{"id":45,"date":"2014-01-07T12:51:39","date_gmt":"2014-01-07T12:51:39","guid":{"rendered":"?p=45"},"modified":"2014-01-07T12:51:39","modified_gmt":"2014-01-07T12:51:39","slug":"spurensuche-auf-den-lebensspuren-von-lili-esther-peller-roubiczek-und-der-wiener-montessori-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=45","title":{"rendered":"Spurensuche \u2013 auf den Lebensspuren von Lili Esther Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung"},"content":{"rendered":"<p class=\"Standard1\">Wer sich auf p\u00e4dagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt und sich f\u00fcr reformp\u00e4dagogische Erneuerung interessiert, st\u00f6\u00dft unweigerlich auf eines der interessantesten Kapitel der Montessori-Bewegung. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Elends im Wien der fr\u00fchen 20er-Jahre unseres Jahrhunderts war eine Gruppe junger Frauen um Lili E. Roubiczek und Emma (Nuschi) Plank mit Unterst\u00fctzung ausl\u00e4ndischer Hilfsorganisationen bem\u00fcht, wenigstens die materielle Not der Kinder in dieser Stadt zu mildern. Aus diesem Grund wurde auch urspr\u00fcnglich das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c gegr\u00fcndet \u2013 mit einem zweifachen Ziel: \u201e<em>Es sollte eine erster Versuch der Montessori-Methode in \u00d6sterreich sein und gleichzeitig f\u00fcr eine Anzahl von Kindern gute Ern\u00e4hrung, K\u00f6rperpflege und saubere, geheizte Aufenthaltsr\u00e4ume zur sicherstellen. Aus diesen Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das \u00fcber den Rahmen der meisten anderen Montessori-Schulen hinausging<\/em>.\u201c schrieb Lili Peller-Roubiczek 1924. Sie war wohl die zentrale Pers\u00f6nlichkeit und Initiatorin der damaligen Montessori-Bewegung. Wer war Lili Esther Roubiczek (ab 1933 verehelichte Peller)? (Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe.)<\/p>\n<p>Zitiert aus: Brigitte Eichelberger: Spurensuche &#8211; auf den Lebensspuren von Lili Ester Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung. In: Zwiauer, Charlotte &amp; Eichelberger, Harald (Hrsg.): <em>Das Kind ist entdeckt<\/em>. Picus-Vlg. Wien 2001.<\/p>\n<h3 align=\"right\">Brigitte Eichelberger<\/h3>\n<h1>Spurensuche \u2013 auf den Lebensspuren von Lili Esther Peller-Roubiczek und der Wiener Montessori-Bewegung<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Wer sich auf p\u00e4dagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt und sich f\u00fcr reformp\u00e4dagogische Erneuerung interessiert, st\u00f6\u00dft unweigerlich auf eines der interessantesten Kapitel der Montessori-Bewegung. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und sozialen Elends im Wien der fr\u00fchen 20er-Jahre unseres Jahrhunderts war eine Gruppe junger Frauen um Lili E. Roubiczek und Emma (Nuschi) Plank mit Unterst\u00fctzung ausl\u00e4ndischer Hilfsorganisationen bem\u00fcht, wenigstens die materielle Not der Kinder in dieser Stadt zu mildern. Aus diesem Grund wurde auch urspr\u00fcnglich das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c gegr\u00fcndet \u2013 mit einem zweifachen Ziel: \u201e<em>Es sollte eine erster Versuch der Montessori-Methode in \u00d6sterreich sein und gleichzeitig f\u00fcr eine Anzahl von Kindern gute Ern\u00e4hrung, K\u00f6rperpflege und saubere, geheizte Aufenthaltsr\u00e4ume zur sicherstellen. Aus diesen Zielen ergab sich ein Arbeitsfeld, das \u00fcber den Rahmen der meisten anderen Montessori-Schulen hinausging<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn1\" title=\"\">[1]<\/a> schrieb Lili Peller-Roubiczek 1924. Sie war wohl die zentrale Pers\u00f6nlichkeit und Initiatorin der damaligen Montessori-Bewegung. Wer war Lili Esther Roubiczek (ab 1933 verehelichte Peller)?<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Aus den sp\u00e4rlichen Quellen, die uns zur Verf\u00fcgung stehen, versuchen wir hier einen \u2013 zugegebenerma\u00dfen unvollst\u00e4ndigen \u2013 Lebensweg zu skizzieren. Lili E. Roubiczek wurde 1898 in Prag als Tochter einer Familie des oberen Mittelstandes geboren. Ihr Vater, Ludwig Roubiczek, war erfolgreicher Textilkaufmann, liebte sie sehr, \u00fcberlie\u00df aber die Erziehung Lilis Mutter Ernestine (geb. Kohn), einer angeblich sehr h\u00fcbschen und standesbewussten Frau, die wenig Verst\u00e4ndnis hatte f\u00fcr Lilis Ideen und Lebensziele. Lili sollte wohl gute Bildung erhalten, aber doch nicht zu selbstst\u00e4ndig und unabh\u00e4ngig werden, was f\u00fcr ihre Gesellschaftsschicht und die damalige Zeit ungew\u00f6hnlich gewesen w\u00e4re. (Lilis Bruder Kurt scheint das Lieblingskind der Mutter gewesen zu sein.) Die eigentliche Erziehung und F\u00fcrsorge wurde, wie damals in wohlhabenden Familien \u00fcblich einem \u201eFr\u00e4ulein\u201c \u00fcbertragen. Kosicchen \u2013 so hie\u00df Lilis Erzieherin \u2013 war eine warmherzige und hingebungsvolle Frau. Sie lehrte Lili Tschechisch, und so wuchs Lili gewisserma\u00dfen zweisprachig auf. Lili Roubiczek hatte zu Kosicchen engen Kontakt, bis diese hochbetagt in Prag starb.