{"id":50,"date":"2014-01-09T14:02:59","date_gmt":"2014-01-09T14:02:59","guid":{"rendered":"?p=50"},"modified":"2014-01-09T14:02:59","modified_gmt":"2014-01-09T14:02:59","slug":"kosmische-erziehung-nicht-nur-fuer-die-hauptschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=50","title":{"rendered":"Kosmische Erziehung (nicht nur f\u00fcr die Hauptschule &#8230;)"},"content":{"rendered":"<p>Maria Montessori hat ihr p\u00e4dagogisches Konzept einer Kosmischen Erziehung auf der Grundlage ihrer individuellen kosmischen Vorstellung und ihrer eigenen imaginativen Sicht der kindlichen Entwicklung geschaffen. Sie ging davon aus, dass der gesamten Sch\u00f6pfung ein einheitlicher \u201ePlan\u201c (Plan =\u00a0Sch\u00f6pfungsplan nach Maria.\u00a0Montessori) zugrunde liegt: Unsere Erde, die Natur, stellt eine Ganzheit dar, in der jedes Teil, jede Pflanze und jedes Lebewesen eine Aufgabe f\u00fcr das Ganze erf\u00fcllt. Umgekehrt dient das Ganze den einzelnen Teilen. Dadurch wird \u2013 nach Maria Montessori \u2013 ein harmonisches Zusammenwirken erzielt und erhalten. (Vgl. Maria Montessori, Von der Kindheit zur Jugend, Entwicklungspsychologie des Schulalters, Freiburg, 1966.) Zur Erkl\u00e4rung f\u00fchrt sie die ihrer Meinung nach ersten gl\u00e4nzenden Beispiele an, die Darwin \u00fcber das enge Zusammenwirken zwischen bl\u00fchenden Pflanzen und Insekten gegeben hat. Das Insekt, das ausfliegt, seine Nahrung in der Bl\u00fcte der Pflanze zu suchen, f\u00fchrt unbewusst eine altruistische Aufgabe aus: die Best\u00e4ubung der Bl\u00fcten. Es sichert auf diese Weise die Kreuzung und das \u00dcberleben der Pflanzen. \u00c4hnlich f\u00fchren alle anderen Lebewesen z. B. durch den Prozess ihrer eigenen Ern\u00e4hrung oder der Nahrungssuche eine \u201ekosmische\u201c Aufgabe aus, die dazu beitr\u00e4gt, die Natur in einem harmonischen Zustand der Reinheit zu erhalten. (Vgl. Maria Montessori, ebenda.)<\/p>\n<p align=\"right\">Harald Eichelberger<\/p>\n<p><strong>Kosmische Erziehung<\/strong><strong> (nicht nur f\u00fcr die Hauptschule &#8230;)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einleitendes<\/strong><\/p>\n<p>Sobald man beginnt, sich mit Montessori-P\u00e4dagogik zu besch\u00e4ftigen, steht man vor einer \u201ekleinen\u201c Schwierigkeit: es ist nur sehr schwer m\u00f6glich, auf der Ebene einer h\u00f6heren Schulstufe in diese P\u00e4dagogik einzusteigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Konzept der Montessori-P\u00e4dagogik am besten dem Alter der Kinder nach studiert und damit auch erlebt werden kann. In meinem didaktisch-methodischen Denken halte ich es f\u00fcr notwendig, das Studium der Montessori-P\u00e4dagogik beim Kindergartenalter zu beginnen, die didaktischen Grundlagen der Primarschule intensiv zu studieren und dann erst ein Konzept einer Montessori-P\u00e4dagogik in der Hauptschule mitzuentwickeln. Die Montessori-P\u00e4dagogik ist ein Entwicklungskonzept und damit im wahrsten Sinne des Wortes \u201eaufbauend\u201c zu studieren. Diese Erfahrungen stellen uns &#8211; den Schreiber und den Leser &#8211; nun vor die Schwierigkeit, dass unter Umst\u00e4nden die Erwartung, in der Kosmischen Erziehung Maria Montessoris ein neues Konzept f\u00fcr den Geschichteunterricht in der Hauptschule zu finden, zumindest in diesem Artikel nicht ganz erf\u00fcllt werden kann. Sehr wohl aber kann die Kosmische Erziehung so dargestellt werden, dass sie auf den Geschichteunterricht in der Hauptschule \u00fcbertragen werden kann.<\/p>\n<p>Um den Bed\u00fcrfnissen von P\u00e4dagogen f\u00fcr die Sekundarstufe I und II noch mehr gerecht werden zu k\u00f6nnen, habe ich den Artikel in zwei Teilen geschrieben: Teil 1 enth\u00e4lt das Konzept der Kosmischen Erziehung nach Maria Montessori. Teil 2<a href=\"#_ftn1\" title=\"\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a> enth\u00e4lt ankn\u00fcpfend das Konzept des Exemplarischen Unterrichtes nach Martin Wagenschein. In den grundlegenden p\u00e4dagogischen Gedanken sind diese beiden Konzepte gleich, in der Ausf\u00fchrung durchaus verschieden. Es ist der Versuch, sich von zwei verschiedenen Seiten sich einem Thema zu n\u00e4hern: <em>der Faszination, dem Staunen<\/em>.<\/p>\n<p>Bitte beachten Sie vorweg: Maria Montessoris Konzept kennt kein Denken in engen F\u00e4chergrenzen und keine Organisation in Jahrgangsklassen. Es wird lange dauern, bis wir zur \u201eGeschichte\u201c gelangen &#8230; Um m\u00f6glichst authentisch zu bleiben, orientiere ich mich auch hier an der Darstellung der Kosmischen Erziehung nach Maria Montessori.<\/p>\n<p><strong>Zum Konzept einer kosmischen Erziehung nach Maria Montessori<\/strong><\/p>\n<p>Maria Montessori hat ihr p\u00e4dagogisches Konzept einer Kosmischen Erziehung auf der Grundlage ihrer individuellen kosmischen Vorstellung und ihrer eigenen imaginativen Sicht der kindlichen Entwicklung geschaffen. Sie ging davon aus, dass der gesamten Sch\u00f6pfung ein einheitlicher \u201ePlan\u201c<a href=\"#_ftn2\" title=\"\"><sup><sup>[2]<\/sup><\/sup><\/a>zugrunde liegt: Unsere Erde, die Natur, stellt eine Ganzheit dar, in der jedes Teil, jede Pflanze und jedes Lebewesen eine Aufgabe f\u00fcr das Ganze erf\u00fcllt. Umgekehrt dient das Ganze den einzelnen Teilen. Dadurch wird \u2013 nach Maria Montessori \u2013 ein harmonisches Zusammenwirken erzielt und erhalten.