{"id":31,"date":"2014-01-02T11:26:12","date_gmt":"2014-01-02T11:26:12","guid":{"rendered":"?p=31"},"modified":"2014-01-02T11:26:12","modified_gmt":"2014-01-02T11:26:12","slug":"schule-neu-gedacht-schule-neu-gemacht-teil-3-unterrichtsentwicklung-mittelschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=31","title":{"rendered":"Schule neu gedacht \u2013 Schule neu gemacht \u2013 Teil 3 : Unterrichtsentwicklung Mittelschule"},"content":{"rendered":"<h1>Unterrichtsentwicklung \u2013 Mittelschule<\/h1>\n<p>Das Team der Lehrerinnen und Lehrer an den Mittelschulen St. Martin haben zu Beginn der Unterrichtsentwicklung keineswegs Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr ein bestimmtes reformp\u00e4dagogisches Modell erkennen lassen. Besprochen wurden einzelne Elemente aus den beschriebenen reformp\u00e4dagogischen Modellen, aus denen \u2013 dem Entwicklungsverlauf folgend \u2013 ein eigenst\u00e4ndiges Konzept entwickelt wurde. Maria Montessoris Idee einer \u201eVorbereiteten Umgebung\u201c und Helen Parkhursts Idee der \u201esubject corners\u201c bzw. der sich daraus entwickelt habenden Facharbeitsr\u00e4ume f\u00fchrten zur Gestaltung einer Lernumgebung und einer Unterrichtsumgebung. In der Lernumgebung wurde die Freiarbeit angesiedelt. Die Klassen wurden als Unterrichtsumgebung so umgestaltet, dass selbst\u00e4ndigeres Lernen und Arbeiten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern verwirklicht werden kann.<\/p>\n<h4 align=\"right\">Harald Eichelberger &amp; LehrerInnenteam der MS St. Martin\/Pass.<\/h4>\n<h1>Schule neu gedacht \u2013 Schule neu gemacht \u2013 Teil 3<\/h1>\n<h1>Die moderne Schule<\/h1>\n<h1>Reformp\u00e4dagogische Unterrichtsentwicklung<\/h1>\n<h1>\u00a0<\/h1>\n<h1>Unterrichtsentwicklung \u2013 Mittelschule<\/h1>\n<p>Das Team der Lehrerinnen und Lehrer an den Mittelschulen St. Martin haben zu Beginn der Unterrichtsentwicklung keineswegs Pr\u00e4ferenzen f\u00fcr ein bestimmtes reformp\u00e4dagogisches Modell erkennen lassen. Besprochen wurden einzelne Elemente aus den beschriebenen reformp\u00e4dagogischen Modellen, aus denen \u2013 dem Entwicklungsverlauf folgend \u2013 ein eigenst\u00e4ndiges Konzept entwickelt wurde. Maria Montessoris Idee einer \u201eVorbereiteten Umgebung\u201c und Helen Parkhursts Idee der \u201esubject corners\u201c bzw. der sich daraus entwickelt habenden Facharbeitsr\u00e4ume f\u00fchrten zur Gestaltung einer Lernumgebung und einer Unterrichtsumgebung. In der Lernumgebung wurde die Freiarbeit angesiedelt. Die Klassen wurden als Unterrichtsumgebung so umgestaltet, dass selbst\u00e4ndigeres Lernen und Arbeiten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern verwirklicht werden kann.<\/p>\n<p>Entsprechend dem p\u00e4dagogischen Konzept des Jena-Plans nach Peter Petersen wurde ein rhythmischer Wochenarbeitsplan konstruiert und der Tagesablauf rhythmisiert. Der in der ersten Tagesh\u00e4lfte stattfindende klassikale Unterricht<\/p>\n<p>Semesterplan \u00fcbergeben. Dieser wurde ausf\u00fchrlich besprochen. wurde in der zweiten Tagesh\u00e4lfte von einer Phase der selbst\u00e4ndigen und kooperativen Arbeit der Sch\u00fcler (Daltonphasen) in einer vorbereiteten Umgebung abgel\u00f6st. Unterricht und Freiarbeit wurden koordiniert und aufeinander abgestimmt. Als wesentliche Erg\u00e4nzung wurden Projekte und auch Kleinprojekte angeboten und organisiert.<\/p>\n<p>Die Lernaufgaben oder Lernanleitungen f\u00fcr die Phase der selbst\u00e4ndigen und kooperativen Arbeit wurden nach den Kriterien f\u00fcr die Gestaltung von assignments bzw. Pensen \u2013 wie im Dalton-Plan Helen Parkhursts erprobt \u2013 entworfen. Diese Lernaufgaben sind fachspezifisch wie auch f\u00e4cher\u00fcbergreifend gestaltet und sind eine didaktische Umsetzung der in der Jahresplanung enthaltenen Lernziele und Kompetenzen. Den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern wurde als Basis f\u00fcr die selbst\u00e4ndige und kooperative Arbeit auch ein<\/p>\n<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wissen, was sie in einem Semester leisten und arbeiten werden. Die Arbeits- und Entwicklungsmaterialien der Vorbereiteten Umgebung werden den Lernaufgaben entsprechend angeboten. Die Vorbereitete Umgebung beinhaltet Montessori-Entwicklungsmaterialien und weitere Arbeitsmaterialien aus dem Lehr- und Lernmittelangebot der Schule. F\u00fcr Musikerziehung wurde ein eigener Raum mit den entsprechenden Materialien eingerichtet. <\/p>\n<p>Die Arbeit in den so genannten Freiarbeitsphasen (Daltonphasen) wird von den Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet. Sie schreiben f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler fachspezifisch Lernaufgaben. Von der Qualit\u00e4t dieser Lernaufgaben h\u00e4ngt auf die Qualit\u00e4t der Arbeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ab. Helen Parkhurst hat die Gestaltung der Lernaufgaben genau beschrieben (\u00e0 Teil 2!). Diese Beschreibung diente als Modell f\u00fcr die Entwicklung eigener Lernaufgaben. Es ist der Wahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcberlassen, mit welchen Lernaufgaben sie innerhalb einer bestimmten Periode beginnen, mit wem sie arbeiten, welchen Lernweg sie einschlagen usw. Sie haben aber nicht die Wahl, die Lernaufgaben nicht zu machen, denn sie haben die Verpflichtung innerhalb einer bestimmten Zeit ihre Lernaufgaben abzuschlie\u00dfen und auch mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu besprechen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Verpflichtung, ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern so zu helfen, dass diese auch ihren in den Lernaufgaben gestellten Verpflichtungen nachkommen k\u00f6nnen, wobei der Selbst\u00e4ndigkeit und der Kooperation der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler oberste Priorit\u00e4t zukommt.<\/p>\n<h2>Der Dalton-Plan als Reforminstrumentarium der Mittelschule<\/h2>\n<p>F\u00fcr Herrmann R\u00f6hrs ist der Dalton-Plan eine Chance, \u201edie Schule so zu er-neuern, dass aus der blo\u00dfen Lernarbeit ein selbst verantwortetes Studieren wird, dessen Methode in entwicklungsspezifischer Weise einsichtig bleibt\u201c und stellt ebenso ein \u201ep\u00e4dagogisches Faszinosum\u201c dar, das in seinem ganzen Ausma\u00df \u00fcberhaupt noch nicht ins Auge gefasst und erprobt wurde. (R\u00f6hrs, Hermann; 1998, S.97.)<\/p>\n<p>Dabei kommt dem Dalton-Plan f\u00fcr eine p\u00e4dagogische fundierte Reform des Sekundarschulewesens eine entscheidende Bedeutung zu: Er ist nicht nur ein notwendiges didaktisches System, er stellt nicht nur eine methodische Struktur dar, sondern er ist \u2013 wie andere \u201ePl\u00e4ne\u201c auch \u2013 f\u00fcr die jeweilige Schule adaptierbar, er ist selbst entwickelbar. F\u00fcr die engagierten P\u00e4dagoginnen und P\u00e4dagogen, die sich mit dem Plan Helen Parkhursts auseinandersetzen, wird dieser (selbst)verst\u00e4ndlich und wird einsichtig als \u201ea way of life, a way of lifelong learning\u201c.<\/p>\n<p>Auch wir nahmen den Dalton-Plan als Reforminstrumentarium, um f\u00fcr einen Teil der Schule einen Prozess einer \u201ereconstruction\u201c einzuleiten und verwendeten diesen als ein didaktisches Instrumentarium in einem exemplarischen Sinn. Der Dalton-Plan ist auch gegenw\u00e4rtig in den verschiedenen Schulformen anwendbar, weil er noch heute empfindlich sp\u00fcrbare Schulsch\u00e4den zu \u00fcberwinden versucht. Der Dalton-Plan erfordert ein hohes Ma\u00df didaktischer Reife und Urteilsf\u00e4higkeit, wenn er p\u00e4dagogisch \u00fcberzeugend umgesetzt werden soll. (R\u00f6hrs, Hermann, 1998, S. 89.)<\/p>\n<p>Die Grundabsichten Konzeptes des Dalton-Plans, das aus der erw\u00e4hnten Ausgangssituation in jahrelanger Denkarbeit bis 1913 von Helen Parkhurst entwickelt worden war, konnten auch uns als Leitlinien dienen:<\/p>\n<p>\u201e &#8230; Erneuerungen der Schulprozesse, so dass Kinder sowohl mehr Freiheit als auch einen Lebensraum genie\u00dfen w\u00fcrden, der besser auf ihre Studien eingerichtet ist&#8230;\u201c<\/p>\n<p>\u201eVor allem wollte ich die pers\u00f6nlichen Schwierigkeiten der Kinder \u00fcberwinden und die gleiche Entwicklungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr das langsame und das aufgeweckte Kind schaffen.\u201c(Parkhurst, Helen; 1926, S. 13)<\/p>\n<p>Neben der grunds\u00e4tzlichen Neugestaltung der Schule ist die Individualisierung des Unterrichts die zentrale Aufgabenstellung f\u00fcr Helen Parkhursts Konzept, das Lernen in einem individuellen Rhythmus erlaubt. Die Realisierung von Schule aus einem Lebensraum lebendig motivierten Studierens in unmittelbarer Auseinandersetzung mit den Dingen setzt das Zusammenwirken mehrerer didaktischer Faktoren voraus:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die die selbstt\u00e4tige Arbeit erst erm\u00f6glichenden assignments ,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die veranschaulichenden und zur selbstt\u00e4tigen Arbeit anregenden Facharbeitsr\u00e4ume,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die Rolle der Lehrerin als Anregerin und Beraterin und<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 das Eigenstudium der Sch\u00fcler.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die Sicherung der kindlichen Arbeit durch die schriftlichen Arbeitsbeschreibungen (assignments) erlaubt es dem Kind \u2013 unter beratender Mitwirkung der Lehrerin \u2013 in Facharbeitsr\u00e4umen seinen Interessen und Lernschwerpunkten nachzugehen. Die assignments erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus ebenso die Abkehr vom klassikalen Organisationsprinzip f\u00fcr die Schule. Die Grundbedingung eines assignments bestimmt Helen Parkhurst wie folgt: \u201eDie erste Bedingung eines guten assignments ist, dass es unmissverst\u00e4ndlich geschrieben ist, nicht nur m\u00fcndlich gegeben wird, dass es klar ausgedr\u00fcckt ist und durch seine Gestaltung dem Kinde klar macht, wohin es gef\u00fchrt werden soll.\u201c (Parkhurst, Helen, 1926; S. 58)<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Vorteil f\u00fcr die individuelle Arbeit ergibt sich fast zwangsl\u00e4ufig aus dem \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Aufgabenstellung, der erst durch die Verschriftlichung der Aufgabenstellung m\u00f6glich wird. Dadurch kann jedem Kind die seinem Leistungsstand entsprechende Arbeitsweise und sein Arbeitstempo gew\u00e4hrt werden. Auch \u201edas langsamere Kind kann sich auf die wichtigsten Fragen eines Gegenstandes beschr\u00e4nken und an ihnen arbeiten, bis es sie durch und durch beherrscht.\u201c (Dewey, Evelyn, 1922, S. 8) Die motivationale Wirkung der assignments wird noch sinnvoll erg\u00e4nzt durch die didaktisch kluge Ausstattung der Facharbeitsr\u00e4ume. Die Kombination der assignments und der Facharbeitsr\u00e4ume l\u00e4sst den Eindruck einer \u201eKinder-Universit\u00e4t\u201c durchaus als gerechtfertigt erscheinen.