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Lili E. Roubiczek inskribierte an der Deutschen Karl-Ferdinand-Universit\u00e4t und studierte von 1917 \u2013 1920 an dieser Universit\u00e4t Biologie. Sie beendete dieses Studium nicht. Es wurde trotzdem eine Grundlage f\u00fcr ihre sp\u00e4teren Arbeiten. Schon w\u00e4hrend des Studiums erwachte in Lili das Interesse am Kind und seinen Lebenszusammenh\u00e4ngen, und sie entschloss sich, Prag und ihr Elternhaus zu verlassen, um in Wien Psychologie zu studieren. Hier wurde sie besonders von Karl B\u00fchler beeinflusst, und er war es auch, der ihr Interesse an der kindlichen Sprachentwicklung weckte. (Das Interesse an der kindlichen Sprachentwicklung begleitete sie ihr gesamtes Leben.) Im Zuge ihrer Studien stie\u00df sie auf die ersten Schriften von Maria Montessori und war so beeindruckt davon, dass sie 1921 ihr Studium aufgab und beschloss, den Ausbildungskurs bei Maria Montessori in London zu absolvieren. \u201e<em>Sie war eine au\u00dfergew\u00f6hnlich gescheite Studentin mit dem Idealismus und der Energie der Jugend, und sie sah in den Montessorischen Erziehungsprinzipien eine M\u00f6glichkeit, etwas zur Erleichterung des Nachkriegselends der Wiener Armen zu tun, insbesondere der Familien von Fabrikarbeitern<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn2\" title=\"\">[2]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Lili Roubiczeks Ideen verfestigten sich zum Plan, in Wien ein \u201eHaus der Kinder\u201c zu gr\u00fcnden. \u201e<em>Sie besprach ihren Plan mit Maria Montessori, die begeistert war und ihre Mitarbeit zusagte<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn3\" title=\"\">[3]<\/a> Zur\u00fcckgekehrt nach Wien, machte sie sich mit weiteren Teilnehmern des Londoner Kurses \u2013 einer davon war der Architekt Lawrence Benjamin, der auch eine Erbschaft einbringen konnte \u2013 daran, ein Haus der Kinder aufzubauen.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">\u201e<em>Die Schule wurde im August 1923 f\u00fcr 40 Kinder er\u00f6ffnet. Sie befand sich im 10. Gemeindebezirk (Favoriten); es kommen daher meist Arbeiterkinder und nur einige Kinder des Mittelstandes<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn4\" title=\"\">[4]<\/a> Das ebenerdige Geb\u00e4ude der Schule, wie auch eine Tagesheimst\u00e4tte der Kinder von M\u00fcttern, die in den nahe gelegenen Fabriken arbeiteten, befand sich in der Troststra\u00dfe 98 und wurde den Gr\u00fcndern von der Stadt Wien zur Verf\u00fcgung gestellt. F\u00fcr die Einrichtung, die vom tschechischen Tischler Knize sehr liebevoll gestaltet wurde, mit dem Lili Roubiczek selbstverst\u00e4ndlich Tschechisch sprechen konnte, mussten die Gr\u00fcnder selbst aufkommen. Alle M\u00f6bel und Gebrauchsgegenst\u00e4nde waren im Sinne Montessoris den Ma\u00dfen der Kinder angepasst. F\u00fcr die \u201eArbeit der Kinder\u201c<a href=\"#_edn5\" title=\"\">[5]<\/a> stand selbst gemachtes Montessori-Material zur Verf\u00fcgung, sowie die Gegenst\u00e4nde, die Kinder brauchen, um ihr Leben m\u00f6glichst selbstst\u00e4ndig und unabh\u00e4ngig gestalten zu k\u00f6nnen. Ein Zeugnis von der besonderen Liebe, Wertsch\u00e4tzung der Kinder und p\u00e4dagogischer Sorgfalt, mit der die Umgebung der Kinder gestaltet wurde, legt unter anderem die Tatsache ab, dass Teller, Tassen und Schalen aus Porzellan \u2013 selbstverst\u00e4ndlich den Ma\u00dfen der Kinder angepasst \u2013 in Dresden bestellt wurden. Zu diesem Geschirr kamen einige Jahre sp\u00e4ter Becher aus dem ber\u00fchmten BAUHAUS hinzu \u2013 ein Geschenk der Montessori-Schule in Jena, mit der die Wiener kooperierten.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Nachdem das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c seiner Bestimmung \u00fcbergeben worden war, kehrten die \u201eEngl\u00e4nder\u201c in ihre Heimat zur\u00fcck. Das Verm\u00f6gen war aufgebraucht, und f\u00fcr die Erhaltung der Schule und die Verk\u00f6stigung der Kinder war kein Geld mehr vorhanden. Die einzige Einkunft der Schule war Lili Roubiczeks monatliche Zahlung, die sie von ihren Eltern aus Prag erhielt und das Schulgeld. \u201e<em>Es betrug 300 Kronen im Jahr 1922 und stieg durch die Inflation im Jahr 1924 auf 30000 pro Tag an<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn6\" title=\"\">[6]<\/a> Im zweiten Jahr des Bestehens bekam die Schule jedoch vom Jugendamt der Stadt Wien f\u00fcr jedes Kind einen Unterst\u00fctzungsbeitrag wie die \u00f6ffentlichen Kinderg\u00e4rten. Trotzdem konnten nicht alle Eltern das Schulgeld aufbringen. Es galt nun aus der Not eine Tugend zu machen, und Lili Roubiczek \u2013 von ihrer Idee beseelt \u2013 war dabei sehr erfinderisch<em>. <\/em>\u201e<em>Nun mehr blickt die Schule auf das erste Jahr ihres Bestehens zur\u00fcck. Der Betrieb ist so gef\u00fchrt worden, dass au\u00dfer der Leiterin kein Erwachsener in der Schule t\u00e4tig war. &#8230; Die Einstellung von Jugendlichen in den Betrieb war nicht von vorneherein vorgesehen, sondern ergab sich erst sp\u00e4ter. &#8230; Ohne dabei von irgendwelchen Grunds\u00e4tzen auszugehen, bestand der Stab der Schule nach wenigen Wochen ausschlie\u00dflich aus Jugendlichen.