<a href=\"#_ftn3\" title=\"\"><sup><sup>[3]<\/sup><\/sup><\/a>Zur Erkl\u00e4rung f\u00fchrt sie die ihrer Meinung nach ersten gl\u00e4nzenden Beispiele an, die Darwin \u00fcber das enge Zusammenwirken zwischen bl\u00fchenden Pflanzen und Insekten gegeben hat. Das Insekt, das ausfliegt, seine Nahrung in der Bl\u00fcte der Pflanze zu suchen, f\u00fchrt unbewusst eine altruistische Aufgabe aus: die Best\u00e4ubung der Bl\u00fcten. Es sichert auf diese Weise die Kreuzung und das \u00dcberleben der Pflanzen. \u00c4hnlich f\u00fchren alle anderen Lebewesen z. B. durch den Prozess ihrer eigenen Ern\u00e4hrung oder der Nahrungssuche eine \u201ekosmische\u201c Aufgabe aus, die dazu beitr\u00e4gt, die Natur in einem harmonischen Zustand der Reinheit zu erhalten.<a href=\"#_ftn4\" title=\"\"><sup><sup>[4]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Innerhalb des Systems nimmt der Mensch eine Sonderstellung ein. W\u00e4hrend die Natur unbewusst ihren vorbestimmten \u201ePlan\u201c erf\u00fcllt, kann er Entscheidungen treffen. Der Mensch \u00fcbt eine Ver\u00e4nderung auf die Natur aus. Diese Ver\u00e4nderung ist ( &#8230; das wissen wir besonders heute in einer Zeit der Umweltkatastrophen &#8230; ) nicht immer positiv f\u00fcr die Natur &#8211; den Kosmos. Maria Montessori sieht den Menschen eingebunden in einen kosmischen Sch\u00f6pfungsplan. Ihre erkl\u00e4rte Vorstellung war die einer einzigen universalen harmonischen Gesellschaft, in der gegenseitigen Achtung, Hilfe f\u00fcr den Schw\u00e4cheren, Dankbarkeit und Liebe vorherrschende Tugenden sind. Die Sonderstellung des Menschen besteht vor allem auch darin, dass \u2013 wie wir annehmen \u2013 der Mensch als einziges Lebewesen dieser Erde \u00fcber Bewusstsein seines Tuns verf\u00fcgt und daher die Folgen seiner Handlungen absch\u00e4tzen kann. Nur er kann in Zukunft und Vergangenheit denken. Daraus resultiert, dass er als einziges Lebewesen bewusst Verantwortung \u00fcbernehmen kann uns \u2013 moralisch gesehen \u2013 auch muss. Kosmische Erziehung ist daher auch zu einem wesentlichen Teil <em>Erziehung zur Verantwortung<\/em> sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegen\u00fcber. Die Kosmische Erziehung soll dem Menschen helfen, sich seiner kosmischen Aufgabe bewusst zu werden: \u201e<em>Das Werk der Sch\u00f6pfung fortzusetzen<\/em>\u201c (nicht in egoistischer Ausbeutung, sondern im \u201eDienst\u201c an dieser Sch\u00f6pfung).<\/p>\n<p>Maria Montessori selbst sah ihre \u201ekosmische Theorie\u201c in die N\u00e4he der Religionen ger\u00fcckt: \u201e<em>Wenn Gott die Wesen intelligent bewegt, gibt er dem Menschen Intelligenz selbst<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn5\" title=\"\"><sup><sup>[5]<\/sup><\/sup><\/a> Ihre Hoffnung war es, durch eine Kosmische Erziehung das Gewissen und die Verantwortung der Menschen in Harmonie vereinigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Viele der Vorstellungen Maria Montessoris muten idealistisch an, haben aber heutzutage besondere Aktualit\u00e4t. Ihre Gedanken haben unsere im Wandel begriffene Einstellung zur Natur vor mehr als einem halben Jahrhundert schon vorweggenommen. Nicht als Herren der Sch\u00f6pfung d\u00fcrfen wir uns verstehen, sondern als Teil eines Ganzen. Kosmische Erziehung bedeutet f\u00fcr Maria Montessori, dass sich Kinder in ihrer gesamten Pers\u00f6nlichkeit (als Teil des Kosmos) begreifen, verstehen und auch f\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aufgabe einer Kosmischen Erziehung ist es nicht nur, dem Kind eine <em>Vorstellung<\/em> vom Zusammenspiel der Natur und des Menschen zu vermitteln, sondern auch, dem Kind zu helfen, selbst eine <em>Vorstellung<\/em> vom <em>Werden<\/em>, dem <em>Sein <\/em>und den <em>Ver\u00e4nderungen <\/em>in diesem Universum bilden zu k\u00f6nnen. Vor allem: seine eigene h\u00f6chst individuelle Vorstellung und seine <em>Imaginationskraft <\/em>entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><em>Zur Imagination<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Eine der faszinierendsten Eigenschaften von Maria Montessori war ihre F\u00e4higkeit, das heutige Leben mit dem Leben in weit zur\u00fcckliegender Vergangenheit in Zusammenhang bringen zu k\u00f6nnen. Ein einfacher Anlass konnte sie bewegen, einen panoramaartigen \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung des Menschen bis zur Gegenwart zu entwerfen, wobei sie das <em>Vorstellungsverm\u00f6gen<\/em> ihrer Zuh\u00f6rer unwiderstehlich stimulierte.<\/p>\n<p>Ihr Sohn Mario Montessori schreibt, dass ihre Entwicklung der <em>kosmischen Erziehung <\/em>aus dieser ungew\u00f6hnlichen F\u00e4higkeit erwuchs, Gegenwart und Vergangenheit durch <em>imaginatives Denken <\/em>zu verkn\u00fcpfen. Wie sie selbst darlegte,<em> &#8230; <\/em>(ist)<\/p>\n<p>\u201edie imaginative Sicht von der blo\u00dfen Wahrnehmung eines Gegenstandes g\u00e4nzlich verschieden, denn sie hat keine Grenzen. Die Imagination kann nicht nur unendlich R\u00e4ume durchmessen, sondern auch unendliche Zeitspannen; wir k\u00f6nnen die Epochen nach r\u00fcckw\u00e4rts verfolgen und eine Vision der Erde haben, wie sie damals war, mitsamt den Gesch\u00f6pfen, die sie damals bewohnten. Um zu erfahren, ob ein Kind etwas verstanden hat oder nicht, sollten wir zu ermitteln versuchen, ob es sich eine geistige Vorstellung davon bilden kann, ob es \u00fcber die Ebene des blo\u00dfen Verstehens hinausgegangen ist &#8230; Das Geheimnis eines guten Unterrichts ist es, die Intelligenz des Kindes als eine fruchtbares Feld anzusehen, auf dem Saat ausgestreut werden kann, um in der W\u00e4rme der feurigen Imagination<a href=\"#_ftn6\" title=\"\"><sup><sup>[6]<\/sup><\/sup><\/a> zu keimen. Deshalb ist es nicht nur unser Ziel, das Kind etwas verstehen zu lassen und, weniger noch, es zu zwingen, etwas im Ged\u00e4chtnis zu behalten, sondern seine Imagination zu ber\u00fchren, dass sein innerster Kern begeistert wird.