{"id":47,"date":"2014-01-08T13:47:48","date_gmt":"2014-01-08T13:47:48","guid":{"rendered":"?p=47"},"modified":"2014-01-08T13:47:48","modified_gmt":"2014-01-08T13:47:48","slug":"eine-schul-fuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=47","title":{"rendered":"Eine (Schul-) F\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>Stellen sie sich einfach vor, sie sind Besucher an \u201eunserer \u2013 neu gedachten\u201c Schule, und ich f\u00fchre sie nun durch diese Schule und erkl\u00e4re ihnen auch alles, was sie so von einer Schule eben wissen wollen. Zuallererst m\u00f6chte ich ihnen gerne erkl\u00e4ren, dass&#8230;<\/p>\n<h2 align=\"right\">Harald Eichelberger<\/h2>\n<h1>Eine (Schul-) F\u00fchrung<\/h1>\n<p class=\"Vorspann\"><em>\u201eNichts ist im Verstand, was nicht zuvor in den Sinnen war.\u201c<a href=\"#_ftn1\" title=\"\"><sup><strong><sup>[1]<\/sup><\/strong><\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<p class=\"Vorspann\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Stellen sie sich einfach vor, sie sind Besucher an \u201eunserer \u2013 neu gedachten\u201c Schule, und ich f\u00fchre sie nun durch diese Schule und erkl\u00e4re ihnen auch alles, was sie so von einer Schule eben wissen wollen.<\/p>\n<p>Zuallererst m\u00f6chte ich ihnen gerne erkl\u00e4ren, dass unsere Schule eine Regelschule ist. Dies bedeutet,<\/p>\n<ul>\n<li>dass alle Kinder, die in unserer Schule Aufnahme finden wollen, auch aufgenommen werden. Wir achten sehr auf das Recht der Eltern und Sch\u00fcler, ihre Schule w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Eine einzige Ausnahme besteht bei der Freiheit der Schulwahl. Wir nehmen mindestens 50% Prozent der Kinder aus der n\u00e4heren Umgebung, aus dem so genannten Schulsprengel, auf. Das ist eine Bedingung, die das Lehrerkollegium gestellt hat, um die Zugangschancen aller Kinder zu unserer Schule zu gew\u00e4hrleisten und m\u00f6glichst eine Mischung der Kinder nach dem \u201eNormalprinzip\u201c erreichen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Unsere Schule wird nach dem staatlichen Lehrplan gef\u00fchrt. Allerdings existiert ein schuleigenes Curriculum, das nicht nur die inhaltlichen Spezifika unserer Schule eingehend beschreibt, sondern ebenso auf die notwendig ad\u00e4quate Schulorganisation, die didaktischen Richtlinien und auch die spezifischen Methoden der Schule eingeht. In diesem schuleigenen Curriculum finden alle Interessierten ebenso die Erziehungsziele und Bildungsziele unserer Schule, so dass Eltern von vorne herein eine M\u00f6glichkeit haben, sich zu entscheiden, ob sie sich mit den Zielen und Methoden der Schule identifizieren k\u00f6nnen oder lieber eine andere Schule f\u00fcr ihr Kind w\u00e4hlen m\u00f6chten. Es ist letztlich keine Problem, ein schuleigenes Standardcurriculum aus dem staatlichen Rahmenlehrplan oder dem zuk\u00fcnftigen Kerncurriculum zu formulieren. Die Erstellung des schuleigenen Curriculums war f\u00fcr unsere eigene Arbeit und f\u00fcr unsere p\u00e4dagogische Orientierung von gro\u00dfer Bedeutung.<\/li>\n<li>Die Schule untersteht selbstverst\u00e4ndlich der Schulaufsicht durch die Schulbeh\u00f6rde und hat das \u00d6ffentlichkeitsrecht. Ich erw\u00e4hne diesen Punkt deshalb immer extra, weil Eltern gerne fragen, ob ihre Kinder beim Besuch dieser Schule externe Pr\u00fcfungen ablegen m\u00fcssen. Das ist nicht der Fall.