{"id":613,"date":"2014-04-07T09:48:55","date_gmt":"2014-04-07T09:48:55","guid":{"rendered":"?p=613"},"modified":"2022-10-28T05:09:47","modified_gmt":"2022-10-28T05:09:47","slug":"jenaplan-paedagogik-historischer-hintergrund-aktuelle-konzepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.eichelberger.at\/?p=613","title":{"rendered":"Jenaplan-P\u00e4dagogik. Historischer Hintergrund \u2013 Aktuelle Konzepte"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top: 6pt;\">Grunds\u00e4tzlich wird im Rahmen der Schulkultur von Jenaplan-Schulen<a id=\"ftnref1\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref1\" href=\"#ftn1\">[1]<\/a> dem \u00fcblichen \u201eLeistungskult\u201c eine Leistungskultur entgegengestellt. Gegen\u00fcber dem in Schulen weitverbreiteten Belehrungsgespr\u00e4ch zwischen Lehrenden und Lernenden kultiviert die Jenaplan-P\u00e4dagogik vielf\u00e4ltige Formen des Lehrens, Lernens und Sich-Bildens. Das Arrangement der Bildungsgrundformen erm\u00f6glicht vor allem auch entdeckendes Lernen in einem rhythmischen Wochenarbeitsplan, der radikal mit der Starre des 45-Minuten-Stundentaktes herk\u00f6mmlicher Schulen bricht. Erst hiermit ist \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Entfaltung eines Schullebens gegeben. In der Darstellung der Strukturmerkmale der Jenaplan-P\u00e4dagogik l\u00e4sst sich dies konkretisieren.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Seyfarth-Stubenrauch, Michael: Jenaplan-P\u00e4dagogik. In: Eichelberger, Harald: Lebendige Reformp\u00e4dagogik. Innsbruck 1997. StudienVerlag<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref1\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn1\" href=\"#ftnref1\">[1]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Petersen, Peter, F\u00fchrungslehre des Unterrichts, Weinheim und Basel 1971 (10. Aufl.)<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"Autor\" style=\"margin-top: 6pt;\">Michael Seyfarth-Stubenrauch<\/p>\n<h1 style=\"margin: 6pt 0cm;\">Jenaplan-P\u00e4dagogik. Historischer Hintergrund \u2013 Aktuelle Konzepte<\/h1>\n<p class=\"Vorspann\" style=\"margin: 6pt 0cm; text-align: left;\" align=\"left\">Denn wer kann sich dann dar\u00fcber wundern, dass Menschen, die zwei Jahrzehnte hindurch fast nur gestellte, umgrenzte, von au\u00dfen gegebene Aufgaben, autoritativ gegeben, haben hinnehmen und machen m\u00fcssen, um versetzt zu werden, Examen zu machen, \u201eaufzusteigen\u201c, das Verm\u00f6gen verlieren, von sich aus anzugreifen, selber anzupacken, sich f\u00fcr ihr Leben verantwortlich zu f\u00fchlen?<\/p>\n<p class=\"Vorspann\" style=\"margin: 6pt 0cm;\">Peter Petersen<\/p>\n<h2 style=\"margin: 6pt 0cm;\">Historischer Hintergrund<\/h2>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Im August 1991 wurde die Jenaplan-Schule in Jena, im deutschen Bundesland Th\u00fcringen, er\u00f6ffnet. 41 Jahre nach der Schlie\u00dfung der Universit\u00e4ts\u00fcbungsschule nach dem Jenaplan \u2013 aber nur 11 Monate nach der Wiedervereinigung Deutschlands.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Diese zweite Gr\u00fcndung einer Schule nach dem reformp\u00e4dagogischen Konzept des Jenaplans in Jena lag wiederum \u2013 wie auch schon in den Zwanzigerjahren \u2013 in einer Zeit des Wandels, einer Zeit mit deutlicher Aufbruchsstimmung. Waren es seinerzeit die allgemeine Not nach dem ersten Weltkrieg und die offensichtlichen Modernisierungsnotwendigkeiten nach dem kompletten Versagen des vormaligen politischen Obrigkeitssystems, insbesondere auch in Deutschland, die in vielen gesellschaftlich-politischen Bereichen die Ver\u00e4nderungen dynamisch voran\u00adtrieben<a id=\"ftnref1\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref1\" href=\"#ftn1\">[1]<\/a> \u2013 so war es diesmal die hinter dem \u201eeisernen Vorhang\u201c aufgestaute Ansammlung von sehr pers\u00f6nlich erlebter Unterdr\u00fcckung,<a id=\"ftnref2\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref2\" href=\"#ftn2\">[2]<\/a> die eine p\u00e4dagogische Avantgarde nach einer die Befreiung der Person unterst\u00fctzenden Form der Schularbeit suchen lie\u00df.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Der Begr\u00fcnder der Jenaplan-P\u00e4dagogik, Peter Petersen, ist seinerzeit, genauer im Jahr 1923, nach Jena berufen worden. 1924 begann er, die bestehende Universit\u00e4ts\u00fcbungsschule nach seinen Erkenntnissen und schulp\u00e4dagogischen Auffassungen umzuwandeln. Dies bedeutete einen radikalen Bruch mit der dort zuvor praktizierten Methode der sogenannten Herbartianer um Wilhelm Rein. Petersen diffamierte auch diese Schule als Pauk- und Drillanstalt.<a id=\"ftnref3\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref3\" href=\"#ftn3\">[3]<\/a> Er brachte schon vielf\u00e4ltige Reformerfahrungen mit, hatte die <em>Landerziehungsheimbewegung<\/em> kennengelernt, war Schriftf\u00fchrer des <em>Bundes f\u00fcr Schulreform<\/em> gewesen, hatte aus n\u00e4chster N\u00e4he die Entwicklung der Hamburger <em>Lebensgemeinschaftsschulen<\/em> verfolgt, war Schulleiter der reformorientierten <em>Lichtwarkschule<\/em> gewesen, die eine reformierte Oberstufe werden sollte \u2013 auch dies sind \u201everschwundene Schulen\u201c<a id=\"ftnref4\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref4\" href=\"#ftn4\">[4]<\/a> bzw. \u201evergessene Alternativschulen\u201c.