflusst werden von aktuellen Fernsehsendungen. Ein Beispiel einer Aussage worauf Kinder reagierten:<\/p>\n<p><em>\u201eIch finde es richtig bl\u00f6d, dass ich noch keinen festen Freund\/Freundin habe\u2026.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Einige Reaktionen von Kindern darauf:<\/p>\n<p><em>\u201eIch finde es nicht bl\u00f6d um keinen festen Freund zu haben. Ich habe das noch nie erlebt. Ich habe ganz andere Dinge an meinem Kopf als an die bl\u00f6den Jungs zu denken. Pferde liebe ich viel mehr, die tun wenigstens was ich will.\u201c (Larissa, 11 Jahre)<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eIch treue mich nicht so gut. Wenn man ein M\u00e4dchen fragt und die sagt nein dann blamiert man sich enorm.\u201c (Lucas, 12 Jahr)<\/em><\/p>\n<p>\u201eManche meiner Freundinnen nehmen einen festen Freund um zu k\u00fcssen. Das finde ich bl\u00f6d. Mann muss erst k\u00fcssen wenn es richtige liebe ist, nicht nur wegen ein Kuss.\u201c (Ellen, 11 Jahre)<\/p>\n<p><em>\u201eIch finde es nicht bl\u00f6d wenn man keine feste Freund oder Freundin hat. Du kannst doch auch nichts daf\u00fcr dass du niemand finden kannst.\u201c Harmen, 12 Jahre.<\/em><\/p>\n<h3>Mitschreiben<\/h3>\n<p>Eine Form der Zusammenarbeit ist es gemeinsam ein Buch her zu stellen. Jede Schule oder Gruppe schreibt ein Kapitel. Am ende wird das Buch ver\u00f6ffentlicht auf Papier oder auf ein Website. Manchmal werden solche B\u00fccher auch \u00fcber e-zine verschickt. Eine feste Liste wird dann zusammengestellt an denen das wachsende Buch geschickt wird.<\/p>\n<p>Hier entsteht eine reihe von M\u00f6glichkeiten um Sprachunterricht lebendig zu machen. Freinetschulen sind damit vertraut Texte zu besprechen und weiter zu f\u00fchren. F\u00fcr nicht Freinet Schulen ist es manchmal zu offen. Sie lernen gerne die Freinet Techniken der Textbesprechung. Die Website <a href=\"http:\/\/kids.webonaut.com\/k-netz\/kurve.htm\">http:\/\/kids.webonaut.com\/k-netz\/kurve.htm<\/a> zeigt ein \u00d6sterreichisches Beispiel.<\/p>\n<h3>B\u00fccher besprechen und andere Projekte<\/h3>\n<p>Immer mehr Schulen entdecken neue M\u00f6glichkeiten um die globale Welt in der Schule zu haben mit Hilfe von IKT. Ein erfolgreiches Projekt ist manchmal das besprechen von gelesenen B\u00fcchern. Eine Niederl\u00e4ndische Freinetschule bekam der nationale Bildungspreis vom Bildungsministerium f\u00fcr einen derartigen Einsatz von Computer. Jede teilnehmende Schule las 20 B\u00fccher. Die B\u00fccher wurden von der \u00f6rtlichen Bibliothek zur Verf\u00fcgung gestellt. \u00dcber E-Mail tauschten sich die Kinder Ihre Erfahrungen aus. Sie gaben Ratschl\u00e4ge, argumentierten \u00fcber das Buch und beurteilten es gemeinsam. Argumentieren, schriftlich formulieren, diskutieren \u00fcber Inhalte des Buches usw. Sind alle F\u00e4higkeiten innerhalb einer motivierenden Situation von den Kindern selbst gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>Sachunterricht: Weltweite Vernetzung<\/h3>\n<p>Jeden Tag gibt es Fragen, Texte oder Bemerkungen \u00fcber Geschichte, Biologie, Geographie usw. Zum Beispiel: \u201e Wie viel Z\u00e4hne haben wir eigentlich? Und ein Elefanten? Warum ist die Luft eigentlich Blau? Warum gab es fr\u00fcher zwei Deutschlande?\u201c Gebrauch von Internet und Multimedien erm\u00f6glicht es diese Fragen selbst zu untersuchen an Ort und Stelle. Zwar nicht lebendig aber doch mit mehr Ann\u00e4herung als mit Hilfe von B\u00fccher und andere bisher vorhandene mitteln.