<\/p>\n<p>Formen der Selbstkontrolle und der Selbstpr\u00fcfung geh\u00f6ren wesenhaft zu einer selbstst\u00e4ndigen und selbstt\u00e4tigen Arbeit der Kinder in der Schule. Im Sinne des zitierten \u00dcberblick \u00fcber die Arbeit der Kinder erarbeitet Helen Parkhurst Berichtformen, die es der Lehrerin und den Kindern aktuell erm\u00f6glichen, die Arbeit an den assignments zu dokumentieren. Zu den drei Berichtformen, die sie vorschl\u00e4gt, schreibt sie: \u201eEs gibt drei verschiedene Diagrammformen. Die erste erm\u00f6glicht f\u00fcr jeden Fachlehrer und Berater, den individuellen Fortschritt jedes Kindes zu verfolgen und ihn mit demjenigen, der anderen Klassenmitglieder zu vergleichen. Sie bef\u00e4higt das Kind selber, seinen Fortschritt mit demjenigen seiner Klassenkameraden zu vergleichen.\u201c (Parkhurst, Helen, 1926; S. 44)<\/p>\n<p>Wir begannen die Klassendokumentation mit einer Magnettafel, ganz im Sinne Helen Parkhurst. Helen Parkhurst hat f\u00fcr die Klassendokumentation vorgeschlagen, den Wochentagen Farben zuzuordnen. Ein gelber Punkt bei dem Namen des Kindes in der Spalte Geographie w\u00fcrde dann bedeuten, dann bedeuten, dass diese Sch\u00fclerin oder dieser Sch\u00fclern am Montag seine oder ihr Pensum in Geographie abgeschlossen hat. Diese Tafel erm\u00f6glicht allen eine gute \u00dcbersicht und den Lehrerinnen und Lehrern auch die zeitgerechten Interventionen bei Problemen.<\/p>\n<p>Helen Parkhurst erkl\u00e4rt die graphs in ihrem Standardwerk \u201eEducation on the Dalton-Plan\u201c sehr ausf\u00fchrlich. F\u00fcr unsere eigenen Zwecke haben wir die graphs vereinfacht und auch eine Lernperiode beschr\u00e4nkt, w\u00e4hrend die graphs nach dem System von Helen Parkurst immer \u00fcber mehrere Perioden Auskunft geben und somit einen gr\u00f6\u00dferen \u00dcberblick erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>\u201eEs gibt drei Arten von \u201egraphs\u201c (Diagramme oder Tabellen). Die Erste ist die Lehrer Fachlernraum-Tabelle (\u201eInstructor&#8217;s Laboratory Graph\u201c), die im Fachlernraum aufbewahrt bleibt, unter der Obhut des Fachlehrers. (\u2026) Wir sind jetzt bei Tabelle II, oder wie sie genannt wird bei der Sch\u00fclerpensumtabelle (\u201ePupil&#8217;s Central Graph\u201c). Mit dieser Tabelle kann ein Sch\u00fcler seine Fortschritte in allen F\u00e4chern seines Pensums sehen und \u00fcberwachen. (\u2026) Tabelle III ist eine Klassentabelle, oder, wie man in England sagt, ein \u201eHouse Graph\u201c, wobei die Betonung auf der Gesamtzahl an Arbeitswochen liegt.\u201c (Parkhurst, Helen, 1922;)<\/p>\n<h2>Anthropologische Auffassung<\/h2>\n<p>Gro\u00dfe reformp\u00e4dagogische Vorhaben sind meist auch von der Unzufriedenheit mit dem bestehenden Schulsystem oder dem Erziehungssystem ausgegangen. Helen Parkhursts Kritik an der traditionellen Schulp\u00e4dagogik kann anschaulich durch zwei Statements illustriert werden:<\/p>\n<p>Die traditionelle P\u00e4dagogik betrachtet den Lernprozess des Sch\u00fclers ausschlie\u00dflich aus der Perspektive des Lehrenden, \u201edurch das falsche Ende des Fernrohrs\u201c (\u201ethrough the wrong end of the telescope\u201c). Diese Perspektive erschwert das Verst\u00e4ndnis der Hypothese Helen Parkhursts, dass jeglicher Lernfortschritt aus der Eigenaktivit\u00e4t des Lernenden entspringen muss. Dieser Punkt bereitet unter Umst\u00e4nden manchen P\u00e4dagogen in ihren Vorstellungen Schwierigkeiten. Ist es doch nicht leicht, die Eigenaktivit\u00e4t des Lernenden zum Prinzip zu erheben und doch die p\u00e4dagogische Steuerung des Unterrichtes nicht au\u00dfer Acht zu lassen. Hier ergibt sich vor allem f\u00fcr die Lehrer ein \u00fcberaus spannender Lernprozess.<\/p>\n<p>Der Daltonunterricht sieht den Menschen als freies Wesen, das verantwortlich f\u00fcr die gemachten Wahlen ist und als kreatives Wesen in seinem Denken. Die anthropologischen Voraussetzungen f\u00fcr ein Erziehungskonzept sehen die meisten Dalton-Lehrer in den Elementen der Freiheit, der Verantwortung und der Sozialit\u00e4t. Immer wieder wird die Integrationsnotwendigkeit des Lernenden in die bestehende Gesellschaft betont.<\/p>\n<h2>Die Wahlfreiheit der Sch\u00fcler<\/h2>\n<p>Die Wahlfreiheiten der Sch\u00fcler sollen das Selbst\u00e4ndigwerden der Sch\u00fcler erm\u00f6glichen: Sobald ein Kind ein Pensum erh\u00e4lt, kann es w\u00e4hlen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mit welchem Teil meines Pensums m\u00f6chte ich beginnen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Arbeite ich alleine oder suche ich mir f\u00fcr mein Pensum Partner?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wo werde und m\u00f6chte ich arbeiten?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Welche Hilfsmittel, die mir zur Verf\u00fcgung stehen, m\u00f6chte ich benut-zen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie lange Zeit m\u00f6chte ich f\u00fcr die einzelnen Teile des Pensums verwen-den?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wann werde (muss) ich beginnen, um sicher fertig zu werden?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>Wahlfreiheit der Lehrer<\/h2>\n<p>Die Wahlfreiheiten der Lehrer sind zugegebenerma\u00dfen eingeschr\u00e4nkt. Bei den beschriebenen Freiheiten handelt sich aus p\u00e4dagogischer Sicht ebenso um Verpflichtungen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie viele und welche Niveaugruppen werde ich f\u00fcr meine Lerngruppe einteilen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Welche Studienmittel stelle ich meinen Sch\u00fclern f\u00fcr die Arbeit mit den Pensen zu Verf\u00fcgung?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie viele Stunden m\u00f6chte ich, dass in meinem Unterricht der Freien Arbeit zur Verf\u00fcgung gestellt werden?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie viele Stunden werde ich gemeinsamen Unterricht machen (m\u00fcs-sen)?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Werde ich meine Sch\u00fcler altershomogen oder altersheterogen mi-schen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie konstruiere ich die Pensen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wie kontrolliere ich die Pensen?<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Welche Tagesfarben werden wir w\u00e4hlen?<\/p>\n<h2>Verantwortung<\/h2>\n<p>Helen Parkhurst versucht mit dem Dalton-Plan, den Schwerpunkt der Schule auf das Lernen und nicht auf das Lehren zu verlegen. Im herk\u00f6mmlichen Unterricht ist es die Aufgabe des Lehrers, darauf zu achten, dass der Sch\u00fcler lernt. Ein wesentliches Prinzip des Daltonunterrichtes ist es aber, dass der Sch\u00fcler selbst verantwortlich f\u00fcr seine Arbeit und seinen Fortschritt ist. Der Unterricht wird so abgehalten (Pensen, Wahlm\u00f6glichkeiten, assignments, &#8230;), dass der Sch\u00fcler versteht, dass das Lernen seine Sache ist und nicht die des Lehrers. Dem Sch\u00fcler Verantwortung f\u00fcr sein Tun und sein Leben in der Schule zu geben, pr\u00e4gt ebenso dessen Selbstvertrauen und seine F\u00e4higkeit, initiativ f\u00fcr sich selber zu werden.<\/p>\n<p>\u201eDadurch, dass wir seine Aufgabe in der Form eines Pensums geben, f\u00fcr dessen Erf\u00fcllung sich der Sch\u00fcler verantwortlich wei\u00df, geben wir der Arbeit W\u00fcrde und ihm (dem Sch\u00fcler \u2013 Verf.) das Bewusstsein eines bestimmten Zieles. Dieses Bewusstsein w\u00e4chst, wenn wir ihm bewusst machen, dass wir ihm trauen und auch seinem Verm\u00f6gen, es (das Pensum \u2013 Verf.) zu leisten.\u201c (Zitat nach Helen Parkhurst aus dem unver\u00f6ffentlichten Typoskript von Janssen, C. J., Der Daltonunterricht und seine Stelle innerhalb reformp\u00e4dagogischer Auffassungen. unver\u00f6ffentlichtes Typoskript, S. 12.) Hier verweist Helen Parkhurst auf die immens wichtige Sensibilit\u00e4t des Lehrers: Inwieweit traue ich meinen Sch\u00fclern, und was traue ich meinen Sch\u00fclern zu? Nach Helen Parkhurst steigert die Verantwortung f\u00fcr das Ergebnis nicht nur die latenten Intelligenzf\u00e4higkeiten, sondern auch das Urteilsverm\u00f6gen und st\u00e4rkt den Charakter des Sch\u00fclers. Freiheit und Verantwortung werden in diesem Konzept in einem engen Zusammenhang zu den beiden anderen Prinzipien stehen: Zusammenarbeit und Selbstst\u00e4ndigkeit (und Selbstt\u00e4tigkeit.<\/p>\n<h2>Die Zusammenarbeit (Kooperation)<\/h2>\n<p>Das zweite Grundprinzip \u201eKooperation\u201c bezieht sich nicht nur auf die Sozialformen der Arbeiten der Sch\u00fcler, sondern vielmehr auf die Beseitigung kooperationshemmender Strukturen im Schulleben. Nach Helen Parkhursts Auffassung entfaltet sich die soziale Dimension schulischen Arbeitens von selbst, wenn man nur die Konkurrenzsituation des Frontalunterrichtes aufhebt und den Lernenden die M\u00f6glichkeit einr\u00e4umt, nach Bedarf und Belieben zu kooperieren, auch \u00fcber die Grenzen der \u201eKlassen\u201c-Gemeinschaft hinweg. (Popp, Susanne, 1995; S. 93) Der Dalton-Plan zielt auch darauf hin, eine Schule als Einheit zu sozialisieren, aus ihr eine kooperative Gemeinschaft zu machen. Diese Einheit zu schaffen, ist vor allem auch Aufgabe der Lehrer einer Schule. Diese sollen vor allem \u00fcber die entsprechenden Methoden, die Hilfsmittel, die Art von Pensen, Tagesfarben, Verhaltensregeln und vieles mehr intensive Diskussionen f\u00fchren und die Schule f\u00fcr ihre Kinder nach den Dalton-Prinzipien schaffen.<\/p>\n<p>In der Zusammenarbeit manifestiert sich die Dalton-Plan-P\u00e4dagogik als P\u00e4dagogik, als mehr als nur eine Methode. In der Zusammenarbeit werden drei Elemente verwirklicht, die die erzieherische Bedeutung der P\u00e4dagogik Helen Parkhursts verdeutlichen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Freiheit zu erlernen,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kreativit\u00e4t zu erlernen und<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 in einer Gemeinschaft als Mitglied leben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>In der Zuwendung zum Stoff (Pensum) ist vom Kind eine konzentrierte Aufmerksamkeit auf den Gegenstand, das Klarwerden einer Problemstellung und die Kreativit\u00e4t m\u00f6glicher L\u00f6sungen gefordert. In der Zuwendung zur Gruppe wird das Kind lernen, den anderen zu respektieren und zu verstehen, seine eigene Meinung zu formulieren und in der Diskussion zu vertreten und eine entsprechende Kultur des Gespr\u00e4ches und des demokratischen Zusammenlebens zu entwickeln.<\/p>\n<h2>Selbstt\u00e4tigkeit<\/h2>\n<p>Das dritte Lernprinzip des Dalton-Planes umschreibt die angestrebte Erziehung zu Selbst\u00e4ndigkeit durch die Forderung nach kontrollierter Arbeitsplanung und Durchf\u00fchrung, durch die Forderung nach Selbstt\u00e4tigkeit des Sch\u00fclers.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte darauf hinweisen, dass dieses Prinzip von Helen Parkhurst nicht origin\u00e4r als solches erw\u00e4hnt wird. Es ist vielmehr ein Prinzip aus der europ\u00e4ischen Schulwirklichkeit, ein Prinzip, das die Dalton-Lehrer in den Niederlanden als solches erw\u00e4hnen.