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn7\" title=\"\">[7]<\/a><\/p>\n<h1>Die Arbeitsgemeinschaft<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Um aus den zahlreichen Bewerberinnen, die geeignetsten auszuw\u00e4hlen, wurde folgende Vorgangsweise eingeschlagen: \u201e<em>Jeder, der zu uns kam, musste sich f\u00fcr ein praktisches Jahr verpflichten, d. h. zun\u00e4chst einmal seine p\u00e4dagogischen Pl\u00e4ne in den Hintergrund stellen und bei aller praktischen Arbeit, die es in der Schule gab, mitanfassen. Je nach pers\u00f6nlicher Eignung erhielt jeder nach etlichen Wochen ein eigenes Ressort, in dem er weitgehend selbstst\u00e4ndig und verantwortlich war. Damit war erreicht: 1. Dass die nur einseitig intellektuell eingestellten Menschen , die en rein \u00e4u\u00dferliches Interesse f\u00fcr p\u00e4dagogische Bestrebungen hatten, abgehalten wurden, zu uns zu kommen; 2. Die mechanischen Arbeiten erledigt wurden, ohne dass die Aufnahme von Hausgehilfinnen n\u00f6tig gewesen w\u00e4re, 3. Die zuk\u00fcnftigen Lehrerinnen eine gr\u00fcndliche, praktische Ausbildung, die die Grundlage f\u00fcr alle sp\u00e4tere Ausbildung sein sollte, erhielten<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn8\" title=\"\">[8]<\/a> Die Idee der \u201eArbeitsgemeinschaft\u201c war geboren. \u201e<em>Unsere Arbeitsgemeinschaft hatte im Vorjahr (1923, Anm. d. Verf.) 5, zeitweise 7 Mitglieder &#8230; Bei uns f\u00fchlten sich alle gleich als Mitarbeiter, alle strebten dem gleichen Ziele zu, alle waren gleich verantwortlich. Damit war es auch von vorneherein ausgeschlossen, eine Arbeit als minderwertiger als die andere zu betrachten. Zur Erreichung unseres Zieles waren sie alle gleich bedeutungsvoll und alle mussten mit der gleichen\u00a0 Liebe und Pflichttreue ausgef\u00fchrt werden.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn9\" title=\"\">[9]<\/a>Lili Roubiczek als Leiterin der Schule stand im Zentrum dieser Gemeinschaft.\u201e<em>Lili Roubiczek strahlte wie Maria Montessori selbst eine Art von Intelligenz, Scharm und Energie aus, die idealistische junge Leute anzog, und mit 24 Jahren stand sie im Mittelpunkt einer kleinen Gruppe gebildeter M\u00e4dchen aus der Mittelschicht, die meistens aus assimilierten j\u00fcdischen Familien stammten und meistens Sozialisten waren, die von ihrer Zielstrebigkeit ebenso fasziniert waren wie von der Montessori-Philosophie und ihren philanthropischen M\u00f6glichkeiten. Sie glaubten, sie k\u00f6nnten beim Aufbau einer besseren Gesellschaft helfen, und Maria Montessori schien ihnen zu sagen, wie sie es machen sollten: durch Erziehung schon bei ganz kleinen Kindern<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn10\" title=\"\">[10]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Die Zeiten, in denen die Kinder nicht im Kinderhaus waren, waren f\u00fcr Lili Roubiczek und die anderen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ausgef\u00fcllt mit praktischer Arbeit, der Herstellung des Montessori-Materials und theoretischem Studium. Die Tausenderkette wurde noch aus Glasperlen h\u00e4ndisch hergestellt, ebenso wurden die Farbt\u00e4felchen aus bunter Seide gewickelt. \u201e<em>Maria Montessori hatte gesagt, Seide sei viel besser (als Brettchen zu bemalen \u2013 Anm. d. Verf.). Also sa\u00dfen wir mitten in der Nacht da und \u00fcberzogen die Brettchen mit farbiger Seide<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn11\" title=\"\">[11]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">F\u00fcr das theoretische Studium hatte Lili Roubiczek ein umfangreiches \u201eProgramm\u201c erstellt. Es war sehr anspruchsvoll und umfasste:<\/p>\n<ul>\n<li>\u201e<em>Lesen der Werke Maria Montessoris; &#8230;<\/em><\/li>\n<li><em>Einf\u00fchrung in die und \u00dcbung mit den Montessori-Materialien (einmal w\u00f6chentlich); &#8230;<\/em><\/li>\n<li><em>Besprechungen \u00fcber von einzelnen Mitgliedern gemachte Beobachtungen an den Kindern, &#8230;<\/em><\/li>\n<li><em>Einf\u00fchrung in andere p\u00e4dagogisch-didaktische Bereiche, z.B. rhythmische Erziehung, &#8230;<\/em><\/li>\n<li><em>Einf\u00fchrung in Theorie und Praxis der modernen Naturwissenschaften, &#8230;<\/em><\/li>\n<li><em>Besuch eines Montessori-Ausbildungskurses im Ausland. &#8230; <\/em>\u201c<a href=\"#_edn12\" title=\"\">[12]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"Standard1\">Das \u201ePrivatleben\u201c dieser Arbeitsgemeinschaft gestaltete sich sehr einfach. In ihren Anf\u00e4ngen wohnten Lili Roubiczek und ihre Mitarbeiterinnen in der Schule. Sie schliefen auf den Pritschen der Kinder, und morgens, wenn die ersten Kinder bereits um halb sieben Uhr kamen, musste alles wieder seine Ordnung haben. Das Anreisen mit der Stra\u00dfenbahn h\u00e4tte auch zu viel Zeit und Geld gekostet. An Samstagen gingen die Frauen nach Hause, um Verpflegung zu holen, zu baden und ordentlich zu essen, wie Emma Plank wiederholt erz\u00e4hlte. In sp\u00e4teren Jahren schreibt sie: \u201e<em>I don\u2019t know wether the idea of the Arbeitsgemeinschaft would have developed, had there been money to pay salaries to workers<\/em>\u201c.<a href=\"#_edn13\" title=\"\">[13]<\/a> Es war tats\u00e4chlich nur das Essen, das sie sich verdienten, und das bestand vorwiegend aus Kartoffeln und rohem Kohl, in \u00d6l getaucht. Kreativ, wie sie war, erfand Lili eine Art \u201eDruckkochtopf\u201c, um Gas zu sparen, jedoch ohne Sicherheitsventil, und eines Tages landeten die Kartoffeln an der Decke.