<\/p>\n<p>Viel Schulen haben sich eine Reihe von Korrespondenten aus mehreren L\u00e4ndern zusammengestellt. Wenn eine Frage da ist kann so ein Korrespondent aus einem Land gefragt werden fragen zu beantworten. So gibt es Schulen mit Kontakte in fast alle Europ\u00e4ische L\u00e4nder, Afrika und andere Kontinente. Sie bilden eine Art Presse Agentur und tauschen sich Kenntnisse und Erfahrungen aus. Manchmal sind auch Experten (Erwachsene) damit einbezogen. In vielen F\u00e4llen bevorzugen Kinder es aber selbst Dinge zu l\u00f6sen unter einander statt Erwachsene Experte zu fragen.<\/p>\n<p>Kinder lernen dabei \u00fcber E-Mail Kontakte her zu stellen. Auch lernen sie, schriftlich Fragen zu formulieren und auf den Antworten zu reagieren. Wichtig ist nat\u00fcrlich die Frage: wie wissen wir das eine Antwort wahr ist? Wie kann man das feststellen? Arbeiten mit mehrere Perspektive und Dimensionen wird normal in diese von Internet unterst\u00fctzte Situation. Information muss aus gut und manchmal Kurz zusammengefasst werden. Der Lehrer unterst\u00fctzt durch aktive Hilfe beim Internetprozess: suchen, kommunizieren, zusammenfassen und interpretieren, weitere Untersuchung, feststellen ob man \u201egenug\u201c wei\u00df und schlie\u00dflich Pr\u00e4sentieren. Immer spielt i, Sachunterricht die Sprache eine Rolle und auch Mathematik muss manchmal angewendet werden um Argumente zu unterbauen.<\/p>\n<p>Manchmal wird auch video-conferencing gebraucht. Das gibt lebhafte M\u00f6glichkeiten etwas von der Realit\u00e4t des Korrespondenten zu sehen. Auch bringt es die notwendige pers\u00f6nliche Ann\u00e4herung ohne der ein guter Kontakt nicht zustande kommen kann. In einigen F\u00e4llen arbeiten auch Studenten der P\u00e4dagogischen Hochschule mit oder schauen aus der Entfernung zu wie Kinder in Freinetschulen arbeiten. Manchmal \u00f6ffnet sich f\u00fcr Studenten eine v\u00f6llig neue Welt die sie selbst nie erlebt haben.<\/p>\n<p>Viel mehr noch als mit traditionellen Mitteln gibt es die M\u00f6glichkeit sich mit Normen und Werte auseinander zusetzen durch lebendiges Kommunizieren \u00fcber E-Mail, newsgroup, chatbox oder video-conferencing. So nahm eine Freinet Schule nach dem 11 September 2001, der Tag worauf das World Trade Center vernichtet wurde, das Initiative um Kontakte mit Arabische und Amerikanische Schulen her zu stellen. Sie befragten sich \u00fcber die gegenseitigen Gef\u00fchle und Gedanken und lernten dabei sehr viel \u00fcber Normen und Werte in unterschiedlichen Religionen. Ein derartiger Gebrauch macht Kindern klar, dass man selber etwas unternehmen kann um das riesige Problem an zu fassen. So k\u00f6nnen Gef\u00fchle der Kompetenz entstehen statt des Mutverlierens und sich zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Wenn eine Arbeit pr\u00e4sentiert wird kann das auch auf Internet geschehen. Ein erfolgreiches Experiment wurde von der Niederl\u00e4ndischen Freinetbewegung durchgef\u00fchrt. Sie fertigte einen digitalen Arbeitsschrank an: ein \u201eSchrank\u201c wo alle Kinder Ihre Pr\u00e4sentationen digital zeigen k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen auch Kommentar liefern auf einander. Eltern und Lehrer mischen sich auch hinein und damit entstehen gute Erg\u00e4nzungen zur Zusammenarbeit alle beim erziehen beteiligten. Eine virtuelle erweiterte Gesellschaft verbindet wie ein Ring Familie, Schule und Gesellschaft. Der Arbeitsschrank enth\u00e4lt auch eine Abteilung f\u00fcr Lehrer worin sie sich gegenseitig unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Dieses Experiment gewann in den Niederlanden einen Nationalen Preis ( <a href=\"http:\/\/www.dwk.nl\/\">http:\/\/www.dwk.nl<\/a> )<\/p>\n<h2>Einige Forschungsergebnisse<\/h2>\n<p>Langsam kommen auch Ergebnisse aus Untersuchungen die Antworten geben auf Fragen nach dem Nutzen der neuen Medien. Die Ergebnisse machen manchmal klar wie Freinettechniken und moderne Medien ausgezeichnet aufeinander bezogen sind.