\u00a0 Gemeint ist damit, dass der Sch\u00fcler alleine oder mit anderen in Kooperation, im Dialog L\u00f6sungsstrategien zu den gestellten Problemen suchen soll. Denn nach den Worten Helen Parkhursts ist Dalton ist keine Methode, kein System, Dalton ist ein Einfluss, \u201ea Way of Life\u201c.<\/p>\n<p>Die hier angesprochene Forderung nach Selbstt\u00e4tigkeit wird in der Konstruktion von Lernaufgaben ihren eindeutigen Niederschlag finden m\u00fcssen. Wir werden auf diesen Punkt nochmals zur\u00fcckkommen, wenn wir \u00fcber die Konstruktion und Beschaffenheit der Pensen und \u201eassignments\u201c diskutieren werden.<\/p>\n<h2>Lernaufgaben \u2013 individuelle Arbeiten<\/h2>\n<p>Die erste Bedingung f\u00fcr ein gutes Pensum ist, dass es nicht m\u00fcndlich sondern schriftlich festgehalten, klar formuliert und so entworfen ist, dass es dem Sch\u00fcler zeigt, wohin es ihn f\u00fchrt. Beim Entwerfen soll sich die Lehrerin von dem Gedanken befreien, dass sie einen Plan f\u00fcr sich selbst entwirft. Was ben\u00f6tigt wird, ist ein Plan, den die Sch\u00fcler als F\u00fchrer benutzen k\u00f6nnen, wenn sie ihr Pensum in Angriff nehmen. Ein gutes Pensum repr\u00e4sentiert einen Teil der ganzen Aufgabe und ist vom Gesichtspunkt der Sch\u00fcler entworfen worden.<\/p>\n<h2>Pensen \u2013 Wie macht man die?<\/h2>\n<p>Die \u201eLernfreiheit\u201c des Dalton-Planes erfordert als didaktisches \u00c4quivalent eine sorgf\u00e4ltige methodische Sicherung der Arbeitsbedingungen und -anregungen. Diese Leistungen werden im Wesentlichen durch schriftliche Studieranleitungen, den \u201eassignments\u201c, erbracht. Helen Parkhurst bezeichnet diese auch als \u201eassistent teachers\u201c, deren Aufgabe auch im Motivieren, Instruieren und \u201eLernen lehren\u201c liegt. Helen Parkhurst stellt an die Gestaltung von Pensen strenge Anforderungen, die wir in den folgenden Punkten erkl\u00e4ren.<\/p>\n<h3>Vorwort<\/h3>\n<p>Dies sollte eine einfache Erkl\u00e4rung in wenigen S\u00e4tzen sein, um das Pensum vorzustellen. Vor allen sollte das Vorwort ein \u201einterest pocket\u201c (Denkansto\u00df) sein.<\/p>\n<p><strong>Thema<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesem Ausdruck meine ich Phasen oder Aspekte eines Fachs. Nehmen wir an, das Fach ist Geografie, das Thema k\u00f6nnte \u201eChina\u201c, \u201eErd\u00f6l\u201c oder \u201eDie Friedenskonferenz\u201c sein. Jungen Kindern sollte immer ein Thema geboten werden. Es sorgt f\u00fcr einen zentralen Gedanken, der entwickelt werden kann.<\/p>\n<p><strong>Aufgaben<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Wort kann eine Vielzahl von Dingen bedeuten. Wir k\u00f6nnen Aufgaben stellen, wie Karten zeichnen, Messungen sch\u00e4tzen, Wege vorzeichnen oder Bilder studieren, wenn ein bestimmte Ziel erreicht oder eine bestimmte Reaktion erregt werden soll. Aufgaben k\u00f6nnen auch enthalten: Beispiele oder Thesen, die ausarbeitet werden sollen, \u00dcbersetzungen, Transpositionen oder Themen in Musik, eine Schablone oder Holzschnitt in Werken, Experimente in Physik oder eine fixe Schulung, um einen gewissen Punkt festzustellen oder eine Regel zu illustrieren.<\/p>\n<p><strong>Schriftliche Aufgaben<\/strong><\/p>\n<p>Unter dieser \u00dcberschrift sollte alle schriftlichen Aufgaben mit dem Abgabedatum aufgelistet werden. Dies bezieht sich auf schriftliche Arbeiten in Heften oder sonst wo.<\/p>\n<p><strong>Ged\u00e4chtnisaufgaben<\/strong><\/p>\n<p>Diese \u00dcberschrift umfasst Gedichte auswendig lernen, Regeln oder Tabellen, Verben oder Lieder, Thesen, Vertr\u00e4ge, Pr\u00e4ambeln usw.<\/p>\n<p><strong>Gespr\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>Hier sollte man das Datum, an dem spezielle Themen in der Stunde diskutiert werden, erw\u00e4hnen, sodass sich die Sch\u00fcler auf solche Diskussionen in Eigenverantwortung vorbereiten und ihre Beitr\u00e4ge zeigen k\u00f6nnen, usw.<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p>Unter dieser \u00dcberschrift m\u00fcssen die Titel und wenn das Pensum umfangreich ist, die Seiten von allen Nachschlagewerken oder Zeitschriftenartikeln erw\u00e4hnt werden mit Hinweisen, wo man solche B\u00fccher finden kann.<\/p>\n<p><strong>\u00c4quivalente<\/strong><\/p>\n<p>Hier ist es wesentlich, einem Sch\u00fcler zu zeigen, wie er seinen Fortschritt auf dem eigenen Pensendiagramm vermerken kann, denn dies gibt ein Bild von seinen Leistungen und ist ein Kompass, der ihm erm\u00f6glicht, seine Bed\u00fcrfnisse zu entdecken und zu befriedigen. Sein \u201eGraph\u201c (Diagramm \u2013 Anm \u2013 Verf.) sollte von einem Fachlernraum in den andern und auch zu allen Klassengespr\u00e4chen mitgenommen werden. Es ist seine Eintrittskarte und darauf sollte t\u00e4glich genau vermerkt werden, wie es vorangeht. Es ist das psychologische Abbild seiner Arbeit. Au\u00dfer zu seltenen Gelegenheiten erledigt er nicht die gesamte Monatsarbeit oder sogar Wochenarbeit in einer Sitzung. Also wenn in einem bestimmten Wochenpensum Grammatik, \u00dcbersetzung und m\u00fcndliche Arbeit erfordert wird, z.B. in einer Fremdsprache, sollte ein Zeitma\u00df festgesetzt werden. Grammatik k\u00f6nnte als zwei Tage Arbeit oder Arbeitseinheiten gelten, \u00dcbersetzen als zwei Tage Arbeit und Lesen als einen Tag Arbeit. Bei einem Monatspensum, wenn das Fach Englisch ist, k\u00f6nnte sein Bericht vom betreffenden Buch f\u00fcr das Lesen, eine Woche Arbeit, und f\u00fcr den schriftlichen Teil als drei Wochen Arbeit gelten.<\/p>\n<p><strong>Mitteilungsbrett lesen<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Punkt sollte immer erw\u00e4hnt werden, wenn im Fachlernraum Karten oder Bilder an das Mitteilungsbrett geheftet sind, die die Sch\u00fcler im Zusammenhang mit einer speziellen Phase des Faches studieren sollen oder wenn erwartet wird, dass Sch\u00fcler zu der ausgestellten Sammlung beitragen.<\/p>\n<p><strong>Fachliche \u00dcberschneidungen<\/strong><\/p>\n<p>Weil ich dies schon erw\u00e4hnt habe, reicht es hier zu wiederholen, dass Aufgaben in einem Fach gek\u00fcrzt werden k\u00f6nnen, wenn eine Arbeit aus irgendeinem Fach auch in einem anderen verwandten Fach gelten kann. Wenn z.B. ein Bericht f\u00fcr Physik in so gutem Englisch geschrieben ist, um als englischer Aufsatz akzeptiert zu werden und dann wird das Pensum f\u00fcr Englisch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig reduziert. Wann immer Arbeit angerechnet wird, sollte das im Pensum erw\u00e4hnt werden.<\/p>\n<p>Die \u00dcberschriften der Aufgaben, schriftliche Aufgaben und Ged\u00e4chtnisaufgaben bezeichnen Dinge, die eng miteinander verwandt sind. Die Aufgabe mag manchmal tats\u00e4chlich eine Ged\u00e4chtnisaufgabe sein und in andern F\u00e4llen kann die Ged\u00e4chtnisaufgabe die eigentliche Aufgabe erg\u00e4nzen. In Englisch kann ein geschriebener Bericht die gestellte Aufgabe sein, w\u00e4hrend in Physik ein Experiment die Aufgabe bildet, wobei der geschriebene Bericht dar\u00fcber noch hinzukommt. Wenn eine schriftliche Arbeit nicht als Aufgabe gefordert wird, sondern um eine Aufgabe in Worte zu fassen, sollte dies unter der \u00dcberschrift \u201eSchriftliche Aufgaben\u201c genannt werden.<\/p>\n<p>Aber die eigentliche Hauptsache beim Erstellen eines Pensums, die man im Auge behalten muss, ist, dass es dem Sch\u00fcler deutlich zeigen soll was seine Aufgabe wirklich ist. Es muss ihm deutlich gesagt werden, was von ihm erwartet wird und welchen Schwierigkeiten er bei der Erledigung dessen vermutlich begegnen wird.<\/p>\n<p>Die Lernaufgaben sind nach einem Farbsystem gegliedert und stehen in wenigen Exemplaren zur Verf\u00fcgung. Gearbeitet wird nach diesen Lernanleitungen in den Heften der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, auf Arbeitsbl\u00e4ttern und Plakaten. Dieses System spart einfach Papier und ist ein Beitrag zur Erziehung zur \u00d6kologie.<\/p>\n<p>Die Lernaufgaben werden immer f\u00fcr eine Periode f\u00fcr eine Woche vergeben und vorbesprochen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler verpflichten sich, diese Lernaufgaben innerhalb dieser Periode zu erledigen. Hilfe zur Selbsthilfe erhalten sie von ihren Mitsch\u00fclerinnen und Mitsch\u00fclern und ebenso vom Lehrerinnen- und Lehrerteam. \u00dcbersicht \u00fcber die absolvierten und noch zu erledigenden Lernaufgaben bietet die \u00dcbersichtstafel im Lernstudio (Klassengraph). Dokumentationen \u00fcber ihre Arbeit haben auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie auch die Lehrerinnen und Lehrer.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>Reflexion zu den Lernaufgaben<\/h2>\n<p>Die Lernaufgaben sind das zentrale Element des reformp\u00e4dagogischen Ansatzes an der Mittelschule St. Martin. In den Lernaufgaben wird den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern vorgegeben, welche Auftr\u00e4ge sie innerhalb einer Woche auszuf\u00fchren haben, sie bestimmen aber selbst:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>a)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 in welcher Reihenfolge sie die Lernaufgaben aus den F\u00e4chern Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Mathematik, Naturkunde, Musikerziehung und Italienisch bearbeiten,<\/p>\n<p>b)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mit wem sie zusammenarbeiten m\u00f6chten und<\/p>\n<p>c)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 wo sie ihre Arbeit erledigen wollen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Neben den Arbeitsauftr\u00e4gen erhalten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auch Informationen zur Arbeitsform (Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit), zum Abgabetermin sowie zu den ben\u00f6tigten Arbeitsmaterialien.<\/p>\n<p>Die Lernaufgaben an der Mittelschule St. Martin wurden und werden weiterhin allesamt von den beteiligten Lehrpersonen selbst erstellt. Dies bedeutet zwar einen nicht unerheblichen Arbeitsaufwand, bringt aber auch mehrere Vorteile mit sich.<\/p>\n<p>Zum einen kann auf die speziellen Bed\u00fcrfnisse und Erfordernisse der Gruppe eingegangen werden, zum anderen kann auch ein differenziertes Angebot f\u00fcr einzelne Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler innerhalb der Lernaufgaben angeboten werden.<\/p>\n<p>Zudem ist durch diese Arbeitsweise eine Koh\u00e4renz zwischen den Lernaufgaben einerseits und den Kompetenzen und Fertigkeiten aus dem Kompetenzenbuch (Pensenplan) andererseits, gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Die Entscheidung, eine zweite Klasse ins Projekt einzubinden und eine altershomogene Gruppe zu schaffen liegt sehr stark in meinem Interesse. Der Arbeitsaufwand f\u00fcr die Vorbereitung von jeweils 3 Lernaufgaben pro Woche und die anschlie\u00dfende Korrektur war in diesem Jahr enorm. Ich habe auch schon \u00fcberlegt, mindestens ein Fach aus dem Projekt herauszunehmen, da ich mich nicht gerne selbst \u201everbraten\u201c m\u00f6chte. Durch die Einbindung eines weiteren Deutschlehrers oder einer weiteren Deutschlehrerin erwarte ich mir eine erhebliche Arbeitserleichterung, da wir uns in Bezug auf die Planung und Ausarbeitung der Lernaufgaben die Arbeit aufteilen k\u00f6nnen. W\u00fcrde eine erste Klasse dazukommen, so bliebe die ganze Arbeit wieder an mir h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Was w\u00fcrde ich (vorsichtig) in der Freiarbeit noch anregen?