<a href=\"#_edn14\" title=\"\">[14]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">1925 konnte Lili Roubiczek in eine Gemeindewohnung, bestehend aus Zimmer und K\u00fcche, in der N\u00e4he der Schule \u00fcbersiedeln. \u201e<em>Wir hatten auf dem Niveau der Bev\u00f6lkerung gelebt. Die Wohnung hatte das Wasser am Gang. Und wenn die Kinder sagten, m\u00f6chtest du heute zu uns kommen und das neue Baby anschauen, so war man eben dort und ist nicht von einem bequemen Standort aus hingefahren<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn15\" title=\"\">[15]<\/a><\/p>\n<h1>Besuche Maria Montessoris<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Besonders am Anfang der 20er-Jahre gab es regen Austausch zwischen Maria Montessori und Lili Roubiczek. Lili hielt Maria Montessori stets auf dem Laufenden \u00fcber die Entwicklungen des Wiener Hauses der Kinder. Auf Lili Roubiczeks Dr\u00e4ngen hin kam Maria Montessori erstmals 1924 (lt. &#8230;, Kramer 1923) nach Wien. Selbstverst\u00e4ndlich war dieser Besuch ein gro\u00dfes Ereignis f\u00fcr die Arbeitsgemeinschaft und die Kinder. Maria Montessori beobachtete von der Besuchergalerie aus die Arbeit der Kleinen und war voll des Lobes und der Anerkennung. Sie hielt bei diesem Besuch auch Vortr\u00e4ge f\u00fcr Lehrerinnen und Eltern.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">In den folgenden Jahren begleitete Lili Roubiczek \u2013 neben ihrer T\u00e4tigkeit in Wien \u2013 Maria Montessori oft auf Reisen, war als ihre Assistentin und \u00dcbersetzerin t\u00e4tig. Die Anerkennung f\u00fcr die Wiener Montessori-Schule kommt in folgender Passage eines Vortrages Maria Montessoris in Berlin im J\u00e4nner 1927 zum Ausdruck: \u201e<em>Vielleicht ist es erstaunlich, da\u00df nachstehender Vortrag in diesem Buch erscheint. Aber mich verbindet ein festes Band mit dem 10. Wiener Gemeindebezirk: die Wiener Montessori=Schule, die ich als \u201eScuola modella\u201c zu bezeichnen pflege. Viele gl\u00fcckliche Umst\u00e4nde sind hier zusammengetroffen: Eine sch\u00f6ne, mit Liebe und Sorgfalt bis in die scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten ausgedachte Einrichtung \u2013 ein wahres \u201eHaus der Kinder\u201c, die Lage der Schule in einem Arbeiterbezirke, die die Gewi\u00dfheit gibt, da\u00df sie nicht nur ihre p\u00e4dagogische, sondern auch ihre soziale Aufgabe erf\u00fcllt. Und nicht zuletzt: Junge, fr\u00f6hliche, begeisterte Menschen arbeiten hier mit dem Einsatz aller ihrer Kr\u00e4fte f\u00fcr das \u201eWerk des Kindes\u201c. M\u00f6ge es gelingen!<\/em>\u201c<a href=\"#_edn16\" title=\"\">[16]<\/a> Zwischen Lili Roubiczek und Maria Montessori gab es viele Diskussionen \u00fcber Material und Methode. \u201e<em>Die Wiener Gruppe hatte mehr Spielraum und nahm sich mehr Freiheit in der Anpassung der Montessorischen Ideen an das, was ihrem Gef\u00fchl nach den Bed\u00fcrfnissen ihrer Zeit und ihres Ortes angemessen war, als andere Anh\u00e4nger-Gruppen. Das lag zum Teil an Lili Roubiczeks eigenst\u00e4ndiger Pers\u00f6nlichkeit und, zumindest am Anfang, an Montessoris Einstellung zu ihr und der Einsch\u00e4tzung ihrer Qualit\u00e4ten. Emma Plank sagte dar\u00fcber: \u201aMontessori vertraute Lili ausdr\u00fccklich \u2013 ich glaube, sie war die einzige unter ihren Sch\u00fclerinnen, die experimentieren und das System erweitern konnte. Lili begleitete sie oft auf ihren Reisen, als Katalysator und als Dolmetscherin. Ihre Hingabe f\u00fcr Dr. Montessori war zu diesr zeit grenzenlos.\u2018 <\/em>\u201c<a href=\"#_edn17\" title=\"\">[17]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Maria Montessori besuchte Wien auch in den Jahren 1926 und 1930. Bei ihren Besuchen wurde sie von Lili Roubiczek und den Kindern vom Bahnhof abgeholt und wohnte auch in Lilis Wohnung (damals in der Rossauer L\u00e4nde<a href=\"#_edn18\" title=\"\">[18]<\/a>).Maria Montessori besuchte Wien zum letzten Mal im Jahre 1936, als Lili Peller-Roubiczek schon nicht mehr in Wien weilte.<\/p>\n<h1>Kurse, Vortr\u00e4ge, Publikationen<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Mit den Jahren stiegen der Bekanntheitsgrad und die \u00f6ffentliche Anerkennung der Wiener Montessori-Schule; dies nicht zuletzt wegen Lilis reger Vortragst\u00e4tigkeit und auch zahlreicher Publikationen in Zeitungen und Zeitschriften, besonders in der Zeitschrift der \u00f6sterreichischen Schulreform \u201eDie Quelle\u201c, sp\u00e4ter auch in der Zeitschrift f\u00fcr Psychoanalytische P\u00e4dagogik.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Ab 1925 wurden in der Troststra\u00dfe auch Ausbildungskurse f\u00fcr Montessori-Kinderg\u00e4rtnerinnen und sp\u00e4ter auch f\u00fcr Montessori-Lehrerinnen abgehalten. Es kamen Studentinnen und Studenten aus ganz Europa zu diesen Kursen. Einer der Teilnehmer dieser Kurse war auch Erik Erikson. \u201e &#8230; w<em>ir waren geschickt genug, da\u00df sie nach dem ersten Jahr nicht mehr an die Gruppe gebunden war, sondern &#8230; die Schriften Montessoris \u00fcbersetzen, mit Montessori reisen, Kontakte in der Stadt suchen und den Ausbildungskurs organisieren und leiten konnte, &#8230; w\u00e4hrend wir mit den Kindern arbeiteten.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn19\" title=\"\">[19]<\/a> Lili Roubiczek hatte einen sehr guten pers\u00f6nlichen Kontakt zum Mediziner und Sozialreformer Julius Tandler, der damals Stadtrat der Gruppe III (Wohlfahrts- und Gesundheitswesen) war und dem damit von 1920 \u2013 1933 die Wiener Kinderg\u00e4rten unterstanden. Diesem Kontakt verdankten die Wiener Montessorianerinnen vieles. In st\u00e4dtischen Kinderg\u00e4rten wurden Montessori-Abteilungen eingerichtet, und Lili Roubiczek wurde Konsulentin f\u00fcr die Kindergartenf\u00fcrsorge.