<\/p>\n<p class=\"a\">Leask(1995) machte klar dass Computergebrauch folgende Effekte auf Kinder hatte:<\/p>\n<ul>\n<li>bessere Konzentration,<\/li>\n<li>bessere Motivation,<\/li>\n<li>bessere Lesef\u00e4higkeiten,<\/li>\n<li>Zunahme von Selbstvertrauen und stolz auf eigene Arbeit,<\/li>\n<li>Langeweile kann auftreten, wenn die Software zu viele Wiederholungen einschlie\u00dft,<\/li>\n<li>Verlusts an \u00dcberblick beim Internetgebrauch, wenn die Aufgabe nicht gut strukturiert war.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Harasim (1993) sah folgendes:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Sch\u00fcler lernen andere Meinungen und Ideen kennen neben denen des Lehrers und des Lehrbuchs. Sie k\u00f6nnen immer besser mit Menschen au\u00dferhalb des Klassenzimmers kommunizieren.<\/li>\n<li>Die Sch\u00fcler erhalten Informationen die \u00fcber die Schulbibliothek und den aktuellen Wissenstand des Lehrers hinausgehen.<\/li>\n<li>Die Denkf\u00e4higkeit wird verbessert, insbesondere jene Fertigkeiten die f\u00fcr das Erforschen und die Analyse vielf\u00e4ltiger Informationen erforderlich sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"a\">Erforschung nach Gebrauch von E-Mails durch Kinder, in Zusammenhang mit Technik Konstruktion zeigte eine Reihe bemerkenswerter Wirkungen (Bronkhorst, Van Graft 1996).<\/p>\n<ul>\n<li>Kinder akzeptieren die E-Mail Antworten Gleichaltriger eher als die von Lehrern und Fachleute in eine E-Mail Situation.<\/li>\n<li>Kinder k\u00f6nnen sich gegenseitig sehr gut Informationen \u00fcber E-Mail vermitteln.<\/li>\n<li>Kinder arbeiten sehr gut zusammen \u00fcber eine weite Entfernung und entwickeln dabei F\u00e4higkeiten von Untersuchenden lernen.<\/li>\n<li>Kinder lernen \u00fcber E-Mail kritische Fragen zu stellen und Antworten zu analysieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nix(1998) fand auch positive Effekte beim E-Mail-Gebrauch. Kinder die \u00fcber E-Mail mit einander Korrespondenz f\u00fchrten argumentierten viel besser als eine vergleichbare Gruppe die traditionellen Aufgaben innerhalb der Klasse machten.<\/p>\n<p>Kachala und Bialo (2000) nennen auch einige bemerkenswerte Forschungsergebnisse.<\/p>\n<p>Kinder, die bestimmte Computerprogramme gebrauchten, hatten manchmal ein Vorsprung beim Verstehen der Struktur der Sprache, Wortschatzentwicklung, Verstehen von Texte und Buchstabieren. Junge Kinder lernten sich selbst lesen mit bestimmten Programmen und erhielten auch weiterhin bessere Lesefertigkeiten und Konzeptuelle Fertigkeiten.<\/p>\n<p>Interaktives Video kann positiv sein beim auseinandersetzen mit praktischen F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<p>Nicht die Technologie sondern die Bildungsphilosophie und die daraus abgeleitete Didaktik bestimmt den Erfolg der Computereinsatz unter Lehrer.<\/p>\n<p>Kinder die auf Internet suchen verbrachten mehr Zeit mit nur suchen als mit analysieren und weiterf\u00fchren. Gute Unterst\u00fctzung von Lehrern zur rechten Zeit ist notwendig. Es gibt sehr gro\u00dfe Unterschiede zwischen Kinder mit R\u00fccksicht auf der bedarf an Hilfe.<\/p>\n<p>Gebrauch von interaktiven Multimedien Bilderb\u00fccher verbessert die F\u00e4higkeit bei 7 j\u00e4hrigen um W\u00f6rter zu dekodieren. Auch verbesserte der Wortschatz. Nicht alle Kinder aber wurden genug herausgefordert um selbst\u00e4ndig zu Lesen. Wenn Kinder die Wahl haben zwischen ein Buch oder Multimedien beim Lesen von einer Geschichte bevorzugen sie Multimedien. (Goldstein, Olivares, Valmont 1996)<\/p>\n<p>Zuviel Medienangebot auf einmal kann problematisch sein. Kozma (1992) entdeckte das ein gezielter Einsatz notwendig ist. Jedes Medium hat sein eigenes Symbolsystem: Lesen verlauft anders als Fernsehen oder ein Tonbandger\u00e4t zuh\u00f6ren. Unsere Aufnahmekapazit\u00e4t ist beschr\u00e4nkt. Wenn konfrontiert mit mehrere Kommunikationsangebote (Video, Audio, Texte usw.) haben die meisten Menschen ihre Vorz\u00fcge. Darauf stimmen sie ab und die anderen M\u00f6glichkeiten bleiben dann relativ ungen\u00fctzt. Gezielter Einsatz mehrere Mittel ist eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen eines guten Multimediaprogrammes.