<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte bestimmte Lern- und \u00dcbungstreffs einrichten die regelm\u00e4\u00dfig stattfinden und in denen vor allem Rechtschreib\u00fcbungen und Lese\u00fcbungen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Die Anregung, die schriftlichen Lernaufgaben zugunsten von kleineren Projektarbeiten etwas zur\u00fcckzunehmen, st\u00f6\u00dft auf offene Ohren. Wir haben im heurigen Jahr im Rahmen der F\u00e4cher \u00fcbergreifenden Lernaufgaben schon einige Versuche in diese Richtung unternommen. F\u00fcr manche Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler fehlt hier die Orientierung. Diese Aufgabe k\u00f6nnten jedoch andere Mitsch\u00fcler und nat\u00fcrlich wir Lehrpersonen \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Gibt es Elemente meiner schulischen Arbeit, die ich im Team am Beginn der Planungsphase des n\u00e4chsten Schuljahres unbedingt besprechen m\u00f6chte?<\/p>\n<p>Oben angesprochene Punkte sollten besprochen und konkret angegangen werden.<\/p>\n<p>F\u00fchle ich mich im Team gut aufgehoben, bin ich mit der Kommunikation und Kooperation zufrieden (oder nicht)?<\/p>\n<p>Im Team f\u00fchle ich mich sehr gut aufgehoben. Mit 50 Minuten pro Woche war die gemeinsame Planungszeit etwas knapp bemessen. Durch die Erweiterung des Teams mit vier Lehrpersonen muss wahrscheinlich die Planungszeit verl\u00e4ngert werden und der Ablauf der Planungsstunde besser strukturiert werden. Fachbezogene Planungen m\u00fcssen au\u00dferhalb der allgemeinen Planungsstunde durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>Zur Bedeutung der Lernzeit<\/h2>\n<p>Von entscheidender Bedeutung im Daltonplan ist das Recht des Lernenden, im Rahmen der <em>Monats- oder Wochenpensen<\/em> (Tagespensen sind nach Meinung Helen Parkhursts zu kurz) \u00fcber die Verwendung der verf\u00fcgbaren Lernzeit frei zu entscheiden und w\u00e4hrend der Daltonphasen ungest\u00f6rt zu arbeiten. Schreibt man den Lernenden die Kompetenz zu, planvoll und verantwortungsbewusst mit der verf\u00fcgbaren Zeit umzugehen, so unterstreicht man ihre Selbst\u00e4ndigkeit. \u201e<em>Freedom is taking one\u2019s own time. To take someone esle\u2019s time is slavery<\/em>.\u201c (Parkhurst, Helen, 1926, S. 16)<\/p>\n<p>Die Verpflichtung der Sch\u00fcler auf die Einhaltung eines vorgegebenen Wochen- oder Monatspensums soll keinesfalls eine Gleichschaltung der Lernzeiten bedeuten, viel eher eine Orientierungshilfe f\u00fcr die Arbeitsplanung des Lernenden. Jene, die das \u201eFundamentum\u201c in der vorgegebenen Zeit nicht abschlie\u00dfen k\u00f6nnen, sollen die Arbeit so lange fortsetzen, bis sie zu einem f\u00fcr beide Seiten befriedigenden Ergebnis kommen. Sch\u00fclern, die aus irgendwelchen Gr\u00fcnden sp\u00e4ter einsteigen, wird die volle Anzahl der Arbeitstage zugestanden, die dem \u201ejob\u201c zugrunde liegt. Selbst Schuljahresgrenzen sollen den Fortgang der Arbeit nicht behindern, und selbstverst\u00e4ndlich wird es <em>kein <\/em>Wiederholen im herk\u00f6mmlichen Sinn geben. In manchen Schulen wird die \u00dcbernahme eines Monatspensums auch mit einem Kontrakt (oder Vertrag) abgeschlossen:<\/p>\n<div>\n<p align=\"center\">\u201eI&#8230;&#8230;&#8230;, pupil of &#8230;&#8230;. standard (form), contract to do the &#8230;&#8230;.. assignment.<\/p>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2>Vorbereitete Umgebung<\/h2>\n<p>F\u00fcr die erste Lerngruppe zu Beginn der eigentlichen Unterrichtsentwicklung wurden zwei Klassenr\u00e4ume umgestaltet. Beide R\u00e4ume wurden als Lernr\u00e4ume eingerichtet: Regale mit Arbeits- und Entwicklungsmaterialien, Leseecke, Arbeitsecke mit Laptops, Teppich f\u00fcr Sitzkreis und Pr\u00e4sentationen, B\u00fccherregale und F\u00e4cher f\u00fcr die Lernmaterialien. Ebenso wurde darauf geachtet, dass diese beiden R\u00e4ume auch eher einen Charakter einer Schulwohnstube erhalten als die lernfeindliche Atmosph\u00e4re eines Klassenraumes. Einer der beiden R\u00e4ume wurde auch regelm\u00e4\u00dfig f\u00fcr den Unterricht genutzt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die selbst\u00e4ndige und kooperative Arbeit der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler wurden auch Bereiche des vor den Klassenr\u00e4umen befindlichen Ganges und auch die R\u00e4umlichkeit f\u00fcr die Musikerziehung genutzt. F\u00fcr diese Arbeitsphase lernten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Arbeit mit Hilfe der Lernaufgaben. Die Lehrerinnen und Lehrer lernten die gemeinsam mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die effektive Gestaltung der Lernaufgaben und stellten ihre T\u00e4tigkeit mehr und mehr von der Lehrt\u00e4tigkeit zur \u201elehrenden\u201c Betreuert\u00e4tigkeit um.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler arbeiten selbst\u00e4ndig und kooperativ an ihren assignments. Zur Begr\u00fcndung dieser Arbeit des Lernens und Studierens \u2013 Helen Parkhurst vergleicht diese Arbeit mit einer \u201echildren\u2019s university\u201c lassen wir Helen Parkhurst zu Wort kommen. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben die Freiheit zu studieren; sie haben aber auch gleichzeitig die Verantwortung f\u00fcr ihr Studium zu tragen. Lernen nach den Prinzipien des Dalton-Planes er\u00f6ffnet ihnen damit die M\u00f6glichkeit der Entwicklung ihrer eigenen Pers\u00f6nlichkeit.<\/p>\n<p><strong>Reflexion der Freiarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Freiarbeit wurde von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern gut angenommen. Fast alle begr\u00fc\u00dften die M\u00f6glichkeit des selbstst\u00e4ndigen Lernens und der eigenen Einteilung, sowie auch der Kooperation mit anderen.<\/p>\n<p>Das Gelingen der Freiarbeit ist auf zwei Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Auf die au\u00dferordentlich gute Qualit\u00e4t der schriftlichen Lernaufgaben, die vom Lehrerinnen- und Lehrerteam mit p\u00e4dagogischer Kompetenz, gro\u00dfem Engagement und didaktischem K\u00f6nnen erstellt worden sind. Gleichzeitig wurden die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Freiarbeit von demselben Team gut betreut.<\/li>\n<li>Die vorbereitete Umgebung entsprach zu einem wesentlichen Teil den Entwicklungs- und Lernbed\u00fcrfnissen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler.<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die vorbereitete Umgebung wird nun nach zwei Fortbildungsnachmittagen mit Montessori-Materialien in den Bereichen Mathematik, Sprache und Musik erg\u00e4nzt. Die schriftlichen Lernaufgaben k\u00f6nnen nun noch besser auf die vorbereitete Umgebung und auf die didaktischen Materialien abgestimmt werden.<\/p>\n<p><strong>Anregungen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Freiarbeit sollte sich im n\u00e4chsten Jahr nicht nur auf die schriftlichen Lernaufgaben beziehen.<\/p>\n<p>Ich schlage vor, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler auch in kleinen Projekten arbeiten und die Ergebnisse dieser Projekte pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Ich denke, dass es durch die Integration von Montessori-Materialien in die vorbereitete Umgebung auch zu einer Intensivierung der Freiarbeitsphase kommen wird.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckmeldungen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Gestaltung der Vorbereiteten Umgebung f\u00fcr die Freiarbeit im Sinne fachspezifischer <em>Arbeitsecken sehr gut ausgef\u00fchrt<\/em>;<\/li>\n<li>Es herrscht in der Freiarbeitsphase eine hohe <em>Arbeitsintensit\u00e4t<\/em>; die Kinder wissen genau, was sie in dieser Freiarbeitsphase zu lernen haben und auch mit wem sie in dieser Freiarbeitsphase kooperieren werden. Die Freiarbeit begann nach der gro\u00dfen Pause recht spontan. Die betreuenden und auch erkl\u00e4renden Lehrerinnen und Lehrer waren sehr <em>pr\u00e4sent<\/em>.<\/li>\n<li>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben einen sehr raschen <em>Lernprozess<\/em> bez\u00fcglich des Erlernens der Selbstt\u00e4tigkeit und Eigenverantwortung gemacht. Sie dr\u00fccken auch ihre Akzeptanz und Zufriedenheit mit dieser Art des selbstst\u00e4ndigen und selbst verantworteten Lernens aus. Das spricht f\u00fcr die <em>Gestaltung der Lernumgebung<\/em> und auch f\u00fcr die professionelle Gestaltung der <em>Lernaufgaben<\/em>.<\/li>\n<li>Auch die Lehrerinnen und Lehrer dr\u00fccken die <em>Akzeptanz und Zufriedenheit<\/em> mit der Entwicklung aus. Einerseits bedeutet die Vorbereitungsarbeit und die Dokumentation anfangs eine Mehrarbeit, anderseits ist die <em>Berufszufriedenheit<\/em> gestiegen.<\/li>\n<li>Zusammenfassend: Lehrerinnen und Lehrer treten als <em>homogenes Team<\/em> auf, das die Entwicklungsarbeit sehr ernst genommen und engagiert durchgef\u00fchrt hat. Es herrscht auch Einigkeit bez\u00fcglich der Konsequenzen bei Schwierigkeiten mit Sch\u00fclern und auch \u00fcber die notwendige <em>Solidarit\u00e4t<\/em> im Team. Hervorzuheben ist die didaktische und methodische <em>Professionalit\u00e4t<\/em> jedes Teammitgliedes, eine wichtige und unerl\u00e4ssliche Voraussetzung f\u00fcr das Gelingen des Unterrichts- und Schulentwicklungsprozesses. Besonders erfreulich: dieser Prozess strahlt auch auf andere Klassen aus.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Weitere (vorsichtige) <em>Entwicklungsschritte<\/em>:<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler an einer gemeinsamen Lernaufgabe arbeiten, sollte diese bestimmend sein f\u00fcr die Kooperation und eventuell einen gemeinsamen Lernort. Gestaltung der Vorbereiteten Umgebung nach den Themen und auch den Lernbed\u00fcrfnissen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Konkrete Gestaltungsaufgaben f\u00fcr die Arbeiten an und mit den Notebooks.<\/p>\n<p>Bitte an die Lehrerinnen und Lehrer eine pers\u00f6nliche Dokumentation der Unterrichtsentwicklung in Form eines <em>Tagebuches<\/em> zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Reflexionsgespr\u00e4ch: <\/strong><\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lehrerinnen und Lehrer erhielten von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in den Kreisgespr\u00e4chen sehr interessante R\u00fcckmeldungen; gemeinsame Arbeit wird bei diesen Gespr\u00e4chen reflektiert.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lehrerinnen und Lehrer stellen fest, dass die Konstruktion von Lernaufgaben sehr anspruchsvoll ist. Von dieser Qualit\u00e4t h\u00e4ngt aber auch die Qualit\u00e4t des selbst\u00e4ndigen Studierens der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler w\u00e4hrend der Freiarbeitsphase ab.