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Die Wiener Montessori-Schule verf\u00fcgte 1924 bereits auch \u00fcber einen eigenen Verlag, den Selbstverlag der Wiener Montessorischule, \u00fcber den Lili Roubiczek Folgendes schrieb: \u201e<em>Vor allem aber ist es der Zweck des Verlages, die an der Schule geleistete sorgf\u00e4ltige Beobachtungsarbeit an den Kindern zugleich zur Verbesserung aller Dinge zu verwerten, mit denen das Kind in Schule und Haus umgeben ist, also: M\u00f6bel, Gebrauchsgegenst\u00e4nde usw., mit anderen Worten: wir versuchten, die an der Schule geleistete wissenschaftliche Arbeit auf m\u00f6glichst kurzem Wege wirtschaftlich nutzbar zu machen<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn20\" title=\"\">[20]<\/a> Lili Roubiczek hatte die Idee, M\u00f6bel und Materialien auch zu exportieren. Der Verlag gab B\u00fccher und Brosch\u00fcren auch f\u00fcr Eltern und Erzieher heraus. Besonders stolz waren die Wiener auf die von Lili Roubiczek \u00fcbersetzte Ausgabe der Vortr\u00e4ge Montessoris (1923 in Br\u00fcssel gehalten &#8230;), die in 100 Exemplaren als Vorzugsausgabe gedruckt und von Maria Montessori handschriftlich signiert wurden: \u201eDas Kind in der Familie\u201c<a href=\"#_edn21\" title=\"\">[21]<\/a> erschien w\u00e4hrend Montessoris erstem Besuch in Wien (1924).<\/p>\n<h1>Die Schule in Wien 1., am Rudolfsplatz<\/h1>\n<p>\u201e<em>(Bau eines neuen Montessori=Heimes.) Die Montessori-Schule in Favoriten muss im n\u00e4chsten Jahr ihr bisheriges Heim verlassen und wird in ein neues Heim \u00fcbersiedeln, in dem alle p\u00e4dagogischen und hygienischen Forderungen der genialen Sch\u00f6pferin der neuzeitlichen Kleinkinder=Erziehungsmethode Maria Montessori ihre Verwirklichung finden sollen. Lili Peller-Roubiczek, die Leiterin der Wiener Schule, will dort ein Musterheim errichten. Professor Franz Schuster hat die Baupl\u00e4ne bereits fertig gestellt und ein Modell zeigt das nette H\u00e4uschen mit der sonnigen breiten Terrasse, das entstehen soll. Die Montessori-Gesellschaft hat einen Aufruf erlassen, der bereits eine Reihe von Spenden eingebracht hat<\/em>.\u201c <a href=\"#_edn22\" title=\"\"><sup><sup>[22]<\/sup><\/sup><\/a><sup>\u00a0 <\/sup><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Mit der Planung dieser Schule als \u201eHaus der Kinder\u201c tat sich f\u00fcr Lili Roubiczek die M\u00f6glichkeit auf, dieses einmalige Modell gemeinsam mit Franz Schuster, dem aus Dresden nach Wien zur\u00fcckgekehrten Architekten (eines seiner Kinder besuchte die Montessori-Schule) nach Maria Montessoris Vorstellungen einer vorbereiteten Umgebung f\u00fcr die Entwicklung und die Entfaltung der Kinder zu gestalten.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Durch Lili Roubiczeks rege Anteilnahme am Wiener Geistesleben, weckte sie auch das Interesse vieler Pers\u00f6nlichkeiten und Lehrer aus den Bereichen Tanz, Bildender Kunst, Architektur, Biologie und Psychoanalyse. \u201e<em>Many outstanding teachers in this field shared their enthusiasm with us. I want to single out two: Robert W\u00e4lder, who tought us Child Developement and Trude Hammerschlag<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn23\" title=\"\">[23]<\/a> Dr. Trude Hammerschlag war Kunstp\u00e4dagogin und als solche ehemalige Sch\u00fclerin des Reformers der Kunstp\u00e4dagogik, Franz Cizek.<a href=\"#_edn24\" title=\"\">[24]<\/a> Lisl Braun, geb. Herbatschek unterrichtete Musik und wurde langj\u00e4hrige Mitarbeiterin Maria Montessoris. Christine Baer-Frisell<a href=\"#_edn25\" title=\"\">[25]<\/a> von der Rhythmik-Schule Hellerau-Laxenburg \u00fcbernahm die rhythmische Erziehung.<\/p>\n<h1>Montessori-P\u00e4dagogik und Psychoanalyse \u2013 eine m\u00f6gliche Synthese?<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Ab den sp\u00e4ten 20er-Jahren machte sich der Einfluss der Psychoanalyse auf die Erziehung bemerkbar. Lili Roubiczeks Vision war es, eine Synthese zwischen der Montessori-P\u00e4dagogik und der und den Erkenntnissen der Psychoanalyse herzustellen. Als Lili Roubiczek mit Maria Montessori 1928 in Helsing\u00f6r an der \u201eWeltkonferenz zur Erneuerung der Erziehung\u201c teilnahm, h\u00f6rte sie Vortr\u00e4ge damals bekannter und auch anerkannter Psychoanalytiker. Besonders beeindruckt war sie von den Ausf\u00fchrungen Nelly Wolffheims, einer bekannten psychoanalytischen Kinderg\u00e4rtnerin, die mit Vehemenz darauf drang, dass sich Erzieher, besonders von Kleinkindern, mit der Psychoanalyse vertraut machen sollten, um die richtige Einstellung zum Kind zu bekommen: \u201e<em>Sowohl im Fr\u00f6bel-Kindergarten als auch in den Montessori-Kinderh\u00e4usern wird manches bisher Anerkannte den Lehren der Freud\u2018schen Psychoanalyse zum Opfer fallen.