<\/p>\n<p>Freinet Schulen sind in der Lage die internationale Diskussion \u00fcber neue Medien Richtung zu geben. Das ausgearbeitete Bildungsmodell mit praktischen Techniken passt genau zur heutigen Zeit. Mit erg\u00e4nzenden Forschungsergebnissen w\u00e4re es f\u00fcr die Freinetbewegung noch leichter ihr reiches Erbe mit der globalen Gemeinschaft zu teilen.<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<p>Acker, V.(2000) C\u00e9lestin Freinet. Greenwood Press. Westport\/Connecticut<\/p>\n<p>Bronkhorst, J. (2001) Multimedia learning environments and reform pedagogy.<\/p>\n<p>In: Buchberger, F. und Berghammer, S. (eds): Active learning in teacher education. Pp. 78-94. Rudolf Trauner, Linz.<\/p>\n<p>Bronkhorst, J., Paus, H., Verhoeven, L. Multimedia and enhanced learning in preservice education (1999) <br \/>Paper presented at the national reading conference. Scottsdale\/AZ<\/p>\n<p>Bronkhorst, J.(1997) Independent learning by using ICT and multimedia. ICEM, London.<\/p>\n<p>Bronkhorst, J., van Graft, M. (1996): Implementation of technology in primary schools by using e-mail. <br \/>Paper presented at the ECER conference. Sevilla.<\/p>\n<p>Bronkhorst, J. (1994) Freinet hat endlich sein globales Dorf. Fragen und Versuche, Heft 69, Bremen<\/p>\n<p>Collis, B.(1996) Telelearning in a digital world. International Thompson Press, London.<\/p>\n<p>Dietrich, I. (Hrsg.) (1995) Handbuch Freinet P\u00e4dagogik. Beltz, Weinheim\/Basel<\/p>\n<p>Eichelberger, H. (1997) Lebendige Reformp\u00e4dagogik. Wien.<\/p>\n<p>Eichelberger, H. (1997) Freiheit f\u00fcr die Schule. Wien<\/p>\n<p>Goldstein, B., Olivares, E., Valmont, W. (1996), CD-ROM storybooks: childrens interactions. <br \/>In: Technology and teacher educational annual. Washington, D.C.<\/p>\n<p>Harasim, L. (1993) Global networks:computers and international communication. Cambridge, M.I.T. press.<\/p>\n<p>Kachala,J., Bialo, R. (2000) 2000 Report on the effectiveness of technology in schools. SIIA, Washington, D.C.<\/p>\n<p>Kohlberg, W. (2001) Systemic mobility in education. In: Buchberger, F. und Berghammer, <br \/>S. (eds): Active learning in teacher education. Pp. 99-107. Rudolf Trauner, Linz.<\/p>\n<p>Kozma, R. (1992) Learning with media. Review on educational research, 61(2), 179-211<\/p>\n<p>Leask, M. (1995) Towards a pedagogical ramework for the use of new technologies associated with <br \/>the information syperhighway including multimedia. Paper presented at the ECER, Bath.<\/p>\n<p>Mayer, P.,Seter, G. (1994)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Computer-Kids.Ravensburger Buchverlag.<\/p>\n<p>Papert, S. (1994) Revolution des Lernens. Kinder, Computer, Schule in einer digitalen Welt. Hannover.<\/p>\n<p>Reinking, Mc.Kenna, Labbo, Kieffer (1998) Literacy and technology. Transformations in a post typographic world. <br \/>Lawrence Erlbaum, Mahwah, New Jersey.<\/p>\n<p>Reiter, A., Grimus, M., Scheidl, G. : (2000) Neue Medien in der Grundschule. Ueberreuter, Wien<\/p>\n<p>Tans, J., Bronkhorst, J.(1993) Freinetonderwijs. Een eigen wijze van onderwijs. Bekadidact, Baarn.