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gemeinsame Planung sehr wichtig, auch um auf Schwierigkeiten gemeinsam reagieren zu k\u00f6nnen. Die in diesen Planungen durchgef\u00fchrte Koordination und Vernetzung wird f\u00fcr die gemeinsame Arbeit sehr gesch\u00e4tzt. Planungssitzungen werden als sehr gute Unterst\u00fctzung der T\u00e4tigkeiten der Lehrerinnen und Lehrer eingesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 N\u00e4chste Entwicklungsschritte:<\/p>\n<ul>\n<li>Erstellung f\u00e4cher\u00fcbergreifender Lernaufgaben;<\/li>\n<li>Erweiterung der Arbeitsperiode f\u00fcr die Erf\u00fcllung der Lernaufgaben auf (h\u00f6chstens) zwei Wochen;<\/li>\n<li>Differenzierte Lernaufgaben f\u00fcr die Integrationskinder;<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Organisatorische Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Im Schuljahr 2008\/09 umfasste die Gruppe der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die nach den Prinzipien der Dalton-Plan-P\u00e4dagogik studierten 6 Klassen. Die Vorbereitete Umgebung wurde demnach erweitert und die Schulbibliothek zu einem Lernstudio umgestaltet. Als weitere Lernorte wurden die Aula, Teile der G\u00e4nge und auch ein Klassenraum gen\u00fctzt. Diese Entwicklung war und ist ein wesentlicher organisatorischer Schritt zur Einrichtung eines so genannten Zuges, der nach den Prinzipien des Dalton-Planes unterrichtet wird, an der Mittelschule St. Martin. Dieser Zug besteht aus jeweils 2 ersten, 2 zweiten und 2 dritten Klassen. Dadurch kann auch das Lernen in einer altersheterogenen Gruppe mehr und mehr entwickelt werden.<\/p>\n<p>Die altersheterogene Struktur hat die p\u00e4dagogischen Vorteile,<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass Kinder besser voneinander lernen k\u00f6nnen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass sie sich in verschiedenen Rollen erleben,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass sie diese Rollen auch wechseln werden,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass diese Struktur einfach einer Normalverteilung besser entspricht,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass eine intensivere Individualisierung der Lernens und der Entwicklung m\u00f6glich ist,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass vor allem das soziale Lernen Impulse erh\u00e4lt, die in einer alterhomogenen Gruppe kaum vorhanden sind,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass die Lehrerinnen und Lehrer entlastet werden, weil auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihr Wissen an die anderen weitergeben,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 usw.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>Wir skizzieren in den beiden folgenden Tabellen, den zeitlichen Verlauf der Entwicklung des Projektes an der Mittelschule St. Martin und ich bitte, aufgrund dieser Skizzen nochmals die m\u00f6glichen Entwicklungen zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>NACH DREI JAHREN KANN SOMIT EINE ALTERSHETEROGENE LERNGRUPPE BESTEHEND AUS JEWEILS DREI JAHRG\u00c4NGEN ERREICHT WERDEN!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>KONTINUIERLICHER AUFBAU<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>Schuljahr<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 3<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2006\/2007<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2007\/2008<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2008\/2009<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2009\/2010<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2010\/2011<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2011\/2012<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2012\/2013<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2013\/2014<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2014\/2015<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A2\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Derzeitiger Plan<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>Schuljahr<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>Schulstufe 3<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2006\/2007<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2007\/2008<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2008\/2009<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2009\/2010<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2010\/2011<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2011\/2012<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2012\/2013<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2013\/2014<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">\n<p>2014\/2015<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>B2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>A2<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"120\">\n<p>C1\u00a0 \u00e0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Die altersheterogene Lerngruppe mit drei Jahrg\u00e4ngen kann hier erst 2009\/2010 erstmals verwirklicht werden!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Projekt-Methode \u2013 Erziehung durch lebendiges Lernen<\/strong><\/p>\n<p>John Dewey, der Begr\u00fcnder der Projektmethode war ein bedeutender Reformp\u00e4dagoge zur Jahrhundertwende. Der Begriff des Projekts hat eine 300j\u00e4hrige Geschichte. Erst wurde er nur von Architekten verwendet und fand am Anfang des 20. Jahrhunderts Eingang in die amerikanische Reformp\u00e4dagogik, wo William H. Kilpatrick in seinem Aufsatz \u201eThe Project Method\u201c dem Begriff die heutige Bedeutung im p\u00e4dagogischen Bereich zuschreibt. Er wird damit als Vorhaben, Plan, Entwurf definiert. Die Projektmethode ist ein Weg zur Bildung. Sie ist eine Form der lernenden Bet\u00e4tigung, die bildend wirkt. Das wesentliche Merkmal ist, dass sich Lernende ein Bet\u00e4tigungsgebiet vornehmen, sich darin \u00fcber die geplanten Bet\u00e4tigungen verst\u00e4ndigen, das Bet\u00e4tigungsgebiet entwickeln und die dann folgenden verst\u00e4rkten Aktivit\u00e4ten im Bet\u00e4tigungsgebiet zu einem sinnvollen Ende f\u00fchren. Oft entsteht ein vorzeigbares Produkt.<\/p>\n<p>Der Ablauf eines Projekts l\u00e4sst sich in folgenden Phasen darstellen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Projektinitiative,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beratung der Initiative,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Entwickeln des Bet\u00e4tigungsgebietes,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Arbeit im Bet\u00e4tigungsgebiet,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Metareflexion und \u2013Diskussion,<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bewusst gesetzter Abschluss.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Diesem Prozess folgend kann jeder Inhalt zu Bildung werden. Bildung wird dann bestimmt durch den Weg ihrer Entstehung. In der Projektmethode entwickeln die Lernenden ihre Lernsituation selbst mit. Sie \u00fcbernehmen f\u00fcr ihre Bildung Verantwortung. Lernende k\u00f6nnen mit der Projektmethode selbst\u00e4ndig werden. Sie k\u00f6nnen sich mit der realen Welt auseinandersetzen, m\u00f6glichst viele menschliche Ausdrucksformen aktivieren und im Handeln auf den N\u00e4chsten achten.<\/p>\n<p>Die Projektmethode soll laut der deutschen Reformp\u00e4dagogik Erziehung durch lebendiges Leben statt durch Wissensanh\u00e4ufung gew\u00e4hrleisten. Sie soll Sch\u00fcler\/innen verschiedenen Alters und verschiedener Handlungsvoraussetzungen zusammenf\u00fchren und Kooperation erm\u00f6glichen. Sie soll durch die Verwirklichung der W\u00fcnsche der einzelnen Kinder zur Pers\u00f6nlichkeitsbildung beitragen. Angelehnt an John Dewey und den amerikanischen Pragmatismus soll die Projektmethode durch planvolles Handeln zur Verwirklichung von Individuen in der Gesellschaft beitragen. Der reale und soziale Kontext soll das Lernmedium darstellen und Lernende sollen eigene L\u00f6sungsbeitr\u00e4ge liefern.<\/p>\n<p>Die Vorteile der Projektmethode sieht John Dewey darin, dass ein umfassender Gegenstand, ein umfassendes Gebiet bearbeitet wird. Es geht hier nicht um unn\u00f6tiges Lernen parzellierter, nicht integrierbarer Fertigkeiten, kein nutzloses \u00dcben. Die eigene Planung und Abstimmung mit anderen steht im Vordergrund. Alle Beteiligten haben von Anfang bis zum Ende Einblick in die Planung und den Ablauf der Durchf\u00fchrung. Es kommt zu einem nat\u00fcrlichen Wechsel der Sozialformen, den Aufgaben entsprechend (Kleingruppen, Gro\u00dfgruppen, Berichte im Plenum, Einzelarbeit).<\/p>\n<p>Folgende Merkmale charakterisieren den Projektunterricht:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Orientierung an den Interessen der Beteiligten \u2013 f\u00fcr die Auswahl des Projektthemas sind die Interessen der Sch\u00fcler\/innen und Lehrer\/innen entscheidend. Die Themenwahl h\u00e4ngt nicht nur vom Inhalt sondern auch von den vorgesehenen Handlungsformen ab.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Selbstorganisation und Selbstverantwortung \u2013 Zielsetzung und Art der Methode des Lernens werden gemeinsam festgelegt. Lehrer\/innen und Sch\u00fcler\/innen besorgen sich die erforderlichen Informationen und leiten daraus die Planung ab. Das Erlernen von Planungsstrategien, der Umgang mit Ressourcen und das Finden von M\u00f6glichkeiten, erworbenes Wissen an andere weiterzugeben sind explizite f\u00e4cher\u00fcbergreifende Lernziele und Lerninhalte. Projektunterricht soll zu Probleml\u00f6sungskompetenz f\u00fchren und probleml\u00f6sendes Denken f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zielgerichtete Planung und kooperativer Probleml\u00f6sungsprozess \u2013 die angestrebte Probleml\u00f6sung kann nur durch exakte Planung von Zielen, Handlungsformen, Kooperationen und Zeitmanagement erreicht werden.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Interdisziplinarit\u00e4t \u2013 Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Thema, ein Problem, zu dessen Bearbeitung die entsprechenden Fachdisziplinen herangezogen werden sollen. Diese Vorgangsweise f\u00f6rdert vernetztes Denken und ganzheitliche Betrachtungsweisen.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Soziales Lernen \u2013 Der Wunsch, ein gemeinsames Ziel zu erreichen macht notwendig entsprechende Kommunikationsformen zu erproben. Interaktion, Kooperation, Kommunikation, Konfliktmanagement, Koordination zwischen Arbeitsgruppen, Umgang mit Feedback und Reflexion, Beurteilung und Kontrolle werden im Projekt zu Lernfeldern. Soziale und sachliche Ziele stehen gleichberechtigt nebeneinander.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wirkung nach au\u00dfen \u2013 Projektunterricht soll die inner- und au\u00dferschulische Realit\u00e4t beeinflussen. Die Schule kann damit aktiv an der Gestaltung des gesellschaftlichen Umfelds teilnehmen. Damit erh\u00e4lt der Projektunterricht auch Bedeutung f\u00fcr die politische Erziehung.