<\/em>\u201c<a href=\"#_edn26\" title=\"\">[26]<\/a> Durch Nelly Wolffheim wurde Lili Roubiczek erneut von der Wichtigkeit der Freud&#8217;schen Erkenntnisse \u00fcberzeugt, und sie f\u00fchlte sich best\u00e4rkt, die Psychoanalyse mit den \u201e<em>wissenschaftlichen Einsichten Montessoris zu verbinden, wobei eine Vermischung der beiden unterschiedlichen Theorien zweifellos zu vermeiden<\/em>\u201c sei, \u201e<em>da beide Konzepte einen ausgepr\u00e4gten Eigencharakter haben<\/em>,\u201c<a href=\"#_edn27\" title=\"\">[27]<\/a> wie Lili Roubiczek in einem Brief an Clara Grunwald nach Berlin schrieb.1931 \u2013 1934 hielt Anna Freud mit den Erzieherinnen Seminare ab. \u201e<em>We had beweekly seminars with Anna Freud where we learned how to observe children and to report for consultation<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn28\" title=\"\">[28]<\/a> Einige Erzieherinnen besuchten Kurse am Wiener Psychoanalytischen Institut. Lili Roubiczek hielt an diesem Institut ebenso Vortr\u00e4ge \u00fcber Montessori-P\u00e4dagogik. Sie wurde auch eingeladen, an einem Seminar f\u00fcr Kinderanalyse teilzunehmen, das Anna Freud f\u00fcr Kinderanalytiker hielt.<\/p>\n<p class=\"Standard1\">Lili Roubiczek hoffte, zwischen Anna Freud und Maria Montessori eine Verbindungherstellen zu k\u00f6nnen und Maria Montessori f\u00fcr die Psychoanalyse begeistern zu k\u00f6nnen. Ihre Hoffnung wurde jedoch entt\u00e4uscht: \u201e<em>Aber Anna Freud, die j\u00fcngere hatte sich schon so weit in das von ihrem Vater eroberte neue Gebiet und seine Art, die Seele zu betrachten, hinausgewagt, dass Maria Montessori ihr nicht mehr folgen konnte<\/em> &#8230;\u201c<a href=\"#_edn29\" title=\"\">[29]<\/a> Dies war wahrscheinlich der Anfang der Entfremdung zwischen Maria Montessori und Lili Roubiczek. \u201e<em>This probably was the beginning of the loosening of their bond<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn30\" title=\"\">[30]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Ab 1932 ver\u00f6ffentlichte Lili Roubiczek Artikel in der Zeitschrift f\u00fcr Psychoanalytische P\u00e4dagogik: \u201eDie wichtigsten Theorien des Spiels\u201c (1932) oder \u201eGruppenerziehung des Kleinkindes vom Standpunkt der Montessori-P\u00e4dagogik aus\u201c (1933). \u201e<em>It seems important that I stress the fact that her contributions were not restricted to offering psychoanalytic understanding of and to educators, but also went in the other direction and helped psychoanalysts learn much about education. One of her early papers, printed in 1932, in the Zeitschrift f\u00fcr Psychoanalytische P\u00e4dagogik, was published in a special issue on \u201aPlaying and Games\u2018<\/em> &#8230;\u201c<a href=\"#_edn31\" title=\"\">[31]<\/a><\/p>\n<h1>Lili Esther Peller-Roubiczek<\/h1>\n<p class=\"Standard1\">Im August 1933 heiratete Lili Roubiczek den Mediziner Sigismund Peller. Er war wie sie j\u00fcdischer Abstammung und engagierter Sozialist. Die Hochzeit fand im Wiener Stadttempel statt. \u201e<em>She found her fulfillment when she met Sigismund Peller and married him in 1933. Her dedication to him and his work were the cor of her life from then on<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn32\" title=\"\">[32]<\/a> Einige Autoren (Zwiauer, Bittner) \u00e4u\u00dfern die Vermutung, dass die zwischen Maria Montessori und Lili Peller-Roubiczek eingetretene Distanz ihren Grund in dieser \u201elinken\u201c Heirat gehabt h\u00e4tte. In einem Brief, den Lili Peller-Roubiczek an ihre Berliner Mitstreiterin Clara Grunwald kurz vor ihrer Heirat schrieb, ist sehr wohl von sachlichen Differenzen die Rede: \u201e<em>Liebe Frau Grunwald, vielen Dank f\u00fcr Ihre wohlwollende Kritik zu meinem Aufsatz in der Zeitschrift f\u00fcr psychoanalytische P\u00e4dagogik. Der Dottoressa hat er nicht gefallen, sie ist \u00fcber meine \u201aVerschmelzung\u2018 ihrer P\u00e4dagogik mit der Psychoanalyse sehr ver\u00e4rgert. Sie schrieb mir einen bitterb\u00f6sen Brief und hat mir jede weitere \u201aVerschmelzung\u2018 ihrer Theorie mit der Psychoanalyse untersagt<\/em>. <em>Sie will anscheinend lieber einseitig bleiben, als etwas von ihrer Entdeckung abzugeben. Sie kann nicht akzeptieren, da\u00df wir gerade heute im Gesamtbild der Erziehung eine andere Bewertung vornehmen m\u00fcssen. Nicht nur als psychoanalytische Erzieher. Ich habe den Eindruck, da\u00df die Dottoressa einzig und allein \u00fcber ihre P\u00e4dagogik bestimmen will. Ihr liegt das Herrschen schon im Blut! Die Montessori-P\u00e4dagogik ist ebenso wenig Ende und Vollendung der Erziehungslehre, wie irgendeines der vorangegangenen Erziehungssysteme. Soll ich mich um eine Vers\u00f6hnung bem\u00fchen? Was raten Sie mir, die vor Jahren in \u00e4hnlicher Situation war<\/em>?\u201c<a href=\"#_edn33\" title=\"\">[33]<\/a><\/p>\n<p class=\"Standard1\">Mit der \u00c4nderung der Machtverh\u00e4ltnisse nach den Februarereignissen 1934 wurde die Lage f\u00fcr viele Mitarbeiterinnen des Kinderhauses, die vielfach j\u00fcdischer Herkunft und\/oder sozialdemokratisch waren, gef\u00e4hrlich. (Die Schule konnte mit viel Gl\u00fcck und Diplomatie bis 31. M\u00e4rz 1938 bestehen bleiben.) Lili Peller-Roubiczek und ihr Mann verlie\u00dfen Wien (Februar oder M\u00e4rz 1934) Hals \u00fcber Kopf. \u201e<em>Wir kamen in der Fr\u00fch in die Schule, und da war die Lili nicht da. Niemand am Rudolfsplatz hat etwas gewusst<\/em>.\u201c<a href=\"#_edn34\" title=\"\">[34]<\/a> Hilde Fischer wurde die Leitung des Kinderhauses am Rudolfsplatz \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Lili Peller-Roubiczek und Dr. Sigismund Peller emigrierten nach Pal\u00e4stina und 1938 in die USA, wo Lili als Psychoanalytikerin bis zu ihrem Tod 1966 t\u00e4tig war.