<\/li>\n<li>Unsere Schule wird zurzeit von ca. 250 Sch\u00fclern besucht, und es unterrichten an ihr mehr als 40 Lehrerinnen und Lehrer. Alle Lehrer sind Landeslehrer und werden daher auch vom Land bezahlt. Die erw\u00e4hnte Schulgr\u00f6\u00dfe l\u00e4sst eine gute Schulorganisation zu und ist aus der Sicht \u00f6konomischer Kriterien fast eine Idealgr\u00f6\u00dfe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bevor ich sie durch die Schule f\u00fchre, sollte ich ihnen vielleicht doch noch die Besonderheiten unserer Schule erz\u00e4hlen:<\/p>\n<p>Nun, einer der wichtigsten Punkte in der Entwicklungsgeschichte dieser Schule d\u00fcrfte der sein, dass es den Lehrern, den Eltern und auch der damaligen Schulleitung gelungen ist, die Autonomie einer Schule zu erweitern und zu entwickeln. Das ist zwar ein Widerspruch in sich, denn Autonomie kann man nicht erweitern, man ist autonom oder nicht, aber wir haben an dieser Schule und f\u00fcr diese Schule immer mehr Selbst\u00e4ndigkeit und Freiheit zur Schulentwicklung und eigenst\u00e4ndiger Schulorganisation beansprucht. Der Weg unserer Entwicklung f\u00fchrt demnach von der \u201eMethodenfreiheit\u201c zur \u201eSchulfreiheit\u201c. Und Schulfreiheit bedeutet f\u00fcr unsere Schule, dass wir nicht nur den Unterricht in autonomer Weise gestalten k\u00f6nnen, sondern unsere Schule nach den von uns gew\u00e4hlten didaktischen Prinzipien organisieren und gestalten k\u00f6nnen. Diese Schulfreiheit manifestiert sich in folgenden Punkten:<\/p>\n<ul>\n<li>Schulorganisation<\/li>\n<li>demokratische Struktur der Schule<\/li>\n<li>Kooperation mit anderen Institutionen unter einem Dach<\/li>\n<li>Eigenst\u00e4ndigkeit des p\u00e4dagogischen Modells<\/li>\n<li>Eigenst\u00e4ndigkeit des Beurteilungssystems<\/li>\n<li>Internationalisierung<\/li>\n<li>Lebendige Schulentwicklung und Evaluation<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Punkte sind schwer zu trennen. Ich beginne mit der \u201edemokratischen\u201c Struktur der Schule.<\/p>\n<h2>Demokratische Struktur<\/h2>\n<p>In der Entwicklung der Schule war es allen Beteiligten ein Anliegen zu den p\u00e4dagogischen Prinzipien der <em>Selbstbestimmung<\/em>, der <em>Selbstbildung<\/em> und der <em>Selbstt\u00e4tigkeit<\/em>, eine Struktur des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens zu finden, die nicht im Widerspruch zu den genannten Prinzipien steht. Weiters sind wir alle von der unabdingbaren Voraussetzung ausgegangen, dass Schule die Aufgabe hat, demokratisches Leben erleben zu lassen, mit allen Schwierigkeiten, Problemen, aber auch als \u00fcbergeordneten Wert der Bildung. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, nicht nur von Demokratie zu reden, sondern sie basisdemokratisch in unserer Schule zu leben. Wichtigstes demokratisches Forum der Schule ist die so genannte <em>Schulkonferenz<\/em>. In der Schulkonferenz sind alle Lehrerinnen und Lehrer vertreten, die jeweilige, auf Zeit bestellt Vertretung der Schule \u2013 wir nennen diese Vertretung absichtlich nicht Schulleitung -, die Sch\u00fclervertreter und die Elternvertreter. Die Sch\u00fclervertreter werden im Sch\u00fclerparlament gew\u00e4hlt, einer st\u00e4ndigen Einrichtung der Schule, die in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zusammentritt.<\/p>\n<p>Da wir keine festen Klassen an der Schule haben, werden die Mitglieder des Sch\u00fclerparlaments in einer Vollversammlung gew\u00e4hlt. Es k\u00f6nnen Vertreter von Interessensgruppen, die sich frei bilden, oder auch von in der Schulorganisation verankerten Stammgruppen gew\u00e4hlt werden. Sie k\u00f6nnen sich vorstellen, dass alleine schon die Diskussion, wer denn eigentlich in das Sch\u00fclerparlament hineinkommen kann und warum, eine Diskussion von ganz hohem demokratiepolitischen Wert ist. Was aber noch wichtiger ist: Unsere demokratische Struktur ist lebendig, sie ist ver\u00e4nderbar. Das ist zwar sehr m\u00fchsam, aber konsequent und wertvoll. Die Vertreter der Eltern werden ebenso in einer Vollversammlung gew\u00e4hlt. In der Schulkonferenz haben dann alle Mitglieder der Schulkonferenz das gleiche Stimmrecht. Es mag paradox klingen, aber es gibt f\u00fcr die Erziehung zur Demokratie noch etwas Wichtigeres als ein Stimmrecht innezuhaben. Dies ist die M\u00f6glichkeit, demokratische Strukturen ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen und sie f\u00fcr die an einem demokratischen Prozess beteiligten <em>gerecht gestalten <\/em>zu k\u00f6nnen. In diesem Sinne ist das Erleben eines verantwortungsvollen Umgangs mit demokratischer Macht und die Reflexion dar\u00fcber eine unabdingbare p\u00e4dagogische Bedingung.