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lehrerinnen- und Lehrerrolle \u2013 Die Aufgaben der Lehrkraft liegen neben dem Einbringen der fachlichen Kompetenz haupts\u00e4chlich in der Hilfestellung bei der Strukturierung von Planungs- und Entscheidungsprozessen und der notwendigen didaktischen und organisatorischen Bedingungen. Die Lehrkraft ist auch zust\u00e4ndig f\u00fcr die Vermittlung arbeitsmethodischer Kompetenzen sowie die Bewusstmachung gruppendynamischer Prozesse und die Unterst\u00fctzung von Reflexionsprozessen.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ganzheitlichkeit \u2013 Die sinnvolle Verbindung von k\u00f6rperlicher und geistiger Arbeit und die Einbeziehung m\u00f6glichst vieler Sinne und Ausdrucksformen stellen die besondere Qualit\u00e4t des Projektunterrichts dar.<\/p>\n<p>\u2013\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Entwicklungsgerechtigkeit \u2013 Jedes Kind kann an einem Projekt seiner Entwicklungsstufe und seinen derzeitigen F\u00e4higkeiten und M\u00f6glichkeiten entsprechend teilnehmen und einen relevanten Beitrag leisten.<\/p>\n<p><strong>Gemeinschaft und Gemeinschaftserziehung<\/strong><\/p>\n<p>Soziale Kompetenzen wie Teamf\u00e4higkeit, Kooperation, Motivation, Konfliktf\u00e4higkeit und Kommunikationsf\u00e4higkeit lassen sich in einem Modell, wie jenem, das an unserer Schule praktiziert wird, trefflich beobachten.<\/p>\n<p>Dass Sch\u00fcler- und Sch\u00fclerinnen viel miteinander kommunizieren, ist nichts Besonderes, jedoch \u00e4ndert sich in der Freiarbeit die Art der Kommunikation. Augenscheinlich h\u00e4ufiger werden Lerninhalte, Strategien zur L\u00f6sung von Aufgabenstellungen und Arbeitsaufteilung besprochen. Notwendig wird diese Kommunikation dadurch, dass sich die Sch\u00fclerInnen einen Gutteil der Lerninhalte selbst aneignen. Der Teamf\u00e4higkeit kommen die verschiedenen Kooperationsformen zugute, in denen sich die Sch\u00fcler- und Sch\u00fclerinnen ihre Arbeitsauftr\u00e4ge erarbeiten. Partner- und Gruppenarbeiten wechseln mit Einzelarbeit ab. Als sehr hilfreich hat sich das Tutoringsystem erwiesen, in dem Sch\u00fcler, welche in bestimmten Bereichen (z.B. Selbstorganisation&#8230;) gr\u00f6\u00dfere Schwierigkeiten haben, im Wochenrhythmus von Sch\u00fclern mit besser ausgepr\u00e4gten F\u00e4higkeiten in diesem Bereich betreut werden. Hier k\u00f6nnen Sch\u00fcler Erfahrungen in den Bereichen der Selbstwahrnehmung, der Kritikf\u00e4higkeit und der Empathie sammeln. In der Partnerarbeit arbeiten die Sch\u00fcler abwechselnd mit selbst gew\u00e4hlten und mit per Los oder von den Lehrpersonen zugewiesenen Partnern, was der sozialen Agilit\u00e4t zugute kommt. Diese Kooperation erstreckt sich normalerweise \u00fcber eine Woche. Dadurch, dass die Sch\u00fclerInnen nicht immer mit ihrem Wunschpartner arbeiten k\u00f6nnen, gelinge es ihnen mit der Zeit meist, mehr auf die Bed\u00fcrfnisse anderer einzugehen, Hemmungen und Vorurteile werden abgebaut, zugleich steigt der Zusammenhalt der gesamten Gruppe.<\/p>\n<p>Damit die Sch\u00fcler einen Rahmen haben, in dem sie sich ihrer sozialen Kompetenzen und Defizite bewusst werden k\u00f6nnen, werden Sozial- wie Arbeitsverhalten w\u00f6chentlich in einem Kreisgespr\u00e4ch reflektiert.\u00a0 Konflikt- und Kommunikationsf\u00e4higkeit werden hier gefordert, wie auch gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Grundvoraussetzung ist bei dieser (wie jeder) Form des Unterrichts, dass die Sch\u00fclerInnen ein Minimum an F\u00e4higkeit zur Selbsteinsch\u00e4tzung und eine gewisse Bereitschaft mit Kritik umzugehen mitbringen.<\/p>\n<p>Angesprochen sei noch, dass auch die Sozialkompetenzen von uns Lehrenden st\u00e4ndig gefordert und gef\u00f6rdert werden. Im Endeffekt lernen hier Sch\u00fclerInnen und Lehrpersonen.<\/p>\n<p><strong>Miniprojekte \u2013 Projektwochen zum Thema \u201eNahrung\u201c <\/strong><\/p>\n<p><strong>Dauer:<\/strong> 3 Wochen: 1. Woche Planung, 2. + 3. Woche Ausarbeitung, 3. Woche Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p><strong>Der Rahmen \u2013 Voraussetzungen <\/strong><\/p>\n<p>An der Mittelschule St. Martin wird mittlerweile ein Zug (1. 2. und 3. Klasse) in den F\u00e4chern Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Mathematik und Naturkunde nach reformp\u00e4dagogischen Grundgedanken unterrichtet. In diesen F\u00e4chern arbeiten die Sch\u00fcler ca. 2\/3 der Zeit in der Freiarbeit und besch\u00e4ftigen sich mit den Wochenpensen. Innerhalb dieses zeitlichen Rahmens ist es ihnen gr\u00f6\u00dftenteils freigestellt, in welcher Abfolge, mit welchen Lernpartnern und an welchem Arbeitsplatz sie die einzelnen Pensen bearbeiten.<\/p>\n<p>Ein einheitlicher Stundenplan aller drei beteiligten Klassen f\u00fcr die Freiarbeit war organisatorisch leider nicht zu bewerkstelligen, so dass die einzelnen Klassen nur wenige Stunden gemeinsam arbeiten (meist nicht mehr als 2 Klassen).<\/p>\n<p><strong>Leitgedanke und Ziele<\/strong><\/p>\n<p>Bereits \u00f6fters war in der Vergangenheit ein klassen\u00fcbergreifendes Projekt angedacht worden. Nachdem in diesem Schuljahr erstmals die M\u00f6glichkeit bestand einen ganzen Klassenzug einzubinden, beschlossen wird, ermuntert durch unseren wissenschaftlichen Begleiter, Dr. Harald Eichelberger, und durch Gespr\u00e4che mit Lehrpersonen einer anderen Mittelschule, die ein \u00e4hnliches Projekt im letzten Jahr ausgef\u00fchrt hatten, es zu versuchen.<\/p>\n<p>Bei der Planung der Projektwochen waren f\u00fcr uns folgende Ziele vorrangig:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Lernen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Teamwork,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Pr\u00e4sentationen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zu\u00a0 kreativem Arbeiten anregen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Selbst\u00e4ndigkeit,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Authentische Interessen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auflockerung des Unterrichts in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Elternarbeit: sich \u00f6ffnen;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Hauptmotivation war die Experimentierfreude der Lehrpersonen.<\/p>\n<p><strong>Rahmenbedingungen \u2013 Vorgaben<\/strong><\/p>\n<p>In einer ersten Planungssitzung einigten wir uns auf die Vorgaben f\u00fcr die Miniprojekte. Als wichtig erachteten wir, dass sowohl das Oberthema, als auch die Themen der einzelnen Miniprojekte von den Sch\u00fclern selbst eingebracht werden sollten. Ihre Arbeitspartner f\u00fcr die Kleingruppe sollten sich die Sch\u00fcler frei w\u00e4hlen k\u00f6nnen. F\u00fcr eine effiziente Arbeitsweise erschien uns eine Gruppengr\u00f6\u00dfe von 3 \u2013 4 Gruppenmitgliedern als ideal.<\/p>\n<p>Freigestellt wurde es den Sch\u00fclern auch mit Sch\u00fclern der anderen beiden beteiligten Klassen eine Gruppe zu bilden, was aber nicht getan wurde. Zum einen ist ein Grund daf\u00fcr im zerst\u00fcckelten Stundenplan der Freiarbeit zu sehen, zum anderen arbeiten die Sch\u00fcler der beteiligten Klassen zwar r\u00e4umlich zusammen, besch\u00e4ftigen sich normalerweise aber mit Inhalten ihrer Jahrgangsklasse, so dass sie das Aufbrechen dieses Systems auch nicht gewohnt sind.<\/p>\n<p>Wichtig erschien uns, und dies wurde auch von Beginn an den Sch\u00fclern vermittelt, dass die Ergebnisse der Miniprojekte anderen Sch\u00fclern, Eltern und Lehrpersonen pr\u00e4sentiert werden sollten und das wenn m\u00f6glich nicht (nur) in Form von Produkten in schriftlicher Form. Die Sch\u00fcler sollten versuchen die Besucher der Pr\u00e4sentationen zu involvieren, sie in einen interaktiven Prozess einzubinden.<\/p>\n<p><strong>Die Lehrerrolle<\/strong><\/p>\n<p>Die Rolle der Lehrpersonen umfasste in der Ausf\u00fchrungsphase wie vorgesehen 3 Aufgaben:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>darin zu beobachten,<\/li>\n<li>gegebenenfalls Ansprechpartner bei Unklarheiten, Informationssuche usw. zu sein und\u00a0<\/li>\n<li>den Sch\u00fclern ein organisatorisches Grundger\u00fcst zu geben, das es ihnen erleichtert sich ihre Arbeit so einzuteilen, dass sie zeitlich und inhaltlich nicht ins Schleudern geraten.<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Themenwahl<\/strong><\/p>\n<p>Die Themenwahl erfolge in zwei Schritten. In den Kreisgespr\u00e4chen der beteiligten Klassen machten die Sch\u00fcler Vorschl\u00e4ge f\u00fcr m\u00f6gliche \u00dcberthemen. Nachdem hier mehrere Vorschl\u00e4ge in Richtung Ern\u00e4hrung gingen, wurde in der darauffolgenden w\u00f6chentlichen Planungssitzung beschlossen, dies als \u00dcberthema f\u00fcr die Miniprojekte\u00a0 vorzugeben.<\/p>\n<p>Im den darauffolgenden Kreisgespr\u00e4chen wurde den Sch\u00fclern das \u00dcberthema vorgestellt und sie wurden gebeten sich in Gruppen von 3 \u2013 4 Sch\u00fclern zusammenzutun und ein Thema f\u00fcr ihr Gruppenprojekt bestimmen.<\/p>\n<p><strong>Planungssitzung: Begutachtung Themen<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Sch\u00fcler im Kreisgespr\u00e4ch ihre Gruppen und Themen gefunden hatten, wurden die ausgew\u00e4hlten Themen in der w\u00f6chentlichen Planungssitzung der beteiligten Lehrpersonen besprochen.\u00a0 Themen, die\u00a0 zu wenig genau umrissen waren, thematische \u00dcberschneidungen zwischen einzelnen Gruppen usw. konnten so festgestellt und im Anschluss mit den betroffenen Sch\u00fclern abgesprochen werden.<\/p>\n<p>Letztendlich entschieden sich die Sch\u00fcler f\u00fcr folgende Themen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Spezialit\u00e4ten aus fernen L\u00e4ndern,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Schokolade,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Giftige Inhaltstoffe (speziell Farbstoffe) in Lebensmitteln,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Jostabeere (eine Kreuzung aus Johannes- und Stachelbeere),<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Coca Cola,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gummib\u00e4rchen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kekse,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Chili,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Torten,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bonbons,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Einheimische K\u00fcche,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bier,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Luxuslebensmittel,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Weihnachtsgeb\u00e4ck,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Exotische Fr\u00fcchte,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fast Food,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Verdauung;<\/p>\n<p><strong>Planung Zeitrahmen<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem die Themen gew\u00e4hlt waren, hatten die Sch\u00fcler an 8 Schultagen Zeit, in den Freiarbeitsstunden (ca. 14 Stunden) ihre Pr\u00e4sentationen vorzubereiten. Als roter Faden wurde jeder Gruppe ein Projektlogbuch ausgeh\u00e4ndigt, welches sie zu Beginn auszuf\u00fcllen hatten. Damit sollte vermieden werden, dass sich einige Sch\u00fcler inhaltlich oder organisatorisch verzetteln.