\u201c<a href=\"#_ftn7\" title=\"\"><sup><sup>[7]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Maria Montessori strebt im Unterricht und in ihrem Konzept einer Kosmischen Erziehung nicht blo\u00df die Ausstattung des Kindes mit Wissen an. So w\u00e4re ihr auch das Wissen um \u00f6kologische Zusammenh\u00e4nge als Bildungsfaktor f\u00fcr die Entwicklung des kindlichen Geistes zu wenig gewesen; selbst mit der Stufe des Verstehens gibt sie sich in ihrer Konzeption noch nicht zufrieden. Sie m\u00f6chte vielmehr, dass Menschen \u201eaus sich heraus\u201c mit unserer Hilfe ihre eigene <em>Vorstellung (Imagination) <\/em>von sich, der Natur und der Sch\u00f6pfung bilden k\u00f6nnen. Sie beschreibt hier eine Qualit\u00e4t im Erziehungsgeschehen, die auch heute wahrscheinlich nur wenige Kinder genie\u00dfen k\u00f6nnen. Vorstellungen bilden und Wahrheiten entdecken zu k\u00f6nnen hat auf die moralischen Einstellungen und die Bildung der humanistischen Werte eines Menschen einen gro\u00dfen Einfluss. Ich wage in diesem Zusammenhang die Hypothese, dass Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen bilden durften, mit sich, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt moralisch verantwortungsvoller umgehen. Vielleicht ist dies sogar die Voraussetzung zur Friedf\u00e4higkeit &#8230;<\/p>\n<p>So wird es nach dem Konzept von Maria Montessori m\u00f6glich sein, die Richtung zu pr\u00fcfen, in die wir gehen, und Perspektiven zu entwerfen, nach denen man die Dinge so beeinflussen kann, dass wir mit unserer Anpassungsf\u00e4higkeit, unserer Intelligenz und unserer Kreativit\u00e4t einen konstruktiven Weg finden, mit dieser unserer Welt umzugehen \u2013 einer Welt, die ein wunderbarer Raum ist, um darin zu leben.<\/p>\n<p>Die Montessori-P\u00e4dagogik ist ein Entwicklungskonzept, das die Entwicklung des Kindes in den Mittelpunkt der p\u00e4dagogischen Orientierung r\u00fcckt und \u2013 was die Bedeutung der kindlichen Entwicklung betrifft \u2013 doch radikal umdenkt.<\/p>\n<p><strong><em>Die Sicht des Kindes<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Sicht von der kindlichen Entwicklung in der Montessori-P\u00e4dagogik wird auch durch die grunds\u00e4tzliche Frage Jean Piagets charakterisiert: &#8230; ob denn die Kindheit nur ein notwendiges \u00dcbel sei, das man so schnell wir m\u00f6glich beseitigen solle, oder ob wir verstehen k\u00f6nnen, dass Kindheit einen tieferen Sinn habe, den uns das Kind durch eine spontane Aktivit\u00e4t aufzeigen kann und den es in m\u00f6glichst reichem Ma\u00dfe auskosten sollte.<a href=\"#_ftn8\" title=\"\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Nach diesem eindeutigen Verweis Jean Piagets auf die Eigenbedeutung der Kindheit, besteht Piaget darauf, dass das Recht auf eine ethische und intellektuelle Erziehung mehr bedeutet als nur das Recht, sich Wissen anzueignen, zuzuh\u00f6ren und zu gehorchen: es ist vielmehr ein Recht, gewissen wertvolle Instrumente f\u00fcr intelligentes Handeln und Denken auszubilden, wie z. B. Imaginationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr wird eine spezifische soziale Umgebung ben\u00f6tigt, nicht aber Unterw\u00fcrfigkeit gegen\u00fcber einem festen System. Erziehung in der Schule und in der Familie muss auf die volle Entwicklung der menschlichen Pers\u00f6nlichkeit ausgerichtet sein. Sie sollte imstande sein, Individuen hervorzubringen, die sowohl intellektuell als auch moralisch autonom sind und solche Autonomie bei anderen respektieren, indem sie das Gesetz der Gegenseitigkeit anwenden, so wie es auf sie selbst angewandt wird.<\/p>\n<p>Diese Auffassung vom Menschen und der menschlichen Entwicklung beinhaltet ein erzieherisches Postulat: Es kann nur dann m\u00f6glich sein, <em>ethisch denkende <\/em>Menschen zu erziehen, wenn diesen in ihrem intellektuellen Lernen erlaubt ist, <em>Wahrheiten selbst zu entdecken<\/em>.<\/p>\n<p>Als eine Besonderheit an der Erziehungskonzeption Maria\u00a0Montessoris k\u00f6nnen wir festhalten, dass es ein erkl\u00e4rtes Ziel dieser gro\u00dfen P\u00e4dagogin war (ist), menschlichen Wesen bei der gewaltigen Aufgabe des inneren Aufbaus zu helfen, der erforderlich ist, um aus der Kindheit ins Erwachsenenalter hineinzuwachsen.<a href=\"#_ftn9\" title=\"\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a> Nach der p\u00e4dagogischen Theorie Maria Montessoris ist die erste Integration des Menschen in seine Welt in den ersten sechs Lebensjahren von besonderer Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung des Menschen.<a href=\"#_ftn10\" title=\"\"><sup><sup>[10]<\/sup><\/sup><\/a> Wir helfen den Kindern bei ihrer Entwicklung durch die \u00dcbungen des t\u00e4glichen Lebens und durch die \u00dcbungen zur Sinnesschulung. Wir helfen den Kindern, dass sie Ordnungen finden k\u00f6nnen, dass sie in Bewegung lernen und ihre eigenen Fortschritte machen k\u00f6nnen, &#8230;<\/p>\n<p>Ab dem sechsten Lebensjahr aber beginnt bei vielen Kindern ein neuer und ebenso bedeutender Entwicklungsabschnitt in ihrem Leben: nicht mehr die Integration ihrer Pers\u00f6nlichkeit in ihre Umwelt, sondern die Integration ihrer selbst steht im Vordergrund.<\/p>\n<p>Wenn ein Kind in den ersten sechs Lebensjahren die Hilfe erhalten hat, wie wir sie oben beschrieben haben, findet \u201e<em>eine Integration der Pers\u00f6nlichkeit<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn11\" title=\"\"><sup><sup>[11]<\/sup><\/sup><\/a> ungef\u00e4hr um das sechste Lebensjahr herum statt.