<\/p>\n<p>In der Schulkonferenz werden alle f\u00fcr die schulische Arbeit notwendigen Beschl\u00fcsse gefasst. Leiter der Schulkonferenz sind der jeweilige Schulvertreter und dessen Stellvertreter. Wie sie sehen, gibt es keinen vom Schulerhalter oder von der Gemeinde oder den politischen Parteien bestellten Schulleiter mehr. Der Schulvertreter wird f\u00fcr zwei Jahre gew\u00e4hlt und kann sich nach seiner Vertretungsperiode der Wiederwahl stellen.<\/p>\n<h2>Eigenst\u00e4ndigkeit eines p\u00e4dagogischen Modells<\/h2>\n<p>Das Interesse an p\u00e4dagogischen Modellen, die eine m\u00f6glichst optimale Entwicklung des Individuums in einer bestehenden Gemeinschaft zum Ziel haben und eine geeignete Erg\u00e4nzung zu unserem Unterrichtskonzept, das ja schon vorhanden war, darstellen, war der eigentlich Ausgangspunkt unserer Schulentwicklung. Es ist aber nicht m\u00f6glich, ohne tief greifende Erfahrung einfach festzulegen, was ich an Elementen oder Prinzipien aus den daf\u00fcr in Frage kommenden p\u00e4dagogischen Modellen \u201eherausnehmen\u201c kann. Es bedurfte einer guten Ausbildung in den reformp\u00e4dagogischen Modellen der Montessori-P\u00e4dagogik, der Freinet-P\u00e4dagogik, der Jenaplan-P\u00e4dagogik und auch der Daltonplan-P\u00e4dagogik. Erst nach intensivem Studium, etlichen Hospitationen, entsprechendem Erfahrungsaustausch mit Schulen, die eine \u00e4hnliche Schulentwicklung ausprobiert haben und langer eigener p\u00e4dagogischer Erfahrung ist es m\u00f6glich, an die Entwicklung eines eigenst\u00e4ndigen p\u00e4dagogischen Modells heranzugehen. Heutzutage w\u00fcrde man sagen, dass eine der wesentlichen Schwierigkeiten bei der Entwicklung eines \u201ereformp\u00e4dagogischen\u201c Schulmodells in der \u201eKompatibilit\u00e4t\u201c liegt und damit in der Frage, was zusammen passt und was nicht und auch darin, die Klarheit eines p\u00e4dagogischen Zieles nicht zu verlieren. Spezifika der einzelnen Richtungen zeigen sich dann auch klar in der Schulorganisation.<\/p>\n<h2>Schulorganisation<\/h2>\n<p>Von Maria Montessoris Idee eines Kinderhauses ausgehend, ist unsere Schule nicht nur eine Schule, sondern eine Institution, die Kindergarten und Schule verbindet, eben ein Haus der Kinder. Kinder k\u00f6nnen ab dem vollendeten dritten Lebensjahr in die so genannte Kindergartengruppe eintreten. Das ist auch w\u00e4hrend des Jahres m\u00f6glich. Der Kindergarten ist grunds\u00e4tzlich nach den Prinzipien der Montessori-P\u00e4dagogik aufgebaut und eingerichtet. Notwendige Erg\u00e4nzungen, wie z.B. im k\u00fcnstlerischen oder rhythmischen Bereich sind integriert worden.<\/p>\n<p>In der Kindergartengruppe finden sie Kinder im Alter von ca. 3 \u2013 5 Jahren. Da Kindergarten und \u201eSchule\u201c unter einem Dach sind, bestimmen zu aller erst einmal die Kinder, wann sie denn in die \u201eSchule\u201c gehen m\u00f6chten. Der \u00dcbergang kann f\u00fcr die Kinder variabel und flie\u00dfend gestaltet werden. Das bedeutet, dass Kinder, die in die \u201eSchule\u201c gehen m\u00f6chten, auch wieder in den Kindergarten zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen und sich vielleicht nach einiger einen neuen Anlauf in die Schule nehmen k\u00f6nnen, bis sie dann in der ersten \u201eSchulgruppe\u201c heimisch geworden sind. Die erste Schulgruppe sind die 5 \u2013 7j\u00e4hrigen Kinder. Das bedeutet, dass Kinder so ab dem 5. Lebensjahr \u201ein die Schule gehen\u201c k\u00f6nnen, mit Abschluss des 7. Lebensjahres der Schulbesuch obligat wird. Selbstverst\u00e4ndlich wird der \u00dcbertritt intensiv p\u00e4dagogisch begleitet, von Eltern und den P\u00e4dagogen.