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Literatur<\/h1>\n<p>Artikel aus der Neuen Freien Presse vom 25. Mai 1928 zitiert nach: Eichelberger, Harald, Freiheit f\u00fcr die Schule, Wien 1997.<\/p>\n<p>Eichelberger, Harald, Freiheit f\u00fcr die Schule. Wien 1997.<\/p>\n<p>Hammerer, Franz, Maria Montessoris p\u00e4dagogisches Konzept. Anf\u00e4nge der Realisierung in \u00d6sterreich. Wien 1997.<\/p>\n<p>Ida-Seele-Archiv; Akte: Nelly Wolffheim, Nr. 1\/2. Zitiert nach: Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken f\u00fcr die Montessori, P\u00e4dagogik. In: Das Kind. Halbjahreszeitschrift f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik, Heft 20, W\u00fcrzburg 1996.<\/p>\n<p>Kramer, Rita, Maria Montessori. Biographie. Frankfurt\/M. 1983.<\/p>\n<p>Montessori, Maria, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X., Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 3, o. J., Exemplar Nr. 2.<\/p>\n<p>Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966.<\/p>\n<p>Roubiczek Lili, Das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c. In: Montessori, Maria, \u201eThe Call of Education\u201c Nr. 3, 4 von 1924.<\/p>\n<p>Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924.<\/p>\n<p>Tervooren, Helga, Montessori-P\u00e4dagogik und rhythmisch-musikalische Erziehung im Kontext reformp\u00e4dagogischer Modelle, Essen 1999.<\/p>\n<p>K\u00fchn, Axel, D., Alexander S. Neill, Reinbeck 1995.<\/p>\n<p>Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-P\u00e4dagogik zur psychoanalytischen P\u00e4dagogik. In: Frauen im Umkreis des Austromarxismus, Mitteilungen des Instituts f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, 50. Jg., Wien 1995.<\/p>\n<h1>Literaturangaben<\/h1>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr width=\"33%\" size=\"1\" \/>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref1\" title=\"\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref2\" title=\"\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, Maria Montessori. Biographie. Frankfurt\/M. 1983, S. 342.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref3\" title=\"\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref4\" title=\"\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924, ohne Seitenangabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref5\" title=\"\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Maria Montessori spricht von der selbst bestimmten, die eigene Entwicklung und Entfaltung tragenden <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und bestimmenden Arbeit des Kindes an sich selbst.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref6\" title=\"\">[6]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a.a.O., S. 346.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref7\" title=\"\">[7]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, Das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c. In: Montessori, Maria, \u201eThe Call of Education\u201c <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nr. 3, 4 von 1924, ohne Seitenangabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref8\" title=\"\">[8]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, Das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c. a.a.O., ohne Seitenangabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref9\" title=\"\">[9]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, Das Wiener \u201eHaus der Kinder\u201c. a.a.O., ohne Seitenangabe<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref10\" title=\"\">[10]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref11\" title=\"\">[11]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a.a.O., S. 343.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref12\" title=\"\">[12]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hammerer, Franz, Maria Montessoris p\u00e4dagogisches Konzept. Anf\u00e4nge der Realisierung in \u00d6sterreich. <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wien 1997,\u00a0 S. 53.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref13\" title=\"\">[13]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 3 und 4.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref14\" title=\"\">[14]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 3 und 4.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref15\" title=\"\">[15]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Emma, in Hammerer, Franz, a.a.O., S. 52.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref16\" title=\"\">[16]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eichelberger, Harald, Freiheit f\u00fcr die Schule. Wien 1997, S 160.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref17\" title=\"\">[17]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a.a.O., S. 349.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref18\" title=\"\">[18]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. dazu auch Hammerer, Franz, a.a.O., S. 184.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref19\" title=\"\">[19]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-P\u00e4dagogik zur <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 psychoanalytischen P\u00e4dagogik. In: Frauen im Umkreis des Austromarxismus, Mitteilungen des Instituts <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, 50. Jg., Wien 1995, S. 24.