<\/p>\n<p>\u201eDie kosmische Erziehung bietet die Art von Hilfe, die die neuen, auf dieser ersten Integrationsebene konsolidierten Potentialit\u00e4ten aktiviert. Der Weg f\u00fcr diese Aktivierung ist durch indirekte Vorbereitung auf einer fr\u00fcheren Stufe geebnet worden. Alle Erfahrungen, die dem Kind fr\u00fcher in der vorbereiteten Umwelt geboten wurden, waren Grunderfahrungen, die entweder f\u00fcr die Ausbildung sp\u00e4terer Funktionen oder als Schl\u00fcssel gebraucht wurden, durch die es seine Welt erkunden oder sich in ihr orientieren konnte. Wenn es diese zweite Phase der Reife erreicht, sollte ihm eine umfassendere Sicht der Welt geboten werden, d.h.<em> eine Sicht des ganzen Universums<\/em>.<a href=\"#_ftn12\" title=\"\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich beginnen Kinder in diesem Alter die f\u00fcr ihre geistige Entwicklung wichtigen philosophischen Fragen zu stellen: \u201eWer hat die Welt gemacht?\u201c \u201eWoher kommt die Welt?\u201c \u201eWoher komme ich?\u201c<\/p>\n<p>In Konsequenz einer Konzeption der Kosmischen Erziehung kann es nun nicht darum gehen, den Kindern abgeschlossene und ihr Denken und Fragen abschlie\u00dfende Antworten zu geben. Vielmehr geht es darum, die <em>Imaginationsf\u00e4higkeit <\/em>der Kinder anzuregen, sodass sie ihre eigenen Vorstellungen ihre Fragen betreffend entwickeln k\u00f6nnen. Maria Montessori gibt uns einen wesentlichen Hinweis, wie wir dem Interesse der Kinder am Universum und am Universellen, ihrem Interesse am Gro\u00dfen und Umfassenden begegnen k\u00f6nnen: <em>Den Kindern die Details geben, aus denen sie das Ganze erschlie\u00dfen k\u00f6nnen<\/em>.<a href=\"#_ftn13\" title=\"\"><sup><sup>[13]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>\u201eKinder dieser Altersstufe sind fasziniert, weil diese Geschichte sie pers\u00f6nlich betrifft. Sie beginnen, sich ihrer eigenen Situation als sich entwickelnde menschliche Wesen bewu\u00dft zu werden und sie werden auf nat\u00fcrlich Weise des Unterschieds zwischen dem Menschen und anderen Lebewesen gewahr. Zwischen beiden und der Umwelt besteht eine Wechselbeziehung. Diese Wechselbeziehung wird deutlich in dem, was Maria Montessori als kosmische Aufgabe bezeichnet &#8211; den Dienst, den die Individuen, den die Individuen jeder Spezies ihrer Umwelt leisten m\u00fcssen, von der ihre Existenz abh\u00e4ngt, um sie in der Weise zu erhalten, dass sie auch ihren Nachkommen, Generation nach Generation, Unterhalt bietet.\u201c<a href=\"#_ftn14\" title=\"\"><sup><sup>[14]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es ist nicht leicht f\u00fcr Lehrer, die Details auszuw\u00e4hlen, aus denen f\u00fcr Kinder das Ganze erschlie\u00dfbar wird. Martin Wagenschein gibt uns hier sicher einige Hilfen, wenn wir sein Prinzip des Exemplarischen beachten, das wunderbar zum Konzept einer kosmischen Erziehung pa\u00dft. Wir werden dieses <em>Prinzip des Exemplarischen<\/em> im zweiten Teil des Artikels ausf\u00fchrlich diskutieren.<\/p>\n<p>Aufgabe einer Kosmischen Erziehung ist es nicht nur,<\/p>\n<ul>\n<li>dem Kind eine <em>Vorstellung <\/em>vom Zusammenspiel der Natur und des Menschen zu vermitteln, sondern auch<\/li>\n<li>dem Kind zu helfen, selbst eine Vorstellung vom Werden, dem Sein und den Ver\u00e4nderungen in diesem Universum bilden zu k\u00f6nnen \u2013 vor allem seine eigene h\u00f6chst individuelle Vorstellung und<\/li>\n<li>seine <em>Imaginationskraft<\/em> entwickeln zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass wir uns selbst und das Kind als Teil der Sch\u00f6pfung betrachten und annehmen und ihm mit der ihm zustehenden Achtung und Liebe begegnen. Nur auf der Grundlage dieser Achtung und Liebe k\u00f6nnen sich Kinder auch in ihrem Werden als Teil der Sch\u00f6pfung f\u00fchlen. Und nur dann k\u00f6nnen sie f\u00fcr sich lebensbedeutende Vorstellungen entwickeln, wenn wir diese ihre Vorstellungen auch wieder zutiefst als zu jedem Individuum geh\u00f6rend achten.<\/p>\n<p><strong><em>Didaktische und methodische Aspekte<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Interesse der Kinder bestimmt die Arbeiten und Materialien, die die Erzieher bereitstellen. Es ist aber bei der kosmischen Erziehung auch die Aufgabe des Lehrers, das Interesse des Kindes zu wecken, sei es durch eine Geschichte, ein Bild, einen Hinweis etc. Ist das Interesse einmal geweckt, so wird das Kind auch allein weiterforschen. Arbeitsmittel, die es dazu ben\u00f6tigt, wie Globen, Pinzette, Mikroskop, Fossilien, Experimentiermaterialien, Karteien, Karten und B\u00fccher, sollte es in der Klasse vorfinden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Freiarbeitsphase<a href=\"#_ftn15\" title=\"\"><sup><sup>[15]<\/sup><\/sup><\/a> haben die Kinder dann die Gelegenheit, sich mit den Inhalten der einzelnen Erfahrungs- und Lernbereiche eigenst\u00e4ndig und individuell auseinanderzusetzen, ihre Neugier zu befriedigen, ihren Wissensdurst zu stillen und ihre speziellen Interessen wahrzunehmen, auch wenn sich diese von denen ihrer Mitsch\u00fcler grundlegend unterscheiden.