<\/p>\n<p>Aus der Gruppeneinteilung wird auch sichtbar, dass die Stammgruppen unserer Schule nach dem Prinzip der Altersheterogenit\u00e4t aufgebaut sind. Wir d\u00fcrfen von folgender ungef\u00e4hrer Einteilung ausgehen:<\/p>\n<p>3 \u2013 5j\u00e4hrige Kinder \u2013 Kindergarten<\/p>\n<p>5 \u2013 7j\u00e4hrige Kinder \u2013 erste Schulgruppe<\/p>\n<p>7\/8 \u2013 9\/10j\u00e4hrige Kinder \u2013 Mittelgruppe<\/p>\n<p>9\/10 \u2013 12j\u00e4hrige Kinder \u2013 Obergruppe<\/p>\n<p>Es sind dies Stammgruppen, wie sie auch Peter Petersen in seinem Jenaplan vorgeschlagen hat. Das Prinzip der Altersheterogenit\u00e4t finden wir in fast allen reformp\u00e4dagogischen Richtungen verwirklicht. Diese Einteilung in Stammgruppen bedingt auch, dass wir die Verweildauer des einzelnen Sch\u00fclers an unserer Schule nicht mehr nach Schuljahren, sondern nach \u201eLernjahren\u201c rechnen. Der tiefer gehende p\u00e4dagogische Wert dieser Ma\u00dfnahme liegt auch darin begr\u00fcndet, dass sich das Lernangebot, das ein Sch\u00fcler an unserer Schule erh\u00e4lt nach seinem individuellen Lernfortschritt und seiner Begabung richten muss und nicht nach einem nach Schuljahren festgelegten Lehrplan.<\/p>\n<p>Unsere Schule ist eine Ganztagsschule. Unsere Schule ist ab sieben Uhr morgens f\u00fcr die Kinder ge\u00f6ffnet, die schon kommen wollen und f\u00fcr die, die eben aus irgendwelchen Gr\u00fcnden kommen m\u00fcssen. Der gemeinsame Unterricht beginnt allerdings um 8,30 Uhr. Der gemeinsame Schultag dauert bis 16 Uhr. Kinder k\u00f6nnen freiwillig noch bis 17 Uhr verbleiben. Mittagspause dauert mehr als eine Stunde. Selbstverst\u00e4ndlich k\u00f6nnen die Kinder in der Schule auch Mittagessen bekommen, wenn sie dies w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Wie sie schon bemerkt haben, gibt es an unserer Schule keine Einteilung in Jahrgangsklassen mehr, und es gibt auch keinen Stundenplan. Nach den Ideen von Peter Petersen haben wir den Tagesablauf rhythmisiert. Hier orientieren wir uns auch an den Bildungsgrundformen, die da hei\u00dfen Arbeit, Gespr\u00e4ch, Spiel und Feier. So beginnen die meisten Tage mit einem Gespr\u00e4ch oder mit einer Feier, werden fortgesetzt mit einer Phase der Arbeit, die wiederum von einer anderen Arbeitsphase oder einer Spielphase abgel\u00f6st werden. Der Rhythmus unterscheidet sich von Stammgruppe zu Stammgruppe. Die Rhythmisierung bietet vor allem f\u00fcr die Kinder einen wichtigen Lern- und Lebensrhythmus f\u00fcr sein Schulleben.<\/p>\n<p>In unserer Schule werden Arbeitsphasen vor allem bei j\u00fcngeren Kindern als Freiarbeitsphasen nach den Prinzipien der Montessori-P\u00e4dagogik gestaltet, und auch die vorbereitete Umgebung entspricht diesem Vorhaben und den Sensibilit\u00e4ten der Kinder. Neben den Freiarbeitsphasen gibt es auch den gemeinsamen Unterricht. Dieser kann nach Absprache in den Lehrerkonferenzen auch als \u201eNiveauunterricht\u201c, der nach Leistung differenziert \u2013 zumindest zeitweise \u2013 abgehalten werden. Prinzipiell gilt aber f\u00fcr jeden Unterricht die Aufforderung Peter Petersens, eine \u201ep\u00e4dagogische Situation\u201c herzustellen, eine Situation, in der Kinder, von dem, was sie lernen sollen, auch innerlich ber\u00fchrt werden. Gemeinsame Projekte haben demnach immer einen Bezug zur Lebenswirklichkeit unserer Sch\u00fcler. In manchen Gruppenr\u00e4umen werden sie auch Ateliers finden. C\u00e9lestin Freinets P\u00e4dagogik ist den Intentionen mancher Kolleginnen oder Kollegen nach, in manchen Gruppen integriert. In der Einrichtung des Sch\u00fclerparlaments ist uns die P\u00e4dagogik C\u00e9lestin Freinets eine willkommene Grundlage, wie auch in der freien Meinungs\u00e4u\u00dferung und den Ver\u00f6ffentlichungen, die es an unserer Schule gibt.