<a id=\"ftnref5\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref5\" href=\"#ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Nach einer \u00e4u\u00dferst dynamischen Entwicklung des Jenaer Schulkonzeptes, einschlie\u00dflich vielf\u00e4ltiger Formen parallel laufender Schulentwicklungsforschung an der Universit\u00e4ts\u00ad\u00fcbungsschule, stellte Petersen sein Konzept \u2013 das schon weitgehend bekannt geworden war \u2013 1927 auf dem Weltkongress des <em>New Education Fellowship<\/em> (des Weltbundes zur Erneuerung der Erziehung) in Locarno der p\u00e4dagogischen Welt\u00f6ffentlichkeit vor.<a id=\"ftnref6\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref6\" href=\"#ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Er selbst hatte sich bereits 1925 mit seinem Buch \u201eDie Neueurop\u00e4ische Erziehungsbewegung\u201c als \u201eEurop\u00e4er\u201c geoutet und seine Vorstellungen von P\u00e4dagogik in den breiten Strom reformp\u00e4dagogischer Anregungen hineingestellt, der ganz Europa in den \u2013 auch p\u00e4dagogisch gesehen \u2013 \u201egoldenen Twenties\u201c erfasst hatte.<a id=\"ftnref7\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref7\" href=\"#ftn7\">[7]<\/a> Deshalb kann etwa Hermann R\u00f6hrs die Jenaplan-P\u00e4dagogik als eine \u201esch\u00f6pferische Synthese\u201c<a id=\"ftnref8\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref8\" href=\"#ftn8\">[8]<\/a> der ma\u00dfgeblichen Einzelans\u00e4tze der Reformp\u00e4dagogik der 20er Jahre bezeichnen. 1927 wurde dann in Locarno der Begriff \u201eJenaplan\u201c gefunden (nach Einordnung wie \u201eWinetka-Plan\u201c, \u201eDalton-Plan\u201c<a id=\"ftnref9\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref9\" href=\"#ftn9\">[9]<\/a>). Wie andere Reformkonzepte re\u00fcssierte die Jenaplan-P\u00e4dagogik in einer weltweiten Rezeption. \u201eDer kleine Jenaplan\u201c wurde in zahlreichen L\u00e4ndern rezipiert und ist nach der Auflagest\u00e4rke bis heute <em>der <\/em>p\u00e4dagogische Bestseller geblieben.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Umso unfassbarer war es f\u00fcr Petersen, dass seine Schule im Jahr 1950 auf der Basis des in der gerade gegr\u00fcndeten DDR verabschiedeten \u201eGesetzes \u00fcber die Demokratisierung des Bildungswesens\u201c als ein \u201egef\u00e4hrliches \u00dcberbleibsel aus der Weimarer Republik\u201c geschlossen wurde.<a id=\"ftnref10\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref10\" href=\"#ftn10\">[10]<\/a> Sicherlich hat niemand zum Zeitpunkt des Todes von Peter Petersen im M\u00e4rz 1952 in Jena ahnen k\u00f6nnen, dass auch wesentlich sp\u00e4ter geborene Generationen von P\u00e4dagogen noch oder wieder nach dem Jenaplan \u201egreifen\u201c w\u00fcrden. Erst recht nicht in Jena.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">W\u00e4hrend in der BRD in den 1950er Jahren noch einige Impulse von der weiter gef\u00fchrten Jenaplan-P\u00e4dagogik ausgingen,<a id=\"ftnref11\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref11\" href=\"#ftn11\">[11]<\/a> wurde es langsam ganz ruhig um sie. Die proklamierte \u201eBildungskatastrophe\u201c (Picht, 1964) und die Lernziel\u00adorientierung in der Didaktik (1970er Jahre) schienen reformp\u00e4dagogische Ans\u00e4tze auf Dauer obsolet werden zu lassen. Es wurde eine lediglich \u00e4u\u00dfere Bildungs\u00adreform intendiert, w\u00e4hrend die n\u00f6tige innere Schulreform somit vernachl\u00e4ssigt wurde.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Eine sich schon zu dieser Zeit anbahnende Jenaplan-Renaissance in den Niederlanden, die sich bis zu Beginn der 1980er Jahre geradezu zu einer \u201eJenaplan-Bewegung\u201c erweiterte,<a id=\"ftnref12\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref12\" href=\"#ftn12\">[12]<\/a> wurde zumindest in Deutschland lange Zeit kaum zur Kenntnis genommen. Erst als sich im Zuge der epochalen Ver\u00e4nderung in den modernen Gesellschaften, insbesondere auch hinsichtlich der Familien\u00adstrukturen sowie der Bedingungen des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen, ebenfalls die Schule mit den Problemen Disziplinlosigkeit, Interesselosigkeit, Konzentrationsunf\u00e4higkeit, Gewalt nicht mehr fertig wurde, erinnerte man sich der Vorarbeiten der Jenaplan-P\u00e4dagogik \u2013 im Interesse an einer humanen Schule \u2013, die diesen Voraussetzungen m\u00f6glicherweise besser Rechnung tragen k\u00f6nnte. In der \u201ealten\u201c Bundesrepublik gab es zun\u00e4chst im Bundesland Nordrhein-Westfalen und dort insbesondere im Regierungsbezirk K\u00f6ln seit Beginn der 1980er Jahre den Ansatz f\u00fcr eine Renaissance der Jenaplan-P\u00e4dagogik.<a id=\"ftnref13\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref13\" href=\"#ftn13\">[13]<\/a> Aber auch Ans\u00e4tze der Montessori- sowie Freinet-P\u00e4dagogik bekamen im Zuge dieser Entwicklung wieder gr\u00f6\u00dfere Bedeutung, teils in eigenst\u00e4ndiger Schulkonzeption, teils als integrale Bestandteile etwa in Jenaplan-Schulen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Die n\u00e4chste Phase der Wiederentdeckung der Jenaplan-P\u00e4dagogik stand schon unter dem Eindruck des Rezeptionsinteresses in den neuen Bundesl\u00e4ndern nach der deutschen Wiedervereinigung, wurde in ihrer Dynamik aber auch getragen durch ein ebenfalls aufkommendes Interesse an Reformp\u00e4dagogik in den ehemals kommunistischen osteurop\u00e4ischen Staaten (Ungarn, Tschechien, Ru\u00dfland, Rum\u00e4nien, Slowenien, Kroatien, Lettland etc.).