<\/p>\n<p>Um diese selbst\u00e4ndige, zielorientierte Arbeit zu erm\u00f6glichen, sind bestimmte Rahmenbedingungen unerl\u00e4sslich:<\/p>\n<ul>\n<li>eine bis ins Detail gut vorbereitete Umgebung, die \u00fcbersichtlich gestaltet ist, ausreichende Lernanregungen bietet und jede M\u00f6glichkeit zur Selbstkontrolle der Lernprozesse beinhaltet;<\/li>\n<li>eine umfangreiche Sachb\u00fccherei;<\/li>\n<li>eine flexible Sitzordnung, die kooperative Arbeitsweisen erleichtert;<\/li>\n<li>ein Klima gegenseitigen Vertrauens;<\/li>\n<li>eine Lehrkraft, die die n\u00f6tigen Hilfestellungen gibt und sensibel auf spezielle Interessen reagiert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese lernanregende, vorbereitete Umgebung wird nach den jeweiligen Bed\u00fcrfnissen der Kinder w\u00e4hrend des Jahres in Zusammenarbeit von Lehrerin und Sch\u00fclern erg\u00e4nzt bzw. umgestaltet.<\/p>\n<p>Die unterschiedlichen Arbeitsergebnisse und die neu erworbenen Kenntnisse werden \u2013 teilweise f\u00e4cher\u00fcbergreifend \u2013 ihren Niederschlag finden:<\/p>\n<ul>\n<li>in individuell gestalteten Plakaten,<\/li>\n<li>in selbst entwickelten Lernspielen,<\/li>\n<li>in eigenst\u00e4ndig erarbeiteten Lernkarteien,<\/li>\n<li>in Erg\u00e4nzung und Erweiterung bereits vorhandener Karteien,<\/li>\n<li>in selbst verfassten Texten,<\/li>\n<li>in \u00fcbersichtlich arrangierten Fensterbrettausstellungen,<\/li>\n<li>in originell gestalteten, sachlich richtigen B\u00fcchlein,<\/li>\n<li>in verschiedenen selbst angelegten Sammlungen,<\/li>\n<li>in eigenst\u00e4ndig entwickeltem Arbeitsmaterial, das den anderen Mitsch\u00fclern zur Verf\u00fcgung gestellt wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kinder k\u00f6nnen bei dieser Arbeitsweise nicht nur ihr Selbstwertgef\u00fchl st\u00e4rken, sondern auch Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Leistungen und Interessen ihrer Mitsch\u00fcler entwickeln. So wird auch dem Erfahrungs- und Lernbereich Gemeinschaft im Rahmen der Freiarbeit intensiv Rechnung getragen.<\/p>\n<p><strong><em>Themenbereiche \u2013 exemplarisch<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>(teils noch von Maria\u00a0Montessori vorgeschlagen und ausgearbeitet<\/em><\/strong><em>)<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Themenbereich: Geschichte des Universums<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Einstimmung in die Geschichte des Universums: Bildung der Vorstellung des Kindes, dass jeder Mensch ein Teil dieses Universums ist &#8230;<\/p>\n<p>Die Arbeit an der Sch\u00f6pfungsgeschichte nach Maria Montessori:<\/p>\n<ul>\n<li>Erz\u00e4hlen der Geschichte. Diese Geschichte ist in jedem Fall eine individuelle Geschichte, die den Vorstellungen des Lehrers entspricht und doch der Wahrheit verpflichtet ist. W\u00e4hrend der Geschichte der Entstehung des Universums gibt es<\/li>\n<li>Experimente \u2013 z. B. Vulkanausbruch und<\/li>\n<li>Zeichnungen \u2013 Abbildungen zur Unterst\u00fctzung der Imagination.<\/li>\n<li>Ein wesentlicher Punkt in dieser Arbeit ist das Finden einer eigenen Geschichte (Imaginationskraft) der Entstehung des Universums, der Welt, der Tiere, der Menschen und deren schriftliche und bildhafte Darstellung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Die Orientierung in der Geschichte der Erde<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Arbeit mit dem Schwarzen Band (auch buntes Band)<a href=\"#_ftn16\" title=\"\"><sup><sup>[16]<\/sup><\/sup><\/a><\/li>\n<li>Erz\u00e4hlen der Geschichte des Werdens der Erde<\/li>\n<li>Entrollen und Auflegen des Schwarzen Bandes<\/li>\n<li>Arbeit mit dem schwarzen Band \u2013 Orientierung in der Zeit<\/li>\n<li>Arbeit mit Fossilien, B\u00fcchern, Zeittafeln, &#8230;<\/li>\n<li>Die Zeitalteruhr<\/li>\n<li>Evolutionszeitleisten<\/li>\n<li>Beispiel der Saurierzeitleiste<\/li>\n<li>Lineare Zeitmessung<\/li>\n<li>Lineare Zeitmessung in der Geschichte des Individuums<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Beispiel \u2013 Schwarzes Band<\/em><\/p>\n<p>Das Schwarze Band ist genau 50 Meter lang und ca. 30 \u2013 40 cm breit. Die Breite spielt keine Rolle. Die L\u00e4nge des Bandes stellt die Zeitdauer der Entwicklung der Erde dar. Jeder Zentimeter ist eine Million Jahre \u2013 das sind bei 50 m 5 Milliarden Jahre, die wahrscheinliche Entwicklungsdauer unserer Erde. Nur der letzte Zentimeter besteht aus einem roten Streifen \u2013 die Entwicklungsdauer des Menschen. Wir rollen das Schwarze Band mit den Kindern auf, erz\u00e4hlen vielleicht die Geschichte der Erdentwicklung, gehen das Band mehrmals ab, versuchen die Zeit zu begreifen, vielleicht einzuteilen, (Wann kann was geschehen sein? Wohin lege ich diese oder jene Fossilien? Wo finde ich das K\u00f6nigreich der Trilobiten? usw.). Es ist imposant, diese lange Zeit zu sehen und symbolisch zu erleben. Die Arbeit wird dann mit verschiedenen Zeitleisten fortgesetzt.<\/p>\n<p>Es kann auch das \u201eBunte Band\u201c im Anschluss an das Schwarze Band mit den Kindern gearbeitet werden. Jede Farbe symbolisiert hier ein Erdzeitalter.<\/p>\n<p><strong><em>Themenbereich: Zeit<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ausgehend von der Arbeit mit dem schwarzen Band, das gleichsam die von Maria Montessori angesprochene Ganzheit darstellt, werden nun Perioden aus dieser Ganzheit \u201eherausgenommen\u201c. Es bieten sich Arbeiten mit Zeitleisten zu verschiedenen Abschnitten der Geschichte an, wie z. B. zum Zeitalter der Saurier.<\/p>\n<p>Die Arbeit wird fortgesetzt mit verschiedenen Perioden der Menschheitsgeschichte bis zur individuellen Geschichte der Kinder. Das Erleben individueller Zeitspannen ist f\u00fcr die Entwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung. Im Jahreskreis geht jedes Kind z. B. seinen individuellen Lebensweg nochmals ab und erz\u00e4hlt seine Geschichte.