<\/p>\n<p>Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit dem zunehmenden Alter der Kinder, sich auch die Bed\u00fcrfnisse f\u00fcr die so genannte Freiarbeit \u00e4ndern. Aus diesem Grund arbeiten \u00e4ltere Kinder an unserer Schule in speziell eingerichteten R\u00e4umen. Sie k\u00f6nnten diese R\u00e4ume eine \u201eLernlandschaft\u201c nennen oder auch eine p\u00e4dagogische Werkst\u00e4tte. Es gibt einen Raum, der als Arbeitsbibliothek, einen anderen, der f\u00fcr naturwissenschaftliche Studien, einen, der als Werkst\u00e4tte eingerichtet ist usw. Wir haben uns entschieden, den \u00e4lteren Kindern individuelle <em>Lernaufgaben<\/em> zu geben, die in einen gewissen Zeitrahmen eingebettet sind. Helen Parkhurst hat diese <em>Lernaufgaben <\/em>auch als \u201eassignments\u201c mit klar definierter Struktur beschrieben. Diese Lernaufgaben beinhalten auch ein klar definiertes Lernziel f\u00fcr den Sch\u00fcler und m\u00f6gliche Wege, dieses zu erreichen. Die Evaluation oder Bewertung der Erreichung des Zieles wird gemeinsam vorgenommen, so dass Sch\u00fcler auch lernen, ihre eigene Arbeit zu beurteilen.<\/p>\n<h2>Kooperation mit anderen Institutionen unter einem Dach<\/h2>\n<p>Der Versuch der Kooperation mit Bildungsinstitutionen ist eine Reaktion auf die strenge \u2013 auch gesetzliche \u2013 Trennung von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in \u00d6sterreich. Wir versuchen in der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten unter einem Dach, eine p\u00e4dagogische Einheit von Kindergarten und Schule zu verwirklichen. Das p\u00e4dagogische Konzept entstammt der Montessori-P\u00e4dagogik, und wir k\u00f6nnen heute sagen, dass sich diese Zusammenarbeit sowohl f\u00fcr die Kinder als auch f\u00fcr das Bewusstsein der P\u00e4dagogen bew\u00e4hrt hat. Aufgrund dieser Erfahrungen appellieren wir, auch die institutionelle Trennung in den Ausbildungen aufzuheben und Kindergarten- und Schulp\u00e4dagoginnen und -p\u00e4dagogen auch unter einem Dach nach einem einheitlichen p\u00e4dagogischen Konzept und auch gleichwertig auszubilden.<\/p>\n<p>Wir haben auch vor, einen weiteren Schritt in der institutionellen Integration zu gehen und ebenso eine Sekundarstufe I an unser Kinderhaus anzuschlie\u00dfen. Wir erwarten uns davon vor allem p\u00e4dagogische Kontinuit\u00e4t und den Wegfall eine Nahtstellenproblematik, dadurch weniger Stress und intensivere Entwicklungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr unsere Sch\u00fcler.<\/p>\n<h2>Eigenst\u00e4ndigkeit des Beurteilungssystems<\/h2>\n<p>Wir haben auch schon eigene Beurteilungssysteme entwickelt, sind aber immer wieder zu Formen der direkten und kommentierten Leistungsvorlage nach R. Vierlinger zur\u00fcckgekehrt. Dabei stellt ein Sch\u00fcler nach einem bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Semester, seine geleisteten und gesammelten Arbeiten vor. Er hat seine Arbeiten zu sammeln, aufzubereiten, zu pr\u00e4sentieren und auch zu reflektieren. Die Arbeiten werden kann von den Sch\u00fclern und dem Lehrer kommentiert und auch gemeinsam beurteilt. Hier bekommt jeder Sch\u00fcler eine genaue R\u00fcckmeldung und eine wichtige Perspektive des Weiterlernens. Bei jedem Beurteilungssystem sind immer zwei Prinzipien zu ber\u00fccksichtigen: Der Sch\u00fcler muss aus der Beurteilung etwas lernen k\u00f6nnen und diese muss eine Selbstbeurteilung und Aspekte des Weiterlernens beinhalten. Neben der Forderung eines der Beurteilung immanenten Lerneffektes muss die Beurteilung auch immer eine Vergleichbarkeit mit Beurteilungen anderer Schulen beinhalten und Auskunft \u00fcber den Lernstandard des allgemein g\u00fcltigen Curriculums geben. \u00dcbertritte in eine andere Schule m\u00fcssen durch die schuleigene Beurteilung immer gew\u00e4hrleistet sein k\u00f6nnen, d.h. das schuleigene Beurteilungssystem muss auch in ein Ziffernnotensystem \u00fcbersetzbar sein.