<\/p>\n<p>Die letzten beiden Schultage des Kalenderjahres waren f\u00fcr den Aufbau, die Pr\u00e4sentation und das Aufr\u00e4umen bestimmt. Hierzu war einiges an Stundentausch mit nicht am Projekt beteiligten Lehrpersonen notwendig, was im Rahmen einer Schulstellensitzung erledigt wurde.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fclerteam Journalisten \u2013 Grundgedanke und Auswahl <\/strong><\/p>\n<p>Im Sinne der Idee, dass die Sch\u00fcler die Miniprojekte und deren Pr\u00e4sentation m\u00f6glichst selbst\u00e4ndig erarbeiten, wurde \u00fcberlegt eine Gruppe von Sch\u00fclern als \u201eOrganisationskomitee\u201c einzusetzen. Nachdem in der Planungssitzung die Aufgaben dieses Komitees in groben Z\u00fcgen festgelegt worden waren, wurde die Rolle dieser Sch\u00fcler\u00a0 den beteiligten Klassen\u00a0 in den Kreisgespr\u00e4chen vorgestellt und nach interessierten Sch\u00fclern gefragt. Es fanden sich mehrere Sch\u00fcler, die daran interessiert waren, diese Aufgaben zur Vorbereitung und Auswertung eines Miniprojekts zu \u00fcbernehmen. Zwei Sch\u00fclern, einem aus der 2. Klasse, einem aus der dritten wurde schlie\u00dflich der Auftrag \u00fcbergeben. Zur Planung ihres Arbeitsplanes, der Besprechung ihrer Arbeiten und zur Begleitung wurde ihnen eine fixe Lehrperson (der Schreiber selbst, also ich) zur Seite gestellt.<\/p>\n<p><strong>Aufgaben und Vorgehen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die restlichen Sch\u00fcler ihrer Miniprojekte ausarbeiteten, besch\u00e4ftigte sich die Organisationsgruppe mit 2 gro\u00dfen Bereichen:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>organisatorischer Ablauf<\/li>\n<li>Dokumentation \/ Evaluation<\/li>\n<\/ol>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Begonnen wurde diese T\u00e4tigkeit damit, dass gemeinsam mit der zugeteilten Lehrperson eine Aufstellung der Aufgaben dieser Gruppe und ein Zeitplan f\u00fcr ihre Ausf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Organisatorische Aufgaben:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstellen einer \u00dcbersicht \u00fcber die Gruppen, ihre Themen und den Ansprechpartner der Gruppe;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstellen eines Stundenplans f\u00fcr die Nutzung der K\u00fcche durch die einzelnen Gruppen;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Einteilung und Zuteilung Pl\u00e4tze f\u00fcr die Marktst\u00e4nde;<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Verfassen der Einladungen f\u00fcr die anderen Klassen der Mittelschule, die 4. und 5. Klassen der Grundschule und die Eltern;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Dokumentation \/ Evaluation:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fotodokumentation der Vorbereitungsarbeiten,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Interviews mit beteiligten Sch\u00fclern und Lehrpersonen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erstellen eines R\u00fcckmeldebogens f\u00fcr die Besucher,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auswertung der R\u00fcckmeldeb\u00f6gen,<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Verfassen eines Artikels f\u00fcr das \u201ePasseirerblatt\u201c (monatliche Talschaftszeitschrift);<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Hier ein kurzes Statement der beiden Sch\u00fcler, die diese Aufgaben \u00fcbernommen hatten.<\/p>\n<p><em>\u201eSchon kurz nach der Anmeldung wurde es spannend. Wir erhofften uns eine entspannte Zeit als Reporter. Doch als Manager hatten wir viel zu tun. Wir mussten unter anderem die Einladungen schreiben und die Klassen einladen. Im Gro\u00dfen und Ganzen hat uns dieser Job jedoch gefallen. An den Projekttagen hatten wir die Aufgabe zu begr\u00fc\u00dfen und Fotos zu machen. Ansonsten war dieser Job sehr interessant und lehrreich. Unsere letzte Aufgabe wird es nun sein, die Frageb\u00f6gen auszuwerten und die Ergebnisse zu notieren.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Obwohl sie ein gro\u00dfes Arbeitspensum zu erledigen hatten, arbeiteten die beiden Sch\u00fcler mit Begeisterung und Einsatz. Dadurch, dass auch die meisten der organisatorischen Aufgaben von Sch\u00fcler \u00fcbernommen wurden, konnten die Lehrpersonen noch mehr als gew\u00f6hnlich in den Hintergrund treten und ihre Rolle als Beobachter einnehmen.<\/p>\n<p><strong>Ausarbeitungsphase <\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der Ausarbeitungsphase hielten die einzelnen Gruppen im bereits oben erw\u00e4hnten Logbuch in einem Mindmap die inhaltlichen Schwerpunkte zu ihrem Thema fest, sie listeten auf, was sie an Material f\u00fcr ihren Marktstand brauchten, wer was wo organisierte, was au\u00dferhalb der Schule zu erledigen ist und wie die Vorbereitung zeitlich erfolgt. Dieses Logbuch wurde am ersten Tag der Vorbereitung den Klassenlehrern zu Ansicht gegeben. Gemeinsam mit diesen wurden etwaige Unklarheiten, Schwierigkeiten usw. besprochen.<\/p>\n<p>Im Anschluss begannen die Sch\u00fcler ihre Pr\u00e4sentationen und Marktst\u00e4nde vorzubereiten. Die meisten Gruppen arbeiteten dabei sehr effizient und begeistert. Sie brachten verschiedenste Ideen f\u00fcr die Pr\u00e4sentationen und die Einbeziehung der G\u00e4ste ein. Die Schulk\u00fcche war sehr begehrt und, durch die Zeitplanung des Organisationskomitees, effizient genutzt.<\/p>\n<p>Die Gruppe \u201eFast Food\u201c drehte einen Film. Eine Sch\u00fclerin bereitete verschiedene Speisen (Wiener Schnitzel, Pommes, Hamburger usw.) vor laufender Kamera vor, eine zweite \u00fcbernahm die Rolle der Interviewerin.\u00a0 Der Film war sp\u00e4ter Teil der Pr\u00e4sentation. Die zubereiteten Speisen wurden einer Jury bestehend aus Mitsch\u00fclern und Lehrpersonen (sehr professionell) zum Verkosten aufgetafelt. Mit einem Fragebogen konnte die Jury die einzelnen Speisen bewerten (Sehr schmackhaft!)<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4sentationsphase <\/strong><\/p>\n<p>An den letzten zwei Schultagen des Jahres 2011, dem 22. und dem 24. Dezember wurden die Miniprojekte in Form eines Projektmarktes pr\u00e4sentiert. Durch diese Form der Pr\u00e4sentation erhielten die beteiligten Sch\u00fcler die Gelegenheit ihre Arbeiten wiederholt zu pr\u00e4sentieren und so mehr Sicherheit beim Pr\u00e4sentieren zu erlangen, wie auch ihre Pr\u00e4sentationen zu \u00fcberdenken und zu verbessern.<\/p>\n<p>Wer wird Million\u00e4r-Quiz zum Thema Kekse. Vorher konnten die Besucher ein Plakat mit wichtigen Informationen f\u00fcr 30 Sekunden betrachten.<\/p>\n<p>Die Gruppe zum Thema \u201eCoca Cola\u201c bereitete ein Experiment vor, um zu zeigen, wie Coca Cola Rost l\u00f6st.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich bereiteten sie ein Ratespiele mit einer Blindverkostung verschiedener Colasorten und zum Zuckergehalt von Cola vor.<\/p>\n<p>Einer der beliebtesten und zugleich gef\u00fcrchtetsten Marktst\u00e4nde. Die Gruppe \u201eChili\u201c wusste viel \u00fcber die Herkunft und die Sch\u00e4rfegrade verschiedener Chilisorten zu berichten.<\/p>\n<p>Die Verkostung auf eigene Gefahr lie\u00df sich kaum jemand entgehen, mit der Folge, dass viele Tr\u00e4nen flossen.<\/p>\n<p>Verkostungen und Ratespiele waren sehr gefragt. So gab es selbstgemachte Torten, exotische Fr\u00fcchte, Gummib\u00e4rchen, einheimische Produkte, Zuckerwatte, Pommes und vieles mehr. Eine Sch\u00fclergruppe erstellte Brosch\u00fcren mit Rezepten, die bei einem Ratespiel gewonnen werden konnten. Die Besucher bekamen Informationen \u00fcber die Verdauung, zu Farbstoffen in Lebensmitteln, zur Bierproduktion (die Sch\u00fcler hatten im Vorfeld an einer F\u00fchrung in der ortsans\u00e4ssigen Kleinbrauerei teilgenommen), zum Weg der Kakaobohne und zu f\u00fcr uns befremdlichen Speisen anderer L\u00e4nder.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend sind w\u00e4hrend des Projekts, vor allem aber w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentationsphase zwei Dinge aufgefallen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Begeisterung und Freude, mit der die Sch\u00fcler ihre Markst\u00e4nde pr\u00e4sentierten.<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Motivation, welche die Sch\u00fcler bis zur letzten Minute zeigten und welche im krassen Gegensatz zur Arbeitshaltung steht, welche die Sch\u00fcler f\u00fcr gew\u00f6hnlich vor Weihnachten zeigen.<\/p>\n<p><strong>Evaluation \u2013 Reflexion<\/strong><\/p>\n<p><strong>R\u00fcckmeldung der beteiligten Sch\u00fcler<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Vorbereitung befragten die Sch\u00fcler des Organisationskomitees einige Gruppen zu ihrem Vorgehen. Exemplarisch daf\u00fcr hier eine Niederschrift einer solchen Befragung.<\/p>\n<p><em>2 B \u2013 Gruppe \u201eChili\u201c:<\/em><\/p>\n<p><em>Wie gef\u00e4llt euch das Thema?<\/em><\/p>\n<p><em>Gut. Wir k\u00f6nnen uns problemlos informieren und arbeiten. In K\u00fcrze sind wir mit der Recherche fertig und k\u00f6nnen uns der praktischen Arbeit widmen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie seid ihr zu diesem Thema gekommen?<\/em><\/p>\n<p><em>Wir entschieden uns f\u00fcr das Thema weil wir uns damit einer besonderen Arbeit machen wollten. Anregungen bekamen wir auch durch das Fernsehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie kommt ihr zurecht?<\/em><\/p>\n<p><em>Wie schon gesagt werden wir unsere Recherchen in K\u00fcrze beenden und unsere Plakate und Texte gestalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Was werdet ihr pr\u00e4sentieren?<\/em><\/p>\n<p><em>Wir werden ein Plakat und Spiele zeigen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Mutige bei uns Chilis verkosten.<\/em><\/p>\n<p><strong>R\u00fcckmeldung \u2013 Lehrpersonen <\/strong><\/p>\n<p>Einige der beteiligten Lehrpersonen wurden vom Organisationskomitee zu folgenden Punkten befragt:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was ist f\u00fcr sie beim Projekt wichtig?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Womit sind sie beim Projekt besonders zufrieden?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was w\u00fcrden beim n\u00e4chsten Mal sie anders machen?<\/p>\n<p>&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Was ist ihnen besonders aufgefallen?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zufrieden zeigten sich die Lehrpersonen vor allem dar\u00fcber, dass die meisten Sch\u00fcler sehr motiviert und ausdauernd arbeiteten und viele tolle Ideen einbrachten. Aufgefallen ist die gro\u00dfe Begeisterung und Freude, welche die Sch\u00fcler bei den Pr\u00e4sentationen zeigten. Die Gruppengr\u00f6\u00dfe w\u00fcrden alle Lehrpersonen anders d.h. kleiner gestalten, da bei Vierergruppen die Tendenz dahin ging, dass 2 Sch\u00fcler arbeiteten, die anderen 2 kaum Aufgaben \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckmeldung \u2013 Besucher(Sch\u00fcler und Eltern)<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die R\u00fcckmeldungen der Besucher arbeitete das Organisationskomitee in der Vorbereitungsphase einen Fragebogen aus, der w\u00e4hrend der Tage der Pr\u00e4sentationen exemplarisch verteilt wurde und zum Abschluss des Projektes ausgewertet und den Sch\u00fclern und Lehrpersonen r\u00fcckgemeldet wurde. Vor allem f\u00fcr die Sch\u00fcler war es sehr interessant zu sehen, welche Bereiche ihrer Pr\u00e4sentation gut\u00a0 bzw. weniger gut angekommen waren.