<\/p>\n<p><strong><em>Themenbereich \u2013 Geographie<\/em><\/strong><\/p>\n<p>In ihrer Entwicklungspsychologie des Schulalters<a href=\"#_ftn17\" title=\"\"><sup><sup>[17]<\/sup><\/sup><\/a> gibt Maria Montessori eine F\u00fclle von Gedanken zur kosmischen Erziehung. Unter anderem auch das Beispiel \u201eStudium des Wassers\u201c, das ich hier exemplarisch f\u00fcr andere Studien in der kosmischen Erziehung wiedergeben m\u00f6chte:<\/p>\n<p>\u201eBeginnen wir das Studium des fl\u00fcssigen Wassers mit dem Problem der Fl\u00fcsse, die in ihren Wassern die festen Stoffe in schwebendem Zustand zum Meer mit sich f\u00fchren. Das Flu\u00dfwasser ist reichlich mit Salzen durchsetzt. Sogar da noch leiht die Mathematik der Vorstellungskraft ihre Hilfe: Es ist schon gut zu sagen, dass die Fl\u00fcsse eine enorme Menge von Salzen mit sich f\u00fchren. Aber zu erw\u00e4hnen, dass der Mississippi allein t\u00e4glich 70 Millionen kg Kalkstein ins Meer tr\u00e4gt und dass alle unsere Fl\u00fcsse gem\u00e4\u00df ihrer Gr\u00f6\u00dfe dasselbe tun, das l\u00e4\u00dft eine Menge von Fragen auftauchen: \u201eWo bleibt dieser Kalkstein? \u2013 und seit wann geschieht das so? \u2013 Und wie kommt es, dass das Wasser des Meeres von all den Salzen nicht ges\u00e4ttigt ist?\u201c (&#8230;)<\/p>\n<p>Die Idee ist entworfen. Alles h\u00e4ngt zusammen, und wenn man von einem Detail ausgeht, kommt man durch den Zusammenhang zum Ganzen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Das Wasser ist unter anderem ein aufl\u00f6sendes Element. Bestimmte Stoffe l\u00f6sen sich im Wasser auf und sind in dem aufgel\u00f6sten Zustand nicht mehr sichtbar (wie z.B. der Zucker). (&#8230;)<\/p>\n<p>Dieser Teil des Studiums ist der geheimnisvollste, weil das, was sich dem Auge entzieht, gerade das gr\u00f6\u00dfte Interesse hervorruft. (&#8230;)<\/p>\n<p>Betrachten wir jetzt den Vorgang: Das Wasser bem\u00e4chtigt sich des Kalksteins, absorbiert ihn und nimmt ihn mit sich. Wenn wir diesen Vorgang nicht sehen, so liegt es daran, dass das Wasser eine lange Zeit braucht, um diese Arbeit zu verrichten (&#8230;)<\/p>\n<p>Bringen wir dann die Kinder zu der Beobachtung, dass alle gro\u00dfen Fl\u00fcsse der Erde ihre Wasser und ihr Salz einem einzigen Ozean zuf\u00fchren: dem Atlantischen Ozean; sei es direkt oder mittels anderer Meere (Eismeer, Mittelmeer, usw.), die immer mit dem Atlantik in Verbindung stehen. (&#8230;) Ein gro\u00dfer Teil des Kalksteines bleibt als Ablagerung auf dem Meeresboden zur\u00fcck. Und da der Atlantik bis heute noch nicht zugesch\u00fcttet ist, so liegt es wohl daran, dass diese Substanzen sich auf alle anderen Meere verteilt haben. (..)<\/p>\n<p>Es ist nun wirklich eindrucksvoll, dass all dieser Kalkstein, der dem Meere seit Hunderttausenden von Jahren zugef\u00fchrt worden ist, nichts an der Zusammensetzung des Wasser ge\u00e4ndert hat. Und das Leben aller Lebewesen im Meer h\u00e4ngt davon ab. Das kosmische Problem besteht dann darin, diesen kohlensauren Kalk auszur\u00e4umen, damit das Wasser unver\u00e4ndert bleibt. Aber wie kann man das, was aufgel\u00f6st ist wegschaffen? Es ist unm\u00f6glich das Meerwasser zum Kochen zu bringen! Aber da mischt sich jetzt im Innern des Meeres eine andere aktive Kraft ein: es ist eine Energie, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die ganze aufgel\u00f6ste Substanz zu binden, und diese Energie ist das Leben. Es gibt tats\u00e4chlich lebende Tiere, die das Kalziumkarbonat binden. (&#8230;) Das sind die Tiere, die sich mit Muscheln umgeben und die eine wahre Kraft darstellen, damit beauftragt, sich des \u00fcbersch\u00fcssigen Kaliumkarbonats zu bem\u00e4chtigen und es zu binden.<\/p>\n<p>Das Studium der Wassermuscheln ist f\u00fcr die Kinder von gro\u00dfem Interesse: (\u2026)<\/p>\n<p>Die Tiere, die in diesem Bereich die bedeutendste Funktion einnehmen, sind die Korallen. Die Korallen haben die Eigent\u00fcmlichkeit, unbeweglich zu sein. (..)<\/p>\n<p>Weiter kommen wir auf die Mineralogie, auf bestimmte physikalische Grunds\u00e4tze in Bezug auf die Eigent\u00fcmlichkeit des Wassers und ebenfalls auf Grundz\u00fcge der Chemie zu sprechen, um zu erkl\u00e4ren, wie das Wasser die Felsen zerst\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Alle diese Elemente bilden Teile eines Ganzen, das aufregend wie eine Geschichte ist: Sie erz\u00e4hlen uns die Geschichte der Erde.\u201c<a href=\"#_ftn18\" title=\"\"><sup><sup>[18]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p><em>Themen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Exemplum: Wasser<\/li>\n<li>Der Kreislauf<\/li>\n<li>Erosion<\/li>\n<li>Aggregatzust\u00e4nde<\/li>\n<li>Schwerkraft<\/li>\n<li>Experimente und Beobachtungen<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Thema: Die Erde in unserem Sonnensys<\/em><\/strong><strong><em>tem<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es ist kein Geheimnis, dass fast niemand \u00fcber die Dinge des Himmels etwas Rechtes wei\u00df; es sei denn Gelerntes, und nicht Erfahrenes und Erlebtes.<\/p>\n<p>Die Wahrheit \u00fcber die Sterne und ihre Bewegung liegt nicht offen zutage. Sie ist wie verschlossen hinter vielen T\u00fcren. Wenn wir sie von Grund auf und auf nat\u00fcrliche Art einsehen wollen, m\u00fcssen wir diese T\u00fcren eine nach der anderen \u00f6ffnen.<a href=\"#_ftn19\" title=\"\"><sup><sup>[19]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten unser Studium mit dem Mond beginnen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der Mond, jeden Tag zu einer anderen Zeit \u201eaufgeht\u201c? Warum er verschiedene Gestalten annehmen kann? Ob und wie er unsere Erde umkreist? Wie lange er f\u00fcr eine Erdumkreisung braucht? Warum wir ihn meist in der Nacht, aber nicht am Tag sehen k\u00f6nnen? Warum es machmal eine Sonnenfinsternis gibt?