<\/p>\n<h2>Internationalisierung<\/h2>\n<p>Die Internationalisierung ist zugegebenerma\u00dfen ein Projekt der Zukunft. Wir werden versuchen, dass unsere Sch\u00fcler im Rahmen der geeigneten Lernprojekte auch einen Aufenthalt im europ\u00e4ischen Ausland absolvieren k\u00f6nnen. Dazu werden wir auch Korrespondenzklassen einrichten. Einige niederl\u00e4ndische Schulen haben uns auf diese Ideen gebracht, die wir gerne verwirklichen w\u00fcrden. Somit k\u00f6nnen wir auch einen wichtigen Beitrag zur Bildung eines europ\u00e4ischen Bewusstseins leisten.<\/p>\n<h2>Lebendige Schulentwicklung und Evaluation<\/h2>\n<p>Unsere Schule ist ein integrative Schule und auch eine interkulturelle Schule. Die reformp\u00e4dagogische Struktur unseres Unterrichtes erm\u00f6glicht die f\u00fcr einen integrativen Unterricht notwendige Individualisierung. Wir verwirklichen an unserer Schule weitestgehend das Prinzip der Integration aller behinderten Kinder. F\u00fcr die spezielle F\u00f6rderung der Kinder mit F\u00f6rderbedarf stehen auch die entsprechenden Sonderschullehrer zur Verf\u00fcgung. Auch hier pl\u00e4dieren wir daf\u00fcr, dass alle Lehrerinnen und Lehrer w\u00e4hrend ihrer Ausbildung auch eine sonderp\u00e4dagogische Ausbildung bekommen m\u00fcssen. Die Integration beginnt eigentlich in der Lehrerbildung. Nach langen Diskussionen wurde an unserer Schule auch schon eine Sch\u00fclergruppe nach dem Prinzip der Kooperation gef\u00fchrt. Hier fand die Integration nicht innerhalb einer Lerngruppe, sondern \u201enur\u201c unter \u201eeinem Dach\u201c statt. In der Regel versuchen wir aber, alle Kinder so weit wie m\u00f6glich zu integrieren.<\/p>\n<h2>Schulentwicklung<\/h2>\n<p>Was uns auf unserem Weg zu der Schule, wie sie heute ist, in \u00d6sterreich gefehlt hat, war die Unterst\u00fctzung von professionellen Schulentwicklern. Lebendige Schulentwicklung braucht Experten f\u00fcr p\u00e4dagogische Modelle, Supervisoren und Spezialisten f\u00fcr die Entwicklung von Institutionen. Unsere Inspektoren k\u00f6nnen aufgrund ihrer Mankos in diesen Bereichen diese Arbeit der Unterst\u00fctzung einer Entwicklung nicht leisten. Sie sind in den meisten F\u00e4llen auch gar nicht dazu ausgebildet und der Schulbeh\u00f6rde in einem Ma\u00dfe verpflichtet, dass ihnen f\u00fcr die T\u00e4tigkeit der Schulentwicklung auch die intellektuelle Freiheit fehlt. In diesem Zusammenhang fordern wir dringend eine von der Schulbeh\u00f6rde unabh\u00e4ngige Einrichtung zur Schulforschung und Schulentwicklung, die die Lehrer in Lehrplanfragen, methodischen Fragen, organisatorischen Fragen und dgl. mehr unterst\u00fctzen kann. Wiederum unabh\u00e4ngig davon sollte ein Institut f\u00fcr die Evaluation schulischer Arbeit eingerichtet werden. Mit den Ergebnissen der Evaluation kann im Zuge der aktuellen Schulentwicklung eine Professionalisierung der p\u00e4dagogischen Arbeit angestrebt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine aktuelle Frage bed\u00fcrfen wir dringend der Unterst\u00fctzung eines professionellen Institutes f\u00fcr Schulentwicklung. Es ist dies die Frage der Gestaltung des jetzt noch so genannten Religionsunterrichtes. Wir m\u00f6chten, dass alle Kinder \u00fcber die staatlich anerkannten Religionen unterrichtet werden, wie auch \u00fcber Moral, Ethik und Philosophie. Wir m\u00f6chten diesen Unterricht Lebens- und Weltorientierung nennen, brauchen einen entsprechenden Lehrplan und auch entsprechend ausgebildete Lehrer. Wir gehen von der Grundlage aus, dass jeder Mensch das Recht hat, \u00fcber die Weltreligionen unterrichtet zu werden, damit er sich in dieser zentralen Lebensfrage nach seinem freien Willen entscheiden kann. Wir wollen dieses Fach, weil wir Religion so wichtig erachten. Wir sind aber auch gerne bereit, den staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften f\u00fcr ihren speziellen Unterricht au\u00dferhalb der Unterrichtszeit unsere Schule zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Was uns w\u00e4hrend unserer Entwicklungsarbeit noch zus\u00e4tzlich Schwierigkeiten bereitet hat, war das fehlende Bewusstsein vieler Menschen in \u00d6sterreich, dass Schule auch anders sein kann, dass es verschiedene Schulmodelle gibt und dass eine Schule von den Beteiligten entwickelt werden kann. Dieses fehlende Bewusstsein korreliert eng mit einem typisch \u00f6sterreichischen Bildungsmanko, dass es \u00fcberhaupt andere Bildungs- und Schulmodelle gibt, als die, die wir schon in der eigenen Schule erlebt haben.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Unsere Schule hat einen Namen. Auch damit ist sie eine Ausnahme innerhalb der vielen namenlosen Schulen in \u00d6sterreich. Zur Erinnerung an eine der Personen, die Schule schon vor langer Zeit \u201eneu gedacht\u201c haben, hei\u00dft unsere Schule \u201eEmma-Plank-Schule\u201c. Emma Plank hat \u00fcbrigens in einem Kinderhaus unterrichtet, das nach den Anforderungen der Montessori-P\u00e4dagogik erbaut worden ist.<\/p>\n<h2>Auch wir w\u00fcschen uns als n\u00e4chstes Projekt in unsere Schule deren Gestaltung nach den Kriterien unserer P\u00e4dagogik:<\/h2>\n<p>Schule ist in unserer Vorstellung keine fertige und unver\u00e4nderbare Umgebung (sei sie im Urteil der Erwachsenen auch noch so perfekt und kindgem\u00e4\u00df). Kinder brauchen auch R\u00e4ume abseits p\u00e4dagogischer Definition (\u201eHier sollst Du, hier kannst du&#8230;\u201c) und auch nicht verplanten, nicht konzipierten Raum. Kinder m\u00fcssen auch gegen die allzu fertige Welt k\u00e4mpfen k\u00f6nnen, um sich darin Raum f\u00fcr die eigene Tat schaffen zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn2\" title=\"\">[2]<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Conclusio<\/h1>\n<p class=\"Vorspann\"><em>Realizing too, that the will can be strengthened only by voluntary activity he sees the importance of liberty in the schoolroom; and that this freedom \u201ecan only come by self-activity\u201c.<\/em><\/p>\n<p class=\"Vorspann\"><em>E. M. Standing<\/em><\/p>\n<p class=\"Vorspann\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Bleibt noch die Frage, ob die Menschen, die diese Schulerneuerung\u00a0tragen k\u00f6nnten, auch bereit sind, die vorgeschlagenen Innovationen anzugehen. Es ist eine Schulerneuerung, die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Kinder gemeinsam durchf\u00fchren k\u00f6nnen, ihrer freien Entscheidung nach, und wenn sie bereit sind, sich f\u00fcr die Freiheit, die dazu notwendig ist, auch zu engagieren und sich einzusetzen.<\/p>\n<p>Ein erster Schritt, der innerlich wahrscheinlich gar nicht so leicht mit zu vollziehen ist, besteht in der Akzeptanz der vorgeschlagenen \u201eReform leitenden\u201c Ideen, die uns eine Grundorientierung f\u00fcr die demokratische Erneuerung des \u00f6sterreichischen Schulwesens geben:<\/p>\n<p>Schule geh\u00f6rt vor allem in die <em>Verantwortung<\/em> derer, die Schule auch machen. In die Verantwortung der Lehrerinnen und Lehrer, der Eltern und nicht zuletzt der Kinder. An ihnen ist es, ihre eigene Schule zu gestalten, nach ihren Vorstellungen, nach ihrer P\u00e4dagogik und in einem demokratischen und gleichberechtigten Prozess. Die respektvolle und akzeptierende Integration\u00a0der Kinder in die Bereiche des Schullebens ist die Erziehungsatmosph\u00e4re, die sie zu moralisch verantwortungsvoll denkenden und f\u00fchlenden Menschen heranwachsen lassen wird (nicht das Wissen, das wir versuchen in unsere Kinder hineinzustopfen).