<a id=\"ftnref14\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref14\" href=\"#ftn14\">[14]<\/a> Neben den schulp\u00e4dagogischen Fragen im engeren Sinne sowie der Suche nach Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr aktuelle reformp\u00e4dagogische Ans\u00e4tze wurde diese Entwicklung sehr bald auch unter \u00fcberpr\u00fcfenden bildungspolitischen Gesichtspunkten und durchaus vor dem Hintergrund eines grundlegenden Modernisierungsbedarfs der post-industriellen \u2013 \u201epost-modernen\u201c Gesellschaften diskutiert.<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm; text-indent: 0cm;\">Es sind demnach zum einen im Wesentlichen vier Standards, denen reformp\u00e4dagogische Konzepte, so auch aktuelle Konzepte der Jenaplan-P\u00e4dagogik, gen\u00fcgen m\u00fcssen:<\/p>\n<ol>\n<li class=\"Aufzhl-Bullett\" style=\"margin-top: 6pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 6pt; text-align: left; text-indent: 0cm;\"><em>Discovery Learning<\/em> \u2013 Entdeckendes Lernen,<\/li>\n<li class=\"Aufzhl-Bullett\" style=\"margin-top: 6pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 6pt; text-align: left; text-indent: 0cm;\"><em>Informality \u2013<\/em> vielf\u00e4ltige Formen des Lehrens, Lernens und Sich-Bildens,<\/li>\n<li class=\"Aufzhl-Bullett\" style=\"margin-top: 6pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 6pt; text-align: left; text-indent: 0cm;\"><em>Integrated Day<\/em> \u2013 weg von der Starre des 45-Minutentaktes im Unterricht,<\/li>\n<li class=\"Aufzhl-Bullett\" style=\"margin-top: 6pt; margin-right: 0cm; margin-bottom: 6pt; text-align: left; text-indent: 0cm;\"><em>Familiy Grouping<\/em> \u2013 Gemeinschaftserfahrungen in altersgemischten Lern\u00adgruppen.<a id=\"ftnref15\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref15\" href=\"#ftn15\">[15]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Zum anderen kommt die Erweiterung des Anspruchs an aktuelle reform\u00adp\u00e4dagogische Ans\u00e4tze aus dem Bereich der Bildungs- und umfassender Gesellschaftspolitik und steht im Zusammenhang mit einer massiven Kritik an der Effizienz und der Zukunftsf\u00e4higkeit herk\u00f6mmlicher Schularbeit. Es ist geradezu eine bildungspolitische Bewegung aus Ministerien und Administrationen heraus im Ansatz sichtbar, um in dieser Zeit vielf\u00e4ltiger finanzpolitischer und allgemeinpolitischer Problemlagen in bildungspolitischer Hinsicht die Verkrustung herk\u00f6mmlicher Schularbeit aufzubrechen und Elemente einer inneren Schulreform nicht nur zuzulassen, sondern geradezu zu fordern. So hatte der Ministerpr\u00e4sident des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen 1992 eine Kommission \u201eZukunft der Bildung. Schule der Zukunft\u201c einberufen, die grundlegende Empfehlungen zu dieser Thematik erarbeiten sollte.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">1995 ver\u00f6ffentlichte diese Bildungskommission die Ergebnisse ihrer Arbeit unter dem gleichen Titel,<a id=\"ftnref16\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref16\" href=\"#ftn16\">[16]<\/a> wobei sich das Verzeichnis ihrer Mitglieder geradezu als ein \u201eWho is Who\u201c der deutschen Wirtschaft, Gewerkschaft und Wissenschaft liest. Von Hilmar Kopper, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, geht es in der Auflistung \u00fcber die Sprecher von Bertelsmann, VW, IBM Deutschland bis hin zu dem Umweltwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizs\u00e4cker.<a id=\"ftnref17\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref17\" href=\"#ftn17\">[17]<\/a> Vielleicht liegt es daran, dass ein deutliches \u00dcbergewicht von Nicht-Lehrern in dieser Kommission gegeben war, dass der 354 Seite starke Kommissionsbericht so \u00fcberaus sympathisch erscheint. Allerdings haben nat\u00fcrlich Schulp\u00e4dagogen mitgeschrieben und auch mitgedacht. So u.a. der \u201eGuru\u201c bildungstheoretischer Didaktik in Deutschland: Wolfgang Klafki. Seine Zustimmung zum Ergebnis der Kommissionsarbeit hat Klafki nochmals in einem zusammenfassenden Aufsatz \u201eLernen f\u00fcr die Zukunft\u201c in Heft 2 der Zeitschrift \u201eDie Deutsche Schule\u201c aus 1996 deutlich gemacht.<a id=\"ftnref18\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref18\" href=\"#ftn18\">[18]<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Diese komprimierte Zusammenfassung liest sich hinsichtlich ihrer Grundausrichtung noch deutlicher als der Kommissionsbericht selbst wie eine modernisierte Fassung des historischen Entwurfs der Jenaplan-P\u00e4dagogik. Die Kommission empfiehlt so u.a.<a id=\"ftnref19\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref19\" href=\"#ftn19\">[19]<\/a><\/p>\n<ul>\n<li>die Einrichtung einer 6-j\u00e4hrigen Grundschule,<\/li>\n<li>die Aufl\u00f6sung des 45-Minuten-Stunden-Taktes,<\/li>\n<li>die Erm\u00f6glichung \u201eVerstehenden Lernens\u201c durch eine andere Rhythmisierung und ein anderes Arrangieren von Lernprozessen usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Folgende Kernaussagen sind in der Kommissionsarbeit besonders deutlich hervorgehoben. Im Schulleben einer Schule, die ein offenes\u201eH<em>aus des Lernens<\/em>\u201c sein soll, gibt es als p\u00e4dagogisch-anthropologisch und schulp\u00e4dagogisch aus\u00adgerichtete Zielkategorie einen neuen Begriff von Allgemeinbildung, nunmehr beschrieben mit den Begriffen <em>\u201eSchl\u00fcsselqualifikationen<\/em>\u201c. W\u00e4hrend als <em>Schl\u00fcsselprobleme<\/em> die \u00f6kologische Problematik, das Problem