<\/p>\n<p>Fragen \u00fcber Fragen \u00fcber den Mond. Das Studium kann beginnen.<\/p>\n<p><em>Themen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>Unser Sonnensystem<\/li>\n<li>Planeten<\/li>\n<li>Stellung Erde \u2013 Sonne<\/li>\n<li>Jahreszeiten<\/li>\n<li>Tag \u2013 Nacht<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Zusammenfassung<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die kosmische Erziehung ist keinesfalls ein Teilbereich der Montessori-P\u00e4dagogik. Sie ist vielmehr der \u00dcberbau oder die p\u00e4dagogische Klammer der Montessori-P\u00e4dagogik. Auch die Entdeckung der Mathematik, die Entdeckung der Sprache und der Naturwissenschaften sind Teile der von Maria Montessori so verstandenen Kosmischen Erziehung des Menschen und auch hier gilt: Den Kindern das Detail zu geben, aus dem sie das Ganze erschlie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Piaget stellt nicht unbegr\u00fcndet die Hypothese auf, dass so erzogene Menschen in ihrer Moralit\u00e4t und ihren Einstellungen sich selbst und der Welt gegen\u00fcber verantwortungsvoller und friedf\u00e4higer denken, f\u00fchlen und sich verhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Konzept der kosmischen Erziehung und damit die Ber\u00fccksichtigung der p\u00e4dagogischen Prinzipien Maria Montessoris haben als p\u00e4dagogische Leitlinien und als in sich geschlossenes p\u00e4dagogisches System f\u00fcr jegliches p\u00e4dagogische Handeln allgemeine G\u00fcltigkeit erlangt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h1>Literaturempfehlungen<\/h1>\n<p><strong>Esser, B., &amp; Wilde, Chr<\/strong>., Montessori-Schulen, Zu Grundlagen und p\u00e4dagogischer Praxis, Hamburg 1989,<br \/>rororo Sachbuch 8556<br \/><em>In diesem Buch finden sie eine sehr gute Darstellung der Praxis in einer Montessori-Schule. <br \/>Nach der Lekt\u00fcre kann man sich vorstellen, wie es in einer Montessori-Schule zugehen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Grunwald, Clara<\/strong>, Das Kind ist der Mittelpunkt, Ul, 1995, Kinders-Vlg.<br \/><em>Berliner Geschichten; einige neue Aspekte \u00fcber Maria Montessori und die <br \/>Entwicklung der Montessori-P\u00e4dagogik in Berlin &#8211; \u00e4hnlich wie damals in Wien.<\/em><\/p>\n<p><strong>Haberl, Herbert (Hg.)<\/strong>, Montessori-P\u00e4dagogik, Beitr\u00e4ge zu Theorie und Praxis, Wien 1995, J&amp;V<br \/><em>Sammelband: Montessori-P\u00e4dagogik aus heutiger, \u00f6sterreichischer Sicht; <br \/>gute Erg\u00e4nzung zur Einf\u00fchrungsliteratur<\/em><\/p>\n<p><strong>Helming, Helene<\/strong>, Montessori-P\u00e4dagogik, Freiburg 1971, 5. Aufl., Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Gro\u00dfe Verdienste um den Aufbau der Montessori-P\u00e4dagogik in Deutschland, <br \/>sehr verst\u00e4ndnisvolle Erkl\u00e4rung der Montessori-P\u00e4dagogik<\/em><\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria Montessoris Neue P\u00e4dagogik: Prinzip Freiheit &#8211; Freie Arbeit; <br \/>Freiburg 1987, Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Holtstieges Werke sind wissenschaftliche Werke &#8211; f\u00fcr den Forschenden!<\/em><\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Maria und die reformp\u00e4dagogische Bewegung, Freiburg 1986, <br \/>Herder &#8211; Vlg.<\/p>\n<p><strong>Holtstiege, Hildegard<\/strong>, Modell Montessori, Freiburg 1986, Herder-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Holtz, Axel, <\/strong>Montessori-P\u00e4dagogik und Sprachf\u00f6rderung, Ulm 1994, Kinders-Vlg.<br \/><em>Spezielles Thema, sehr aktuell, mit viel Erfahrung und zum Weiterdenken<\/em><\/p>\n<p><strong>Kramer, Rita<\/strong>, Maria Montessori, Biographie, Frankfurt am Main 1983, Fischer-Tb. 5615<br \/><em>Standardbiographie &#8211; die, oder keine!<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Das kreative Kind, Der absorbierende Geist, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), <br \/>1972, Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Sollte man einmal gelesen haben; Alterswerk, wirklich wichtig, <br \/>aber nicht zum Einsteigen in die Montessori-Literatur!<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Die Entdeckung des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1950, Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Maria Montessoris erstes Werk; zum Nachvollziehen des Werdens der Montessori-P\u00e4dagogik <br \/>und zum Beginn des eigenen Studiums. Leseempfehlung zum Einsteigen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria,<\/strong> Frieden und Erziehung. Die Bedeutung der Erziehung f\u00fcr die Verwirklichung des Friedens <br \/>(hrsg. und eingel. v. P. Oswald und G. Schulz-Benesch). Freiburg 1973<br \/><em>Sammelband zum Titel<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kinder sind anders, 1952, dtv\/Klett-Cotta 15036<br \/><em>Ber\u00fchmtes Werk, Titel gibt Auskunft \u00fcber die Art der P\u00e4dagogik; auch ein gesammeltes Buch <br \/>und zum Einsteigen in das Studium der Montessori-P\u00e4dagogik sehr gut geeignet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Kosmische Erziehung, die Stellung des Menschen im Kosmos, Menschliche <br \/>Potentialit\u00e4t und Erziehung, Von der Kindheit zur Jugend, Freiburg 1988, Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Nicht leicht zu bekommen, aber in meinen Augen das Standardwerk, das einem die kosmische Erziehung erschlie\u00dfen kann.