<\/p>\n<p>Die Erziehung zur <em>Demokratie<\/em> kann nur in einer demokratisch geordneten Gemeinschaft erfolgen. Die Erziehung zur Demokratie in einer hierarchischen, autorit\u00e4r ausgerichteten Struktur ist mit einer Alibiaktion vergleichbar. Elternforum und Sch\u00fclermitspracherechte sind zu wenig. Sie t\u00e4uschen demokratische Strukturen vor, die in ihrer Effektivit\u00e4t gar nicht vorhanden sind. In diesem Sinne sind diese beiden Einrichtungen f\u00fcr eine Demokratisierung\u00a0der Schule sogar kontraproduktiv. Der bekannte \u00f6sterreichische Ausspruch: \u201eAch, das haben wir doch schon alles!\u201c hei\u00dft in Wirklichkeit: \u201eBis hierher, und nicht weiter!\u201c<\/p>\n<p>Weitere entscheidende Voraussetzungen f\u00fcr die Demokratisierung\u00a0der Schule sind die radikale <em>Dezentralisierung<\/em>\u00a0der Schule, ihre weitest gehende Abkoppelung von einer politisch orientierten Schulbeh\u00f6rde und die <em>autonome Gestaltung<\/em> jeder einzelnen Schule. Erst dann werden auch die Voraussetzungen f\u00fcr eine p\u00e4dagogische Gestaltung der Schule und des Schulwesens vorhanden sein, und erst dann wird Schule auch ihre gesellschafts- bildende Kraft entfalten k\u00f6nnen. Der Mut zur Demokratisierung der Schule ist damit auch der Mut zu einer demokratischen Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Gehen wir diesen Weg!<\/p>\n<p>Sollten Sie das Buch bis hierher gelesen haben, so haben Sie sicher schon begonnen, den Weg von Schulerneuerung und Schulentwicklung nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gehen. Ein Freinet-P\u00e4dagoge hat einmal gesagt, man muss dabei \u2013 gemeint war die Ver\u00e4nderung von Schule \u2013 immer einen Fu\u00df auf dem Boden behalten, sonst&#8230;<\/p>\n<p>Damit unsere Vorstellungen und Initiativen nicht versiegen, ist die Lehrerbildung abschlie\u00dfend nochmals aufgefordert, sich dem Thema der Schulerneuerung und Schulentwicklung in der Art und Weise anzunehmen, dass sie selbst zum Vorbild einer p\u00e4dagogischen Schulgestaltung wird. Die Lehrerbildung hat die Kraft der Schulver\u00e4nderung und der Schulerneuerung und wird sich in dieser Rolle auch mehr und mehr verstehen m\u00fcssen \u2013 als gemeinsame Lehrerbildung f\u00fcr alle Lehrer.<\/p>\n<p>Ich gehe nicht davon aus, dass jeder mit allem, was hier geschrieben worden ist, einverstanden sind. Ich aber w\u00fcnsche mir, die intensive und lang dauernde Diskussion und eine Schule, die dann den Kinder, den Lehrern und Eltern geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr width=\"33%\" size=\"1\" \/>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Ausspruch wird u. a. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aristoteles\" title=\"Aristoteles\">Aristoteles<\/a> (De anima), <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_von_Aquin\" title=\"Thomas von Aquin\">Thomas von Aquin<\/a> (De verit. II, 3) und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Locke\" title=\"John Locke\">John Locke<\/a> zugeschrieben. <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lateinische_Sprichw%C3%B6rter#N\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lateinische_Sprichw%C3%B6rter#N<\/a> [26.10.2007]<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Diese Anregungen verdanke ich auch den Arbeiten Fritz Pfl\u00fcgelmeiers, ehem. Student an der P\u00e4dagogischen Akademie des Bundes in Wien.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen sie sich einfach vor, sie sind Besucher an \u201eunserer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"class_list":["post-47","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unterrichtsentwicklung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=47"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/47\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=47"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=47"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=47"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}