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref20\" title=\"\">[20]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Roubiczek Lili, The Call of Education, Nr. 3 und 4 in einem Band von 1924<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref21\" title=\"\">[21]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Montessori, Maria, Das Kind in der Familie und andere Vortr\u00e4ge, Selbstverlag der Montessorischule, Wien X., Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien, XIX., D\u00f6blinger Hauptstra\u00dfe 3, o.J., Exemplar Nr. 2, handsigniert.[Ein Teil dieser Vortr\u00e4ge wurde von Dr. M. Montessori 1923 in Br\u00fcssel gehalten und im gleichen Jahre in franz\u00f6sischer Sprache in der Zeitschrift \u201eLa Femme Belge\u201c ver\u00f6ffentlicht. Die vorliegende \u00dcbersetzung wurde in der Arbeitsgemeinschaft der Wiener Montessorischule besorgt.] Von diesem Werke wurden im Auftrag der Montessori=Schule Wien, X. in Sch\u00f6lers Buchdruckerei und Verlag, Wien D\u00f6bling, 100 Exemplare als Vorzugsausgabe gedruckt und von Frau Doktor Maria Montessori handschriftlich signiert. Und man h\u00f6rte auf der Erde eine zitternde Stimme, die man noch nie geh\u00f6rt hatte \u2013 sie kam aus einer Kehle, die noch niemals vibriert hatte.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref22\" title=\"\">[22]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Artikel aus der Neuen Freien Presse vom 25. Mai 1928 zitiert nach: Eichelberger, Harald, <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Freiheit f\u00fcr die Schule, Wien 1997, S. 103.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref23\" title=\"\">[23]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 6.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref24\" title=\"\">[24]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Zwiauer, Charlotte, Emma N. Plank(-Spira) (1905-1990), Von der Montessori-P\u00e4dagogik zur <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 psychoanalytischen P\u00e4dagogik. a.a.O., S. 24.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref25\" title=\"\">[25]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl auch: Tervooren, Helga, Montessori-P\u00e4dagogik und rhythmisch-musikalische Erziehung im <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kontext reformp\u00e4dagogischer Modelle, Essen 1999, S. 238 ff. und K\u00fchn, Axel, D., <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Alexander S. Neill, Reinbeck 1995, S. 51 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref26\" title=\"\">[26]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ida-Seele-Archiv; Akte: Nelly Wolffheim, Nr. 1\/2. Zitiert nach: Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek. <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ihr Leben und Wirken f\u00fcr die Montessori, P\u00e4dagogik. In: Das Kind. Halbjahreszeitschrift f\u00fcr Montessori-P\u00e4dagogik,<br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Heft 20, W\u00fcrzburg 1996, S. 94.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref27\" title=\"\">[27]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ida-Seele-Archiv; Akte: Clara Grunwald, Nr. 1\/2\/3\/4. Zitiert nach: Berger, Manfred,<br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken f\u00fcr die Montessori, P\u00e4dagogik. a.a. O, S. 94.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref28\" title=\"\">[28]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Memorial, S. 7<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref29\" title=\"\">[29]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kramer, Rita, a. a. O., S. 380.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref30\" title=\"\">[30]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 7.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref31\" title=\"\">[31]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eckstein, Rudolf, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 23 f.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref32\" title=\"\">[32]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plank, Nuschi, in: Peller, Lili, E., Memorial, New York 1966, S. 11.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref33\" title=\"\">[33]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ida-Seele-Archiv; Akte: Clara Grunwald, Nr. 1\/2\/3\/4. Zitiert nach: <br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Berger, Manfred, Lili Esther Peller-Roubiczek. Ihr Leben und Wirken f\u00fcr die Montessori, P\u00e4dagogik. a.a.O., S. 88\/89.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ednref34\" title=\"\">[34]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Hammerer, Franz, a.a.O., S. 201.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sich auf p\u00e4dagogische Spurensuche ins Wien der Zwischenkriegszeit begibt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-45","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-montessori-paedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=45"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/45\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=45"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=45"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=45"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}