Bev\u00f6lkerungs\u00adwachstum, Ungleichheit auf allen Ebenen (national, international), Vernetzungen, Informationsmedien, inter- und intrakulturelle Spannungen etc. genannt werden, soll die Entwicklung von <em>Schl\u00fcsselqualifikationen<\/em> wie <em>Selbst\u00e4ndigkeit, Kooperationsf\u00e4higkeit, f\u00e4cher\u00fcbergreifende Bildung<\/em> (bzw. <em>f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Denken und Wissen<\/em>) und <em>Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung<\/em> (bzw. <em>Identit\u00e4tsbildung<\/em>) zum einen dazu beitragen, schulische Erziehungs- und Bildungsprozesse wechselseitig \u00fcberhaupt erst sinnvoll zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Zum anderen soll damit ein notwendiger Erneuerungs- sowie <em>explizit<\/em> auch ein erneuernder Demokratisierungsprozess in Schule und Gesellschaft in Gang gesetzt werden. Dazu sind nach Einsch\u00e4tzung der Kommission in der Schule u.a. <em>Entdeckendes Lernen<\/em> und <em>Kreativit\u00e4t<\/em>, vielf\u00e4ltige Formen des Lernens, <em>integrierte statt separierte<\/em> Lernprozesse sowie eine gleichsam <em>famili\u00e4re Atmosph\u00e4re<\/em> des Vertrauens und der freundschaftlichen Bezogenheit der Beteiligten (Lehrer, Sch\u00fcler, Eltern) erforderlich. Dies \u00e4hnelt den schon genannten Begriffen (s.o.), die die Reformp\u00e4dagogik im Hinblick auf eine Analyse internationaler schulp\u00e4dagogischer Standards als <em>Discover<\/em><em>y Learning, Informality, Integrated Day und Family Grouping<\/em> zusammenfasst.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Die beiden zentralen Forderungen der Bildungskommission, die Forderung nach Erarbeitung jener <em>Schl\u00fcsselprobleme<\/em> in einer ver\u00e4nderten Konzeption von Schulen sowie die Erm\u00f6glichung von <em>Schl\u00fcsselqualifikationen<\/em> als anthropologische und schulp\u00e4dagogische Zielkategorien werden meines Erachtens derzeit von keinem anderen reformp\u00e4dagogischen Schulkonzept besser erf\u00fcllt als von <em>aktuellen<\/em> Konzepten des Jenaplans. Das l\u00e4sst sich anhand der Strukturmerkmale der Jenaplan-P\u00e4dagogik konkretisieren, dies vor allem auch, weil Jenaplan-Schulen immer schon Schulen unter den Bedingungen des \u00f6ffentlichen Schulwesens waren.<a id=\"ftnref20\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref20\" href=\"#ftn20\">[20]<\/a> Es sind Schulen f\u00fcr alle Kinder, wozu sich im historischen Jenaplan schon die Beschreibung als \u201e<em>Schulleben und Unterricht einer freien allgemeinen Volksschule nach den Grunds\u00e4tzen neuer Erziehung<\/em>\u201c<a id=\"ftnref21\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref21\" href=\"#ftn21\">[21]<\/a> findet.<\/p>\n<h2 style=\"margin: 6pt 0cm;\">Aktuelle Konzepte<\/h2>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Grunds\u00e4tzlich wird im Rahmen der Schulkultur von Jenaplan-Schulen<a id=\"ftnref22\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref22\" href=\"#ftn22\">[22]<\/a> dem \u00fcblichen \u201eLeistungskult\u201c eine Leistungskultur entgegengestellt. Gegen\u00fcber dem in Schulen weitverbreiteten Belehrungsgespr\u00e4ch zwischen Lehrenden und Lernenden kultiviert die Jenaplan-P\u00e4dagogik vielf\u00e4ltige Formen des Lehrens, Lernens und Sich-Bildens. Das Arrangement der Bildungsgrundformen erm\u00f6glicht vor allem auch entdeckendes Lernen in einem rhythmischen Wochenarbeitsplan, der radikal mit der Starre des 45-Minuten-Stundentaktes herk\u00f6mmlicher Schulen bricht. Erst hiermit ist \u00fcberhaupt die M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Entfaltung eines Schullebens gegeben. In der Darstellung der Strukturmerkmale der Jenaplan-P\u00e4dagogik l\u00e4\u00dft sich dies konkretisieren.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Mit besonderer Bedeutung f\u00fcr das didaktische Konzept kultiviert die Jenaplan-P\u00e4dagogik in besonderer Weise das Prinzip der altersgemischten Stammgruppen anstelle von Jahrgangsklassen. Damit wird mit der Fiktion \u201ehomogener Lerngruppen\u201c aufger\u00e4umt, es entstehen p\u00e4dagogische Situationen, in denen die ganze Person gefordert wird in Prozessen des Helfens, Voneinanderlernens, des Aufeinander-R\u00fccksichtsnehmens \u2013 es entsteht dadurch bereits im Stamm\u00adgruppenraum die Struktur eines Schullebens und die Integration von Elementen wie etwa eines familien\u00e4hnlichen Geschwisterlebens. Es ist aufgrund des Wandels der Kindheit heute, von der die Wissenschaften sprechen, nicht von der Hand zu weisen, wie entscheidend wichtig eine solche Ver\u00e4nderung des Schullebens ist \u2013 und zwar nicht nur aus Gr\u00fcnden der sozial-emotionalen Seite, sondern auch aus Gr\u00fcnden der kognitiv-rationalen Seite in der Unterst\u00fctzung von Lernprozessen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Damit verbunden ist vor allem eine g\u00e4nzlich ver\u00e4nderte Haltung der Lehrerinnen und Lehrer, die nunmehr keine Chance haben, von der Existenz eines \u201eKollektivgehirns\u201c ihrer Klasse auszugehen, sondern die gezwungen sind, sich mit ihrem Lernarrangement auf die einzelne Sch\u00fclerin und den einzelnen Sch\u00fcler einzustellen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Jenaplan-Schulen kultivieren weiterhin einen rhythmischen Wochen\u00adarbeitsplan,<a id=\"ftnref23\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref23\" href=\"#ftn23\">[23]<\/a> in dem viele Formen des Lehrens und Lernens integriert sind. So ist es m\u00f6glich, das in Einf\u00fchrungs-, \u00dcbungs- und Niveaukursen Erfahrene konsequent zu verfolgen im Sinne des weiter unterst\u00fctzten Sich-selbst-Bildens der Kinder und Jugendlichen. In dieser Weise kann ein Thema epochal in der gesamten Stammgruppe unter arbeitsteiligen Aspekten gemeinsam bew\u00e4ltigt werden \u2013 also das, was in herk\u00f6mmlichen Schulen allenfalls einmal j\u00e4hrlich in der sogenannten \u201eProjekt-Woche\u201c vorkommt (in manchen Schulen sogar nur alle zwei Jahre).