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table style=\"width: 561px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"135\">\n<p><strong>Marktst\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"83\">\n<p><strong>interessant<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"75\">\n<p><strong>nicht zu viel Text<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"85\">\n<p><strong>Zuschauer wurden beteiligt<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"76\">\n<p><strong>passende Bilder<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"107\">\n<p><strong>ansprechender Marktstand<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Spezialit\u00e4ten aus fernen L\u00e4ndern<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Schokolade<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Giftige Inhaltsstoffe<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>\u201eJosta\u201c<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Coca Cola<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Kekse<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Chili<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Torten<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIIII IIIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>S\u00fc\u00dfigkeiten (Gummib\u00e4ren)<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIIII III<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Einheimische K\u00fcche<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIIII IIIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Bier<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Luxuslebensmittel<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Weihnachtsgeb\u00e4ck<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIIII IIIII IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Exotische Fr\u00fcchte<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Bonbon<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Fast Food<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIIII IIIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII IIIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"135\">\n<p>Verdauung<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"83\">\n<p>IIIII IIIII IIIII III<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"75\">\n<p>IIIII IIII IIII<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"85\">\n<p>IIIII IIIII I<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p>IIIII IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"107\">\n<p>IIIII II<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am besten gefallen<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table style=\"width: 415px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"223\">\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Marktst\u00e4nde<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Anzahl Meldungen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Spezialit\u00e4ten aus fernen L\u00e4ndern<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Schokolade<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Giftige Inhaltsstoffe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>\u201eJosta\u201c<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Coca Cola<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Kekse<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Chili<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Torten<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>S\u00fc\u00dfigkeiten (Gummib\u00e4ren)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Einheimische K\u00fcche<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Bier<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Luxuslebensmittel<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Weihnachtsgeb\u00e4ck<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Exotische Fr\u00fcchte<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Bonbon<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Fast Food<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I I I I I I I I I I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Verdauung<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"192\">\n<p>I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Folgende Wunschthemen wurden angegeben:<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Raubkatzen, Fleisch, Natur, Berg, Passeiertal, Tiere, Andreas Hofer, Umweltschutz, Lady Gaga, Tiere, Sport, Stars, \u2026<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Am besten in Erinnerung geblieben<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<table style=\"width: 335px;\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"223\">\n<p>Marktst\u00e4nde<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Spezialit\u00e4ten aus fernen L\u00e4ndern<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Schokolade<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Giftige Inhaltsstoffe<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>\u201eJosta\u201c<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Coca Cola<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Kekse<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Chili<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Torten<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>S\u00fc\u00dfigkeiten (Gummib\u00e4ren)<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Einheimische K\u00fcche<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Bier<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Luxuslebensmittel<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Weihnachtsgeb\u00e4ck<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Exotische Fr\u00fcchte<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Bonbon<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Fast Food<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I I I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"223\">\n<p>Verdauung<\/p>\n<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"112\">\n<p>I I I<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Literatur<\/h1>\n<p>Dewey, Evelyn: The Dalton-Laboratory-Plan. New York 1922.<\/p>\n<p>Dietrich, Theo: Die Vorgeschichte des Jena-Plans \u2013 nationale und internationale Einfl\u00fcsse. In: Salzmann, Christian (Hrsg.): Die Sprache der Reformp\u00e4dagogik als Problem ihrer Reaktualisierung. Dargestellt am Beispiel von Peter Petersen und Adolf Reichwein. Heinsberg 1987.<\/p>\n<p>Eichelberger, H. &amp; Wilhelm, M., Entwicklungsdidaktik. Wien 2003.<\/p>\n<p>Eichelberger, H.; Laner, C.; Zukunft Reformp\u00e4dagogik. Innsbruck 2007.<\/p>\n<p>Eichelberger, Harald, Handbuch zur Montessori-Didaktik. Innsbruck 1997.<\/p>\n<p>Freinet, C., Die Lebensweisheiten, aus: P\u00e4dagogische Werke, 1998, S. 114, Sch\u00f6ningh Verlag Paderborn.<\/p>\n<p>Freinet, C\u00e9lestin, Die Lebensweisheiten aus: P\u00e4dagogische Werke, Paderborn 1998.<\/p>\n<p>Freinet, C\u00e9lestin, p\u00e4dagogische texte. Reinbeck 1980.<\/p>\n<p>Freinet, C\u00e9lestin: Die moderne franz\u00f6sische Schule. Paderborn, 1979.<\/p>\n<p>Gansberg, F.: Produktive Arbeit. Beitr\u00e4ge zur neuen P\u00e4dagogik. Leipzig 1909.<\/p>\n<p>Holtstiege, Hildegard: Modell Montessori, Freiburg 1968.<\/p>\n<p>Kerschensteiner, G.: Berufsbildung und Berufsschule. Ausgew\u00e4hlte p\u00e4dagogische Schriften. Bd. I. Hrsg. Von Wehle, v. G.: Sch\u00f6ninghs Sammlung P\u00e4dagogischer Schriften. Quellen zur Geschichte der P\u00e4dagogik. Paderborn 1966.<\/p>\n<p>Key, Ellen: Das Jahrhundert des Kindes. Weinheim, Basel, 1992.<\/p>\n<p>Krimmins, C. W.; Belle Rennie: The Triumph of the Dalton-Plan. London, o. J.<\/p>\n<p>Montessori, M.: Selbstt\u00e4tige Erziehung im fr\u00fchen Kindesalter. Nach den Grunds\u00e4tzen der wissenschaftlichen P\u00e4dagogik methodisch dargelegt. Stuttgart 1913.<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Das Kind in der Familie, Stuttgart 1954, (Wien 1923).<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Das kreative Kind, Freiburg 1975.<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Die Selbsterziehung des Kindes, Berlin 1923.<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Kinder sind anders, Stuttgart 1967 (1952).<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Schule des Kindes, Freiburg 1976.<\/p>\n<p>Montessori, Maria: Spannungsfeld Kind \u2013 Gesellschaft \u2013 Welt, Freiburg 1979.<\/p>\n<p>Montessori, Maria: \u00dcber die Bildung des Menschen, Freiburg 1966.<\/p>\n<p>M\u00fcnch, W.: Zukunftsp\u00e4dagogik. Berichte und Kritiken, Betrachtungen und Vorschl\u00e4ge. Berlin (3) 1913.<\/p>\n<p>Oswald, Paul: Menschenbildung als Anliegen Montessoris (1968). In: Schulz-Benesch, G\u00fcnter: Die Gr\u00fcnde der Missverst\u00e4ndnisse der Montessori-P\u00e4dagogik in Deutschland, Montessori Darmstadt 1970.<\/p>\n<p>Parkhurst, Helen: Education on the Dalton-Plan. New York 1926, 4. Auflage<\/p>\n<p>Petersen, Peter: Der Jena-Plan einer freien allgemeinen Volksschule, (1927) 18.\/20. Auflage, Weinheim 1951.<\/p>\n<p>Petersen, Peter: F\u00fchrungslehre des Unterrichts, (1937), 3. Auflage, Hannover 1951.<\/p>\n<p>Popp, Susanne: Der Dalton-Plan in Theorie und Praxis. Ein aktuelles reformp\u00e4dagogisches Modell zur F\u00f6rderung selbst\u00e4ndigen Lernens in der Sekundarstufe, Bad Heilbrunn 1995.<\/p>\n<p>R\u00f6hrs, H.: Die Reformp\u00e4dagogik. Ursprung und Verlauf unter internationalem Aspekt. Weinheim (4) 1994.<\/p>\n<p>R\u00f6hrs, Hermann: Die Reformp\u00e4dagogik. Ursprung und Verlauf unter internationalem Aspekt. 8. Auflage 1998, Deutscher Studien Verlag.<\/p>\n<p>Scharrelmann, H.: Erlebte P\u00e4dagogik. Gesammelte Aufs\u00e4tze und Unterrichtsproben. Hamburg\/Berlin 1912.<\/p>\n<p>Scheibe, W.: Die Reformp\u00e4dagogische Bewegung. Weinheim 1994. 10. Auflage.<\/p>\n<p>Skiera, Ehrenhard: Reformp\u00e4dagogik in Geschichte und Gegenwart. Eine kritische Einf\u00fchrung. M\u00fcnchen und Wien 2003.<\/p>\n<p>Vopel, Klaus, W.: Themenzentriertes Teamtraining Teil 1: Die Unternehmenskultur. Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd 1996 (2. Auflage)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unterrichtsentwicklung \u2013 Mittelschule Das Team der Lehrerinnen und Lehrer an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-31","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unterrichtsentwicklung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}