<\/em><\/p>\n<p><strong>Montessori, Maria<\/strong>, Schule des Kindes, (hrsg. von Oswald\/Schulz-Benesch), 1962, Herder &#8211; Vlg.<br \/><em>Maria Montessoris zweites Buch, systematischer als ihr erstes (Entdeckung des Kindes);<br \/> vielleicht als zweites Buch zu lesen!?<\/em><\/p>\n<p><strong>Seitz, Marielle\/Hallwachs,Ursula<\/strong>, Montessori oder Waldorf, K\u00f6sel, M\u00fcnchen 1996<br \/><em>Jetzt k\u00f6nnen wir vergleichen &#8211; eine Entscheidungshilfe. Beide p\u00e4dagogische Richtungen in <br \/>einem Buch mit viel Information, guten Erkl\u00e4rungen und sch\u00f6nen Bildern.<\/em><\/p>\n<p><strong>Steenberg, Ulrich<\/strong>, Kinder kennen ihren Weg, Ulm 1993, Kinders-Vlg.<\/p>\n<p><strong>Wagenschein, Martin<\/strong>, In: Roth, Heinrich, Exemplarisches Lehren<\/p>\n<p><strong>Wagenschein, Martin<\/strong>, Verstehen lehren, Beltz, Weinheim 1989<\/p>\n<p><strong>Eichelberger, Harald, <\/strong>Handbuch der Montessori-Didaktik, Innsbrucker Studienverlag, 1996<br \/><em>Zur Didaktik der Montessori-P\u00e4dagogik<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr width=\"33%\" size=\"1\" \/>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" title=\"\">[1]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Erscheint in der n\u00e4chsten Nummer der Zeitschrift<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" title=\"\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Plan =\u00a0Sch\u00f6pfungsplan nach Maria.\u00a0Montessori<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" title=\"\">[3]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Maria Montessori, Von der Kindheit zur Jugend, Entwicklungspsychologie des Schulalters, Freiburg, 1966<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" title=\"\">[4]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Montessori, Maria, Von der Kindheit zur Jugend<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" title=\"\">[5]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Montessori, Maria, Von der Kindheit zur Jugend<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" title=\"\">[6]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Imagination &#8211; Einbildungskraft, Vorstellungskraft<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" title=\"\">[7]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Montessori, Maria, To Educate the Human Potential. Adyar, Indien: Kalakshetra 1948<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" title=\"\">[8]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Piaget, Jean, Das Recht auf Erziehung und die Zukunft unseres Bildungssystems. M\u00fcnchen 1975<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" title=\"\">[9]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Montessori, Mario, Erziehung zum Menschen, Frankfurt\/Main 1987, S 131 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" title=\"\">[10]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. hiezu Montessori, Maria., Die Entdeckung des Kindes, Freiburg 1989, S. 47ff.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" title=\"\">[11]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Maria Montessori versteht darunter, dass sich das Kind nur verst\u00e4rkt sich selbst, der bewussten Entwicklung s<br \/>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 einer Pers\u00f6nlichkeit und metaphysischen Fragen zuwendet.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" title=\"\">[12]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Montessori, Mario, ebenda<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" title=\"\">[13]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Martin Wagenschein nennt dieses \u201eDetail\u201c das \u201eExemplarische\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" title=\"\">[14]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Montessori, Mario, ebenda<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"#_ftnref15\" title=\"\">[15]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine organisatorische Grundbedingung f\u00fcr jede Schulstufe und jede Schulart<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"#_ftnref16\" title=\"\"><sup><sup>[16]<\/sup><\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das bunte Band ist unterteilt in die Erdzeitalter.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"#_ftnref17\" title=\"\"><sup><sup>[17]<\/sup><\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Maria Montessori, Von der Kindheit zur Jugend<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"#_ftnref18\" title=\"\"><sup><sup>[18]<\/sup><\/sup><\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Maria Montessori, Von der Kindheit zur Jugend, S.55ff.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"#_ftnref19\" title=\"\"><sup><sup>[19]<\/sup><\/sup><\/a>\u00a0<\/span>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Martin Wagenschein, Die Erde unter den Sternen, Ein Weg zu den Sternen f\u00fcr jeden von uns. M\u00fcnchen 1952. S.7f.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Maria Montessori hat ihr p\u00e4dagogisches Konzept einer Kosmischen Erziehung auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-50","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-montessori-paedagogik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=50"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/50\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=50"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=50"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=50"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}