<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Diese Auffassung der Wochenplanarbeit im Jenaplan hat demzufolge die Perspektive einer konsequenten \u00d6ffnung der Lehr- und Lernformen im Hinblick auf \u201eInformality\u201c. Das bedeutet: Es gibt viele Formen des Lehrens und Lernens, nicht nur die eines allein produktorientierten Abarbeitens von Aufgaben, wozu die Form des Wochenplans in vielen F\u00e4llen herk\u00f6mmlicher Schulpraxis herhalten muss.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Im Jenaplan ist deshalb etwa die \u201eFreie Arbeit\u201c nat\u00fcrlicher Bestandteil des Unterrichts, aber eben nicht als zus\u00e4tzliche \u201eStunde\u201c im Stundenplan, sondern als ein Unterrichtsprinzip. Dass dennoch die Erarbeitung der Anteile des Lehrplans bzw. der Rahmenrichtlinien der F\u00e4cher nicht verlorengeht, h\u00e4ngt nicht zuletzt mit der besonderen Inspiration des Wechsels von Kern- und Kursunterricht zusammen, wobei die Einrichtung auch jahrgangs\u00fcbergreifender \u201eNiveau\u201c-Kurse sogar eine besondere Ber\u00fccksichtigung von individuellen F\u00e4higkeiten und Begabungen (etwa in einzelnen F\u00e4chern) erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">In der Jenaplan-P\u00e4dagogik werden diese Prozesse einer Rhythmisierung der Schularbeit \u2013 gegen\u00fcber dem von Petersen so genannten \u201eFetzenstundenplan\u201c \u2013 noch durch die besondere Bedeutung der \u201eBildungsgrundformen\u201c im Jenaplan-Konzept gef\u00f6rdert. <em>Gespr\u00e4ch<\/em>, <em>Spiel<\/em>, <em>Arbeit<\/em> und <em>Feier<\/em> kn\u00fcpfen dabei p\u00e4dagogisch-anthropologisch an die Grundstruktur des menschlichen Aufwachsens an \u2013 gleichsam an die Stationen des Lebens \u2013, obwohl gerade diese Erfahrungen aufgrund der heutigen Lebensformen im Erleben der Kinder oft fast v\u00f6llig versch\u00fcttet sind.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">In diesem Prozess einer reformp\u00e4dagogisch ausgerichteten Schulerfahrung lassen Gemeinschaftserfahrungen f\u00fcr manche Kinder erst wieder authentische und erkennbar Lebensr\u00e4ume entstehen: Zeit wird erfahren, Stille wird erfahren, pers\u00f6nliche Zuwendung im Gespr\u00e4ch, gemeinsames Arbeiten, miteinander spielen (manche Kinder \u201ek\u00f6nnen\u201c nicht mehr spielen) und schlie\u00dflich in der Feier<a id=\"ftnref24\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref24\" href=\"#ftn24\">[24]<\/a> die M\u00f6glichkeit, sich noch st\u00e4rker dem \u201eAnderen\u201c zu \u00f6ffnen und offen zu sein f\u00fcr wirklich pers\u00f6nliche Begegnung, Toleranz und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr \u201eden Anderen\u201c \u2013 Feier als Element existentiell-humanen Lebens und als Basis f\u00fcr die Entwicklung wirklichen Schullebens, authentischer Schulkultur.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Dies letztere hat in besonderer Weise zu tun mit der pers\u00f6nlichen Atmosph\u00e4re an Jenaplan-Schulen, denn sie sind stets und vor allem \u201e<em>Schulen unter der Idee der Erziehung<\/em>.\u201c<a id=\"ftnref25\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref25\" href=\"#ftn25\">[25]<\/a><\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm; text-indent: 0cm;\">Das hei\u00dft, dass alle schulp\u00e4dagogischen Ma\u00dfnahmen unter dem Primat der Erziehung stehen und sich nur dann rechtfertigen lassen, wenn sie dem Wissen um die Bed\u00fcrfnisse der jungen aufwachsenden Menschen entsprechen.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Damit verbieten sich von vornherein rezeptologische, allein methoden\u00adorientierte Einzelma\u00dfnahmen, sofern sie sich nicht direkt in jenes \u00fcbergreifende Prinzip einpassen. Daneben steht schlie\u00dflich noch das Prinzip der \u201e<em>Ehrfurcht vor dem Leben<\/em>.\u201c<a id=\"ftnref26\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref26\" href=\"#ftn26\">[26]<\/a> Ehrfurcht vor dem Leben ist hier gleichsam ein normativ-ethisches Korrektiv zu der wissenschaftlichen Herangehensweise auch und gerade der Jenaplan-P\u00e4dagogik an schulp\u00e4dagogische Fragestellungen. Oft erf\u00e4hrt dieser Bereich geradezu eine Erg\u00e4nzung bzw. ein Korrelat, wenn zum Beispiel die auch normativ-ethisch und p\u00e4dagogisch gemeinte Forderung Pestalozzis, nie ein Kind mit einem anderen Kind, sondern leistungsorientiert immer nur mit sich selbst zu vergleichen \u2013 \u201e<em>Ich war mit den langsamsten geduldig; aber wenn eines etwas schlechter machte, als es dasselbe schon gemacht hatte, da war ich streng<\/em>\u201c<a id=\"ftnref27\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref27\" href=\"#ftn27\">[27]<\/a> \u2013, durch Forschungen der Lern- und Entwicklungspsychologie zur Motivations\u00adtheorie wissenschaftlich untermauert werden kann.