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Maria Montessori ermöglichte in den Jahren 1925/26 für Emma Plank und einigen weiteren Mitarbeiterinnen die Absolvierung der Montessori-Ausbildung in Berlin, und etwa zur gleichen Zeit bot das Jugendamt der Stadt Wien den Standort Rudolfsplatz für die Errichtung eines Montessori-Kindergartens und einer Montessori-Schule an. In diesem Projekt erfolgte auch eine bauliche Umsetzung der pädagogischen Ideen Maria Montessoris durch die Zusammenarbeit von Lili Peller-Roubiczek mit dem Architekten Franz Schuster, dessen Kinder ebenso die Montessori-Schule besuchten. Jede Kindergruppe in diesem HAUS DER KINDER – sowohl die Gruppen des Kindergartens als auch die Gruppen der Schulkinder – hatte ihren separierten Bereich in diesem Haus, einen eigenen Eingang, die kindergerecht gestaltete Garderobe und den eigens für die Ansprüche und die Körpergröße der Kinder entworfenen Waschraum. Und jede Gruppe hatte einen Ausgang von ihrem Arbeitsraum auf die Terrasse. Die Räume waren hell und freundlich gestaltet, und die Möbel waren – wie es Maria Montessori ihren ursprünglichen Ideen nach vorgesehen hatte – für die Kinder eigens ihren Bedürfnissen entsprechend angefertigt worden. Im Jahr 1931 besuchten 70 Kinder das Haus der Kinder am Rudolfsplatz, dessen Leitung Lili Peller-Roubiczek inne hatte und in dem Emma Plank die Gruppe der Fünfjährigen leitete. Die Entstehung dieses Kinderhauses wurde von Lili Peller-Roubiczek in einem Buch, das Emma Plank in der Emigration herausgegeben hat, ausführlich dokumentiert. (Lili E. Peller, On Development … )

Eichelberger, Harald: Die Geschichte der Montessori-Bewegung in den Jahren 1922-1938 in Wien. Wien 1994

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