<\/p>\n<p>Tapscott, D. (1998) Growing up digital. New York. Mc.Graw Hill<\/p>\n<p>Websites, meistens Deutschsprachig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schule.suedtirol.it\/blikk\/angebote\/reformpaedagogik\">http:\/\/www.schule.suedtirol.it\/blikk\/angebote\/reformpaedagogik<\/a><\/p>\n<p>Site mit viel Information ueber die Reformpaedagogik. Darin auch Freinet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kids.webonaut.com\/k-netz\/kurve.htm\">http:\/\/kids.webonaut.com\/k-netz\/kurve.htm<\/a><\/p>\n<p>Diese site zeigt Kinder die mit Freinet techniken arbeiten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flek.reflex.at\/\">http:\/\/www.flek.reflex.at<\/a><\/p>\n<p align=\"left\">Freinet Lehrerinnen Eltern Kooperative. Uebersicht von alle Deutschsprachige Freinetgruppen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.feinet.org\/\">http:\/\/www.feinet.org<\/a> &#8211; Site der FIMEM, das internationale verband von alle Freinetschulen. Teilweise Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ako.be\/freinetpag.htm\">http:\/\/www.ako.be\/freinetpag.htm &#8211; <\/a>Grosse liste mit Freinetschulen \u00fcber die ganze Welt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/freinet.paed.com\/\">http:\/\/freinet.paed.com<\/a> &#8211; Deutschsprachige Freinet Server.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/freinet.webonaut.com\/\">http:\/\/freinet.webonaut.com<\/a> &#8211; \u00d6sterreichische Freinet Webserver.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schulnetz.ch\/freinet\">http:\/\/www.schulnetz.ch\/freinet<\/a> &#8211; Schweizer Freinet Server<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.come.to\/freinet\">http:\/\/www.come.to\/freinet<\/a> &#8211; Site aus K\u00e4rnten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/home.t-online.de\/home\/paed.koop.br\/freinet.htm\">http:\/\/home.t-online.de\/home\/paed.koop.br\/freinet.htm<\/a> &#8211; Freinet kooperative Bremen<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.uni-leipzig.de\/~schule34\/freinet.htm\">http:\/\/www.uni-leipzig.de\/~schule34\/freinet.htm<\/a> &#8211; Allgemeine Information \u00fcber Freinet<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tu-berlin.de\/fb2\/as3\/as3w\/mag_bruns\/magister.html\">http:\/\/www.tu-berlin.de\/fb2\/as3\/as3w\/mag_bruns\/magister.html<br \/><\/a>Magisterarbeit mit Vergleich zwischen Paolo Freire und Freinet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.freinet.nl\/\">http:\/\/www.freinet.nl &#8211; <\/a>Niederl\u00e4ndische Freinetbewegung<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eidth.nl\/reform\">http:\/\/www.edith.nl\/reform<\/a> &#8211; Modul f\u00fcr die Niederl\u00e4ndische Lehrerausbildung \u00fcber Freinet<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.derby.ac.uk\/telmie2\">http:\/\/www.derby.ac.uk\/telmie2- A<\/a>llgemeine Information \u00fcber Reformp\u00e4dagogik<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/clubs.yahoo.com\/clubs\/freinet\">http:\/\/clubs.yahoo.com\/clubs\/freinet &#8211; <\/a>Amerikanische newsgroup wo Information ausgetauscht wird \u00fcber Freinet in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dwk.nl\/\">http:\/\/www.dwk.nl<\/a> &#8211; (Niederl\u00e4ndisch) Arbeit von Kinder in eine digitale Schrank<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.learnmotion.com\/lim\/kf\/kf1.html\">http:\/\/www.learnmotion.com\/lim\/kf\/kf1.html<\/a> &#8211; Web Knowledge forum. Eine konstruktivistische Lernumgebung.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selten gab es eine Zeit, in der die Reformp\u00e4dagogik besser [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-30","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-freinet-paedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}