<a id=\"ftnref28\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref28\" href=\"#ftn28\">[28]<\/a><\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Insofern versteht es sich von selbst, dass die Jenaplan-P\u00e4dagogik auf Ziffernzensuren nach der Gau\u00df\u2019schen Normalverteilung, die selbst von Mathematikern<a id=\"ftnref29\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"_ftnref29\" href=\"#ftn29\">[29]<\/a> kritisiert wird, weitgehend verzichten m\u00f6chte und diese durch \u2013 f\u00fcr die Kinder und Jugendlichen in jeder Hinsicht sehr wichtige \u2013 Zeugnisse in Form von Berichten \u00fcber Lernf\u00e4higkeits- und Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung ersetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Der Begriff \u201eSchulwohnstube\u201c geht ebenfalls auf Pestalozzi zur\u00fcck. Der Lernumgebung in Jenaplan-Schulen kommt gro\u00dfe Bedeutung zu, insbesondere Beachtung in Hinblick auf die \u00e4sthetische Wahrnehmung als Ausdruck einer Lebensform ist wichtiger Bestandteil in diesem Konzept einer Schulkultur. Allein ein Sofa in eine Klasse zu stellen, in der ansonsten nur frontal unterrichtet wird, bleibt ineffektives St\u00fcckwerk. Falls dann die \u201eStunden\u201c der \u201eFreien Arbeit\u201c administrativen Sparma\u00dfnahmen zum Opfer fallen, sollte besser wieder der Umzugswagen bestellt werden, weil dann das Sofa als Form der Belebung des Schullebens seine p\u00e4dagogische Funktion verliert. Erst wenn auch as Unterrichtskonzept nicht mehr die Weiterf\u00fchrung der \u201eBelehrungszelle\u201c erfordert, macht es Sinn, die kl\u00f6sterliche Kargheit zu dispensieren, die in manchen Klassens\u00e4len \u2013 in den meisten weiterf\u00fchrenden Schulen \u2013 heute noch immer existiert.<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm; text-indent: 0cm;\">Die humanpsychologische Forschung wei\u00df um den Motivationscharakter der Umgebung; grundlegend ist aber zun\u00e4chst das Wissen um die Notwendigkeit der Befriedigung der Bed\u00fcrfnisse nach Geborgenheit wie auch nach \u00e4sthetischer Wahrnehmung, um Erfahrungen einer Lebensform in der Schule \u00fcberhaupt erst zu erm\u00f6glichen, die nicht nur \u00e4u\u00dferlich akzeptabel ist, sondern einem angemessenen Begriff von Schulkultur bzw. Schulleben auch inwendig zu entsprechen scheint.<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Chiout, Werner<\/em>, Schulversuche in der Bundesrepublik Deutschland, Dortmund 1955<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>D\u00f6pp-Vorwald<\/em>, Heinrich, Die Erziehungslehre Peter Petersens, 2. Aufl. Wuppertal 1969<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Klafki, Wolfgang<\/em>, Lernen f\u00fcr die Zukunft. In: Die Deutsche Schule, Heft 2, 1996<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Kla\u00dfen, Theodor F.,\/Seyfarth-Stubenrauch, Michael<\/em>, Stellungnahme der Universit\u00e4t Gie\u00dfen. In: Hessischer Kultusminister (Hrsg.), Im Gespr\u00e4ch mit dem Hessischen Kultusminister, Bd. 3, Wiesbaden 1992<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Kla\u00dfen, Theodor F<\/em>., Feste und Feier im Jenaplan, Heinsberg 1988<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Kla\u00dfen, Theodor, F<\/em>., Der Beitrag Peter Petersens zur Neueurop\u00e4ischen Erziehungsbewegung. In: <em>R\u00fclcker, Tobias\/Ka\u00dfner, Peter (Hrsg.)<\/em>, Peter Petersen: Antimoderne als Fortschritt? Frankfurt\/M. 1992<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Kla\u00dfen, Theodor, F<\/em>., Die Jenaplan-Schulen-Schulkonzept unter der Idee und den Bedingungen des \u00f6ffentlichen Schulwesens. In: Hermann R\u00f6hrs (Hrsg.), Die Schulen der Reformp\u00e4dagogik heute, D\u00fcsseldorf 1986<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Kla\u00dfen, Theodor, F<\/em>., Stichwort: Jenaplan. In: <em>Schmutzer, Ernst <\/em>(Hrsg.), Reformp\u00e4dagogik in Jena, Jena 1991<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Maaz, Hans Joachim<\/em>, Der Gef\u00fchlsstau. Ein Psychogramm der DDR, Berlin 1990<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Pehnke, Andreas\/R\u00f6hrs, Hermann,<\/em> (Hrsg.), Die Reform des Bildungswesens im Ost-West-Dialog, Frankfurt\/M., Bern, New York, Paris 1994<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Petersen, Peter\/Wolff, Hans<\/em>, Eine Grundschule nach den Grunds\u00e4tzen der Lebensgemeinschaftsschulen, Weimar 1995<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Petersen, Peter<\/em>, Der kleine Jenaplan<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Petersen, Peter<\/em>, F\u00fchrungslehre des Unterrichts, Weinheim und Basel 1971<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>R\u00f6dler, Klaus<\/em>, Vergessene Alternativschulen. Geschichte und Praxis der Hamburger Gemeinschaftsschulen 1991 \u2013 1933, Weinheim 1987<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>R\u00f6hrs, Hermann<\/em>, Die Reformp\u00e4dagogik. Ursprung und Verlauf in Europa, 2.&nbsp;Auflage, Hannover 1983<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Seyfarth-Stubenrauch<\/em>, <em>Michael\/Skiera, Ehrenhard<\/em>, (Hrsg.), Reformp\u00e4dagogik und Schulreform in Europa, Baltmannsweiler 1996<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Skiera, Ehrenhard<\/em>, Die Jenaplan-Bewegung in den Niederlanden, Weinheim 1982<\/p>\n<p style=\"margin: 6pt 0cm 6pt 13.6pt; text-align: left;\" align=\"left\"><em>Skiera, Ehrenhard<\/em>, Schule ohne Klassen, Heinsberg 1985<\/p>\n<h4>Zum Autor<\/h4>\n<p style=\"margin-top: 6pt;\">Dr. Michael Seyfarth-Stubenrauch war Diplomp\u00e4dagoge, Erziehungs\u00adwissenschaftler, Leiter der Jenaplan-Forschungsstelle an und Akademischer Direktor der Universit\u00e4t Gie\u00dfen und Vizepr\u00e4sident der Gesellschaft f\u00fcr Jenaplan-P\u00e4dagogik in Deutschland.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\">\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref1\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn1\" href=\"#ftnref1\">[1]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu John, Gisela, Ausz\u00fcge aus der Konzeption der Jenaplan-Schule Jena. In: Thilo Traub (Hrsg.): Jenaplan-Aktuelle Konzepte. Brosch\u00fcre zur Erstinformation der Jenaplan-Forschungsstelle an der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen (Deutschland) 1995, S. 65ff., hier bes. S. 65<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref2\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn2\" href=\"#ftnref2\">[2]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Hans Maaz, Joachim, Der Gef\u00fchlsstau. Ein Psychogramm der DDR, Berlin 1990<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref3\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn3\" href=\"#ftnref3\">[3]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Petersen Peter\/Wolff, Hans, Eine Grundschule nach den Grunds\u00e4tzen der Lebensgemeinschaftsschulen, Weimar 1995<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref4\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn4\" href=\"#ftnref4\">[4]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Beitrag von Harald Eichelberger im vorliegenden Band mit Bezug auf reformp\u00e4dagogische Ans\u00e4tze bzw. Schulen in \u00d6sterreich, S. 16ff. in diesem Buch<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref5\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn5\" href=\"#ftnref5\">[5]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: R\u00f6dler, Klaus, Vergessene Alternativschulen. Geschichte und Praxis der Hamburger Gemeinschaftsschulen 1991 \u2013 1933, Weinheim 1987<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref6\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn6\" href=\"#ftnref6\">[6]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Kla\u00dfen, Theodor F., Stichwort: Jenaplan. In: Schmutzer, Ernst (Hrsg.), Reformp\u00e4dagogik in Jena, Jena 1991, S. 68ff., hier bes. S. 71ff.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref7\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn7\" href=\"#ftnref7\">[7]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: Petersen, Peter, Die Neueurop\u00e4ische Erziehungsbewegung, Weimar 1926 und Kla\u00dfen, Theodor F., Der Beitrag Peter Petersens zur Neueurop\u00e4ischen Erziehungsbewegung. In: R\u00fclcker, Tobias\/Ka\u00dfner, Peter (Hrsg.), Peter Petersen: Antimoderne als Fortschritt?, Frankfurt\/M. 1992, S. 51ff.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref8\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn8\" href=\"#ftnref8\">[8]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Siehe dazu: R\u00f6hrs, Hermann, Die Reformp\u00e4dagogik. Ursprung und Verlauf in Europa, 2.&nbsp;Auflage, Hannover 1983<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref9\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn9\" href=\"#ftnref9\">[9]<\/a> &nbsp;&nbsp;&nbsp; Es bestand die \u00dcbung, die Konzepte nach den St\u00e4dten ihres Entstehens zu benennen; siehe dazu: Kla\u00dfen, Theodor F., Stichwort: Jenaplan. (siehe Anm. <sup>6 <\/sup>), S. 71<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref10\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn10\" href=\"#ftnref10\">[10]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Kla\u00dfen, Theodor F., Die Jenaplan-Schulen-Schulkonzepte unter der Idee und den Bedingungen des \u00f6ffentlichen Schulwesens. In: R\u00f6hrs, Hermann (Hrsg.), Die Schulen der Reformp\u00e4dagogik heute. D\u00fcsseldorf 1986, S. 209 ff., hier bes. S. 216; siehe auch: D\u00f6pp-Vorwald, Heinrich, Die Erziehungslehre Peter Petersens. 2. Aufl., Wuppertal 1969, S. 189<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref11\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn11\" href=\"#ftnref11\">[11]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Chiout, Werner, Schulversuche in der Bundesrepublik Deutschland, Dortmund 1955, S. 485<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref12\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn12\" href=\"#ftnref12\">[12]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Skiera, Ehrenhard, Die Jenaplan-Bewegung in den Niederlanden, Weinheim 1982<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref13\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn13\" href=\"#ftnref13\">[13]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Skiera, Ehrenhard, Schule ohne Klassen. Heinsberg 1985; siehe auch: Kla\u00dfen, Theodor F., Die Jenaplan-Schulkonzepte &#8230;, (siehe Anm. <sup>10<\/sup>), S. 218<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref14\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn14\" href=\"#ftnref14\">[14]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Seyfarth-Stubenrauch, Michael\/Skiera, Ehrenhard (Hrsg.), Reformp\u00e4dagogik und Schulreform in Europa, Baltmannsweiler 1996; siehe auch: Pehnke Andreas\/R\u00f6hrs, Hermann (Hrsg.), Die Reform des Bildungswesens im Ost-West-Dialog. Frankfurt\/M., Bern, New York, Paris 1994<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref15\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn15\" href=\"#ftnref15\">[15]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Kla\u00dfen, Theodor F.,\/Seyfarth-Stubenrauch, Michael, Stellungnahme der Universit\u00e4t Gie\u00dfen. In: Hessischer Kultusminister (Hrsg.), Im Gespr\u00e4ch mit dem Hessischen Kultusminister, Bd. 3, Wiesbaden 1992, S. 13ff., hier S. 14f.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref16\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn16\" href=\"#ftnref16\">[16]<\/a> &nbsp; Bildungskommission Nordrhein-Westfalen (NRW) (Hrsg.), Zukunft der Bildung. Schule der Zukunft, Neuwied 1995<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 3pt; text-align: left;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref17\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn17\" href=\"#ftnref17\">[17]<\/a> &nbsp; Bildungskommission Nordrhein-Westfalen (NRW) (Hrsg.), Zukunft &#8230;, S. 5f.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref18\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn18\" href=\"#ftnref18\">[18]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Klafki, Wolfgang, Lernen f\u00fcr die Zukunft. In: Die Deutsche Schule, Heft 2, 1996<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref19\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn19\" href=\"#ftnref19\">[19]<\/a> &nbsp; Siehe f\u00fcr einen raschen Zugriff die \u201eZusammenfassung\u201c. In: Bildungskommission NRW (Hrsg.), Zukunft &#8230;, (siehe Anm. <sup>16<\/sup>), S. XI \u2013 XXX<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref20\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn20\" href=\"#ftnref20\">[20]<\/a> &nbsp; Siehe dazu Titel bei: Kla\u00dfen, Theodor F., Die Jena-Plan-Schulen-Schulkonzepte unter der Idee und den Bedingungen des \u00f6ffentlichen Schulwesens (siehe Anm. <sup>10<\/sup>)<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref21\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn21\" href=\"#ftnref21\">[21]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Petersen, Peter, Jena-Plan I. Schulleben und Unterricht einer freien allgemeinen Volksschule nach den Grunds\u00e4tzen neuer Erziehung, Weimar 1930<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref22\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn22\" href=\"#ftnref22\">[22]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Petersen, Peter, F\u00fchrungslehre des Unterrichts, Weinheim und Basel 1971 (10. Aufl.)<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 3pt; text-align: left;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref23\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn23\" href=\"#ftnref23\">[23]<\/a> &nbsp; Vgl. Petersen, Peter, F\u00fchrungslehre des Unterrichts, S. 108ff.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 3pt; text-align: left;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref24\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn24\" href=\"#ftnref24\">[24]<\/a> &nbsp; Vgl. Kla\u00dfen, Theodor F., Feste und Feier im Jenaplan, Heinsberg 1988<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref25\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn25\" href=\"#ftnref25\">[25]<\/a> &nbsp; Vgl. dazu Petersen, Peter, Der kleine Jenaplan, S. 7ff.; Petersen, Peter, F\u00fchrungslehre des Unterrichts, bes. S. 9ff. u. S. 91ff.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref26\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn26\" href=\"#ftnref26\">[26]<\/a> &nbsp; Dieses Prinzip geht auf Albert Schweitzer zur\u00fcck und taucht als Motiv in diversen Werken Petersens auf, vgl. z.B. Petersen, Peter, Jena. Plan III. Die Praxis der Schulen nach dem Jenaplan, Weimar 1934, Kap. 2<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref27\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn27\" href=\"#ftnref27\">[27]<\/a> &nbsp; Pestalozzi, Johann Heinrich, Pestalozzis Brief an einen Freund \u00fcber seinen Aufenthalt in Stans. In: Pestalozzi, Johann Heinrich, Kleine Schriften zur Volkserziehungs- und Menschenbildung, Hrsg. von: Dietrich, Theo, Bad Heilbrunn\/OBB. 1968<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref28\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn28\" href=\"#ftnref28\">[28]<\/a> &nbsp; Vgl. z.B. Sinn und Unsinn des Leistungsprinzips. Ein Symposion. M\u00fcnchen 1974. Darin besonders: Klafki, Wolfgang, Sinn und Unsinn des Leistungsprinzips in der Erziehung, S. 73ff. und Heckhausen, Heinz, Leistung \u2013 Wertgehalt und Wirksamkeit einer Handlungsmotivation und eines Zuteilungsprinzips, S. 169ff.<\/p>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 3pt 13.6pt; text-align: left; text-indent: -13.6pt;\" align=\"left\"><a id=\"ftnref29\" style=\"vertical-align: super;\" name=\"ftn29\" href=\"#ftnref29\">[29]<\/a> &nbsp; Siehe dazu: Ingenkamp, K. (Hrsg.), Tests in der Schulpraxis, Weinheim, Berlin, Basel 1971<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grunds\u00e4tzlich wird im Rahmen der Schulkultur von Jenaplan-Schulen[1] dem \u00fcblichen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jena-plan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=613"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":896,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/613\/revisions\/896"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.eichelberger.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}